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MUSIC Gitarre spielen lernen!?!

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

eine harley benton ist viel mehr als eine billig klampfe, ich habe mal eine SG-kopie ausprobiert, fand ich richtig gut :dhoch:

japanische orville gitarren galten auch mal als billig schrott, bis gibson verboten hat sie weiterhin herzustellen, weil sie besser waren, als die tausend-dollar schwere originale...
inzwischen sind die alten teile teurer als die gibsons aus der gleichen zeit.
asiaten haben (nicht nur bei instrumenten) viel gelernt :)
 
Die grauenvollste Gitarre die ich jemals in der Hand hatte war ne Konzertgitte von der Firma Lucida. Das Griffbrett war splitterig und krumm wie ne Banane, die Wirbel haben sich nach dem Stimmen durch den Saitenzug von alleine wieder zuruck gedreht, die Bundstaebchenn waren scharf und schartig und der Klang.... gott o gott... n Schuhkarton mit Saiten. Die ging schneller zurueck als die Gucken konnten.

Da is jede Harley-Benton ne Offenbarung dagegen.
 
el_barto schrieb:
Ne Röhre steht natürlich irgendwann auch auf dem Programm.
Aber WENN, dann will ich da was richtig gutes haben, das kommt dann irgendwann in ein paar Jahren mal. Ich glaub nämlich, wenn ich meine Billig-Gitarre an nen guten Marshall-Röhrenamp anschließ, explodiert der wahrscheinlich aus Trotz :grins:
SOlang wirds der Transistor-Amp von Marshall, den ich mir holen will, auch tun.

UNd ich war auch schon erstaunt, welche Lautstärke selbst aus dem Billig-Teil von Amp, den ich jetzt hab, kommt... 10W, aber wenn man den aufdreht... Holla die Waldfee :shock:

hey barto, willst den amp für ne band oder nur für zu hause im wohnzimmer? wenn nur für zuhause, dann empfehl ich dir nach wie vor das vox teil, das ich dir weiter oben schonmal ans herz gelegt habe. hab ihn schon gehört und ist ein modelling teil, das wirklich sehr gut klingt... egal ob clean oder verzerrt...
 
Soll nur für zuhause sein.
OK, ich merk mir deine Empfehlung, wenn der Kauf ansteht, werd ich das Ding auf jeden Fall mal im Laden antesten :dhoch:

Optisch (jaja, ich weiß, soll nciht wichtig sein :D ) gefällt mir halt der Marhsall-Amp, den ich gepostet hab, besser. Muss man halt schauen, was sich besser anhört.

Und für zuhause heißt nicht, dass ich nicht ab und zu mal ordentlich laut haben will :grins:
Reichen da die 3 Watt des VOX?
 
glaub mir, das ding ist schweinelaut... ich konnte das selber kaum glauben... vor allem "untenrum" bringt der richtig pfund... frag mich immer noch wo der das herholt...

wenn du ihn antesten kannst, tu das... ich weiß nur aus eigener erfahrung, dass alle neuen marshall amps echt kacke klingen... selbst die röhren... hatte bis letztes jahr nen jmp 50W topteil... baujahr 1978 ... das sind welten vom sound zu den neuen kratzbürsten... gary moore, malmsteen und michael schenker spiel(t)en die teils immer noch... gary leider im himmel :traurig:

wenn du irgendwann immer noch was großes haben willst, spar lieber noch was... gerade bei amps ärgerst du dich schwarz, wenn du wegen 500€, die du sparst irgend nen mist kaufst... gute amps kosten halt 2000€ ... und da bekommst dann auch den heiligen gral für (axeFX)
 
Ich reihe mich hier auch mal ein das ich mit dem Gitarre spielen beginnen wollte habe ich Equip und gaaanz paar grundkentnisse schon. Durch Trennung und Umzug lag jetzt aber erstmal alles auf Eis. Hatte damals ein Program am Rechner mit dem ich gelernt habe. War aber ziemlich bescheuert weil man in der Regel nur einen Akord im Takt zu midi sounds hämmern sollte.
Hat jmd vieleicht eine kleine Einleitung für mich wie ich (neu)beginnen sollte?
Welches Buch oder welche Quellen sidn gut. Wie weitermachen?
 
