Foren Aktuelles Erstellen Mitglieder Anmelden

KT Gen 8: Die Generation der leisen Töne und Enttäuschungen?

  • Ersteller Ersteller Gelöschte Mitglieder 688
  • Erstellt am Erstellt am

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Es ist auch nicht unbedingt das OpenWorld an sich Schuld.
Fallout 3 und New Vegas waren ja auch Open World Titel und konnten trotzdem begeistern und hatten eine gewisse Seele, dagegen fühlt sich Fallout 4 einfach lieblos an. Am OpenWorld design an sich kanns also garnicht primär liegen. The Witcher 3 hat ja auch super funktioniert.

Mass Effekt Andromeda, Dragon Age Inqusion, Metal Gear Solid 5, Fallout 4 ect. sind noch aus vielen weiteren Gründen enttäuschend als nur wegen ihrer Open World. (wenns doch bei Andromeda nur das Open World wäre... :traurig:)
 
Scheinbar versteh ich es wirklich nicht. Weil MEA eben ein gutes Spiel ist.. Spiel mal das erste Masseffect und merk mal was das eigentlich für eine Grütze ist. Das hast du nur besser in Erinnerung als es wirklich war.

Witcher3 ist ein super Spiel... aber Dragon Age Inquisition für mich das wesentlich bessere.
Rolle Rolle Schwert..Rolle Rolle Quen... Rolle Rolle Igni. IMMER.. Rinse, Repeat. Aber wirklich IMMER das gleiche.
Bei DAI waren Kämpfe 1000mal interessanter. (für mich).

Gameplay ist ja auch nicht Mass Effect Andromedas Problem... es der/die unglaubwürdige teeniehafte Hauptperson, der jede Ernstahftigkeit und Glaubhaftigkeit mit seinem blöden kommentaren zunichte macht. Der Rest der Crew, die aus ihren anfang 20igern nicht herausgewachsen sind und ständig "steilen harten bro shit" von sich geben. Es ist die komplete Story die fürn Arsch ist. Es ist die langweilige Erzählweise. Die unheimlich dummen Begegnungen mit neuen Alien Rassen (erstkontakt) "yolo wir kommen dann mal runter, ach cool ihr sprecht unsere Sprache... lasst uns freunde sein". Es ist nicht das was Mass Effect ausgemacht hat.

Mass Effect war Gameplay mäßig Klotzig, aber erzählerisch spannend und interessant. Das Setting stimmte, die Atmosphäre stimmte ect.
Andromenda ist einfach nur eine frechheit und dessen erzählweise kommt einer körperlichen attacke gleich. Da ziehts mir die Socken aus so Dumm ist das Spiel.


Zu einem Großartigem Spiel gehört soviel mehr als reibungsloser und funktionierendes Gameplay. Für mich gehört dazu eine Geschichte, Charaktere (die glaubhaftig, interessant und einprägsam ist). Interessante Lokations die nicht nach nem Baukasten aussehen (Thema Immersion). Eine fesselnde spannende Atmosphäre. Und das war für das alte Mass Effect.

Das neue wirkt wie ein dummer Transformers Film, voller unrealistischer flacher Teenie-Helden-Idiotie. Welten die kaum Seele besitzen und keine Geschichte zu erzählen haben, man ballert sich nur von einem Uninspirierten Baukasten Ort zum nächsten Idioten Dialog. Gameplay flutscht zwar, bietet aber auch kaum Abwechslung. Gegner design ist eher mittelmäßig bis öde. Story ist strunz blöde. Das konnten die Vorgänger besser.

Was ein gutes Spiel ausmachen kann zeigt das Original Shadow of Colosus, Grafik scheiße, performance scheiße, Gameplay mieß bis fast scheiße... und trotzdem eins der besten Titel die es je gab. Da ein Masterpiece aus mehr besteht als Gameplay...
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Gameplay ist ja auch nicht Mass Effect Andromedas Problem... es der/die unglaubwürdige teeniehafte Hauptperson, der jede Ernstahftigkeit und Glaubhaftigkeit mit seinem blöden kommentaren zunichte macht. Der Rest der Crew, die aus ihren anfang 20igern nicht herausgewachsen sind und ständig "steilen harten bro shit" von sich geben. Es ist die komplete Story die fürn Arsch ist. Es ist die langweilige Erzählweise. Die unheimlich dummen Begegnungen mit neuen Alien Rassen (erstkontakt) "yolo wir kommen dann mal runter, ach cool ihr sprecht unsere Sprache... lasst uns freunde sein". Es ist nicht das was Mass Effect ausgemacht hat.

