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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Gratulation, Evin!



Ich merke gerade wieder, wie schnell die Zeit vergeht... Kam mir vor wie vorgestern, als ich hier postete, dass meine Frau mit Kind 1 schwanger ist. Und jetzt hab ich die ersten beiden Oktoberwochen frei, um die Kindergarten-Eingewöhnung zu machen und am 20.10. wird er schon drei Jahre alt... Unfassbar.

Am Wochenende hatte ich nen stolzen Gamer-Dad-Moment. Er schaut mir öfter mal beim Zocken zu, wenn ich was kindergerechtes spiele. Er redet immer wieder davon, wie ich mit Spider-Man durch die Stadt geflogen bin (bei Spider-Man PS4; hab ich seiner Anwesenheit auch nix gemacht außer rumschwingen) und jedes Mal, wenn wir irgendwo Spider-Man auf Spielzeug etc. sehen erzählt er mir davon, dass wir das gespielt haben und wie toll das war.
Über die Switch habe ich schon oft Mario 1 und 3 gespielt, während er begeistert zuschaut und ich zeige ihm gerade Super Mario World (er will immer das Level mit den "kleinen Fischen" sehen. Unterwasserlevel in Donut Plains meint er :D )
Aber am Wochenende haben wir ihm mal Pac Man zeigen wollen, weil man das schnell selbst lernen kann. Also über archive.org eine MAME-Emulation im Browser angeworfen, ihm ein paar Runden gezeigt und dann durfte er selbst mal.
Und er hat erstaunlich schnell verstanden, was er machen muss und einen großen Spaß dabei. War jetzt natürlich nicht so, dass die Runden lange dauerten, aber er peilt durchaus, was die Pfeiltasten machen.

Und ich kam aus dem Grinsen nicht mehr raus, meinen Sohn dabei zu sehen, wie er das erste Mal ein Videospiel steuert :)
 
Ja, ich hoffe es bleibt auch so. Erzwingen kann man es natürlich nicht (würd ich auch nie machen), aber es ist halt mal eine große Leidenschaft von mir und mir liegt etwas daran, meinen beiden Kindern VIdeospiele als Teil meines Lebens nahezubringen.
Und wenn sie die Begeisterung auch haben - um so besser. Familienzocknachmittage bei Regen draußen sind so eine meiner Idyll-Vorstellungen zu die Zukunft :)

Kind 2 ist am Wochenende auch mit dem überschwänglichsten Lachen überhaupt aus der Küche angerannt, als er die Menü-Melodie von Mario World gehört hat :D

Wenn irgendwann das Interesse doch nicht da ist, wäre bei mir natürlich Enttäuschung da, aber wenns so kommt, ists halt so.
 
Da der Thread hier gerade oben ist... Am 20.04.20 soll bei uns Nummer 2 kommen :)

Ja ich weiß, sind noch keine 3 Monate, aber bisher schaut alles sehr gut aus und hier kenn mich eh keiner ^^ Unser Sohn ist dann 2,5 Jahre alt, sollte also ein ziemlich guter Altersunterschied sein, so sagen es jedenfalls alle. Hat dieses Mal zum Glück auch alles viel einfacher geklappt und der Urlaub Ende Juli im Center Parc wurde perfekt genutzt :D
 
Da der Thread hier gerade oben ist... Am 20.04.20 soll bei uns Nummer 2 kommen :)

Ja ich weiß, sind noch keine 3 Monate, aber bisher schaut alles sehr gut aus und hier kenn mich eh keiner ^^ Unser Sohn ist dann 2,5 Jahre alt, sollte also ein ziemlich guter Altersunterschied sein, so sagen es jedenfalls alle. Hat dieses Mal zum Glück auch alles viel einfacher geklappt und der Urlaub Ende Juli im Center Parc wurde perfekt genutzt :D
Gratulation!

Bei uns ist der Altersunterschied ja nur n bissl mehr als 1,5 Jahre. Ich stell mir 2,5 Jahre auch sehr gut vor. So oder so wird auch der größere keine oder kaum Erinnerungen an eine Zeit als Einzelkind haben und für beide war der/die andere schon immer da.
Mit 2,5 Jahren ist auch schon ein gutes Maß an Vernunft und Verständnis da.
Es wird trotzdem teilweise schwer werden. 2 Kleinkinder bzw. ein Kleinkind und ein Baby können enorm viel Arbeit und Stress bedeuten, aber es lohnt sich ungemein.
Ich finde es jeden Tag so unfassbar schön zu sehen, wie sich die Dynamik zwischen den beiden entwickelt. Wie der Kleine unendlich zu seinem großen Bruder aufschaut, der für ihn ein größerer Held ist als wir Eltern es je sein könnten, wie er sich jeden Tag durch Nachahmen weiterentwickelt. Und wie der Große seinerseits seine Vorbildrolle annimmt und - obwohl es oft auch ruppig und mit Tränen vonstattengeht - ihn immer behütet, ihm die Welt durch seine Augen erklärt.

