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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das finden die Frauen natürlich toll, weil das die Rolle ist, die die Natur für sie vorgesehen hat. Sie sind da also im Einklang mit sich selbst!
Wenn du mit der Steinzeitkeule kommst, musst du es aber auch durchziehen. Kinderhüten war da eine höchst gemeinschaftliche Sache und zwar rund um die Uhr. Nicht wenige Mütter heute scheinen mir eher dazu zu tendieren zu Hause semi-isoliert zu helikoptern.
 
Mich würde mal interessieren, ob die Mama denn auch so happy ist, das Kind jeden Tag bis zum 3. Jahr rund um die Uhr zu bespaßen und ob man denn Kind überhaupt spielberechtigt werden kann? Das klingt vielleicht jetzt blöd, aber real ist, dass Kinder eben rund um die Uhr spielen wollen. Finde das selber schwierig, dem gerecht zu werden. Durchs arbeiten seh ich sie ja nur abends und an Wochenende und was da gespielt wird, kann ganz schön ausdauernd werden (keine Frage, es macht natürlich Spaß), man selbst aber platt ist. Wenn ich mir das vorstelle, das die Frau das Tag ein Tag aus macht, finde ich das schon beeindruckend.

Unserer Großen tat die Kita mit einem Jahr jedenfalls gut. Besonders wenn ich auf den gleichaltrigen Jungen eines Paares schaue, der erst mit 3 in den Kindergarten ist und sich dort wie privat sich wie ein Rüpel verhält, schubst und schlägt. Von Sozialverhalten keine Spur.
Gut, ist ja nicht so, dass man als Eltern ohne Kita niemals Kontakt mit anderen Eltern und Kindern haben kann.
Das ist natürlich extrem wichtig, über Freunde, Bekannte, Kram wie Pekip, Krabbelgruppen etc. schon sehr früh sein Kind unter Gleichaltrige zu geben.

Meine Frau kennt z.B. ihre jetzt noch beste Freundin (und Trauzeugin) seit sie zwei Jahre alt sind aus eben so einer Gruppe, da ihre Eltern von Anfang an ihr Kind nicht wie ein typisches Einzelkind (verwöhnt, keine Sozialkompetenz etc.) erziehen wollten.
Man kann sein Kind also auch wunderbar sozialisieren, wenn man sich erst später für Kita entscheidet oder erst mit dem Kindergarten mit einer solchen Institution anfängt.

Und eigentlich sollte ein Kind zwischendurch auch mit sich alleine zurechtkommen, wenn grad niemand da ist und die Eltern keine Zeit haben. Hatte ich z.B. auch als kleiner Knirps nie ein Problem damit, meine Frau ebensowenig.

Natürlich kann man nicht vorhersehen, wie das Kind mal wird, ob das auch alles so klappt. Aber man kann sich zumindest anstrengen und in die Richtung gehen, die man für richtig hält.
 
Dieses "allein zurechtkommen", kommt aber erst mit drei oder vier Jahren. In den ersten Jahren ist das für meisten Kinder undenkbar, zumindest für einen längeren Zeitraum. Das ist auch nichts ungewöhnliches.
 
ist charakterabhängig.

unsere große liebt interaktion mit anderen. die kleine kann sich schon eher mit spielsachen beschäftigen. aber natürlich auch nur in einem begrenzen ausmaß.

generell gilt: es ist ständig turbulent. außer in den schlafphasen. gott sei dank *aufholzklopf*. :D
 
Ja, mit Sicherheit. Aber es ist halt auch überhaupt nichts ungewöhnliches, wenn ein Kind zunächst noch ein wenig Unterstützung braucht. Unserer konnte sich zwar stundenlang mit Büchern beschäftigen, aber dann gab es auch wieder Momente, in denen er einfach bespaßt werden musste.
 
Bei meinem Sohn ist auch ein Einjähriger in der Kita, der kann noch nicht einmal laufen. Empfinde ich als sehr krass.

1,5 / 2 Jahre sollten es imo schon sein.