Mass Effect war Gameplay mäßig Klotzig, aber erzählerisch spannend und interessant. Das Setting stimmte, die Atmosphäre stimmte ect.
Andromenda ist einfach nur eine frechheit und dessen erzählweise kommt einer körperlichen attacke gleich. Da ziehts mir die Socken aus so Dumm ist das Spiel.

Naja..ok..für mich sind so Stories immer nur mittel zum zweck... warum muss ich jetzt dahin, damit ich endlich ballern kann.. blabla bla.. ich nehme meistens die default antwort bei sowas. Aber an so mega krassen bro shit kann ich mich eigentlich gar nicht erinnern... nur an unendlich langweilige alienrassen..da geb ich dir recht. Aber es war ok.

Mega krasser Bro Shit ist für mich watch dogs 2. Das hab ich nicht mal gespielt, aber diese hacker-scene ist so peinlich dargestellt...das geht auf keine Kuhhaut... das ist vermutlich das gefühl das du meinst. :)


Aber all das kann man nicht auf die Konsolengeneration schieben, da es schlechte Stories auch schon vorher gegeben hat.
 
Früher hat man halt immer nur irgend eine Prinzessin gerettet oder Aliens bekämpft. Dahingehend ist das Storytelling in Videospielen schon vielschichtiger geworden, so belanglos und/oder stümperhaft es einem manchmal auch erscheinen mag.
Ja, genau.. und so langsam kommen wir dahin wie ich das sehe.

Ob einem Spiel X gefällt oder nicht liegt nur an einem selbst. Nicht am Spiel ..das steht nun mal für sich fest.
Für millionen andere ist ein MEA supergut..die legen halt einfach nicht so hohe Massstäbe an oder hören nicht darauf was andere in Foren plappern, wie schlecht das Spiel doch wäre.

Nimm eine Folge Sesamstraße... wirst du vermutlich nicht so gut finden.. Frag 1 Mio 4 jährige... die finden das alles super.. Ergo: Man entspricht einfach nicht mehr der Zielgruppe für das Produkt. Es liegt an einem selbst, nicht an anderen.

NIchts desto trotz kein Generationsproblem. Sondern falsche Hoffnungen und unerfüllte Träume.
PLUS: Internet Hyperei und Meinungsmache.
 
Naja..ok..für mich sind so Stories immer nur mittel zum zweck... warum muss ich jetzt dahin, damit ich endlich ballern kann.. blabla bla.. ich nehme meistens die default antwort bei sowas. Aber an so mega krassen bro shit kann ich mich eigentlich gar nicht erinnern... nur an unendlich langweilige alienrassen..da geb ich dir recht. Aber es war ok.

Mega krasser Bro Shit ist für mich watch dogs 2. Das hab ich nicht mal gespielt, aber diese hacker-scene ist so peinlich dargestellt...das geht auf keine Kuhhaut... das ist vermutlich das gefühl das du meinst. :)


Aber all das kann man nicht auf die Konsolengeneration schieben, da es schlechte Stories auch schon vorher gegeben hat.

Wie gesagt Mass Effect Andromeda ist weit davon weg ein beschissenes Spiel zu sein, das Gameplay funktioniert und Gegner weg zu rotzen macht auch endlich mal richtig Laune. Dafür macht es aber soviel an anderen stellen schief. Dass es einem das weiter zocken regelrecht vermißt, besonders wenn man die Qualität der Vorgänger kannte. Alleine die Umgebungen in Andromeda laden einen doch kaum zum erkunden ein. Haste einen Außenposten gesehen haste alle gesehen. Du weißt fast schon immer was dich erwartet, kaum überraschungen an der nächsten Ecke. Mittelmäßiges Level Design rein zum Zweck nenn ich dass. Die alten Teile hatten das zwar bis zu einem gewissem Grad auch, aber wenigstens gabs dazwischen Umgebungen die rein nur fürs Erkunden spass gemacht haben. Man wollte einfach weiter machen. Hier und da dann auch richtig Interessante Dialoge und geschichtliche Wendungen. Und man wurde vom Storyschreiber nicht für blöd verkauft, dass es fast schon weh getan hat. Die Atmosphäre, die Geschichte, die Orte, die nicht immer gleichen Gegner und Kampfbegegnungen. Das hat für mich Mass Effect aus gemacht und Andromeda tritt dies alles mit Füßen.

