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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Oh man, dieser emotionale Stress für alle Beteiligten. :(

Im Spoiler mal "unsere Geschichte".

Das mit der Einleitung ist mir auch immer noch schleierhaft. Bei uns war das ja ähnlich. Sind ins Krankenhaus gefahren. Unser Sohn hat Medikamente zum beruhigen bekommen. War danach auf völlig "besoffen" und losgelöst. Aber es kam niemand, um ihn zur Einleitung abzuholen. Erst als er schon wieder nüchtern war, wurde er abgeholt. Die Operation lief dann auch fein ab. Eine Nacht sind wir dann geblieben und am nächsten Tag wurde noch einmal kontrolliert. Alles in Ordnung. Ab nach Hause.

Zu Hause fing er dann aber an Blut zu spucken und es wollte einfach nicht aufhören. Ein paar Telefonate geführt. Wir haben weiter beobachtet. Abends dann immer noch am Blut spucken. Daraufhin sind wir dann zurück ins KH gefahren. In der Notaufnahme auch direkt dran gekommen. Der junge Arzt zeigte sich aber nicht sonderlich empathisch. Als wir meinten, dass wir lieber wieder stationär aufgenommen werden, ernteten wir abfällige Blicke und als er die Station am Telefon informierte, kamen auch ein paar komische Kommentare.

Auf der Station ging es dann weiter. Er hat Blut gespuckt es wollte einfach nicht aufhören. Irgendwann bin ich dann wieder nach Hause gefahren, als er geschlafen hat. Meine Frau ist da geblieben. Dann mitten in der Nacht so gegen 2:30 Uhr ein Anruf meiner Frau. Der Kleine muss in eine Not-OP. Offene Wunde im Rachenraum. Ich natürlich sofort ins Krankenhaus. Als ich dann angekommen bin, musste meine Sohn auch schon zur Narkose. Völlig panisch und aufgelöst ist er dann, als das Bett gerade rausgerollt wurde, aufgesprungen und hat sich an uns festgeklammert. Heulend, weil er nicht weg wollte.

Danach saßen wir erst auf dem Zimmer. Sind dann ein wenig spazieren gegangen und haben versucht die Zeit totzuschlagen. Nach anderthalb Stunden kam der Arzt dann rein und meinte, dass alles in Ordnung wäre. Zwanzig Minuten später war er dann endlich im Zimmer.

Wünsche euch alles Gute für die Zukunft und für die anstehende OP.
 
@Cthulhu
Like gab es für die Anteilnahme.
Ich bin fassunglos, wenn ich solche Storys höre / lese...

Ärzte sind leider auch "nur" Mitarbeiter, die manchmal keinen Bock auf ihren Job haben...

Einer der Ärzte hat unserem Sohn Zungenspatel auch so rabiat und tief in den Mund geschoben, dass er danach wirklich Panik hatte, zum Arzt zu gehen.
 
Ich glaub ich lass mein Kind über die Frau Privat versichert. Wenn die Ärzte Euro Zeichen in den Augen haben, sind sie wenigstens gefaked freundlicher.
Dann müsst ihr es euch aber auch leisten können immer ziemlich viel Geld auslegen zu müssen. Bei uns stand die Überlegung auch im Raum, da meine Frau Beamtin ist. Aber wir haben uns bewusst dagegen entschieden und die Kinder gesetzlich über mich versichert.
 
Ich bin schon seit über vier Stunden mit meinem großen im Krankenhaus (Geschichte steht ja ein paar Seiten zuvor). Ist halt blöd wenn man eigtl nur von einer Anmeldung und einer Voruntersuchung ausgeht, stattdessen aber vom Hundertstel zum Tausendstel kommt und zwischen jeder Untersuchung ne Stunde Wartezeit liegt. Aktuell warten wir zB auch schon wieder ne Stunde auf ne Blutabnahme. Es ist wirklich nicht einfach ein Kind über so einen langen Zeitraum in so einer langweiligen Umgebung bei Laune zu halten.

Nächste Woche Mittwoch geht der Spaß weiter, da gibt's dann MRT und Freitag dann endlich die OP, mit vier Tagen auf Station. Noch keine Ahnung ob das eine Mama oder eine Papa Mission wird.
 
Hm, alles nicht so geil gerade.

Am Freitag war ich mit meinem großen im Krankenhaus. Ich bin nur von einer Anmeldung und Voruntersuchung ausgegangen. Am Ende waren es 4 bzw 5 Untersuchungen. Wir waren von 9 Uhr morgens bis 15 Uhr dort. Harte Nummer für einen 5 jährigen. Die letzte Untersuchung konnten wir dann auch knicken, irgendwann ging nichts mehr, da hat er verständlicherweise nicht mehr mitgemacht.

Aber worauf ich hinaus will sind die Erkenntnisse des Tages und was in den nächsten Tagen auf uns zu kommt.

