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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Elternzeit hätte ich gerne gemacht, ist aber finanziell nicht drin.

Echt schade! Zwei Monate mit nur 60% des normalen Einkommens funktioniert nicht irgendwie? :? Mit Geld ist diese Zeit auch gar nicht aufzuwiegen.
Wirklich rosig sieht's bei uns in den zwei Monaten auch nicht aus, aber die Möglichkeit bekommt Man (n) nur einmal km Leben. Ich hab das beim Ersten auch gemacht und will es nicht missen.
 
Echt schade! Zwei Monate mit nur 60% des normalen Einkommens funktioniert nicht irgendwie? :? Mit Geld ist diese Zeit auch gar nicht aufzuwiegen.
Wirklich rosig sieht's bei uns in den zwei Monaten auch nicht aus, aber die Möglichkeit bekommt Man (n) nur einmal km Leben. Ich hab das beim Ersten auch gemacht und will es nicht missen.

Ich seh das auch so und ärgere mich fast das nur 3 Monate gemacht zu haben. Wäre gerne viel viel länger daheim geblieben. Aber jeder hat andere finanzielle Verpflichtungen...
 
Unser kleiner ist aktuell ein ziemliches Mama Kind. Er lässt sich nur noch von ihr ins Bett bringen. Wenn er Nachts mal weinend aufwacht, lässt er sich nur von ihr beruhigen. Ist sie mal ne halbe Stunde nicht in seiner Nähe wird er unruhig und selbst beim bespaßen ist alles was Mama macht viel lustiger als das was Papa macht. Das ist für meine Frau belastend, weil sie so natürlich kaum noch Zeit für sich hat und für mich ist das auch nicht schön. Ehrlich gesagt sogar sehr frustrierend.

Ich gebe mir wirklich viel Mühe auch eine wichtige Bezugsperson für ihn zu sein. Ich wickel ihn, fütter ihn, spiel mit ihm, bade mit ihm und steh mit ihm am WE morgens auf damit Mama noch etwas schlafen kann. Er strahlt mich auch immer an wenn ich mit ihm rede, aber sobald da irgend eine Varianz im Alltagsgeschehen auftritt, verlangt er nach Mama. Spielen ist wie oben erwähnt auch so eine Sache. Wenn wir nicht grade "fliegen" spielen oder Türme bauen die er anschließend umwerfen darf, werde ich für ihn anscheinend schnell langweilig. Er hat da einfach einen ganz anderen Bezug zur Mama.

Hoffe das legt sich in den nächsten Monaten noch :|
Mach dir keinen Kopp, die Phase hat glaub ich jedes Kind, oft auch mehrfach. Grade im ersten Jahr, oft bei den Entwicklungsschüben sind die Kleinen oft sehr mamazentriert, das legt sich aber.
Hatten wir auch mehrfach. Dann gabs mal ne Phase, in der Mama abgeschrieben war und ich ihn ins Bett bringen musste, jetzt hat es sich (hoffentlich dauerhaft) eingependelt und Mama und Papa gehen gleich gut.
Außer er ist krank, dann ist Mama angesagt.
 
Elternzeit hätte ich gerne gemacht, ist aber finanziell nicht drin.
Das ist tatsächlich ziemlich schade. Das hilft wirklich ungemein. Ist was anderes, wenn man als Papa ganz allein mit dem Kind ist, ohne das Mama sich noch in der Nähe rumtreibt.
Beim ersten Kind bin ich auch noch während meiner Elternzeit freigestellt worden, und war dann fast 6 Monate mit ihr tagsüber alleine. Seit dem ist sie ein richtiges Papa-Kind. Bei der zweiten waren es dann "nur" die 2 Monate, aber auch die haben extrem geholfen. Das ganze erste Jahr konnte ich die Kleine nicht ins Bett bringen, seit der Elternzeit ist das kein Problem mehr.