Gutes Spiel, aber kein Must Have, wie es einst die alten Teile waren -> Daher meine Enttäuschung und Frust.


Und diese Formel betrifft mittlerweile fast jeden von mir lieb gewonnenen Titel. Gameplay flutscht... rest (seelenlos/belanglos/nicht mehr das was die Serie mal ausgemacht hat) -> daher nicht mehr der WOW Faktor -> nur dank dem Gameplay ein Solider Titel. Aber von diesen Serien Teilen erwarte ich halt mehr als nur solides Gameplay, weil ich es gewohnt war die letzten Jahre überrascht und in den Bann gezogen zu werden.

Diese Einstellung / Erwartung muss ich halt verbittert abgeben. Das vertrauen in vieler dieser Studios ist dahin gehend verloren gegangen (das war letzte generation anders). Und es ist nicht falsch eine gewisse Erwartung (aufgrund von Erfahrung) an einen Titel zu haben.
 
Ja, genau.. und so langsam kommen wir dahin wie ich das sehe.

Ob einem Spiel X gefällt oder nicht liegt nur an einem selbst. Nicht am Spiel ..das steht nun mal für sich fest.
Für millionen andere ist ein MEA supergut..die legen halt einfach nicht so hohe Massstäbe an oder hören nicht darauf was andere in Foren plappern, wie schlecht das Spiel doch wäre.

Nimm eine Folge Sesamstraße... wirst du vermutlich nicht so gut finden.. Frag 1 Mio 4 jährige... die finden das alles super.. Ergo: Man entspricht einfach nicht mehr der Zielgruppe für das Produkt. Es liegt an einem selbst, nicht an anderen.

NIchts desto trotz kein Generationsproblem. Sondern falsche Hoffnungen und unerfüllte Träume.
PLUS: Internet Hyperei und Meinungsmache.

Und hier tust du etwas was ich an Menschen tierisch hasse, ihnen etwas zu Unterstellen.
Das den meisten Titeln (Nachfolgern) etwas fehlt was die Vorgänger groß gemacht haben ist bei denen die ich aufgezählt habe sehr gut zu erkennen. Da war Vorfreude meinerseits im Spiel (die sich auf Erfahrungen basierent auf die Vorgänger bezogen haben), und kein naives rumgehype wie du es einem Unterstellst. Wäre lieb wenn du da eine etwas vielseitiger Wortwahl treffen würdest. Weil ich hab dir gesagt worum es mir in diesen Titel geht, was mir darin fehlt. Punkte die dir nicht wichtig waren, weil du auf diese keinen Wert legst. Vllt fällt es dir daher so schwer nachzuvollziehen worum es mir geht, weil ich neben Gameplay mehr erwarte, besonders von Titel von denen ich es gewohnt war. Thema Tellerrand und so... -> in andere hineinversetzen, statt von seinem Standpunkt aus anderen die selbe Mütze über zu ziehen und darauf basierent über andere zu Urteilen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Bei der aktuellen Konsolengen hat man doch einige Meilensteine. Ich denke da aktuell an ein Horizon Zero Dawn oder vor einigen Jahren Until Dawn oder ein Uncharted 4. Multiplayer ist auch mitlerweile erwachsen geworden, sei es in Battlefield 1 oder Gran Turismo Sport. Was viele ja auch noch gar nicht richtig ausprobiert haben, ist Playstation VR. Die VR Erfahrung ist ein Immersion, was wir bislang in der Stärke noch in keiner Gen hatten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und hier tust du etwas was ich an Menschen tierisch hasse, ihnen etwas zu Unterstellen.
Das den meisten Titeln (Nachfolgern) etwas fehlt was die Vorgänger groß gemacht haben ist bei denen die ich aufgezählt habe sehr gut zu erkennen. Da war Vorfreude meinerseits im Spiel (die sich auf Erfahrungen basierent auf die Vorgänger bezogen haben), und kein naives rumgehype wie du es einem Unterstellst. Wäre lieb wenn du da eine etwas vielseitiger Wortwahl treffen würdest. Weil ich hab dir gesagt worum es mir in diesen Titel geht, was mir darin fehlt. Punkte die dir nicht wichtig waren, weil du auf diese keinen Wert legst. Vllt fällt es dir daher so schwer nachzuvollziehen worum es mir geht, weil ich neben Gameplay mehr erwarte, besonders von Titel von denen ich es gewohnt war. Thema Tellerrand und so... -> in andere hineinversetzen, statt von seinem Standpunkt aus anderen die selbe Mütze über zu ziehen und darauf basierent über andere zu Urteilen.


