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MOVIE Inception

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du weißt wie es mit Interpretationen ist. Ich interpretier dir auch in eine Folge einer SitCom zig Seiten hochphilosophisches Zeugs rein. Ich sag nur Ockhams Skalpell. Kannst dir ja auch mal die Skizzen von Nolan angucken die den Ablauf des Films darstellen.

Prestige ist auch nicht superkomplex, aber dennoch entspricht die Story dort wirklich einem klassischen Mindfuck. Das wäre für mich ein 9/10-Film. Inception ist für mich eine 8/10. Ist ja nicht so dass ich ihn schlecht machen will. :)
 
SirHorst schrieb:
Allein schon wie oft cobb gesagt wird das er aufwachen, in die realität zurück kommen etc. soll. Eindeutig ist anders.

All diese Fragen die man dort reininterpretieren kann laufen letztenendes auf die Frage raus, ob es noch eine Ebene drüber gibt. Das zählt zum offenen Ende. Für die Handlung des Films an sich spielt es keine *entscheidende* Rolle. Man kann den Fakt akzeptieren, dass er in der realen Welt spielt, was legitim ist, oder man kann auch berechtigt davon ausgehen, dass es eine bzw. n Ebenen drüber gibt. Deswegen schmeißt es nicht den ganzen Film aus den Bahnen. :)

Ich persönlich guck ja auch lieber Filme, als darüber zu diskutieren. :D

Homer schrieb:
Wahrscheinlich sind wir einfach zu doof für den Film und Claudia zu intelligent.

Gute Selbsteinschätzung. :dhoch:
 
Waldschrat schrieb:
Ich kann verstehen dass viele Leute Inception bedingungslos abfeiern. nicht verstehen kann ich die Leute, die anderen sagen, sie hätten keine Ahnung weil sie Inception eben nicht abfeiern.

Ich war nicht so begeistert, habe mich teils gelangweilt und die Actionszenen im Schnee sind sowas von Willy Bogner Style dass mich das echt im Kino genervt hat.

Das soll so sein! Nolan hat hier mit Absicht ne Homage an seinen lieblings Bond abgeliefert - hat er in einem Interview erzählt. Hat wohl funktioniert.

@Jiders: Wieso bist du der Meinung das Fight Club nicht wesentlich mehr Elemente bietet die zum Nachdenken anregen? Außerdem kann mir einer erzählen was er will, wer Fight Club zum ersten mal sieht und schon vor der Auflösung darauf kommt das die beiden ein und dieselbe Person sind der erzählt einen vom Pferd. Das war ein genialer Kniff.

12 Monkey's ist deshalb genannt weil kein Film so schön das Wesen der Schizophrenie erklärt - außerdem gabs da gefühlte 75 % im Kino die mit großen Fragenzeichen raus sind und nicht geblickt haben das der kleine Junge Bruce selbst ist und somit der Beweiss das der keinen an der Klatsche hat. Ebenfalls ist schlicht geschickt eingefädelt das Bruce erst derjenige ist der den ganzen Kram der 12 Monkeys auslöst in dem er in der Klink Bret begegnet und ihm die "Idee" steckt. Zeitparadoxon komplett!

Achja - Prestige ist ein furchtbar gemeiner Film - seitdem ich den gesehen habe, dreht sich mir innerlich alles um wenn ich nen Zauberer sehe der einen Vogel verschwinden lässt :(
 
Cloud Strife schrieb:
SirHorst schrieb:
Allein schon wie oft cobb gesagt wird das er aufwachen, in die realität zurück kommen etc. soll. Eindeutig ist anders.

All diese Fragen die man dort reininterpretieren kann laufen letztenendes auf die Frage raus, ob es noch eine Ebene drüber gibt. Das zählt zum offenen Ende. Für die Handlung des Films an sich spielt es keine *entscheidende* Rolle. Man kann den Fakt akzeptieren, dass er in der realen Welt spielt, was legitim ist, oder man kann auch berechtigt davon ausgehen, dass es eine bzw. n Ebenen drüber gibt. Deswegen schmeißt es nicht den ganzen Film aus den Bahnen. :)

Ich persönlich guck ja auch lieber Filme, als darüber zu diskutieren. :D

Homer schrieb:
Wahrscheinlich sind wir einfach zu doof für den Film und Claudia zu intelligent.

Gute Selbsteinschätzung. :dhoch:



Genau das ist es ja :D
Man kann die ganze Handlung des Films in Frage stellen, und das ist nichtmal aus der Luft gegriffen, denn es gibt genug Hinweise im Verlauf der Story, die einen dazu verleiten.

Selbst meine Mum kam (nachdem sie den Film gesehen hatte) zu mir und meinte
"Keine Ahnung wie du den Film siehst, aber meiner Meinung nach, war das alles ein Traum, die Inception lwurde an Cobb durchgeführt"

Das hat mich schon überrascht, vor allem, weil sie ihn zum ersten Mal gesehen hatte.
Genau das kann man durchaus sagen, denn der Film bietet auch dafür viele Indizien. Was letzlich stimmt, weiß eh keiner :D
 
Cloud Strife schrieb:
The perfect Dark schrieb:
Der Film ist zwar linear (bis auf eine Kleinigkeit), aber wenn er eines nicht ist, dann eindeutig du Ei :D

Ich bitte dich, der Film ist auch eindeutig. Ohne wenn und aber. Ausnahmslos alles wird auf einfache Weise sogar noch vorher erklärt. Als einzige offene Sache bleibt das Ende. Das macht den Film aber nicht komplexer oder sonst irgendwas. Es ist lediglich ein *zusätzlicher* Denkanstoß.