Nur weil man unter Eltern natürlich gerne mal den Stress, die Selbstaufgabe und das "Leid" betont, das mal als Gegengewicht. Wenn gerade kein stressiger Moment ist, ist das Leben mit zwei Kindern echt der Hammer und ich kanns oft kaum erwarten, wie es mal in 5, 10 oder 15 Jahren ist.
 
Es wird trotzdem teilweise schwer werden. 2 Kleinkinder bzw. ein Kleinkind und ein Baby können enorm viel Arbeit und Stress bedeuten, aber es lohnt sich ungemein.

Ja davor graut es mir jetzt schon ein wenig. Da sind so viele Situationen im Kopf, wo man sich jetzt noch überlegt, wie das mit 2 (kleinen) Kindern gehen soll. Aber genauso wie beim ersten Kind schon wird man das meiste erst sehen bzw. lösen können, wenn es so weit ist. Und bisher haben wir auch so alles gemeistert.

Ich finde es jeden Tag so unfassbar schön zu sehen, wie sich die Dynamik zwischen den beiden entwickelt. Wie der Kleine unendlich zu seinem großen Bruder aufschaut, der für ihn ein größerer Held ist als wir Eltern es je sein könnten, wie er sich jeden Tag durch Nachahmen weiterentwickelt

Auf genau das freue ich mich auch schon am meisten, wie die beiden zusammen und miteinander (wohl auch öfter gegeneinander) agieren.

Es macht wirklich so unglaublich viel Spaß und ist herausfordernd zugleich, so einem kleinen Menschen beim Aufwachsen zuzusehen und zu helfen. Wenn wir die finanziellen Möglichkeiten hätten, würden wir bestimmt noch 20 Kinder in die Welt setzen, einfach weil es so schön ist :D
 
Wie sind hier eigentlich so die Meinungen zu pränataler Diagnostik?
Habt ihr es machen lassen/ werdet ihr es machen lassen?
Was hat euch dazu bewegt/ davon abgehalten?
 
Wir haben nichts gemacht außer Ultraschall. Die große Mehrheit der Kinder kommen gesund und ganz zur Welt und alles was man mit der Diagnostik erhält, sind Wahrscheinlichkeiten, die einen nur verunsichern, da ja die Entscheidung ein Kind zu bekommen bereits durch ist.
 
Wie sind hier eigentlich so die Meinungen zu pränataler Diagnostik?
Habt ihr es machen lassen/ werdet ihr es machen lassen?
Was hat euch dazu bewegt/ davon abgehalten?
Wir haben einen Privatarzt und hatten 1x im Monat einen Ultraschall. Im letzten SS-Monat dann alle zwei Wochen. Und dazwischen haben wir natürlich die Nackentransparenzmessung (Test auf Downsyndrom) und ein Organscreening machen lassen.

Uns wurden die Möglichkeiten aufgezählt und für uns war das selbstverständlich das durchzuführen. Dem Kind schadet es nicht und uns war es einfach wichtig zu wissen, dass das Kind gesund ist.

Aber ich verstehe natürlich auch Leute, die sowas ausschließen und nicht machen lassen. Wir haben im Freundeskreis Eltern, die nicht mal einen Ultraschall haben machen lassen; und die haben auch zwei kerngesunden Kinder. Aber für uns kam das eben nicht in Frage.
 
Wir haben einen Privatarzt und hatten 1x im Monat einen Ultraschall. Im letzten SS-Monat dann alle zwei Wochen. Und dazwischen haben wir natürlich die Nackentransparenzmessung (Test auf Downsyndrom) und ein Organscreening machen lassen.

Uns wurden die Möglichkeiten aufgezählt und für uns war das selbstverständlich das durchzuführen. Dem Kind schadet es nicht und uns war es einfach wichtig zu wissen, dass das Kind gesund ist.

Warum war es für dich/euch "natürlich" eine "Nackentransparenzmessung" durchzuführen?
Kinder können ja offensichtlich auch ohne diese Untersuchung geboren werden.

Ich will es nicht in Frage stellen, ich will nur die Beweggründe verstehen.

Die vorzeitige Diagnose von Herzefehlern und co sind ja total reizvoll, auf der anderen Seite steht die Situation nem Wahrscheinlichkeitsbefund auszuliefern.
 
Warum war es für dich/euch "natürlich" eine "Nackentransparenzmessung" durchzuführen?
Kinder können ja offensichtlich auch ohne diese Untersuchung geboren werden.

Ich will es nicht in Frage stellen, ich will nur die Beweggründe verstehen.

Die vorzeitige Diagnose von Herzefehlern und co sind ja total reizvoll, auf der anderen Seite steht die Situation nem Wahrscheinlichkeitsbefund auszuliefern.
Naja Trisomie 21 kann man glaub ich zu 95% ausschließen, was ja schon mal eine annehmbare Wahrscheinlichkeit ist. Und wir haben uns deshalb dafür entschieden, weil wir im Falle einer Trisomie 21 darauf vorbeireitet sein wollten. Eine Entscheidung gegen das Kind wäre für uns dennoch nicht in Frage gekommen.

Und das Organscreening sollte für sich selbst sprechen.
 
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