PS4 inFAMOUS: Second Son

Dieses Thema im Forum "KT Reviews" wurde erstellt von Bart Wux, 23. März 2014.

  1. Bart Wux

    Bart Wux

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    Disclaimer: Das Review ist weitgehend frei von Spoilern, es kann aber nicht ausgeschlossen werden, das minimale Punkte von dem einen oder anderen als Spoiler aufgefasst werden. Wer wirklich alles selbst erleben will, möge vielleicht mit der Lektüre doch warten, bis er das Spiel selber beendet hat.

    Moral in Spielen wird wohl nie funktionieren. Nicht, wenn es nicht zwei grundverschiedene Geschichten gibt, nicht wenn die Kräfte des eigenen Helden von seiner Gesinnung abhängen. Second Son folgt dem „guten“ Ende von inFAMOUS 2, denn natürlich tut es das. Cole hat sich geopfert, um die Menschheit zu retten. Warum gleichwohl sieben Jahre später immer noch derart viele Conduits herum laufen/fliegen, bleibt ein Rätsel. Ich dachte, es ging gerade darum dass Cole alle Conduits (und damit sich selber) tötet, um das Biest zu besiegen.

    Lassen wir Logik Logik sein. Sieben Jahre nach Coles Opfer ist die Conduit Problematik stärker denn je. Delsin Rowe, 24 Jahre alter Mann aus dem Stamme der Akomisch und vollberuflich Tagedieb, sehr zum Ärger seines Bruders Reggie, erlebt nach einem harten Arbeitstag voller Graffiti-Schmierereien einen Autounfall vor der Haustür mit. Ein Gefangenentransport macht einen auf „The Fugitive“. Schnell stellt sich heraus, dass die drei Insassen sogenannte Conduits waren, Menschen mit besonderen Kräften und daher natürlich als Staatsfeinde gezeichnet werden. Beim Kontakt mit einem der drei erfährt Delsin, dass er auch ein Conduit ist, indem er die Fähigkeit des Häftlings gleich mal anzapft.

    Eine Frau in Führungsposition? Was fällt denen als nächstes ein?

    Nach einem kurzen, aber intensiven Treffen mit Augustine, Chefin der D.U.P. (gleich Anti-Conduit-Spezialeinheit) und ebenfalls Conduit(in?), das den Stamm der Akomisch schwer verletzt zurück lässt, begeben sich Reggie und Delsin in die nahe gelegene Stadt Seattle, um Augustine zu stellen, da sich die Verletzungen der Stammesbrüder- und schwestern nur mit ihren Kräften heilen lassen.

    Die Story ist hauptsächlich geprägt von der Beziehung zwischen Delsin und Reggie. Delsin erweist sich als absolutes Highlight. Selten war eine Figur so realistisch gezeichnet wie er. Nachdem er zunächst verständlicherweise erschrocken war über das, was mit ihm geschieht, ist er anschließend restlos begeistert.

    Wie viele Superhelden kennen wir, die den ganzen Tag nur grübeln, jammern, sinnieren und philosophieren? Nicht so Delsin. „Hm. Ich kann fliegen, Wände hoch laufen, Rauch und Laser mit meinen Fingern verschießen und selbst Schusswunden heilen innerhalb von Sekunden... FUCK YEAH, BITCHES, ich bin ein verdammter Gott! Ich kann es kaum erwarten, damit Weiber aufzureißen.“

    Zum ersten Mal reagiert ein Charakter so wie einer von uns reagieren würde. Es ist aber nicht nur diese Reaktion. Die Kombination aus Gesichtsanimationen und Troy Bakers superbem Acting hebt Delsin binnen der ersten Sekunden von Cole ab. Die Persönlichkeit wird dabei im Laufe des Spiels noch stärker und Delsin noch sympathischer... sofern ihr richtig spielt.

    Wie immer könnt ihr zwischen dem guten Pfad und dem bösen wählen. Und wie immer machen diese binäre Entscheidungen keinen Sinn. Sehen wir zunächst davon ab, dass ihr gezwungen seid, einem Pfad bis zum Maximum zu folgen, weil ihr nur so Zugriff auf die stärksten Fähigkeiten habt und sich somit alle Zwickmühlen des Spiels von selbst erledigen. Ausgewogene Entscheidungen führen also zu nichts außer einem schwachen und wankelmütigen Charakter.

