el_barto
I command thee, kneel!
Vielen Dank an alle 
Ich versuch mal, ein paar meiner Gedanken zu den letzten, sehr intensiven, Tagen zu ordnen, nachdem ich den Kleinen eben nach etwas längerer Auf- und Ablauferei im Wohnzimmer schlummernd neben mir liegen hab.
Zuerst mal die Geburt an sich. 3 Uhr nachts im Krankenhaus eingetroffen, er ist aber erst um knapp 19 Uhr gekommen. Meine Frau hat in der Nacht vorher kein Auge zugemacht, da die Wehen schon gegen 23 Uhr eingesetzt hatten. Das wurde irgendwann schon für mich sehr hart, da nebendran zu stehen, während sie alle zwei Minuten diese monströsen Schmerzen hat und man nichts, rein gar nichts machen kann.
Mittags hat sie sich auch ne PDA legen lassen, da die Wehen zusammen mit der Erschöpfung der schlaflosen Nacht ihren Zoll verlangten und sie Angst hatte, die Geburt sonst nicht kräftemäßig zu schaffen. War auch ne gute Entscheidung, denn die hat perfekt gewirkt und die Schmerzen waren weitgehend weg - sogar während der eigentlichen Geburt.
Und die...... ich kann das alles nicht in Worte fassen. Wie sie bei den Presswehen gekämpft hat, geschrien und unter Aufbietung aller Kräfte unser Kind da rausgepresst hat, während die Hebamme sie unterstützt hat, das war schwer beeindruckend. Und dann der Moment, als unser Sohn in einer Wehe raus kam. Ich kann diese Gefühle, die mich da übermannt haben, nicht mal annähernd beschreiben. Glück in einer Form, wie ich es nicht gekannt hab.
Und die darauffolgenden Minuten und Stunden zu dritt - unbeschreiblich und vom Verstand nicht zu erfassen. Erst jetzt setzt solangsam die Erkenntnis so richtig ein, dass wir da jetzt ein drittes Familienmitglied haben und nicht nur ein Baby, das man sich mal ausleiht und man irgendwann wieder ins alte Leben zurückkommt - denn das gibt es nicht mehr.
Und ich bereue nichts.
Nachdem wir dann gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurden (wir hatten ein Einzelzimmer mit Beistellbett und ich war die ganze Zeit zuerst bei meiner Frau und nach der Geburt bei meinen beiden), dann der nächste Einschnitt. Auf sich allein gestellt sein ohne Hebamme und Krankenschwester, die auf Knopfdruck im Zimmer steht. Klar, wir haben ne Hebamme, die erst mal jeden Tag kommt, aber das ist natürlich nicht das selbe.
Gestern war dann der erste Tag auch Chaos pur. Jeglicher normale Tagesablauf ist im Eimer, man braucht für alles fünfmal so lang wie gewohnt und bei Wickeln, Anziehen etc. bricht gerne mal noch der Stress und Schweiß aus
Aber es wird eigentlich stündlich besser, wir grooven uns ein und irgendwann finde ich dann wie jetzt sogar Zeit und Lust, im Forum zu schauen und nen langen Beitrag zu schreiben.
Mal schauen, wie alles läuft, wenn ich in ein bisschen mehr als zwei Wochen wieder Arbeiten gehen muss.
Jedenfalls freue ich mich auf alles was kommt. Sei es die nächste schlaflose Nacht, die Verzweiflung, weil man mal wieder nicht weiß, was der Kleine gerade will. Denn dann liegt er schlafend neben einen und man spürt diese Art Liebe, von denen hier die anderen Väter schon geschrieben haben und wo ich jetzt zustimmen muss: Egal wie sehr man vorher einen Menschen geliebt hat, dieses Gefühl ist einmalig und kannte ich so noch nicht.
Ich versuch mal, ein paar meiner Gedanken zu den letzten, sehr intensiven, Tagen zu ordnen, nachdem ich den Kleinen eben nach etwas längerer Auf- und Ablauferei im Wohnzimmer schlummernd neben mir liegen hab.
Zuerst mal die Geburt an sich. 3 Uhr nachts im Krankenhaus eingetroffen, er ist aber erst um knapp 19 Uhr gekommen. Meine Frau hat in der Nacht vorher kein Auge zugemacht, da die Wehen schon gegen 23 Uhr eingesetzt hatten. Das wurde irgendwann schon für mich sehr hart, da nebendran zu stehen, während sie alle zwei Minuten diese monströsen Schmerzen hat und man nichts, rein gar nichts machen kann.
Mittags hat sie sich auch ne PDA legen lassen, da die Wehen zusammen mit der Erschöpfung der schlaflosen Nacht ihren Zoll verlangten und sie Angst hatte, die Geburt sonst nicht kräftemäßig zu schaffen. War auch ne gute Entscheidung, denn die hat perfekt gewirkt und die Schmerzen waren weitgehend weg - sogar während der eigentlichen Geburt.
Und die...... ich kann das alles nicht in Worte fassen. Wie sie bei den Presswehen gekämpft hat, geschrien und unter Aufbietung aller Kräfte unser Kind da rausgepresst hat, während die Hebamme sie unterstützt hat, das war schwer beeindruckend. Und dann der Moment, als unser Sohn in einer Wehe raus kam. Ich kann diese Gefühle, die mich da übermannt haben, nicht mal annähernd beschreiben. Glück in einer Form, wie ich es nicht gekannt hab.
Und die darauffolgenden Minuten und Stunden zu dritt - unbeschreiblich und vom Verstand nicht zu erfassen. Erst jetzt setzt solangsam die Erkenntnis so richtig ein, dass wir da jetzt ein drittes Familienmitglied haben und nicht nur ein Baby, das man sich mal ausleiht und man irgendwann wieder ins alte Leben zurückkommt - denn das gibt es nicht mehr.
Und ich bereue nichts.
Nachdem wir dann gestern aus dem Krankenhaus entlassen wurden (wir hatten ein Einzelzimmer mit Beistellbett und ich war die ganze Zeit zuerst bei meiner Frau und nach der Geburt bei meinen beiden), dann der nächste Einschnitt. Auf sich allein gestellt sein ohne Hebamme und Krankenschwester, die auf Knopfdruck im Zimmer steht. Klar, wir haben ne Hebamme, die erst mal jeden Tag kommt, aber das ist natürlich nicht das selbe.
Gestern war dann der erste Tag auch Chaos pur. Jeglicher normale Tagesablauf ist im Eimer, man braucht für alles fünfmal so lang wie gewohnt und bei Wickeln, Anziehen etc. bricht gerne mal noch der Stress und Schweiß aus

Aber es wird eigentlich stündlich besser, wir grooven uns ein und irgendwann finde ich dann wie jetzt sogar Zeit und Lust, im Forum zu schauen und nen langen Beitrag zu schreiben.
Mal schauen, wie alles läuft, wenn ich in ein bisschen mehr als zwei Wochen wieder Arbeiten gehen muss.
Jedenfalls freue ich mich auf alles was kommt. Sei es die nächste schlaflose Nacht, die Verzweiflung, weil man mal wieder nicht weiß, was der Kleine gerade will. Denn dann liegt er schlafend neben einen und man spürt diese Art Liebe, von denen hier die anderen Väter schon geschrieben haben und wo ich jetzt zustimmen muss: Egal wie sehr man vorher einen Menschen geliebt hat, dieses Gefühl ist einmalig und kannte ich so noch nicht.
