Blackacidevil138 schrieb:
Das die Zeit, die man mit Videospielen verbringt weniger wird ist ja klar. Mir gehts da eher um Spiele die deutlich Gewalt zeigen. Da wirds dann wohl eher Nachts werden wenn man spielt.
Also tagsüber zocken, wenn meine Tochter noch auf den Beinen ist, kommt 'eh nicht in die Tüte. Dann wird gespielt, draußen rumgezogen etc. Sie darf dann Abends Maulwurf-DVDs anschauen und dann geht's ab ins Bett. Ich warte dann evtl. noch, bis meine Freundin schläft, weil sie nicht so der große Videospielfan ist und dann zocke ich noch 1-2 Stündchen. Wenn sie ihre 24h-Schichten schieben muss, dann ist natürlich Rom offen und sobald die Kurze im Bett ist, glüht der Controller 3-4 Stunden lang.
Aber mal so allgemein: Nach der Geburt wird Zocken so ziemlich das Letzte sein, was auf deinem Plan steht. Zum täglichen Stress (und ja, es ist Stress, auch wenn's schöner Stress ist) kommt dann noch der Schlafmangel, der sich über eine ganze Zeit lang ziehen wird. Für uns war es schon ein Segen, als wir nach ca. 14 Tagen mal um 20:15 auf's Sofa krachten und uns mit Big Brother berieseln lassen konnten. Zocken? Geh fort.
Mittlerweile hat es sich wieder ganz gut eingepegelt. Ich sehe es auch als Vorteil an, dass ich nicht mehr so oft spielen kann. Denn erstens verliere ich so nicht so schnell die Lust am Zocken, zweitens muss ich nicht krampfhaft irgendwelchen mittelmäßigen Mist finden, nur damit ich was zum Zocken habe (kann mich ganz auf die Perlen beschränken) und drittens wird es auch noch erheblich billiger, da ich den aktuellen Releases so richtig weit hinterher hinke und deswegen die meisten Spiele für 20 Euro und weniger abgreifen kann.
Unterm Strich hab ich also weniger Zeit aber mehr Spaß beim Zocken. Mich schrecken inzwischen allerdings solche Umfangsmonster wie RPGs ab, da ich überhaupt nicht mehr absehen kann, ob und wann ich die mal durchgespielt habe.