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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

dann frage ich mich, warum man kinder haben will, wenn man eh nur arbeiten im kopf hat...

Oh mei. Wenn man also als Paar sich nicht gänzlich der Erziehung widmet, dann hat man nur Arbeit im Kopf? Du hast die Welt durchschaut oder? Bitte mal ein bisschen vom hohen Ross kommen und versuchen zu verstehen, dass es Familien in den vielfältigsten finanziellen Situationen gibt und man es sich schlicht nicht immer leisten kann, dass einer oder beide daheim bleiben bis das Kind das Heim verlässt.
 
In den ersten 2 Jahren ist auf jeden Fall eher "Parallel Play" angesagt, als irgendwelche soziale Interaktion mit anderen Kindern. Die nehmen die Kinder zwar wahr, aber die interessieren sie eigentlich nicht sonderlich.

Wir haben unseren mit 2 in die Kita gegeben. War ne harte Zeit. Für ihn und für uns. Hat ewig gedauert, bis er sich daran gewöhnt hat, auch, weil die Erzieher einfach jung und unerfahren waren. Wenn ich die Wahl hätte, hätte ich meinen Sohn auch nur halbtags in die Kita und jetzt in die Vorschule geschickt. Geht aber leider nicht anders... Das hat dann wenig damit zu tun, dass uns unsere Karrieren wichtiger wären, sondern weil es eine finanzielle Frage ist und es auch keine Ausweichmöglichkeiten durch die Großeltern geben würde, die den Kleinen mal früher abholen könnten.
 
Oh mei. Wenn man also als Paar sich nicht gänzlich der Erziehung widmet, dann hat man nur Arbeit im Kopf? Du hast die Welt durchschaut oder? Bitte mal ein bisschen vom hohen Ross kommen und versuchen zu verstehen, dass es Familien in den vielfältigsten finanziellen Situationen gibt und man es sich schlicht nicht immer leisten kann, dass einer oder beide daheim bleiben bis das Kind das Heim verlässt.

ach was?

hast du meinen link gelesen? hint: der geht genau darauf ein.

fanatic hat geschrieben, dass die meisten arbeiten _wollen_.

die meisten _müssen_ arbeiten, weil es anders garnicht mehr anders geht. wo wir wieder beim gesellschaftlichen druck landen. und bei 1 jährigen in krippen.
 
Ich kapier es, ehrlich gesagt, immer noch nicht. Du meinst explizit Leute, die arbeiten wollen? Da bin ich dann wieder bei dir. Allerdings ist es ja eben häufig eher ein Muss und weniger ein Will.
 
Wir wollen da auch dem Trend gegensteuern, das Kind "so schnell wie möglich" in die Kita abzugeben.
Meine Frau wird zwei Jahre komplett zu Hause bleiben und dann geht sie nur halbtags arbeiten und der Kleine natürlich auch nur entsprechend bis um 14 Uhr in die Kita.

Und sie will auch erst mal auf Halbtags bleiben, bis der Kleine dann älter ist - wobei es gut sein kann, dass dann schon Kind Nr. 2 unterwegs ist und eh wieder alles auf Null :D

Klar, finanziell muss man sich hier und da umschauen, gerade im Jahr 2, wenn das Elterngeld weg ist und sie trotzdem zu Hause. Aber mein Gehalt sollte ganz gut reichen. Klar, so Dinger wie spontan ne Grafikkarte für 500€ kaufen werden dann nicht mehr drin sein, ohne ans Ersparte zu gehen (würd ich niemals machen), aber zum Leben sollte es bei uns gut reichen und daher machen wir das dann auch so.
Einfach weil wir es gut finden, so lange wie möglich für das Kind da zu sein, ohne dass die Arbeit dabei "stört".

EDIT: Aber klar, wenn man arbeiten muss, weil es absolut nicht mit einem Gehalt geht ohne sich bis zur Unkenntlichkeit in jeder Situation einschränken zu müssen, dann ist das leider so.
Aber ich hab tatsächlich schon oft gehört "Kind kommt nach einem Jahr in die Kita, weil ich wieder arbeiten WILL". Oder "ich bin froh, wenn ich wieder arbeiten kann" (mit dem Subtext "und mich das Kind nicht mehr den ganzen Tag nervt").
Und das verstehe ich eben wirklich nicht.
 
Wir wollen da auch dem Trend gegensteuern, das Kind "so schnell wie möglich" in die Kita abzugeben.
Meine Frau wird zwei Jahre komplett zu Hause bleiben und dann geht sie nur halbtags arbeiten und der Kleine natürlich auch nur entsprechend bis um 14 Uhr in die Kita.

Und sie will auch erst mal auf Halbtags bleiben, bis der Kleine dann älter ist - wobei es gut sein kann, dass dann schon Kind Nr. 2 unterwegs ist und eh wieder alles auf Null :D

Klar, finanziell muss man sich hier und da umschauen, gerade im Jahr 2, wenn das Elterngeld weg ist und sie trotzdem zu Hause. Aber mein Gehalt sollte ganz gut reichen. Klar, so Dinger wie spontan ne Grafikkarte für 500€ kaufen werden dann nicht mehr drin sein, ohne ans Ersparte zu gehen (würd ich niemals machen), aber zum Leben sollte es bei uns gut reichen und daher machen wir das dann auch so.
Einfach weil wir es gut finden, so lange wie möglich für das Kind da zu sein, ohne dass die Arbeit dabei "stört".

ziemlich genau so machen wir das auch grad. bzw sind grad an dem Punkt an dem es wieder auf Null zurückgeht :D
 
hier ebenso. frau geht, sobald die karenz beim zweiten abläuft, vorerst maximal geringfügig bis halbtags arbeiten.

dabei ist das smartphone ein segen.

haben die haushaltskassa mit fixen und variablen kosten reingeklopft und können jetzt spontan und jederzeit mit dem konto abgleichen, wieviel an geld noch da ist.
 
