Wir wollen da auch dem Trend gegensteuern, das Kind "so schnell wie möglich" in die Kita abzugeben.
Meine Frau wird zwei Jahre komplett zu Hause bleiben und dann geht sie nur halbtags arbeiten und der Kleine natürlich auch nur entsprechend bis um 14 Uhr in die Kita.
Und sie will auch erst mal auf Halbtags bleiben, bis der Kleine dann älter ist - wobei es gut sein kann, dass dann schon Kind Nr. 2 unterwegs ist und eh wieder alles auf Null
Klar, finanziell muss man sich hier und da umschauen, gerade im Jahr 2, wenn das Elterngeld weg ist und sie trotzdem zu Hause. Aber mein Gehalt sollte ganz gut reichen. Klar, so Dinger wie spontan ne Grafikkarte für 500€ kaufen werden dann nicht mehr drin sein, ohne ans Ersparte zu gehen (würd ich niemals machen), aber zum Leben sollte es bei uns gut reichen und daher machen wir das dann auch so.
Einfach weil wir es gut finden, so lange wie möglich für das Kind da zu sein, ohne dass die Arbeit dabei "stört".
EDIT: Aber klar, wenn man arbeiten muss, weil es absolut nicht mit einem Gehalt geht ohne sich bis zur Unkenntlichkeit in jeder Situation einschränken zu müssen, dann ist das leider so.
Aber ich hab tatsächlich schon oft gehört "Kind kommt nach einem Jahr in die Kita, weil ich wieder arbeiten WILL". Oder "ich bin froh, wenn ich wieder arbeiten kann" (mit dem Subtext "und mich das Kind nicht mehr den ganzen Tag nervt").
Und das verstehe ich eben wirklich nicht.