Oh. ok.. also auch wenn das hier wie ein Dialog zwischen uns beiden ausschaut mein ich das schon allgemein. Ich meinte mit Internethyperei und auf Meinungsmache von NeoGafUsern etc nicht speziell dich.

Nichts desto trotz kann man nicht Leugnen, dass genau und aussschliesslich diese Hyperei und negative Meinungsmache der Tod für MassEffect-Andromeda waren. Niemand hätte sich an den anfänglichen Grafikproblemen gestört, hätte es nicht für jedes NeoGaf-Gif davon ein eigenen Kotaku-Kekswichsenbeitrag dazu gehabt.. keiner hätte es germerkt.



Ein anderes Beispiel wie ich es meine, dass die INternethyperei schuld an zu hohen Erwartungen ist - ebenfalls nicht speziell auf dich gemünzt, sondern allgemein.

PUBG. Ein wirklich simples game.. Landen, Ausrüstung suchen, alles abknallen was sich bewegt udn versuchen letzter zu werden.

Der Anspruch daraus ein Esports game zu machen, kam aus der Internet-Twitch/Reddit/Community die dort irgeneine Art von Potential gesehen haben - das Game war ursprünglich nicht so ausgelegt und ist es bis heute nicht.
"Das Internet" hat einfach angefangen es als solches zu behandeln und plötzlich gab es PUBG Tournaments, obwohl das Spiel noch nicht mal raus war... sogar ganz offiziell vom Hersteller selber.
Dabei ist das Spiell alles andere als "E-Sports ready" was man ja auch an jedem zweiten Twitchkommentar, wenn der Player aus heitrem Himmel tot umfällt oder weil das Motorad auf absolut gerader Fahrbahn plötzlich einen 3 fach überschlag hinlegt.
Das extreme Cheater-Thema das man NIEMALS mehr für diesen Titel in den Griff bekommen wird noch gar nicht angeprochen.

Was ich sagen will - viele Leute bilden sich eine Meinung, Hoffnung und Wünsche darüber was sie von SpielX aus Lieblingsserie Y erwarten auf Grund von Aussagen Dritter. Es schaukelt sich zu einem unerreichbaren Ideal auf und das Endprodukt wird dem halt dann nicht gerecht.

Schon ist das Spiel scheisse..und führt zu "Generation 8 leise oder enttäuschend" threads - eben weil die Leute nicht das bekommen haben, was der Hype von dem sie gehört haben und teil davon sein wollten sich nicht erfüllt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Oh. ok.. also auch wenn das hier wie ein Dialog zwischen uns beiden ausschaut mein ich das schon allgemein. Ich meinte mit Internethyperei und auf Meinungsmache von NeoGafUsern etc nicht speziell dich.

Nichts desto trotz kann man nicht Leugnen, dass genau und aussschliesslich diese Hyperei und negative Meinungsmache der Tod für MassEffect-Andromeda waren. Niemand hätte sich an den anfänglichen Grafikproblemen gestört, hätte es nicht für jedes NeoGaf-Gif davon ein eigenen Kotaku-Kekswichsenbeitrag dazu gehabt.. keiner hätte es germerkt.

Vllt habe ich deine allgemeine Äußerung zu sehr auf mich bezogen, daher rudere ich etwas zurück. Bin allgemein gerade etwas grantig drauf und über reinen Schriftverkehr geht halt häufig etwas Sub-kontext unter. Daher erstmal Enttschuldigung fürs anfahren.