@megachri: OK, das hört sich schon mal gut an. Ich hoff einfach mal, dass ich n Musikhaus find, das den VOX im Sortiment hat...

@Lil-Breez: Ich lern mit diesem Buch hier
[ama]http://www.amazon.de/dp/3933136539/[/ama]
und bin bisher wirklich zufrieden. Für Anfänger is eigentlich fast alles drin. Negativpunkte sind imo nur, dass Akkorde erst relativ spät drankommen. Hier kann man ja aber zusätzlich noch mit nem anderen Buch oder VIdeos ausm Netz (justinguitar.com ist da wohl klasse) Abhilfe schaffen und seine eigene Lernreihenfolge machen.
Daneben ist mir beim Durchblättern aufgefallen, dass Bernd Brümmer in seinem Buch keine Barré-Akkorde drin hat. Müsste man sich also auch woanders Abhilfe suchen.

Aber sonst ist das Buch imo klasse aufgebaut und bringt einen behutsam ans Gitarre spielen ran. Meine Lernkurve ist auf jeden Fall in den ersten Tagen enorm, so kanns weitergehen :D
 
Lil-Breez schrieb:
Ich reihe mich hier auch mal ein das ich mit dem Gitarre spielen beginnen wollte habe ich Equip und gaaanz paar grundkentnisse schon. Durch Trennung und Umzug lag jetzt aber erstmal alles auf Eis. Hatte damals ein Program am Rechner mit dem ich gelernt habe. War aber ziemlich bescheuert weil man in der Regel nur einen Akord im Takt zu midi sounds hämmern sollte.
Hat jmd vieleicht eine kleine Einleitung für mich wie ich (neu)beginnen sollte?
Welches Buch oder welche Quellen sidn gut. Wie weitermachen?

ich steh zwar mit meiner meinung relativ allein, aber ich rate dir, mindestens mal ein halbes jahr unterricht zu nehmen... denn das was du von anfang an falsch machst, bekommst nachher nur sehr schwer wieder abgewöhnt.

wenn du die grundtechniken draufhast, kannst dir von deinen fav. gitarristen lehrvideos reinziehen... hat mir sehr viel gebracht. als autodidakt kommst halt sehr schnell an einen punkt, wo es nicht mehr weitergeht...
 
Warum allein?
Ich finds auch wichtig Unterricht zu nehmen.
Besonders am Anfang, da man sich Sachen da falsch beibringen kann, die sich später als hinterlich herausstellen und die man sich dann ziemlich schwer wieder ab- oder umgewöhnen muß.
 
Ich denke, man kanns auch als Autodidakt schaffen, man muss aber sehr selbstkritisch sein. Ich schau mir z.B. dauernd VIdeos über Handhaltung etc an und vergleich das penibel mit dem was ich mach. Man darf sich halt nur nicht selbst anlügen und sagen "ach, das klappt doch wunderbar", obwohl die Hand krampft und die Saiten schnarren.

Man findet auch überall im Netz beiden Seiten, sowohl pro-Lehrer als auch Leute, die es komplett autodidaktisch weit gebracht haben.
Natürlich ist ein Lehrer immer gut, aber es wird auch ohne und dafür mit Selbstkritik gehen.
 
Mal noch ne Frage an die GItarristen:

Wie oft wechselt ihr die Saiten? Im Netz liest man teils was von 1-2 Wochen... Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen... OK, wenn man Konzerte spielt und somit der SOund immer so crisp wie möglich sein soll.
Aber für den "Heimgebrauch" werden gute Saiten wohl auch mal 2 Monate halten, oder?
Ich geh mal von ner täglichen Spielzeit von 1-2 Stunden aus.

Und hört man alte Saiten wirklich so krass, dass manche sogar sagen, die Gitarre wird irgendwann unspielbar? Ich dachte früher immer, Saiten wechselt man, wenn eine gerissen ist :D

EDIT: Ach ja, und was für Saiten benutzt ihr? D'Addario sollen ganz gut und auch nicht so teuer sein...
 
ich wechsle sie wenn eine reisst, dann aber den rest auch. 1-2 wochen? :vogel:

von den marken nehme ich immer ernie ball, 0.9 sätze für die mit normalen singlecoils, 0.10 für die mit humbucker...
musst du ausprobieren, welche dich am meisten ansprechen :)

bqu09wqzezn0tyan3.jpg
 
Wenn es um Videos auf Youtube geht, dann kann ich dir auch wärmstens die Kanäle von Marty Schwartz empfehlen. Der Typ ist unglaublich gut und zeigt wirklich alles bis ins kleinste Detail.