    Delsin bleibt immer ein sympathischer, jugendlich, gelegentlich unreif wirkender Mensch, der sich mit seinem Bruder kabbelt, Witze und Sprüche reißt und sichtlich Spaß am Leben hat. Dass er zwischendurch Polizisten und Zivilisten ermordet, passt da eben sowenig rein wie die Tatsache, dass sein Bruder, ebenfalls Polizist, das schluckt. Mehr noch, als Delsin die dritte Kraft erhält, diskutiert er darüber mit dem Conduit, der sie ihm verliehen hat. „Das Schwert ist richtig cool, oder?“ Nur erhält Delsin kein Schwert, wenn er auf der bösen Seite spielt, sondern eine Klaue. Der Dialog aber ändert sich nicht. Die böse Seite ist nichts weiter als albernes What-If Szenario und entweder die Entwickler setzen sich hin und entwickeln ein ernstes, tiefgreifendes Moralsystem oder sie lassen es in Second Son 2 bleiben, auch wenn dann der Titel des Spiels ins Leere greift. Übrigens: Warum kriegt nur der böse Delsin Sex und der gute nicht? Welche Nachricht sendet das denn bitte?

    Die übrigen Charaktere fahren grundsätzlich auch gut, auch wenn Augustine als Antagonistin stärker hätte sein können. Ein Charakter stößt allerdings sauer auf und zwar der Nerd. Wenn ich sage Nerd, dann meine ich Nerd, wie ihn Hollywood schreibt. Brille, Pickel, Lispeln, Jungfrau, immer gehänselt, aber gut mit Technik und wild auf Rollenspiele. Von Entwicklern eines Videospiels erwarte ich mehr als dieses ausgelutschte Klischee, zumal gerade Programmierern daran gelegen sein sollte, dieses aus der Welt zu schaffen.

    Als Thema schwebt vor allem der Konflikt zwischen den Menschen und den Conduits über der Geschichte ohne je wirklich zu tief aufgegriffen zu werden. Letztlich ist es auch nichts, was die X-Men Comics seit Jahrzehnten nicht bereits tun würden. Der zweite politische Punkt dürfte die allgegenwärtige Überwachung und Verstaatlichung sein. Hierfür spricht auch die Wahl des Helden, dessen 90er Grunge Einstellung unübersehbar ist, aber ohne weitere Hintergründe etwas deplatziert wirkt. Und letztlich kommt der Abstammung Delsins in der Story so gut wie keine Bedeutung zu. Gehen wir aber davon aus, dass dies nicht Delsins letzter Auftritt war, könnte hier in einem Nachfolger noch etliches nachgeholt werden.

    Alte Schläuche liefern frischen Wein... oder so

    In Sachen Gameplay hat sich nicht viel getan, was das Gerüst betrifft, aber in den Details gibt es doch massive Abweichungen. Delsin rennt, springt, klettert wie Cole, wird aber noch während des Tutorials stärker als Cole es je war. Delsin erhält im Spiel insgesamt vier Kräfte, von denen zwei bekannt sind. Die anderen beiden sind von SuckerPunch geheim gehalten worden und auch wenn der Release durch ist und ich in keinem Vertragsverhältnis zum Entwickler stehe, behalte ich mir Einzelheiten für mich... auch wenn die letzte Kraft nach ungefähr 20 Minuten klar ist.

    Rauch und Neon erhaltet ihr sehr früh, die beiden weiteren spät bis extrem spät. Die letzte bekommt ihr erst während des Endkampfes, was im Klartext bedeutet, dass ihr de facto nur drei Kräfte im Spiel habt. Rauch ist noch vergleichsweise unspektakulär, von den Sprüngen durch Lüftungsschächte mal abgesehen, aber schon Neon ist beeindruckend mit seinen Lichteffekten und der Fähigkeit, die Wände hochzugehen, was im Übrigen das langatmige Klettern der Vorgänger fast komplett eliminiert.

    Erfahrungspunkte sind gestrichen, Upgrades erfolgen nun ausschließlich durch die Shards, die hier als Treibstoff für diverse Drohnen, Scanner und ähnliches Material dienen. Die Kräfte der bösen Seite dienen mehr der Zerstörung während die der guten deutlich präziser sind. Auf der guten Seite könnt ihr mit Neon die Zeit verlangsamen und so Feinde mit Schüssen ins Bein ausschalten. Auf der bösen könnt ihr eine eurer Rauchfähigkeiten so upgraden, dass Feinde nicht nur zurück gestoßen, sondern direkt atomisiert werden. Generell waren beide Pfade spaßig, im Ergebnis hat mir auch hier die gute Seite etwas besser gefallen. Genau wie die Kräfte dürfte dies Geschmackssache sein.