Zuletzt ist man ja von einem Polypen ausgegangen. Allerdings haben sich an dem Tag zwei HNO Ärzte den Jungen angeschaut und es hat noch ein Hörtest stattgefunden. Die Erkenntnis: Vermutlich ist es 1. nicht nur ein Polyp und 2. alles wesentlich größer und komplizierter als angenommen. Und all das nur, weil diese blöde erste Ärztin nicht richtig untersucht hat und die Hinweise ignoriert hat. Wir überlegen uns bereits Schritte, einfach vorsorglich, falls es zu Spätfolgen kommt, was man aktuell nicht ausschließen kann.

Über all die Monate ist das Ding so groß gewachsen, dass es im Hals, evtl an der Mandel, rein in die Nebenhöhlen (da wo auch die neuen Zähne nachkommen), bis hoch zum Ohr gewachsen ist. Ohne MRT machen die da gar nichts, weil sie sich zurecht vergewissern müssen, wie groß die ganze Sache mittlerweile geworden ist. Niemand kann aktuell die Ausmaße einschätzen. Je nachdem welche Erkenntnisse das MRT liefert, würde Freitag dann operiert werden. Im Anschluss geht man von 4 oder 5 Tagen auf Station aus, zur Beobachtung, weil es sicher zu Nachblutungen kommen wird.
Die Mama geht mit dem großen ins Krankenhaus, ich bleibe mit dem kleineren Knirps zu Hause. Wird eine Umstellung für die ganze Familie. Der große wird irgendwann nicht mehr im Krankenhaus bleiben wollen, der kleine wird irgendwann seine Mama und Bruder vermissen...
Auch ein Besuch wäre evtl unklug. Könnte sein, dass er nicht versteht weshalb ich ohne ihn nach Hause gehe. Um gar keinen unnötigen Stress aufkommen zu lassen, tendieren wir dazu, dass ich keinen Besuch abstatte. Auch das wird mich wahnsinnig machen. Gott, ich könnte gerade heulen...
Jedenfalls, da es bis hoch zum Ohr geht, ist der Druck mittlerweile gefährlich angestiegen, so dass man schnell handeln möchten, da es sonst zu Schwerhörigkeit führen kann. Hinterm Trommelfell hat sich Schleim gesammelt, vermutlich von einer Erkältung, der ja nicht ablaufen konnte, weil das Polypenmonster den Weg versperrt. Also müsste evtl noch ein Schnitt ins Trommelfell gemacht und ein Röhrchen eingesetzt werden, damit das ablaufen kann. Sowas bleibt für ein halbes Jahr drin und darf nicht nass werden. Für einen Erwachsenen kein Ding, aber für ein Kind? Klasse.

Die Frage ist auch, ob er überhaupt bei dem MRT mitmacht und es schafft 20 min still zu halten. Eine enge Röhre die Lärm macht könnte für ein Kind uncool sein. Wenn es zB nicht klappt, dann muss erst ein neuer MRT Termin in einem anderen Krankenhaus gemacht werden, damit er für die MRT Untersuchung sediert werden würde. Eine Narkose jagt aktuell die nächste. Sollte es so kommen, kommt der Junge auf drei Narkosen in kurzer Zeit.

Zur Zeit ziemlich viele Fragezeichen und man fühlt sich so hilflos. Die Hände sind gebunden und man kann nichts machen, außer warten. Richtig ätzend.

Mein Junge hat verständlicherweise schon gar keinen Bock mehr auf Ärzte und Untersuchungen, schönes Trauma in jungen Jahren. Quält sich seit Monaten und alles nur weil diese ... Ärztin (ich darf gar nicht schreiben was ich denke ohne gesperrt zu werden) bei DREI verschiedenen Terminen INKL HINWEISE UND VERDACHT nicht richtig nachgeschaut hat...
 
Tut mir leid sowas zu hören, echt. Gerade für Kinder ist sowas die Hölle und als Elternteil genauso da einem faktisch die Hände gebunden sind. Du kannst halt nix machen sondern musst auf die Ärzte vertrauen... Das es nun so läuft ist echt uncool. Drück dir die Daumen dass das irgendwie doch noch gut ausgeht.
 
Hm, alles nicht so geil gerade.

Am Freitag war ich mit meinem großen im Krankenhaus. Ich bin nur von einer Anmeldung und Voruntersuchung ausgegangen. Am Ende waren es 4 bzw 5 Untersuchungen. Wir waren von 9 Uhr morgens bis 15 Uhr dort. Harte Nummer für einen 5 jährigen. Die letzte Untersuchung konnten wir dann auch knicken, irgendwann ging nichts mehr, da hat er verständlicherweise nicht mehr mitgemacht.

Aber worauf ich hinaus will sind die Erkenntnisse des Tages und was in den nächsten Tagen auf uns zu kommt.