http://www.youtube.com/user/martyzsongs
http://www.youtube.com/user/guitarjamzdotcom
http://www.youtube.com/user/youcanlearnguitar
 
el_barto schrieb:
Mal noch ne Frage an die GItarristen:

Wie oft wechselt ihr die Saiten? Im Netz liest man teils was von 1-2 Wochen... Kann ich mir irgendwie kaum vorstellen... OK, wenn man Konzerte spielt und somit der SOund immer so crisp wie möglich sein soll.
Aber für den "Heimgebrauch" werden gute Saiten wohl auch mal 2 Monate halten, oder?
Ich geh mal von ner täglichen Spielzeit von 1-2 Stunden aus.

Und hört man alte Saiten wirklich so krass, dass manche sogar sagen, die Gitarre wird irgendwann unspielbar? Ich dachte früher immer, Saiten wechselt man, wenn eine gerissen ist :D

EDIT: Ach ja, und was für Saiten benutzt ihr? D'Addario sollen ganz gut und auch nicht so teuer sein...

1-2 stunden am tag??? dann kannst alle 2-3 wochen neue saiten aufziehen. die werden sehr stumpf mit der zeit. dadurch geht sustain verloren und die höhen kommen nicht mehr raus.

d'addarios find ich das letzte... billig halt aber auch schnell ausgelutscht. hab mich irgendwann mal auf dean markleys eingeschossen. blue steel für die akustik und die... äääh... grauen :oops: für die e-klampfen. da wir immer nen halben ton tiefer gestimmt hatten, hab ich immer nen 10er satz (10-52 bzw. 10-62 für die 7-saitige) gespielt. macht den sound einfach fetter. ein 09er tut es halt am anfang auch, da tun die fingerchen nicht so schnell weh :grins:

lass deine saiten mal 2 monate drauf... wenn du dann nen neuen satz aufziehst, wirst den unterschied ganz gravierend merken und von alleine kürzere intervalle wählen...
 
Also die MG Serie von Marshall ist wirklich Rotz, hatte selbst mal den 50 Watt Combo. Lass dich da nicht von dem Namen Marshall blenden. Dann lieber Aussschau halten nach nem gebrauchten Marshall Valvestate der ersten Generation, wenn es unbedingt ein billiger Marshall sein soll. Der 8080er reicht auch für Gigs. Ich hab selbst noch nen alten Marshall 900SL-X (900er Serie wird ja von vielen verschmäht, aber der SL-X ist wirklich gut) den muss man allerdings schon was aufdrehen damit's gut klingt. Momentan spiele ich aber lieber mit meinem Blackstar HT-5. Ist wirklich genial das Teil sehr flexibel und man kann ihn auch mit Kopfhörern benutzen und klingt schön "röhrig".
 
ähm, ich möchte nicht klugscheissern oder was verkaufen :oops:
reverb, gain, vollröhre, 12 zoll für wohnzimmer:
marshall jcm dsl 2000 201 - 20 watt (habe ich auch)
marshall jcm dsl 2000 401 - 40 watt, damit kann man schon richtig auftreten...
 
Für zuhause hab ich einen Roland Cube 30x hier stehen. Den kann ich jedem Gitarristen - egal ob Anfänger, Semi oder Profi- als Übungsamp [vid]für zu Hause empfehlen. Der deckt jede Stilrichtung ab.
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=qLyYZUKa9K4[/vid]

Für die Bühne hab ich (noch) einen Epiphone Valve Senior
[vid]http://www.youtube.com/watch?v=limcPyX9WfU[/vid]

Und zum Ende des Jahres hab ich vielleicht wieder genug Kohle zurück gelegt um mir einen Fender Bassman zu kaufen. Der kostet aber so um die 1000 Steine und ich hab noch so viele Andere Sachen auf der Liste (u.a. ein neues Auto) das der vielleicht noch warten muss.

Saiten: Für die Übungsgitarre zu Hause Elixir Nano Web Phosphor Bronze und Nickel (braucht man nur alle halbe Jahr wechseln), für die Bühnengitarren Rotosound. Da wechsel ich vor jedem Gig.
 