    Wie Cole bezieht Delsin seine Kräfte aus der Umgebung. Für Rauch kann er Schornsteine, zerstörte Autos oder Rauchgranaten anzapfen, für Neon kann er auf sämtliche Reklametafeln der Stadt zugreifen. Da immer nur eine Kraft gleichzeitig aktiviert sein kann, ist durchaus Umsicht geboten.

    Deckung ist für Pussys

    Die größte Neuerung ist das Fehlen des Deckungsfeatures. Delsins Kampfstil ist von Schnelligkeit und Bewegung geprägt. Feinde sind zahlreich und wie immer in inFAMOUS extrem zielgenau. Die Typen sind die Anti-Stormtrooper und treffen aus einem fahren Formel 1 noch eine Mücke im Sturzflug. Dem entsprechend sollte Delsin im Kampf nie still stehen, was den Fights im besten Fall eine hervorragende Dynamik, im schlimmsten aber ein nervenaufreibendes Chaos beschert. Insgesamt allerdings ist der Schwierigkeitsgrad ausgewogen und das Gameplay spaßig.

    Reißen alle Stricke, kann Delsin eine verheerende Karmaattacke loslassen. Das Aufladen funktioniert je nach Gesinnung unterschiedlich. Bei gutem Karma müsst ihr Gegner ausschalten, aber nicht töten. Verletzte Zivilisten oder exekutierte Feinde nullen die Leiste sofort. Mit bösem Karma müsst ihr sieben Gegner in relativ schneller Folge töten. Das Zeitfenster ist recht groß, trotzdem kann es unter Umständen schwer werden, den letzten Gegner noch rechtzeitig zu töten. Beides hat seinen Reiz, wobei mir im Ergebnis erneut die gute Seite besser gefällt.

    Was den Eindruck ein wenig vermindert, ist die geringe Anzahl von Gegnern, die nahezu ausschließlich aus Anhängern der D.U.P. Bestehen und nur eine Handvoll Variante bieten. Alle D.U.P Söldner sind mit der Fähigkeit Augustines versehen worden, was sie nicht zwingend schwer macht, aber extrem nervig. Der von mir am häufigsten geäußerte Fluch während des Spiels war: „Halt still!!!“

    Anders hingegen die Bosse. Diese waren in Teil 1 sehr nett, in Teil 2 eine massive Enttäuschung, nicht zuletzt, weil der letzte Boss identisch zum Tutorial war. Die Bosse in Second Son sind gut designt, optische Highlights und bieten spielerisch einiges, fordern insbesondere die Nutzung der verschiedenen Fähigkeiten. Selbst der Humor kommt nicht zu kurz (He who dwells).

    Nichts wie weg hier, er hat eine Spraydose!!

    Unterteilt ist das Spiel in Storymissionen und Aktivitäten, die dazu beitragen, die Herrschaft der D.U.P. in Seattle zu verringern. Seattle ist unterteilt in Stadtteile, die jeweils von der D.U.P übernommen worden sind. Um diese zu befreien, müsst ihr Stück für Stück das Militär vertreiben. Mobile Stützpunkte und Antennen, die Delsins GPS blocken sollten das erste Ziel sein. Danach sind die übrigen Aufgaben auf der Karte verzeichnet. Als da wären: Die Dronen, die die lebenswichtigen Shards enthalten, Wände, die getagt werden können, versteckte Kameras, Undercoveragenten und versteckte Audiologs. Wände werden mit einem SixAxis Minispiel getagt, wozu ich nur sagen kann, dass ich, wenn ich mit einem Stück Plastik herumfuchteln wollte, mir auch eine Wii hätte anschaffen können. Die versteckten Kameras sind etwas cooler, da ihr deren Feed anzapft und so anhand der Bildaufnahmen herausfinden müsst, wo die Kamera montiert ist. Habt ihr so die Herrschaft der D.U.P. Auf unter 30% gebracht, könnt ihr einen Anruf bei der D.U.P. tätigen, was zu einem Showdown führt. Anschließend gehört das Gebiet euch.

