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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich kann dir nur einen Rat geben: macht euch nicht so verrückt. Genieße die Zeit der Schwangerschaft und mach dir nicht unnötig Sorgen. Ihr seid beide gesund und in einem guten Alter, da geht schon alles gut. :)
Nicht anfangen zu überlegen, was alles passieren könnte, nicht zig Ratgeber oder Broschüren lesen, sonst wird man wahnsinnig. Einfach die Zeit genießen. :)
 
Bin ich ganz bei Seo. Geniest die Zeit und macht euch nicht verrückt. Wenn etwas schlimmes passiert könnt ihr es eh nicht verhindern. Uns haben diese Gedanken nachdem es beim ersten Versuch nicht so toll gelaufen ist die Schwangerschaft leider ziemlich verdorben, da wir uns bis zum Schluss verrückt gemacht haben. Ich weiß noch wie ich im Kreissaal stehe und erstmal schaue ob auch wirklich alles dran ist an der Kleinen. Und wenn man dann im Nachhinein bei anderen Paaren oder Kindern mitbekommt was alles nicht so gut ist.... Ne, geniest diese schöne und faszinierende Zeit einfach.
 
Wir haben jetzt einen Termin gemacht ubd entscheiden bis dahin ob wir ihn wahr nehmen. Die Angestellte dort fragte uns heute, warum wir das machen wollen, wenn keine Risikoschwangerschaft vorhanden ist? Kosten 140€
 
Unser Knubbel hat heute nacht auch ma wieder durchgeschlafen. Von 19:30 bis 7:00.... :huldig:
Die letzten Nächte wurde er immer so um 22-23 Uhr kurz wach.. Da war Papas Wolfenstein-Gemetzel kurz unterbrochen
 
Es ist so weit, man merkt, dass man alt wird. Der erste Kumpel aus meinem Freundeskreis wird Vater. Die Situation ist aber etwas crazy: Er studiert im zweiten Semester Medizin in Halle/Saale, seine Freundin wohnt in der Nähe von Osnabrück. Mittwoch hat er dann rausgehauen, dass er Vater wird, es ist wohl ein Wunschkind. Ich wundere mich aktuell schon so, dass er das Studium so auf die Reihe bekommt, er pendelt alle zwei Wochen nach Hause und ist dann auch viel mit seiner Freundin unterwegs, die machen öfter mal so Kurzurlaub und so. Nun wird seine Freundin rund und er muss sicherlich noch öfter hin und her. Ist das Studienfach Medizin so puppig, wie ich gerade den Eindruck haben? Nun will er dann auch wegen dem Kind nach seinem Physikum in 2-3 Semestern nach Münster wechseln. Aber: Bin ich zu konservativ eingestellt, wenn ich das etwas komisch finde, dass er einen Großteil der Schwangerschaft aufgrund der räumlichen Distanz nicht mitbekommt und auch das erste Jahr wenig bei seinem Kind ist? Zusätzlich hatte er vor zwei Monaten angedeutet, wie unglücklich seine Freundin mit der aktuellen Fernbeziehung ist, das wirkt ein bisschen wie so ein Schnellschuss ihr den Kinderwunsch zu erfüllen.


Finanziell ist das Ganze übrigens durch die Familie abgesichert, das spielt keine Rolle.


Zwei Dinge haben mich letzte Woche halt irgendwie geflasht: Die Nachricht sie sind schwanger + die Rahmenbedingungen, die nicht ganz in mein konservativ angehauchtes Elternbild passen wollen. Oder hab ich n Stock im Arsch?
 
Keinesfalls. Mir stellt sich die Frage, ob er sich zeitlich ausreichend Kind und Frau widmen kann. Die Frage geht ja an die werdenden und die bereits erfolgreichen Väter, ob die Schwangerschaft und das erste Zeit nicht etwa ein 24/7 Job ist, den die beiden um jeden Preis zusammen erledigen müssen.
 
Unser Knubbel hat heute nacht auch ma wieder durchgeschlafen. Von 19:30 bis 7:00.... :huldig:
Die letzten Nächte wurde er immer so um 22-23 Uhr kurz wach.. Da war Papas Wolfenstein-Gemetzel kurz unterbrochen

Geht doch nichts über ein Kind, was durchschläft ... kenne ich nur zu gut. Mein Grosser wacht meistens des Nachts 1 x auf (so zwischen 00:00 und 01:00 Uhr) und marschiert prompt in mein Arbeitszimmer, um mich u.a. aus dem Titan oder aus dem Garten zu holen :D
 
Keinesfalls. Mir stellt sich die Frage, ob er sich zeitlich ausreichend Kind und Frau widmen kann. Die Frage geht ja an die werdenden und die bereits erfolgreichen Väter, ob die Schwangerschaft und das erste Zeit nicht etwa ein 24/7 Job ist, den die beiden um jeden Preis zusammen erledigen müssen.

