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KT Gen 8: Die Generation der leisen Töne und Enttäuschungen?

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@Dow Jones

Wobei diese Mechaniken ja auch lange existierten bevor die typischen, heutigen OWs populär wurden. Auch ein Mario 64 hatte seiner Zeit bereits 120 Sterne zu sammeln und die Mechaniken eines Xenoblade hat damals ua bereits ein Chrono Trigger benutzt. Ein Mario Odyssey oder ein Xenoblade haben im Grunde nichts anderes getan als diese klassischen Konzepte aufzunehmen und sie größer umzusetzen (was denke ich auch die Entwickler damals bereits getan hätten, wenn ihnen die Ressourcen zur Verfügung gestanden hätten).

Ich versuch mal eine kurze Entfaltung abzugeben, was ich unter dem Begriff “Ubisoft Open World“ verstehe.

Zuerst was für mich ganz allgemein eine Open World charakterisiert:

  • Große, mehr oder weniger frei zugängliche Welt. Sprich Welten die a la Skyrim von Anfang an frei zugänglich sind aber auch jene die sich, zB wie Witcher 3, durch den Story Progress weiter öffnen aber trotzdem keine Hub Welten sind und Linearität in ihrem Weltendesign vermeiden.

Und die Merkmale wodurch die Ubisoft Open Worlds sich, für mich, primär von anderen abgrenzen.
  • Viele Marker auf dieser freien Map, die einen beschäftigen sollen aber kaum bis gar keine inhaltliche Relevanz haben oder mit einem Gameplay Progress einher gehen. Die Welt wirkt dabei weniger wie eine kohärente, immersive Welt, sondern mehr wie eine Kulisse, welche diese Gameplay Elemente, vielfach multipliziert in sich aufbewahrt und bereitstellt.
  • Dabei fühlt sich der oben genannte Punkt wie der Kern des Spiels an, der gewichtiger als eine darüber liegenden Kampagne wirkt. Sprich das Erfüllen dieses Contents fühlt sich nicht wie optionaler Content an, sondern wie die Hauptsache des Spiels, die wiederum viel Eigenmotivation erfordert.
Vertreter dieser Ubisoft OW sind zB natürlich Ubisofts eigene Titel aber auch ein Zelda Breath of the Wild, wenn auch dieser Titel imo dieses Konzept gekonnter und raffinierter umgesetzt hat, als andere Vertreter dieses Konzepts vor ihm.

Ein zB Witcher hebt sich davon dadurch ab, dass hier versucht wird, über diesen Weg, viele Geschichten zu erzählen und das Erfüllen dieser Geschichten ebenso einen Gameplay Progress darstellt. Obendrein steht über dem Ganzen ein gut ausgeführter und präsentierter Storybogen. Ich kann mich rein an jenen halten und habe am Ende trotzdem das Gefühl ein gutes und vollständiges Spiel gespielt zu haben. Das trifft für mich auch auf Rockstars Open Worlds zu, auch wenn deren Welten nicht über die konzeptionellen und immersiven Qualitäten eines zB Witcher 3 oder Skyrim verfügen.

Apropos Skyrim, Bethesda Titel sind auch interessante Beispiele für mich. Wie bei den Ubisoft OWs fühlt sich bei den Bethesda OWs die Hauptstory nebensächlich an (sogar noch viel mehr) und wird zudem noch sehr viel schlechter präsentiert. Bethesda schafft es mir aber ihre Welten tatsächlich als Welten zu verkaufen. Alles was ich in ihnen tue, tue ich um noch tiefer in diese Welten abzutauchen. Die Welt fühlt sich da nicht wie eine bloße, hübsche Kulisse an, sondern wie die Hauptsache des Spiels.

Ich bin eigentlich gar kein Open World Hater. Ich mag Story getriebene Open Worlds, wie etwa ein Witcher 3 oder Rockstars OWs und ich mag die Bethesda OWs, die durch ihr hervorragendes World Building glänzen. Eine Abneigung habe ich nur gegen Ubisoft OWs, die leider aktuell in der Überzahl sind.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich zocke noch immer mit Begeisterung.
Natürlich gibts auch mal eine Enttäuschung, aber wir haben doch so viele wirklich gute Spiele in der Generation erlebt.