Deine allgemeine Äußerung teile ich, ist halt das Internet der Dinge... Bei der Masse an Leuten, kann ganz schnell mal aus einem "mich stört XYZ am Spiel" exponentiell zu einem lautem Rauschen von Hasstriaden werden. Sieht man ja bei fast jeder Onlinebewegung, dass man am ende nur die schrägsten und lautesten Töne beider Richtungen mitbekommt und der eindruck entsteht die ganze Bewegung dahinter besteht aus einem reinem Mob. Die vernünftigen zwischen Töne herauszufiltern ist fast immer unmöglich...
 
Ich selber bin noch relativ zufrieden was die Menge an Spiele angeht.
Was mich mehr beunruhigt ist der MP Müll und Open World.
Ich möchte schöne spannende und interessante SP Spiele.
 
Super Mario Odyssey - Ubisoft Open World
Xenobalde Chronicles -Ubisoft Open World

Stimme deinem Beitrag soweit zu aber abgesehen vom Xenoblade Spin-off X sind die beiden nicht einmal Open World Titel im herkömmlichen Sinne? Demnach könntest du sogar noch ein zB Dark Souls und Bloodborne mit in diese Kategorie aufnehmen, wenn größere Areale, in denen man sich bewegen kann, scheinbar ein Kriterium dafür darstellen.
 
Bin mit der Generation eigentlich völlig zufrieden. Zum Glück hab ich auch keinerlei Open-World-Neurose und kann da immer noch entscheiden, ob ich nun auf ein Horizon, Bloodborne, Zelda, Fallout, Witcher, Asassins Creed oder jetzt Kingdom Come Bock habe. Gibt genug Auswahl und Unterschiede, je nach Lust auf Story, Leveln, Looten oder Sammeln. Ob man nun in Fallout 4 jeden Schrott aufsammelt, in einem Monster Hunter tagelang irgendwelche Materialien farmt, oder bei einem Dark Souls stundelang gegen den selben Boss anrennt. Stumpf ist das alles irgendwo, aber ob der Stumpfsinn am Ende Spaß macht muß halt jeder für sich selbst entscheiden. Spielspaß ist halt auch mehr als nur die nackte Mechanik.

Auf der anderen Seite gibt es auch abseits der Open-Worlds meiner Ansicht nach genug Auswahl und Alternativen. Publisher-Giganten wie EA oder Activision mögen auf die Gamingkultur mittlerweile scheißen, aber neben denen gibt es halt auch immer noch ein Sony, ein Nintendo, From Software, CD Project, Bethesda, Atlus, SEGA, THQNordic, Obsidian und, und, und...nicht alles ist UbiSoft. Manche scheinen da echt 'nen Tunnelblick entwickelt zu haben...

Das Einzige was mir an dieser Generation eigentlich wirklich auf den Sack geht sind die unfertigen Releaseversionen. Dass immer mehr Spiele noch zu Ende entwickelt werden, während die Discs im Presswerk bereits vom Band laufen und selbst der Day-One-Patch schon Wochen vor dem Release online ist.
 
Ich muss eigentlich auch sagen, dass ich über die 8. Gen jetzt nicht klagen kann. Bei mir liegen Veränderungen eigentlich eher an mir selbst. Ich merke einfach, dass ich stellenweise durch andere Hobbys etwas weg vom Gaming gekommen bin und dadurch nicht mehr so "nah" dran bin bzw. mich dadurch wiederum nicht mehr alles so reizt wie früher. Da habe ich dann stellenweise schon gedacht, dass diese Gen schlechter wie die zuvor war. Wenn ich dann wiederum in die diversen Threads hier geschaut habe, in denen dann jüngere User ähnliche Dinge zur aktuellen Gen (so viel gespielt wie noch, macht wieder super viel Spaß etc.) geschrieben haben wie ich eben zur Gen davor, merke ich einfach mein Älter werden. Ganz normal.

Nüchtern betrachtet sind eben nach wie vor viele tolle Spiele erschienen und auch diese Gen hat gewisse technische Fortschritte gebracht. Ich meine dank Sony gibt es nun wirklich bezahlbare und spielbare VR für den Massenmarkt, dank der One X haben wir jetzt auch ne richtig starke Hardware und für manche hier ist sicher das endgültige Sterben von Kinect und Co auch ein technischer Fortschritt.