    Das macht einmal Spaß (mal mehr, mal weniger), aber nach einem Gebiet habt ihr buchstäblich alle Aktivitäten des Spiels gesehen. In jedem anderen Gebiet wiederholt sich dieser Ablauf ohne jede Variation. Man fühlt sich (übrigens nicht nur hier) mehr an Prototype 2 erinnert als an inFAMOUS. Es gibt keine Rennen mehr, keine Fotoaufnahmen, keine Abhörgeräte. Die Nebenmissionen in inFAMOUS haben sich zwar auch in der Vergangenheit wiederholt, aber sie hatten deutlich mehr Persönlichkeit als das trockene Abarbeiten in Second Son.

    Daneben bleiben nur Kurzaufträge, die teils fast 1:1 aus den Vorgängern übernommen wurden, wie die Protestanten (öhm... also die Leute, die protestieren...) oder Straßenmusiker.

    Wo bleibt der Rest?

    Wesentlich mehr Mühe wurde da in die Storymissionen gesteckt. Diese sind lang, abwechslungsreich, interessant und spannend. Leider gibt es nicht zu viele davon.

    Der Umfang ist vielleicht letztlich das größte Problem des Spiels. Ich habe das Spiel mit jeweils 100% einmal auf der guten und einmal auf der bösen Seite durchgespielt und dafür kaum drei Tage gebraucht. Wer sich nur auf die reinen Storymissionen beschränkt (was nicht geht, da manche mobilen Stützpunkte obligatorisch sind), könnte wohl an einem Nachmittag durchkommen. Das ist nicht zuletzt im Hinblick auf beide Vorgänger tragisch.

    Ich will gar nicht auf SuckerPunch zeigen und ihnen vorwerfen, sich keine Mühe gegeben zu haben. Technisch ist das Game eine Granate mit all den Effekten, der Weitsicht, der stabilen Framerate (mit Ausnahme der Karmafähigkeit Neon?). Mit weitem Abstand vorne sind die Gesichter der Charaktere, die einem Ryse meiner Ansicht nach in gar nichts nachstehen. Wahrscheinlich saßen drei Grafiker ein halbes Jahr allein an Delsins Fingern. Die Zerstörung der Stadt war allerdings ein wenig übertrieben im Vorfeld dargestellt. Mit Ausnahme der Barrikaden, die die D.U.P. aufgestellt hat, ist nahezu nichts im Spiel zerstörbar. Wer sich also auf eine Tornadosimulation gefreut hatte wird enttäuscht werden.

    Gleichwohl kann der mangelnde Umfang nicht wegdiskutiert werden. Hoffentlich ist das nicht der Preis, den wir für die neue Technik zahlen müssen.

    Berühmt-berüchtigt

    inFAMOUS: Second Son macht sicherlich mehr richtig als falsch. Technisch ist es brilliant, spielerisch besser als je zuvor. Mit Delsin hat SuckerPunch einen genialen neuen Charakter mit Potential für die Zukunft erschaffen, Troy Baker legt sich nach seinen Hauptrollen in Bioshock Infinite und The Last of Us erneut so richtig ins Zeug. Second Son brennt ein Feuerwerk nach dem anderen ab auf der PS4 und stimmt hoffnungsvoll für die Zukunft.

    Extrem bedauerlich ist der Umfang. Die Nebenaktivitäten sind gehaltlos und kaum der Rede wert und die Story ist gefühlt kaum halb so lang wie in den Vorgängern. Daran ändert auch ein zweiter Durchgang nichts, denn weder Story noch Gameplay ändern sich entscheidend. Das Moralsystem war schon beim Erstling flach und veraltet und ist anno 2014 eigentlich schon fast peinlich. Auch bleiben von versprochenen vier Kräften am Ende faktisch höchstens 2,5 übrig.

    Second Son ist ein spaßiges Spiel mit guter Steuerung, tollen Charakteren in TopTechnik. Aber Luft nach oben ist da noch reichlich.
     
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  2. Arthur le perroquet

    Arthur le perroquet LP640 <3

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    Trotz der negativen Kritik hat man richtig Bock aus das Spiel und eine Playstation haha.