Multiplayergranaten wie
- Rainbow Six
- Rocket League
- Titanfall

Shooterperlen wie
- Wolfenstein
- Prey
- Doom

Die "kleinen" Spiele wie
- Inside
- The little acre
- Don't starve
- Ori
- Silence
- Life is strange
- Human Fall Flat
- Overcooked
- The Inner World
- Firewatch

Und alles an SinglePlayer-Erfahrungen a la
- Uncharted
- Until Dawn
- Yakuza

und das sind nur die Dinge, die mir als erstes durch den Kopf gegangen sind.
Wenn man sich an Lootkisten und open world aufhängen will kann man das natürlich machen, aber davon ab gibts mehr als genug wirklich tolle, einzigartige, faszinierende Spiele
 
Für mich ist das Problerm mit dsen Open World Spielen, das sie mittlerweise zu gross geworden sind.
Das fing schon in der letzten Gen mit GTA V an und ist sehr deutlich z.B bei FFXV zu sehen.
Deswegen muss man die Welten auch mit vielen Markern voll klatschen damit sie nicht zu leer wirken.
Skyrim war das letzte das eigentlich die richtige Grösse hatte, bei Fallout 4 geht es auch noch aber da wird es schon grenzwertig weil man sich in der Stadt selber nicht so intensiv umschaut.
 
Also ich bin mit der 8. Gen auch mehr als zufrieden. Leider habe ich nicht mehr die Zeit, die ganzen Spiele spielen zu können, daher habe ich mittlerweile einen riesen Backlog.

Positive Aspekte der Gen:
  • Absolut solide Hardware Qualität. Die Zeiten, wo man permanent Angst hatte, dass die Konsole gleich hochgeht, sind endlich vorbei. Auch kann man endlich mal in Ruhe spielen, ohne dass der Lüfter einen wegbläst (zumindest bei der Xbox)
  • Starker Preisverfall bei den Spielen. Allein durch die Spielesales bin ich an so viele Spiele gekommen und das zu einem Bruchteil
  • Vereinigung alter Konsolengenerationen (Xbox). Endlich braucht man nur noch eine zentrale Konsole, auf der (theoretisch) alle Xbox Generationen spielbar sind.
  • Richiges Multitasking (Spiele und Apps gleichzeitig öffnen können)

Die großen Wow-Effekte wie damals bei einem Halo, Halo 2, Halo 3 (wo man den Release nicht mal abwarten konnte) sind eindeutig vorbei, aber das ist mit dem Alter wahrscheinlich auch normal. Dafür gab es für mich in dieser Gen auch einige kleine-Wow Elemente. Dazu gehörten unter anderem Firewatch, Inside, Horizon 3. Dennoch lösen bei mir häufig alte Spiele mehr Emotionen aus, weshalb ich gerne wieder alte Titel einlege. Die BC Funktion der Xbox ist ein riesen Pluspunkt.

Wenn ich zudem noch bedenke, dass ich mir irgendwann nochmal eine PS4 kaufen möchte, um Titel wie LoU, Uncharted, Horizon etc. nachzuholen, komme ich gar nicht mehr zeitlich hinterher.

Nichtsdestotrotz gab es auch einige negative Punkte:
  • Updates, Updates (die dank schneller Leitung aber kaum auffallen)
  • Lootboxen etc. - man merkt einfach an vielen Stellen, dass diese negativ ins Spiel eingebunden wurden
 
Ich bin mit dieser Gen mehr als zufrieden. AAA-Games spiele ich kaum noch, Indies fast genau so wenig. Für mich ist alles, was irgendwo dazwischen liegt, das, was mich immer wieder begeistern kann. Mid-Tier Produktionen wie z.B Nier Automata, mein GotY 2017, ist da ein Paradebeispiel für. Zieht zu 100% sein eigenes Ding durch, völlig an irgendwelchen Marktprognosen vorbeiprogrammiert und dennoch genug Budget im Rücken, dass es nicht im Meer der unzähligen Indies versinkt.

Auch wie in allen vorherigen Generationen gilt (imo) immer noch: Wer seinen Spielehorizont nicht zu sehr beschränkt, findet irgendwo immer gute Spiele. Nicht nur das fressen, was die Marketingabteilungen der großen Publisher einem vor die Füße werfen oder was gerade gehyped wird.
 
Ich bin mit dieser Gen mehr als zufrieden. AAA-Games spiele ich kaum noch, Indies fast genau so wenig. Für mich ist alles, was irgendwo dazwischen liegt, das, was mich immer wieder begeistern kann. Mid-Tier Produktionen wie z.B Nier Automata, mein GotY 2017, ist da ein Paradebeispiel für. Zieht zu 100% sein eigenes Ding durch, völlig an irgendwelchen Marktprognosen vorbeiprogrammiert und dennoch genug Budget im Rücken, dass es nicht im Meer der unzähligen Indies versinkt.

Auch wie in allen vorherigen Generationen gilt (imo) immer noch: Wer seinen Spielehorizont nicht zu sehr beschränkt, findet irgendwo immer gute Spiele. Nicht nur das fressen, was die Marketingabteilungen der großen Publisher einem vor die Füße werfen oder was gerade gehyped wird.

