Nach langem Zögern habe ich mir das Game jetzt für 20,-€ gezogen und am WE mal reingezockt. Seattle sieht schon atemberaubend schön aus und hätte einem GTA-Spinoff zur Ehre gereicht. Nun, das Spielprinzip ist für mich wirklich gewöhnungsbedürftig und die Gut/Böse Entscheidungen wirken imo ein bisschen aufgesetzt. Die Story entfaltet sich hoffentlich noch (hab ungefähr 4 Std. gezockt). Was mich aber wirklich stört ist, dass man im Kampf ständig aus dem Flow gerissen wird, da man alle paar Sekunden seine "Kräfte" auftanken muss - das erstickt alle Strategieansätze im Keim. Der Einsatz der "Super-Superkräfte" macht schon Bock und sieht klasse aus, kommen imo aber viel zu selten zum Einsatz - aber ich denke, das ändert sich im Spielverlauf mit aufleveln der Kräfte. Saints-Row the 3rd hat irgendwie diese Superhelden-Spielmechanik deutlich besser gelöst, schade, das man sich daran kein Beispiel genommen hat, denn damit wurde viel Potential verschenkt. Noch bin ich motiviert weiterzuspielen aber ob es zum "durchspielen" reicht muss sich noch zeigen, ich fürchte jedoch nicht!