Zuletzt ist man ja von einem Polypen ausgegangen. Allerdings haben sich an dem Tag zwei HNO Ärzte den Jungen angeschaut und es hat noch ein Hörtest stattgefunden. Die Erkenntnis: Vermutlich ist es 1. nicht nur ein Polyp und 2. alles wesentlich größer und komplizierter als angenommen. Und all das nur, weil diese blöde erste Ärztin nicht richtig untersucht hat und die Hinweise ignoriert hat. Wir überlegen uns bereits Schritte, einfach vorsorglich, falls es zu Spätfolgen kommt, was man aktuell nicht ausschließen kann.

Über all die Monate ist das Ding so groß gewachsen, dass es im Hals, evtl an der Mandel, rein in die Nebenhöhlen (da wo auch die neuen Zähne nachkommen), bis hoch zum Ohr gewachsen ist. Ohne MRT machen die da gar nichts, weil sie sich zurecht vergewissern müssen, wie groß die ganze Sache mittlerweile geworden ist. Niemand kann aktuell die Ausmaße einschätzen. Je nachdem welche Erkenntnisse das MRT liefert, würde Freitag dann operiert werden. Im Anschluss geht man von 4 oder 5 Tagen auf Station aus, zur Beobachtung, weil es sicher zu Nachblutungen kommen wird.
Die Mama geht mit dem großen ins Krankenhaus, ich bleibe mit dem kleineren Knirps zu Hause. Wird eine Umstellung für die ganze Familie. Der große wird irgendwann nicht mehr im Krankenhaus bleiben wollen, der kleine wird irgendwann seine Mama und Bruder vermissen...
Auch ein Besuch wäre evtl unklug. Könnte sein, dass er nicht versteht weshalb ich ohne ihn nach Hause gehe. Um gar keinen unnötigen Stress aufkommen zu lassen, tendieren wir dazu, dass ich keinen Besuch abstatte. Auch das wird mich wahnsinnig machen. Gott, ich könnte gerade heulen...
Jedenfalls, da es bis hoch zum Ohr geht, ist der Druck mittlerweile gefährlich angestiegen, so dass man schnell handeln möchten, da es sonst zu Schwerhörigkeit führen kann. Hinterm Trommelfell hat sich Schleim gesammelt, vermutlich von einer Erkältung, der ja nicht ablaufen konnte, weil das Polypenmonster den Weg versperrt. Also müsste evtl noch ein Schnitt ins Trommelfell gemacht und ein Röhrchen eingesetzt werden, damit das ablaufen kann. Sowas bleibt für ein halbes Jahr drin und darf nicht nass werden. Für einen Erwachsenen kein Ding, aber für ein Kind? Klasse.

Die Frage ist auch, ob er überhaupt bei dem MRT mitmacht und es schafft 20 min still zu halten. Eine enge Röhre die Lärm macht könnte für ein Kind uncool sein. Wenn es zB nicht klappt, dann muss erst ein neuer MRT Termin in einem anderen Krankenhaus gemacht werden, damit er für die MRT Untersuchung sediert werden würde. Eine Narkose jagt aktuell die nächste. Sollte es so kommen, kommt der Junge auf drei Narkosen in kurzer Zeit.

Zur Zeit ziemlich viele Fragezeichen und man fühlt sich so hilflos. Die Hände sind gebunden und man kann nichts machen, außer warten. Richtig ätzend.

Mein Junge hat verständlicherweise schon gar keinen Bock mehr auf Ärzte und Untersuchungen, schönes Trauma in jungen Jahren. Quält sich seit Monaten und alles nur weil diese ... Ärztin (ich darf gar nicht schreiben was ich denke ohne gesperrt zu werden) bei DREI verschiedenen Terminen INKL HINWEISE UND VERDACHT nicht richtig nachgeschaut hat...

Auch wenn es schwer fällt - Du musst Stärke zeigen ... für Deinen Sohn. Er blickt zu Dir auf und wenn Du stark bist, dann ist er es sicherlich auch. Ich wünsche Deinem Kleinen & Euch alles Glück und Kraft dieser Welt :knuddel:

PS: Auf die besagte Ärztin wurde ich sofort einen Rechtsanwalt ansetzen ! Der gehört die Zulassung entzogen ...
 
Danke. Auch wenn ich hier aktuell den Bereich irgendwie missbrauche um meine Sorgen los zu werden, die vermutlich eher in den Kotzen Thread gehören, ist es angenehm sich das von der Seele zu schreiben.

Seht es als Hinweis / Warnung bei Ärzten wirklich nachzufragen oder bei Zweifeln wirklich eine zweite Meinung einzuholen.

Irgendwie machen wir uns deswegen sogar Vorwürfe.
 
drücke die daumen, dass alles klappt.

reicht ja schon, wenn bei einem selbst die geduld auf die probe gestellt wird.

aber bei den liebsten ist es erst recht die hölle...
 
Oh Mann, wenn man sowas liest wird einem ganz anders. Ich drück euch die Daumen @Nimble :)

Unsere schlagen sich mit Erkältungen rum, samt schlaflosen Nächten, aber das "Problem" wird dann plötzlich ganz, ganz klein.
 
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