Sicher, dass das nicht geht? Ich mein, man kann sich ja vorab was auf die Seite legen. Haben wir auch so gemacht. Ich hatte keine 1.000€ Elterngeld, ging auch für 2 Monate...
 
Ich war 5 Monate in Elternzeit und habe jeden Tag genossen. Wir hatten die Situation, dass beide den Höchstbetrag bekommen haben, so dass es finanziell fast egal war, wer zuhause bleibt. Wenn man das hinbekommen kann, ist wirklich jeder Extratag Elternzeit ein Gewinn. Nicht nur für die Beziehung zum Kind sondern auch für das gegenseitige Verständnis, was den "Aufwand" für die Betreuung des Kinds angeht.
 
Das ist tatsächlich ziemlich schade. Das hilft wirklich ungemein. Ist was anderes, wenn man als Papa ganz allein mit dem Kind ist, ohne das Mama sich noch in der Nähe rumtreibt.
Beim ersten Kind bin ich auch noch während meiner Elternzeit freigestellt worden, und war dann fast 6 Monate mit ihr tagsüber alleine. Seit dem ist sie ein richtiges Papa-Kind. Bei der zweiten waren es dann "nur" die 2 Monate, aber auch die haben extrem geholfen. Das ganze erste Jahr konnte ich die Kleine nicht ins Bett bringen, seit der Elternzeit ist das kein Problem mehr.

Sicher, dass das nicht geht? Ich mein, man kann sich ja vorab was auf die Seite legen. Haben wir auch so gemacht. Ich hatte keine 1.000€ Elterngeld, ging auch für 2 Monate...

Wir haben sehr hohe Lebenshaltungskosten. Aktuell ist das defintiv nicht drin. Aber in ein paar Monaten ändert sich nochmal was. Da könnte man das Thema nochmal neu beleuchten.
 
Sicher, dass das nicht geht? Ich mein, man kann sich ja vorab was auf die Seite legen. Haben wir auch so gemacht. Ich hatte keine 1.000€ Elterngeld, ging auch für 2 Monate...

In die Richtung hatte ich jetzt auch gedacht, vorher was weglegen. Wenn ich mich nicht recht irre, verdienst du doch ganz gut. Aber gut, jeder hat eine andere finanzielle Lage - will mich da jetzt nicht reinhängen.
Was mir eigentlich eher im Sinn stand, war nochmal zu verdeutlichen, wie wichtig ich die Möglichkeit heutzutage finde, dass auch Väter in Elternzeit gehen können. Was einem das Wert ist, muss jeder selber wissen.
 
Wobei das natürlich auch von Typ zu Typ unterschiedlich. Manche (Männer wie Frauen) scheuen halt auch den Aufwand etc. Und am Ende muss man dann vielleicht ja doch Verständnis für den Partner aufbringen.
Das habe ich in meinem Umfeld erlebt. Da wurde die Elternzeit des Vaters auf 2 Monate festgelegt, die Mutter war aber natürlich während der 2 Monate auch da. Vorgeschoben wurde dann auch das Finanzielle, was in den Fällen allerdings belegbar kein Problem gewesen wäre. Aber so unterschiedlich sind Menschen eben. Die einen freuen sich über die Möglichkeiten, die anderen tun viel für die Vermeidung. Ich mache da niemandem einen Vorwurf und weiß auch, wie unterschiedlich Familien das alles erleben. Ich für mich weiß aber, dass die lange Elternzeit als Vater für mich das Beste war, was mir passieren konnte.
 