Wir wollen da auch dem Trend gegensteuern, das Kind "so schnell wie möglich" in die Kita abzugeben.
Meine Frau wird zwei Jahre komplett zu Hause bleiben und dann geht sie nur halbtags arbeiten und der Kleine natürlich auch nur entsprechend bis um 14 Uhr in die Kita.

Und sie will auch erst mal auf Halbtags bleiben, bis der Kleine dann älter ist - wobei es gut sein kann, dass dann schon Kind Nr. 2 unterwegs ist und eh wieder alles auf Null :D

Klar, finanziell muss man sich hier und da umschauen, gerade im Jahr 2, wenn das Elterngeld weg ist und sie trotzdem zu Hause. Aber mein Gehalt sollte ganz gut reichen. Klar, so Dinger wie spontan ne Grafikkarte für 500€ kaufen werden dann nicht mehr drin sein, ohne ans Ersparte zu gehen (würd ich niemals machen), aber zum Leben sollte es bei uns gut reichen und daher machen wir das dann auch so.
Einfach weil wir es gut finden, so lange wie möglich für das Kind da zu sein, ohne dass die Arbeit dabei "stört".

EDIT: Aber klar, wenn man arbeiten muss, weil es absolut nicht mit einem Gehalt geht ohne sich bis zur Unkenntlichkeit in jeder Situation einschränken zu müssen, dann ist das leider so.
Aber ich hab tatsächlich schon oft gehört "Kind kommt nach einem Jahr in die Kita, weil ich wieder arbeiten WILL". Oder "ich bin froh, wenn ich wieder arbeiten kann" (mit dem Subtext "und mich das Kind nicht mehr den ganzen Tag nervt").
Und das verstehe ich eben wirklich nicht.

Würde mich freuen, wenn das uns auch so "einfach" wäre. Die ersten zwei Jahren haben ganz gut geklappt, obwohl ich noch deutlich weniger verdient habe, als jetzt. Aber jetzt wäre ne Halbtagsstelle für meine Frau mit großer Wahrscheinlich nicht ausreichend. Über kurz oder lang möchte ich da natürlich definitiv drauf hinarbeiten, aber leichter gesagt, als getan. Mal gucken, was die nächste Zeit so bringen wird.

Und ja, Leute, die unbedingt wieder arbeiten wollen und das Kind so schnell wie möglich loswerden möchten, kann ich auch nicht verstehen.
 
vollzeitarbeit für die frau auf lange sicht ist imho so oder so ein muss.

stichwort pension.

kann nur den kopf schütteln, wenn frauen maximal irgendwo schwarz putzen gehen, weil der mann eh genug geld nach hause bringt. total kurzsichtig und risikoreich, wenn mann plötzlich umkippt.
 
Und das verstehe ich eben wirklich nicht.

Du sowieso nicht. Das wirst du ja dann auch nie erleben, wenn du bei der Arbeit bist und dein Kind nur morgens und abends kurz siehst. :D

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass der freie Austausch (also ohne Eltern) mit anderen Kindern ab dem zweiten Lebensjahr sehr wichtig ist. Ab dem Alter lernen Kinder in solchen Gruppen viel mehr als von ihren Eltern.
 
kann ich bestätigen. kommt halt auch viel blödsinn dabei rum...

trotzdem sehe ich mich als "eltern" als wichtige instanz im leben meines kindes. liegt wohl daran, dass ich einen sehr, sehr engen kontakt mit meinen eltern pflege.
 
Logisch, dass die Eltern nicht bedeutungslos werden. Eltern sind immer noch Orientierung, Rückzucksort, Geborgenheit usw. Aber das muss halt auch nicht 12 Stunden am Tag sein. IMO, natürlich! :D
 
Mich würde mal interessieren, ob die Mama denn auch so happy ist, das Kind jeden Tag bis zum 3. Jahr rund um die Uhr zu bespaßen und ob man denn Kind überhaupt spielberechtigt werden kann? Das klingt vielleicht jetzt blöd, aber real ist, dass Kinder eben rund um die Uhr spielen wollen. Finde das selber schwierig, dem gerecht zu werden. Durchs arbeiten seh ich sie ja nur abends und an Wochenende und was da gespielt wird, kann ganz schön ausdauernd werden (keine Frage, es macht natürlich Spaß), man selbst aber platt ist. Wenn ich mir das vorstelle, das die Frau das Tag ein Tag aus macht, finde ich das schon beeindruckend.

Unserer Großen tat die Kita mit einem Jahr jedenfalls gut. Besonders wenn ich auf den gleichaltrigen Jungen eines Paares schaue, der erst mit 3 in den Kindergarten ist und sich dort wie privat sich wie ein Rüpel verhält, schubst und schlägt. Von Sozialverhalten keine Spur.
 
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