    Toll geschrieben sehr interessant. Der geringe Umfang ist sicherlich schade aber der Spielspass war auch im ersten Teil legendär
     
  3. Zimtzicke

    Zimtzicke

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    Das mit dem geringen Umfang ist interessant.

    Ich habe für das erste Gebiet auf 100% gut zwei Stunden gebraucht. Inkl. dem Sammeln der Scherben und ein bisschen Erkunden der Karte.

    Wenn ich das mit der Anzahl der Gebiete hochrechne, komme ich zumindest dick über 10 Stunden, eher Richtung 15.

    Ich weiss heute nicht mehr, wie lang die beiden Vorgänger waren, aber mit 15 Stunden Spielzeit wäre ich zumindest noch zufrieden und man kann IMO nicht von wenig Umfang sprechen.

    Aber das sieht ja jeder anders.
     
  4. Marcello

    Marcello Hardcore-Digitaldownload-Poweruser Moderator

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    Also 10 - 15 Stunden und dann alles, alles erkundet und gemacht finde ich persönlich schon gering für ein Vollpreistitel.
     
  5. M4rius93

    M4rius93

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    Alles gemacht, würde mich so bei 15 - 20 Stunden schätzen ohne mich mich Erkunden der Welt aufgehalten zu haben.
     
  6. Zimtzicke

    Zimtzicke

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    Rly?

    Also wenn es zwischen 15 und 20 Stunden sind, dann ist das IMO mehr als gut. Für Tomb Raider hab ich ~17 Stunden gebraucht und das war genau richtig. Irgendwann will man ja auch mal ein Ende sehen.

    Du darfst inFamous nicht mit einem GTA vergleichen. inFamous ist mehr ein Story-Spiel in einer offenen Welt, aber kein Sandbox, wo die Spielereien mehr Zeit mit sich bringen als die Story.
     
  7. Marcello

    Marcello Hardcore-Digitaldownload-Poweruser Moderator

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    Gefühlt jetzt ausm Bauch heraus würde ich sagen ja, kommt mir irgendwie etwas wenig vor.
    Jedenfalls wenn man dann wirklich auch alles gemacht und abgegrast hat.
    Aber vielleicht ists auch anders wenn man es spielt...da kann einem das unterschiedlich lang vorkommen.
    Bei Halo bemängel ist die Kampagnenspielzeit ja auch nicht und die wird nicht länger sein.
    Hatte bei infamous aber wie gesagt einfach ausm Bauch heraus mit mehr gerechnet.
    Irgendwann demnächst stehts eh bei mir und dann mach ich mir selbst ein Bild und gebs hier kund :)
     
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  8. Jehuty

    Jehuty 892p ist voll ok

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    In Second Son ist man aber, wenn man denn will, auch verdammt schnell unterwegs und mit einigen Kniffen und Skills sind manche Events auch extrem flott abgeschlossen. Hab mich gestern auch gewundert, wie schnell die Prozentzahl stellenweise sinkt, aber bei einem derart kurzweiligen Spielprinzip ist mir das dann doch lieber, als wenn der ganze Spass unnötig in die Länge gezogen wird (Ubisoft).
     
  9. flexx

    flexx Moderator

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    Ein wenig mehr hätte es durchaus sein können. Ich halte mich gerne in einer Stadt auf, die so toll ausschaut. War schon etwas überrascht, wie schnell ich auf 100% gekommen bin. Das schaffe ich in einem Spiel eigentlich nur alle 10 Jahre.
     
  10. Laruzo

    Laruzo

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    Ich find es gut das es endlich mein Open World Spiel gibt mit nicht unendlich Möglichkeiten und 1000 Nebenaufgaben. Bin nun bei 54% und zock es danach nochmal als Bad durch aber dann reicht es mir auch.
     
  11. ASH

    ASH Alt und grau, aber kein bisschen Weise

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    Wird doch in den Missionen "Coles Vermächnis" erklärt oder gibt es die nur in der Collectors Edition ? :?
     
  12. flexx

    flexx Moderator

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    Leider, ja.
     
  13. Zimtzicke

    Zimtzicke

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  14. ASH

    ASH Alt und grau, aber kein bisschen Weise

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    Normalerweise würde man jetzt schreiben, >Eure Armut kotzt mich an< aber ganz ehrlich, ich finde es mies
    das das nur in der Collectors Edition drin ist, sowas gehört einfach ins Spiel und nicht in die super duper
    spezial etc. Editions.
     
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