Sehe ich auch so: Nier: Automata ist genauso ein Spiel, welches einfach Charakter hat. Das gilt auch für Spiele, wie ELEX, die auch gegen den Strom schwimmen. Die haben Ecken und Kanten und bleiben einfach in Erinnerung. Also ich hab diese Generation richtig viel gezockt. Das fing auf der PS4 an und ist dann aufm dem PC noch einmal explodiert. Unfassbar, welche guten Spiele es auch für den PC gibt. Nintendo kommt als Bonbon auch dazu.

Nur klassische AAA-Marken? Darum mache ich einen Bogen. Und bei den Indies kann ich auch nicht alle Spiele erfassen. Da da gibt es unfassbar gute, aber auch ziemlich viel Durchschnitt. Ein Glück gibt es das Humble Bundle. Mehr braucht man ja fast nicht.
 
sehe ich nicht ganz so. die gen davor war extrem stark auch was neue ips betraf und zehrte sicherlich stark vom sprung auf hd,der nun nicht mehr so extrem ist. dennoch kamen viele perlen erst in der zweiten Hälfte der 8 jahre und da sind wir ja jetzt grade erst in dieser gen.

mir hat da inq. sehr gefallen, infamous war das erste next gen das mich gehockt hat. bf4 war grafisch der burner.
metal gear hat mir besser gefallen als der Vorgänger mit den ellenlangen zwischensequenzen. mit angeblichen gurken wie mad max hatte ich tierisch Spaß. the order und ryse haben mich grafisch jauchzen lassen und ebenfalls spass gemacht. the division war leider nicht so toll wie erwartet. watch dogs immerhin eine neue ip die mit den zweiten teil ganz gut geliefert hat. ebenfalls titanfall als neue ip. mit uncharted 4,the witcher 3 und horizon gab es super all time kracher. dazu tomt raider endlich wieder stark. fo4 fand ich super. dazu Überraschungen wie nier automata (sau geil).
technisch kamen mit der zwischengen nun das 4k zeitalter hinzu.

der beste kracher dieser gen ist für mich aber VR!

ich kann das Gejammer darüber nicht verstehen. immer dieses "da gibt es keine games für". komischerweise hab ich in dieser gen mehr vr spiele gekauft als alles andere. resi 7 war und ist eine mega bombe in vr! fairerweise muss ich gestehen das ich hier mal den pc mit einbeziehe (also keine konsole) und da fällt mir vor dauer grinsen weiterhin das Gesicht ab wenn ich meine oculus anwerfe. lone echo, robo recall sind meisterwerke in vr. superhot vr, arizona sunshine. bei psvr kam farpoint mit dem aim und haute mich um. rick & morty in vr = dauergrinsen!

momentan zock ich fallout 4 in vr und es bläst mich aus den socken - das ist so mega geil! du bist einfach da! im game! ach es gibt so viele geile games. wayward sky, until dawn, batman vr. dann die zwitter wie elite und project cars 2, dirt rally mit Lenkrad einfach nur... , nie wieder ohne vr! dazu die mods wie alien isolation in vr und bei racket nx und knockout league tob ich mich derzeit richtig aus.

ich zock seit pong zeiten und vr ist für mich das geilste seit dem sprung ins 3d zeitalter (PlayStation 1/ 3dfx).
 
Ich fang irgendwie an, nicht mehr in "Generationen" zu rechnen. Liegt einerseits natürlich an meinem Fokus auf den PC, andererseits aber auch daran, dass die Generationen auch bei Konsolen verwischen.
Aber allgemein lässt sich für mich sagen, dass meine Motivation, nen Controller in die Hand zu nehmen ebenso wie das für mich passende Angebot an Spielen ungebrochen hoch ist. Würden jetzt keine Spiele mehr erscheinen, hätte ich trotzdem noch interessante Spiele für Jahre auf dem Markt.

Dabei fahre ich eine gesunde Mischung aus Blockbuster-AAA nach Publisher-Schema F, Mid-Tier Kram und kleinen Indies. Allgemein gab es noch nie eine solche Vielfalt an Genres, wenn man sich vom AAA-Diktat lösen kann, hat man Welten an Erfahrungen, Innovationen, Retro-Erlebnisse, die jeden Spielegeschmack zufrieden stellen sollten.
Rein die großen Blockbuster-Spiele könnten mich aber auch nicht mehr dauerhaft motivieren. Würd ich AAA nach AAA spielen, würd sich das zu sehr nach Einheitsbrei und "Malen nach Zahlen" im Gameplay anfühlen. Schaut man aber über den Tellerrand der Hochglanz-Spiele, lässt sich durch unabhängige Produktionen zeigen, was mit Kreativität möglich ist, macht auch ein gelegentliches Ubisoft-Open World wieder Spaß.

