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Hurra! Wir bekommen ein Baby!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Danke für deine Ausführung, genau das meinte ich. Bei mir steht zum Beispiel die Arbeit ganz weit oben und ich mache mich manchmal auch selbst verrückt, wenn was nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle - sehr zum Leid meiner Partnerin. Ich frage mich, ob sich dies etwas verändert, wenn ein Kind da ist, weil man plötzlich merkt, dass es doch wichtigere Dinge im Leben gibt, als es immer nur allen Menschen im Job Recht zu machen.
Zumal kann ich noch gar nicht einschätzen, wie es gefühlsmäßig ist, wenn man plötzlich merkt: Das ist mein Fleisch und Blut.
Ich denke, dass man so was wohl auch erst kann, wenn es da ist ;)
 
@Bexter
Ich bin grundsätzlich der Meinung, dass man möglichst viel für sein Kind da sein sollte. Sicherlich ist eine sichere Zukunft extrem wichtig für den Nachwuchs, aber die Zeit mit den Eltern steht halt trotzdem an erster Stelle. Darüber sollte man sich einfach im Klaren sein, wenn man ein Kind haben möchte. Einen Ausgleich für die Eltern gibt es schlichtweg nicht.

Die Zeit wird deutlich rarer, weniger am Anfang, da findet man immer noch Momente, in denen man ausspannen kann. Aber früher oder später bleibt einfach nicht viel an Freizeit. Der Tag hat halt nur 24 Stunden.

Emotional ist es die reinste Achterbahnfahrt, aber die guten Zeiten überwiegen (bei mir) ganz klar. Sorgen plagen einen über alles mögliche, das Kind konfrontiert einen mit Emotionen, die man in der Form und Intensität noch gar nicht kannte und das Leben ändert sich von Grund auf. Vielleicht nicht auf einen Schlag, aber das Kind diktiert früher oder später einfach den Tagesverlauf. Spontan mal in die Stadt gehen? Plan mal lieber mindestens eine Stunde Vorbereitungszeit ein. Den Kleinen mal schnell ins Bett bringen und dann noch ne Runde zocken? Rechne lieber damit, dass das doch deutlich länger dauern wird und du danach erschöpft ins Bett fällst.

Am Ende kann man sich nicht wirklich darauf einstellen, denn zum einen ist jedes Kind anders, zum anderen bringen auch die besten Ratschläge einfach nichts. Man sollte sich nur darüber im Klaren sein, dass es ein einschneidendes Erlebnis ist, dass die Welt (dauerhaft) auf den Kopf stellt.

@Seo
Herzlichen Glückwunsch!
 
Sweet! :ruby:
Meine hat heute ihren grossen Tag - ab 10 Uhr beginnt die Krippen Eingewöhnungphase. Mal sehen ob sie die eine Stunde ohne Mama durchhält...
 
Dita666 schrieb:
was für süße Augen.... Gut gemacht Snow... ;)

:oops:

Danke, ist mein Meisterstück.
Egal was ich in diesem Leben noch so anpacken werde, ich wird es nicht besser hinbekommen.

Zur Zeit schläft sie übrigens wieder bis kurz vor zehn.
Traumhaft am Wochenende :hurra:
 
Alles Liebe und Gute, Seo! :bier: :knuddel:

Unglaublich, wie schnell die Zeit vergeht. Mir kommt es wie gestern vor, als du uns die frohe Botschaft verkündet hast. Ok, ist ja auch ein wenig zu früh dran...

Meiner ist jetzt schon fast 3 1/2 Jahre alt. Wahnsinn.
 
Wie die Zeit vergeht ist wirklich krass. Weiß noch wie der Thread 2008 eröffnet wurde und gedacht hab "Krass, der Urgs wird Vater. Was passiert hier nur." Und inzwischen sind ihm so viele gefolgt. Auch bei dir kommt mir das eigentlich noch nicht vor wie 3,5 Jahre.

Aber ihr seit immer noch hier. Das ist ein Stück weit auch schön zu sehen. Es verschiebt sich also nicht alles im Leben.
 
Mandos schrieb:
Wie die Zeit vergeht ist wirklich krass. Weiß noch wie der Thread 2008 eröffnet wurde und gedacht hab "Krass, der Urgs wird Vater. Was passiert hier nur." Und inzwischen sind ihm so viele gefolgt. Auch bei dir kommt mir das eigentlich noch nicht vor wie 3,5 Jahre.

Aber ihr seit immer noch hier. Das ist ein Stück weit auch schön zu sehen. Es verschiebt sich also nicht alles im Leben.

Das ist wirklich krass...
Und schneller als wir uns denken könnten, werden wir hier noch mehr Eltern-Kind-Paare im Forum als Schnitzel und Copado haben :grins:
Die Fackel des KT muss schließlich weitergereicht werden :deal:

Und natürlich ganz große Glückwünsche an Seo :bier:
 
Bexter schrieb:
Danke für deine Ausführung, genau das meinte ich. Bei mir steht zum Beispiel die Arbeit ganz weit oben und ich mache mich manchmal auch selbst verrückt, wenn was nicht so läuft, wie ich mir das vorstelle - sehr zum Leid meiner Partnerin. Ich frage mich, ob sich dies etwas verändert, wenn ein Kind da ist, weil man plötzlich merkt, dass es doch wichtigere Dinge im Leben gibt, als es immer nur allen Menschen im Job Recht zu machen.
Zumal kann ich noch gar nicht einschätzen, wie es gefühlsmäßig ist, wenn man plötzlich merkt: Das ist mein Fleisch und Blut.
Ich denke, dass man so was wohl auch erst kann, wenn es da ist ;)

Also ich kann da nur unterschreiben, was gesagt wurde: Ein Kind ändert einfach alles. Das ist nicht negativ zu verstehen, aber man muss sich eben darüber im Klaren sein, dass man sein Leben schon arg umstellen muss. Man kann das imo ganz gut mit einem Satz zusammenfassen: Mit Kind ist nichts mehr simpel.

Mit der Arbeit ist das so eine Sache. Man muss da einfach wissen, was man will. Lass dir gleich gesagt sein, dass du dich nur in eine Sache voll reinknien kannst: Kind oder Arbeit. Eines wirst du zwangsläufig schleifen lassen (müssen). Was das dann ist, musst du für dich selbst entscheiden. Mir persönlich ist mein Kind viel wichtiger als die Arbeit (was auch daran liegt, dass ich zu meiner Arbeit jetzt nicht unbedingt einen brandheißen Draht habe). Und wenn ich sehe, dass andere, die eben doch eher ihre Karriere verfolgen auch nach 2 Jahren noch Probleme haben, mit ihrem Kind einen Abend allein zu sein, weil die Mutter auch mal ausgehen will, dann tun die mir schon irgendwo leid, zumal sie auch sehr viel verpassen. Aber sie leben eben für ihre Arbeit, gehen darin auf und wollen was erreichen. Da kann ich verstehen, dass sie das nicht alles wegschmeißen wollen.
Aber das muss jeder für sich selber entscheiden. Du solltest da aber vorher gut drüber nachdenken und auch mit deiner Partnerin darüber sprechen, wie du dir deine Elternrolle und deine Zukunft im Beruf vorstellst. Lass dir dafür ruhig Zeit und sei dir absolut sicher. Du kannst nämlich zur Not deine Priorität immer noch von Arbeit auf's Kind verlagern. Andersrum kann dich das allerdings im schlimmsten Fall deine Familie kosten.
 
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