Um jeden Preis muss nichts immer zusammen erledigt werden. Aber als Vater verpasst man so unendlich viel, wenn man sich nicht oder kaum ums Kind kümmert; speziell in den ersten Jahren. Arbeiten ist ok - manchmal auch viel arbeiten, aber die Prio sollte schon bei der Familie und dem Kind/Kindern liegen. Man(n) verpasst so schnell so viel.

Denn wenn ich mal diese Welt verlassen muss, dann sollen meine letzten Gedanken die sein, wo mich ich an meine Kinder erinnere, wie ich mit ihnen gespielt habe, sie mich umarmt haben und ich viel Zeit mit Ihnen verbracht habe. Und nicht Gedanken an den letzten Quartalsabschluss, den ich ja so toll hinbekommen habe... ;)

Eure Kinder sind nicht eure Kinder.
Sie sind die Söhne und Töchter der Sehnsucht des Lebens nach sich selber.
Sie kommen durch euch, aber nicht von euch,
Und obwohl sie mit euch sind, gehören sie euch doch nicht.
Ihr dürft ihnen eure Liebe geben, aber nicht eure Gedanken,
Denn sie haben ihre eigenen Gedanken.
Ihr dürft ihren Körpern ein Haus geben, aber nicht ihren Seelen,
Denn ihre Seelen wohnen im Haus von morgen, das ihr nicht besuchen könnt, nicht einmal in euren Träumen.
Ihr dürft euch bemühen, wie sie zu sein, aber versucht nicht, sie euch ähnlich zu machen.
Denn das Leben läuft nicht rückwärts, noch verweilt es im Gestern.
(Khalil Gibran)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, das geht schon schnell dass man als Mann nicht ganz so viel mitbekommt. Ist bei uns auch ein wenig so. Dadurch dass meine Frau einfach auch tagsüber mehr mit der Kleinen zusammen ist, bildet sich da ein ganz anderes Band. Sie ist jetzt mit fast 8 Monaten ohnehin in der extremen Mamaphase, da ist nix mit Papa knuddeln. Bin eher zum bespaßen und toben da. Da kommt man sich schon schnell vor wie im klassischen, angestaubten Papabild, dass man immer so hatte.

Umgekehrt bin ich da aber auch selbst so in einigen Sachen. War ja am Freitag auf nem Konzert gewesen und muss sagen dass ich mich darauf riesig gefreut habe und noch mehr als ich dort war. Dort schön Kumpels gefeiert und gequatscht. Und witzig war da die einstimmige Meinung. Von den ganzen Kumpels von früher sind inzwischen viele selbst Daddys, aber ein paar Mal im Jahr die Sau raus lassen wie früher braucht da jeder. Quasi nochmal ein wenig das Leben von "früher" geniesen. Bei den Frauen kommt mir dieser Drang nicht so extrem vor. Mir hat das aber auch wirklich toll als Ventil gedient. So gern ich die Kleine ja habe, so schön ist es aber auch immer mal wieder zu spüren, dass ein wenig von früher geblieben ist und man eben nicht nur Vater und Ehemann ist.
 
Umgekehrt bin ich da aber auch selbst so in einigen Sachen. War ja am Freitag auf nem Konzert gewesen und muss sagen dass ich mich darauf riesig gefreut habe und noch mehr als ich dort war. Dort schön Kumpels gefeiert und gequatscht. Und witzig war da die einstimmige Meinung. Von den ganzen Kumpels von früher sind inzwischen viele selbst Daddys, aber ein paar Mal im Jahr die Sau raus lassen wie früher braucht da jeder. Quasi nochmal ein wenig das Leben von "früher" geniesen. Bei den Frauen kommt mir dieser Drang nicht so extrem vor. Mir hat das aber auch wirklich toll als Ventil gedient. So gern ich die Kleine ja habe, so schön ist es aber auch immer mal wieder zu spüren, dass ein wenig von früher geblieben ist und man eben nicht nur Vater und Ehemann ist.

Kann Dir nur zustimmen - diese kleinen Freiheiten sind ein MUSS ! :dhoch:
 
@Mantis Ob der Vater die Zeit dazu hat die Mutter zu unterstützen, wird sicherlich sehr schwer. Bei uns gab es ab der 22 Schwangerschaftswoche probleme mit dem Gebärtmutterhals. Seit der 22 Wochen sitze ich auf Nadeln und habe angst bei jeder Wehe das Baby begrüßen zu dürfen. Meine Frau ist im krankenhaus seit der zeit und wir sind in die 32 Woche gekommen. Aber

es ist anstrengend ohne ende!
 
War bei uns in der Familie auch schon Thema. Fuer unsere Eltern war das schreien lassen selbstverständlich. Fuer uns ein no go. Da gab es den ersten Generationenkonflikt.
 
Jau, erstaunlich wie schwer und langsam sich das durchsetzt. Da wird lieber auf die tollen Erfahrungen der Schwiegereltern gehört. Dabei ist es doch so offensichtlich und klar. Überhaupt, wie oft man hört, ein Säugling würde versuchen einen in irgendeiner Weise zu manipulieren und da müsse man gegensteuern. Unglaublich.
 
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