Die Elixir-Saiten werd ich mir wohl auch mal bestellen. Kosten zwar mit 11€ nicht so wenig (verglichen mit D'Addario), aber die halten wohl echt um einiges länger als "normale" Saiten. Mit den Billig-Saiten auf meiner Gitarre hab ich auch das Problem, dass die Saiten beim Finger abziehen hängen bleiben, auch wenn ich den Finger ganz bewusst und langsam wegnehm. Also, ich mach sicher keinen unabsichtlichen Pull-Off (zumindest nicht, wenn ichs bewusst außerhalb des Spiels probier), die Saite klebt richtiggehend und ist über Amp auch relativ gut hörbar. DIe Erklärung könnte natürlich sein, dass die Saiten zu rauh und schlecht verarbeitet sind. Die Elixir sind ja beschichtet und glatt, das könnte das Problem verringern...
Nur eine Frage: Wie siehts da aus mit Saiten-Pflegemittel? Braucht man das überhaupt? Durch die Beschichtung sind die ja eh vor Korrosion geschützt, dann müsste ja auch ein trockenes Tuch nach dem Spielen reichen, um den Schweiß abzuwischen...

Und wegen dem Amp: Ich wollte halt die Soundkette möglichst analog halten, gerade das ist so ein Aspekt, der mich an der E-Gitarre fasziniert. Und der Roland ist ja ein Modeling Amp... Klar klingen die auch gut, aber ich denk, ich nehm eher nen analogen Transistor-Amp. (und irgendwann auch Vollröhre). Ist wohl ne psychische Sache, ich weiß nciht ob ich mit nem Modeling glücklich werden würde, auch wenn er sich noch so toll anhört^^
Wenn ich mit nem Modeling Amp tolle und teure Röhrenteile nachempfinden würde, würd ich mir wie ein Cheater vorkommen :ugly: Ich weiß, ist total bescheuert^^

Aber danke für die vielen Ratschläge!! :bier:
Werd sicher noch n paar Mal mehr oder weniger blöde Fragen hier stellen :D
 
el_barto schrieb:
Und wegen dem Amp: Ich wollte halt die Soundkette möglichst analog halten, gerade das ist so ein Aspekt, der mich an der E-Gitarre fasziniert. Und der Roland ist ja ein Modeling Amp... Klar klingen die auch gut, aber ich denk, ich nehm eher nen analogen Transistor-Amp. (und irgendwann auch Vollröhre).



Dann ist ein Transistor Amp der falsche Weg, dann geht für dich nur Vollröhre.
Da gibts auch kleine, günstige die für den Anfang o.k. sind. In dem Fall würde ich den hier empfehlen:

http://www.thomann.de/de/harley_benton_ga15.htm
der Speaker ist immerhin ein 10"er, nicht son winziger 5er-8er, hat einen 3er Equalizer und mit 15 Röhrenwatt ist der auch für die Bandprobe gut geeignet. Ausserdem gibts im Netz 1000 Tips den später immer noch mit z.b. nem anderen Speaker noch deutlich zu pimpen. Was besseres für weniger Kohle gibts nicht.

el_barto schrieb:
enn ich mit nem Modeling Amp tolle und teure Röhrenteile nachempfinden würde, würd ich mir wie ein Cheater vorkommen :ugly: Ich weiß, ist total bescheuert^^

O.K. aber die Vorbilder sind teilweise Amps die entweder garnicht mehr oder nur für ein paar Tausender zu kriegen sind. Ausserdem sind das teilweise 100 Watt Vollröhren Amps, die man beim besten Willen nicht zu Hause in die Übersteuerung fahren kann (die man ja will damit die so klingen wie sie sollen), weil du sicher sein kannst das nach 10 Minuten die Cops da sind, du einen massiven Hörschaden hast und deine Nachbarn einen Mordanschlag auf dich planen weil die Dinger so Höllenlaut sind. Da ist ne Modeling Kiste ne gute Alternative. Für die Bühne kannst du dir später ja immer noch so ein Vollröhren Monster mit nem Fullstack (8x12er Box) kaufen, das du nirgends aufdrehen kannst ohne das dir der Kopf explodiert. :D
 
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