Mittlerweile liebt mein Sohn den Laden sogar und geht gerne hin. Gestern hat er mir die ganze Zeit was von "tatütata" erzählt, als ihn gefragt habe, wie es bei der Kita war. Hab dann später herausgefunden, dass die ein neues begehbares Feuerwehrauto dort hatten :D

BTW gestern Rasen gemäht

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Zuletzt bearbeitet:
So richtig oder falsch gibt es bei dem Thema auch glaub nicht so wirklich. Kommt auch aufs Kind an. Für uns wars ein Wechselbad der Gefühle. Aber das betrifft ja eigentlich alles was das Kind angeht.

Unsere Tochter musste auch schon sehr früh in die Kita. Da war sie gerade erst ein halbes Jahr. Uns hat bei dem Gedanken schon das Herz geblutet. Ging aber beruflich nicht. Gerade meine Frau hätte auch gerne mehr Zeit mit ihr verbracht am Anfang, umgekehrt war sie aber auch einfach froh wieder unter "normalen" Menschen zu sein. Mit Müttern und der Kindern treffen ist ja ganz schön und nett, aber das sind eben diese für mich furchtbaren Muttercliquen. Und Hauptthema sind da dann eben auch nur die Kids. Umgekehrt hat es unserer Tochter unheimlich in der Entwicklung geholfen mit anderen Kindern zusammen zu sein. Gerade die sprachliche Entwicklung ist und war einfach wirklich krass. Gerade im Vergleich zu daheim gebliebenen Kindern. Auch was die Interaktion und den ganzen Umgang angeht. Gerade da sie ein Einzelkind ist, war das so auch ganz gut für sie zu lernen wie es in einer Gruppe ist. Wobei wir im Nachgang betrachtet doch auch sehr viel Glück mit der Kita hatten. Nach anfänglich häufigen Wechseln der Erzieher, blieben diese bis zum Ende die gleichen.

Insofern muss ich Komplimente wie " die habt ihr aber gut hinbekommen" auch immer ein stückweit an die Kita weitergeben. Weil sie dort unheimlich viel gelernt hat. Als "abgeschobenes" Kind hat sie sich aber bei uns auch glaub bisher noch nie gefühlt. Meine Frau holt sie zweimal die Woche früher ab und geht in ihr in ne Singgruppe und ins Kindertanzen und ich schaue dass ich es immer einrichten kann dass wir Morgens und Abends zusammen essen und Zeit verbringen. Am Wochenende dann sowieso. Vorallem bewusst Zeit verbringen.

Seit einen Monat ist sie ja in einen neuen Kindergarten gewechselt, da sie am Sonntag drei wird. Da hat sie noch ihre Startschwierigkeiten, wobei man auch hier direkt sieht dass sie den grundsätzlichen Ablauf gewöhnt ist und sich schnell eingliedert. So schlimm wie bei den meisten neuen Kindern ist es bei ihr mit Abstand nicht.

Was hier aber nochmal irre ist, ist der erneute Sprung im sprachlichen innerhalb von 4 Wochen. Man merkt dass sie jetzt mit größeren Kindern zu tun hat die alle schon deutlich sprechen können und das geht nun auf sie über. Aber da kommen jetzt auch schon die ersten richtig krassen Dinger. Gestern hatte sie ne Diskussion mit meiner Frau weil sie nicht gehört hat und ihren Kopf durchsetzen wollte. Und ihr hat es nicht gepasst dass meine Frau das halt nicht zugelassen hat. Sagt die Grotte doch: "Dann töte ich dich und werfe dich in den Müll". Als ich das gehört hab, bin ich schon vom Glauben abgefallen. :ugly: Voll Ghetto hier oder was?
 
Dem geneigten Forenuser könnte es aufgefallen sein, dass ich in den letzten Tagen abwesend war. Das hatte einen Grund, nämlich die Ankunft meines Sohnes Mika am 20.10. :) :ruby:

Mika.jpg


Frau und Kind sind wohlauf. Der kleine ist zwar noch ein bisschen gelb, aber das wird noch.
Die Gelbsucht war aber recht stark, deswegen musste er in der Nacht von Sonntag auf Montag unter eine spezielle blaue Lampe, die Augen durch eine Maske verdeckt (und in ein Wärmebett). Das durfte zwar in unserem Zimmer stehen, aber es war herzzerreissend, ihn da drin zu sehen, ihn nicht (bzw. nur zum Stillen) rausnehmen zu dürfen. War keine angenehme Nacht für uns.

Aber naja, haben wir auch geschafft und wir sind glücklich zu Hause :)
 
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