Die 2 Monate waren immens wichtig für mich im Nachhinein. Auch vorher hab ich mich drauf gefreut natürlich aber jetzt weiß ich, dass ich glaube ich sogar Schulden auf mich nehmen würde, wenn es sein müsste. Wie bereits geschrieben - unbezahlbar. Unser Kleiner war ja ein absolutes Terrorbaby das erste halbe Jahr. Insbesondere morgens und abends ging es über die 100% Belastungsgrenze. Ich kannte ihn quasi gar nicht anders als heulend oder nörgelnd. Gar nicht. Nicht mal 3 Minuten. Mittags sah die Welt aber ganz anders aus. Immer noch anstrengend natürlich aber kein Vergleich. Hatte mir vorher schon echt Sorgen gemacht, dass ich gar keine richtigen Vatergefühle entwickeln könne und nun sind wir zwei unzertrennliche Buddies. :D
 
Die 2 Monate waren immens wichtig für mich im Nachhinein. Auch vorher hab ich mich drauf gefreut natürlich aber jetzt weiß ich, dass ich glaube ich sogar Schulden auf mich nehmen würde, wenn es sein müsste.
Auf jeden Fall. Das will ich @Frequenzberater und @Frequenzberaterin nochmal nahelegen. Die Zeit ist enorm wichtig und unfassbar schön, da kann man auch Opfer bringen.
Wir mussten während den zwei Monaten auch ans Angesparte, weil 2x 66% des Gehalts halt knapp sind und die Fixkosten nicht mal kurz nennenswert sinken. Aber das hat sich sowas von gelohnt.

Man weiß ja, dass Frequenzi zu den Top-Verdienern hier gehört. Klar, als Top-Verdiener hat man halt auch hohe Lebenshaltungskosten, die man nicht einfach so an jeder Ecke kürzen kann. Aber ich denke ja mal, dass da trotzdem n bissal Kohle auf einem Konto angespart rumliegt, das man für diesen mehr als sinnvollen Zweck anknabbern kann :)

Also nochmal mit Nachdruck: Nimm dir die Elternzeit, lass dir diese einmalige Gelegenheit nicht entgehen, ungestörtes Familienleben genießen zu dürfen.
Wir haben es übrigens so gemacht, dass ich und meine Frau gleichzeitig daheim waren. Fanden wir die bessere Option, da wir eben die zwei Monate als ungestörte Familienzeit gesehen haben. Und natürlich hat sich meine Frau da auch entspannen können, was die Pflichtseiten des Kinderhabens und den Haushalt angeht.
 
Ich hab letztens in einem anderen Thread schon erwähnt, dass ich gerade dabei bin meine Bachelorarbeit zu schreiben. Ich denke mal hier in dem Bereich gibt es einige Leute, die mir da mit der Teilnahme an meinem Fragebogen unter die Arme greifen könnten. Zielgruppe sind Eltern, deren Kinder schon geboren sind und maximal 3 Jahre alt sind.

Thema lautet: "Wie verändert sich die Beziehung zwischen Mann und Frau durch Schwangerschaft und Geburt eines Kindes?

https://www.umfrageonline.com/s/RaBe2018

Wäre super, wenn da einige daran teilnehmen. Noch besser wäre es, wenn eure Partnerin/Partner auch noch mitmachen :)

Danke :dhoch:
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir gehen uns heute den einzigen evangelischen Kindergarten hier im Ort anschauen. Alle anderen sind katholisch. Staatlich geführte und somit neutrale gibts hier überhaupt nicht. Ich hoffe die halten sich mit ihrem Jesus Schwachsinn etwas mehr zurück.
 
Auf jeden Fall. Das will ich @Frequenzberater und @Frequenzberaterin
Wir mussten während den zwei Monaten auch ans Angesparte, weil 2x 66% des Gehalts halt knapp sind und die Fixkosten nicht mal kurz nennenswert sinken. Aber das hat sich sowas von gelohnt.

Wir haben auch explizit darauf hin gespart. Anders würde es ja auch gar nicht gehen. Aber man hat ja echt einige Monate Zeit sich darauf einzustellen und wenn man ein bisschen länger braucht, dann legt man die Elternzeit halt auf einen späteren Zeitpunkt. Muss ja nicht (gut bei einem schon) gleich am Anfang sein.
 
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