total Strange, mehrmals habe ich gelesen, dass beim Antreten in die Elternzeit, vom Resturlaub etwas abgeschnitten wird, damit es ausgeglichen ist.
Ich habe vom letzten Jahr 9 Urlaubstage mitgenommen und hatte somit 39 Urlaubstage. Bis heute habe ich 10 Tage genommen. und wenn ich jetzt in Elternzeit gehe bleiben mir immer noch 29 Tage übrig? Wäre ja Traumhaft
Der Arbeitgeber zahlt ja auch nichts, während du in der Elternzeit bist. Wenn dann auch noch dein Urlaubskonto dafür erhalten müsste, hätte er ja noch nen richtigen Gewinn gemacht. Aber wie gesagt, man kann nicht wirklich vom Elterngeld leben, vor allem wenn die Mutter auch zuhause ist, aber für 2 Monate ist es schon ok.
Wobei ich die ganze Sache eh für ne riesen Verarsche halte. Überall steht, man bekäme für 2 Jahre Elterngeld. Dass die aber das Mutterschaftsgeld damit verrechnen, steht dann nur klein irgendwo am Rand. Wenn man dann noch die Auszahlung auf 2 Jahre streckt, hat man u.U. dann echt die Arschkarte.
Unsere war ein Frühchen, und kam vor dem Beginn der eigentlichen Mutterschutzfrist. Also hat meine Frau diese Zeit (6 Wochen), die man eigentlich vor der Geburt hat, nachträglich bekommen. Gleichzeitig hat sich der Mutterschutz (wegen dem Frühchen) nach der Geburt nochmals um 12 Wochen verlängert, also insgesamt 18 Wochen (4,5 Monate).
Also fürs erste Jahr hieß das bei uns: 4,5 Monate Mutterschaftsgeld und 7,5 Monate Elterngeld = 1 Jahr.
Jetzt hatten wir aber die Auszahlung auf 2 Jahre gestreckt, aber die verdoppeln nur den Zeitraum, in dem man Elterngeld bekommt, also bei uns 7,5 Monate.
Also bekommen wir 15 Monate Elterngeld und eben die 4,5 Monate Mutterschaftsgeld. Das macht 19,50 Monate, in denen wir Geld bekommen. In meiner Welt sind das aber keine 2 Jahre...
Ich will ja auch nix geschenkt vom Staat, und Kündigungssschutz und so weiter ist ja ok, aber meine Frau und ich arbeiten beide seit 17 Jahren und zahlen SV-Beiträge, und nur einer von uns war mal für 3 Wochen arbeitslos, und dann muss man dann froh sein, wenn man mit Ach und Krach die ersten beiden Jahre nach der Geburt finanziell übersteht.
Uns wurde sogar von der Elterngeldstelle gesagt, wir sollten dagegen klagen, aber wir müssten damit rechnen, dass das Verfahren dann mehrere Jahre dauern würde. Das wars uns dann auch nicht wert. Aber zum Kotzen ist es schon.