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MULTI Hellblade: Senua's Sacrifice (+ VR)

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hellblade stellt die Inszenierung der Geschichte in den Vordergrund. Das Gameplay ist zweckmäßig und reduziert, um mit den Kämpfen Bedrohung und mit den Rätseln Volumen für Charakterentwicklung in Monologen und Visionen zu generieren. Habe nie ein besser inszeniertes Spiel erlebt.
 
Hellblade stellt die Inszenierung der Geschichte in den Vordergrund.
Welche Geschichte meinst du? Den esoterischen Dünnschiss, erzählt auf Kalenderspruchniveau? Wenn da eine interessante Geschichte wäre, würde ich vielleicht weiter zocken. Aber auf die bombastische Inszenierung von Nichts, auf Inszenierung der Inszenierung wegen, kann ich gut und gerne verzichten.

Wenn sich das Spiel wenigstens in einer ernstzunehmenden, nicht lächerlichen, Art mit psychischen Erkrankungen auseinander setzen würde.
 
Welche Geschichte meinst du? Den esoterischen Dünnschiss, erzählt auf Kalenderspruchniveau? Wenn da eine interessante Geschichte wäre, würde ich vielleicht weiter zocken. Aber auf die bombastische Inszenierung von Nichts, auf Inszenierung der Inszenierung wegen, kann ich gut und gerne verzichten.

Wenn sich das Spiel wenigstens in einer ernstzunehmenden, nicht lächerlichen, Art mit psychischen Erkrankungen auseinander setzen würde.

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Hellblade stellt die Inszenierung der Geschichte in den Vordergrund. Das Gameplay ist zweckmäßig und reduziert, um mit den Kämpfen Bedrohung und mit den Rätseln Volumen für Charakterentwicklung in Monologen und Visionen zu generieren. Habe nie ein besser inszeniertes Spiel erlebt.

"Zweckmäßig und reduziert"?
Dann hätte man gleich ein Walking Game ala Edith Finch daraus machen sollen. Dann würde ich dem Titel auch eine sehr hohe Wertung geben. Aber nicht wenn man die Geschichte durch Rätsel wie, lauf so lange rum bis irgendwann mal ganz viele rote Zeichen aufleuchten und dann kuck rum und Kämpfe die sich wie Fließbandarbeit anfühlen, erzählen will.
Einzig die Schleichpassagen in der Dunkelheit waren vom Gameplay her cool. Jede andere coole Inszenierung wurde doch nur in den Zwischensequenzen erzählt. Dann kann ich mir lieber gleich nochmal Valhalla Rising ansehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Zweckmäßig und reduziert"?
Dann hätte man gleich ein Walking Game ala Edith Finch daraus machen sollen. Dann würde ich dem Titel auch eine sehr hohe Wertung geben. Aber nicht wenn man die Geschichte durch Rätsel wie, lauf so lange rum bis irgendwann mal ganz viele rote Zeichen aufleuchten und dann kuck rum und Kämpfe die sich wie Fließbandarbeit anfühlen, erzählen will.
Einzig die Schleichpassagen in der Dunkelheit waren vom Gameplay her cool. Jede andere coole Inszenierung wurde doch nur in den Zwischensequenzen erzählt. Dann kann ich mir lieber gleich nochmal Valhalla Rising ansehen.

Gerade die ganzen Walking Sims haben quasi keine Spannung, kein Gefühl der Bedrohung und fühlen sich für mich immer sehr abstrakt und fern an, während ich bei Hellblade richtig im Charakter steckte. Die ganze Inszenierung der Kämpfe war auch fantastisch und hat viel zum Spielgefühl beigetragen. Es ginge nicht ohne. (Und schlecht waren weder Kämpfe noch Rätsel.)
 
Also haben dir die Runen Suchen gefallen?

Die ganze Inszenierung der Kämpfe war auch fantastisch ...

Das kann ich null komma null nachvollziehen.
Man konnte ziemlich gut voraus ahnen wann wieder ein Kampf ansteht, einfach weil da ein runder Kampfplatz vor einem lag oder ne Brücke.
Und zweitens wurden einfach die Gegner Runde für Runde respawn in unterschiedlich Zusammensetzung. Wo ist denn da die Inszenierung fantastisch???
 
Also haben dir die Runen Suchen gefallen?



Das kann ich null komma null nachvollziehen.
Man konnte ziemlich gut voraus ahnen wann wieder ein Kampf ansteht, einfach weil da ein runder Kampfplatz vor einem lag oder ne Brücke.
Und zweitens wurden einfach die Gegner Runde für Runde respawn in unterschiedlich Zusammensetzung. Wo ist denn da die Inszenierung fantastisch???

Nein, die Runensuche an sich finde ich nicht gut. Hatte mir andere Rätsel gewünscht oder zumindest weniger Wiederholungen. Das wirkte zu aufgesetzt für das sonst sehr symbiotische Game. Aber es gibt dem Spiel halt Volumen für die Story.

Die Kampfibszenierung finde ich brillant. Da ändert sich auch nichts dran, dass es wenige Gegnertypen und einige offensichtliche Arenen gibt. Die Wucht, das Gegnerdesign, die Effekte, der Sound. Das erhebt die Inszenierung der Auseinandersetzungen auf das höchste Niveau.

EDIT: Hier übrigens mein Review, wo ich etwas mehr darauf eingehe.
http://www.ladebalken.net/im-test-hellblade-senuas-sacrifice-ps4-steam/
 
Das scheint ja wieder das Paradebeispiel zu sein, wie subjektiv Spiele von jedem bewertet werden. Wo einige manchmal das Gameplay bestimmter Titel kritisieren ist das nicht vorhanden sein von Gameplay bei anderen Titeln wichtig für die Charakterzeichnung :D.
 
Als jemand, der sich beruflich täglich mit Menschen mit Psychosen beschäftigt, würde mich mal interessieren, wie das Spiel das Thema angeht.

Denn ernst genommen hätten sie es nur, wenn Senua eine Kassierin bei Aldi ist, die den Laden für diese Hölle und die Kunden für die Vikinger hält und diese dann mit dem Besen angreift, weil sie glaubt, angegriffen zu werden bevor sie dann eingewiesen wird. DAS ist eine Psychose.

Wenn es sich im Spiel darin erschöpft, dass die Dame Stimmen hört, die sie vor (reellen!) Gefahren warnen, dann ist das keine Krankheit, dann ist es eine Superkraft.
 
Beim Spiel ist ein Video dabei, das die im Spiel verbauten (Psychose) Elemente gut darstellt. Vielleicht mal ansehen.

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Da wird sogar auf Kassierer*innen eigegangen (kurz).
 

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