Für mich war das eher ein Gag. So wie in nem Horrorfilm plötzlich wieder die Hand des Killers aus dem See auftaucht. Ein kleines Augenzwinkern, um das Publikum mit einem Smile aus der Vorstellung zu schicken. Das darüber so eifrig diskutiert wird, halt ich für völig überflüssig. Aber wer weiß, vielleicht wird ja mal ne Fortsetzung gedreht, die dann genau an das Ende anschliesst und wir sehen, ob das Ding umkippt oder nicht.
 
@ Darki

Sag ich doch, aber das ändert nichts an der Handlung an sich, die im Film präsentiert wurde. Sie würde sich nicht *im Kontext des Films* ändern, bietet aber die Möglichkeit, sie in einem zweiten Teil zu erweitern, ja. Es ist völlig legitim mit diesem Gedanken zu spielen. Von daher behaupten wir ja nicht was Gegenteiliges, ich wollte lediglich ausdrücken, dass dadurch der Film nicht dermaßen komplex wird, dass man ihn nicht begreifen könnte. Aber das wird einem hier im Thread suggeriert und man geht einfach mit falschen Erwartungen an den Film ran. :)

Ich hoffe ja, dass es keinen zweiten Teil geben wird und Nolan sich was Neues für seinen nächsten Nicht-Batman-Film einfallen lässt. :)

Ich hab auch Fragen, die aber eher grundsätzliche Logik angeht:

Warum erkennt Fischer nicht seinen größten Konkurrenten im Flugzeug und auch nicht im Traum? Das wirkt sehr konstruiert.

Als Cobb im Limbus bei seiner Frau ankommt, macht die schon Anspielungen auf seine Inception bei ihr... 3 Minuten später ist sie total überrascht als sie davon erfährt.

Das einzige was mich am Film wirklich gestört hat war die übertriebene Schauspielerei vom Leonardo... da bin ich besseres von ihm gewöhnt. Das wirkt teilweise so lächerlich aufgesetzt, dass ich grinsen musste. Nicht umsonst gibt es wohl auch so viele Verarschungsbilder mit ihm von dem Film. ^^

Ansonsten hat er mich super unterhalten. Wie gesagt, 8/10. :dhoch:
 
Wenn Urgs es für überflüssig hält, ist es das nicht :D

Ne, wie man im Interview mit Nolan lesen konnte:

Nolan: "Dass der Kreisel nicht fällt, ist nciht entscheidend. Entscheidend ist, dass es Cobb nicht interessiert!"

Der Film ist imo genauso Mindfuck wie Prestige :?

Cloud Strife schrieb:
@ Darki

Sag ich doch, aber das ändert nichts an der Handlung an sich, die im Film präsentiert wurde. Sie würde sich nicht *im Kontext des Films* ändern, bietet aber die Möglichkeit, sie in einem zweiten Teil zu erweitern, ja. Es ist völlig legitim mit diesem Gedanken zu spielen. Von daher behaupten wir ja nicht was Gegenteiliges, ich wollte lediglich ausdrücken, dass dadurch der Film nicht dermaßen komplex wird, dass man ihn nicht begreifen könnte. Aber das wird einem hier im Thread suggeriert und man geht einfach mit falschen Erwartungen an den Film ran. :)

Ich hoffe ja, dass es keinen zweiten Teil geben wird und Nolan sich was Neues für seinen nächsten Nicht-Batman-Film einfallen lässt. :)

Achso sry, dann hab ich das ganz falsch aufgefasst :)
 
Das Nolan-Zitat sagt doch eigentlich alles. Diese Szene ist kein Verweis auf eine übergeordnete Ebene, sondern deutet an, dass der Protagonist sich weiterentwickelt und sein Problem bewältigt hat.
 
Cloud Strife schrieb:
Das einzige was mich am Film wirklich gestört hat war die übertriebene Schauspielerei vom Leonardo... da bin ich besseres von ihm gewöhnt. Das wirkt teilweise so lächerlich aufgesetzt, dass ich grinsen musste. Nicht umsonst gibt es wohl auch so viele Verarschungsbilder mit ihm von dem Film. ^^

Nicht wirklich. Ich mag Dicaprio, aber er neigt nun mal recht stark zum Overacting. Zu manchen Rollen passt es halt manchmal besser und zu anderen wieder nicht. Auch in Shutter Island hat er teilweise ordentlich übertrieben.
 
Urgs schrieb:
Nicht wirklich. Ich mag Dicaprio, aber er neigt nun mal recht stark zum Overacting. Zu manchen Rollen passt es halt manchmal besser und zu anderen wieder nicht. Auch in Shutter Island hat er teilweise ordentlich übertrieben.

Bei mir ist es andersrum. Ich mag ihn nicht so wirklich, weil ich immer gleich an Gilbert Grape danken muss oder wie er hieß. Das ist nicht förderlich um einen Film zu genießen. Bei Titanic, The Beach und Catch Me If You Can find ich ihn wiederum gut. Aber bei Inception ists teilweise echt ziemlich übel. :ugly:
 
The perfect Dark schrieb:
Und das Fischer Saito kennt, wurde doch nie erwähnt.....oder doch? :? Und selbst wenn, ist es nen Traum :ugly:

Wurde nie erwähnt nein. Aber der Chef bzw. sein Sohn des weltweit führenden Energieunternehmens weiß nicht wie der Chef des zweitgrößten Unternehmens aussieht? Kleinigkeit, ich weiß. Mir fallen sogar viele Logikfehler nicht auf, aber das hat mich warum auch immer etwas gestört.
 
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