Aber auch auf die Konsolenhardware bezogen bin ich alles andere als enttäuscht. Meine PS4 ist mit der 360 zusammen für mich die beste Konsole mit den vielfältigsten Erlebnissen überhaupt (wenn man den Nostalgiebonus des SNES abzieht :D ). Was Sony an 1st Party in dieser Gen abliefert, deckt viele Genres ab und hat eine unfassbar hohe Durchschnittsqualität.

Dinge wie Lootboxen und sonstige Versuche der Großen, uns Geld aus der Tasche zu ziehen, tangieren meine Motivation auch nicht. Ich verachte Praktiken wie z.B. bei Battlefront 2, meine Konsequenz daraus ist halt, diese SPiele zu ignorieren. Wie gesagt, meine Wunschlisten auf PC und PS4 sind so lang, da hab ich nicht das Gefühl, etwas zu verpassen.


VR findet für mich aber immer noch nicht statt. Zum einen, da gute VR-Brillen am PC noch einen ordentlichen Preis haben, zum anderen, weil es doch abseits des Horror-Genres in meinen Augen noch einen zu hohen Anteil von "Experiences" gibt. Eher keine vollwertigen Spiele aus einer Gameplay-Perspektive, sondern Erfahrungen, die ihre Motivation nur durch VR als Gimmick ziehen. Plus die Frage, wie Entwickler die Navigation lösen. Wenn ich SPiele mit einer Teleport-Lösung für die Fortbewegung sehe, knallt mein Interesse direkt auf Null. Das wäre für meine Immersion der absolute Killer, will ich nicht haben. Horror kommt für mich in VR absolut nicht in Frage, das macht mir keinen Spaß. Ich bin sehr empfänglich, was Angst in Spielen angeht (auch ohne VR) und hab da keinen Spaß daran.
Aber ich sehe, dass die Situation langsam aber sicher besser wird, die Spiele vollwertiger, die Entwickler erfahrener, das die Navigation in VR angeht.
Daher kann ich mir gut vorstellen, dass ich bei der nächsten oder übernächsten Hardware-Iteration zuschlage, wenn die Brillen leichter. weniger verkabelt und natürlich günstiger sind.
 
Ich bin froh das diese Gen Nintendo und Sony das sagen haben. Dadurch sind merklich mehr qualitativ hochwertige asiatische spiele auf dem Markt was meinen Erwartungen eher entspricht als die glattgebügelten vom Marketing weichgespülten AAA Titel der großen westlichen Publisher. Von daher muss ich sagen das ich eigentlich ziemlich zufrieden bin mit der aktuellen Generation.

Auch der anwachsende Indie Markt ist sehr erfrischend. Spiele wie hollow Knight, stardew Valley und co. Laufen einigen großen Titeln mit Leichtigkeit den Rang ab. Der Westen enttäuscht zwar maßlos aber das wird einfach zu gut kompensiert.
 
Die gen startete super, hab selbst aber etwas die lust auf der konsole verloren und bin dem pc verfallen, im grunde aber ist es ja dasselbe, nur zock ich halt in extrem schön was ich da zur ursprungs ps4 schon genieße, höhere auflösung und alles auf max details dazu kein flimmern und zocken mit dem gemoddeten ps controller. Perfekto!

Bezogen auf die diskussionskultur seit der gen 8 war es natürlich ein rückschritt, daran waren sicherlich alle beteiligt, hat sich aber leider auch extrem oberflächlich entwickelt, ich brauch schon in keinen thread mehr schauen da eh nur über lüfter lautstärke geredet wird, man hofft ja fast schon dass ein spiel nicht für die playstation erscheint damit man von dem scheiss verschont bleibt. Schlimmste entwicklung ever und alle die noch kommen werden.
 
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:D Na da bin ich mal gespannt, hab kurz nen Gameplayvideo gesehen, Metacritic geguckt, ja das Spiel interessiert mich, heut nacht wird mal angezockt, leider Endschicht. :heul:
 
super sache!

frictional games muss man einfach unterstützen - beste horrorspiele wo gibt.
Gestern noch ne Stunde angespielt, gefällt mir schon mal, Supersampling funktioniert komischweise nicht aber ok, muss ich dann halt drauf verzichten, der zeigt dann nativ die hohe auflösung statt supersampling zu betreiben, kann mich nicht erinnern da irgendwas anders eingestellt zu haben, aber so viel aliasing hab ich jetzt auch nicht bemerkt, bin gerade in der arztpraxis aber war mir mit 3.30 uhr einfach zu spät zum zocken.
 
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