Und so wirklich enttäuscht wurde ich eigentlich nicht. Ich muss halt aufpassen, dass ich nicht allzu sehr im Sentimentalmodus unterwegs bin. Gefühlt war es früher schon alles besser. Aber wenn ich ehrlich bin, trifft das halt auch nur auf die ersten Jahre der 360 zu, weil da bei E3 ein geiles Spiel - und insbesondere neue IP - nach dem anderen vorgestellt wurde. Das habe ich schon seit Jahren nicht mehr. Gibt wenige Games auf die ich mich extremst freue. Aber rein von der Qualität her sind dann aber diese Gen schon viele Perlen am Start gewesen die mich umgehauen haben und eben auch über diese Gen hinaus in Erinnerung bleiben werden.

Tatsächlich denke ich auch, dass mittlerweile ein Niveau erreicht wurde, dass nicht mehr so extrem zu steigern ist. Grafische Sprünge spielen sich nur noch in Nuancen hab. Auch hier wieder: Hast du jemanden der ne Xbox am Pal TV gewöhnt war, mit Gears und nem HD TV an die 360 gesetzt, ist der umgekippt vor visuellem Orgasmus. Konnte jeder sehen. Jetzt jemanden von PS4/One und Full HD an ne Pro/X mit 4K Display wird nicht mehr unbedingt dazu führen, dass jemand ausflippt. Klar sieht das besser und klarer aus. Aber es ist eben auch nicht mehr der Quantensprung wie man ihn bei der Gen zuvor erlebt hat. Insofern erwarte ich mir da auch in Zukunft keine Riesensprünge mehr. Grafisch ist es inzwischen aber auch einfach geil mittlerweile. Wenn ich da an Witcher 3, Horizon Zero Dawn oder Assassins Creed Origins denke, bekomme ich Herzen in die Augen.
 
Ich bin von Gen8 begeistert, spätestens mit dem Jahr 2016 ist sie zu dem geworden, was ich mir erhofft hatte.

Was mir besonders positiv auffällt:
  • Die Generation ist ein Paradies, wenn man auf hervorragende Sandbox- und Stealth-Spiele steht
  • Hitman lebt wie eh und je, die besten Missionen der Marke und tolles Episodenkonzept
  • One X, PS4 Pro, Switch, günstige Slim-Bundles - ich seh da vor allem Optionen statt Verwässerung
  • Preisverfall und viele Sales, auch in den digitalen Stores, teils schon wenige Wochen später
  • Abo-Modelle wie Game Pass & EA Access bringen neue Möglichkeiten für unbefangene Experimente
  • Porsche ist endlich wieder Allgemeingut für Rennspiele
  • "Desperate MS is best" MS - vor allem was Hardware und XBL-Service angeht, kam da sehr viel seit Spencer
  • Die gute alte Demo wurde durch viele, zeitlich begrenzte Trials gut ersetzt
  • Die USK winkt praktisch alles uncut durch, neuerdings selbst Gears und Dead Rising
  • Focus, THQ Nordic und Deep Silver beleben das AA-Genre mit charmanten Spielen wieder
  • Witcher 3 ist das Red Dead Redemption der Gen8 in Sachen Erleuchtung für mich
  • Indies finden diese Gen auch auf Konsolen in die Masse - und ich spiele sie endlich auch gerne
  • Sony droppt regelmäßige Perlen (Uncharted, Horizon, bald Days Gone, God of War uvm.)
  • Forza Horizon 3 ist das beste Rennspiel, generationsübergreifend, geworden (Schnee!!)
  • Abwärtskompatibilität auf One bringt dank Game DVR und One-Pad neues Flair in alte Spiele
  • Dieses Jahr kommt endlich das erste native Gen8-Spiel von Rockstar, RDR2
  • Allgemein ist die Liste an angekündigten oder möglichen interessanten Titeln noch elendig lange...
  • Und eine Switch mit Mario & Zelda reizt mich irgendwie auch
Zum Vergleich: was mich wirklich aufregt, sind ständige und große Updates für Spiele und Konsole. Und ein paar Franchises wie Splinter Cell vermisse ich auch.

Bislang 81 Titel jeder Größenordnung in dieser Gen gespielt mit einem sehr guten Wertungsschnitt von 3,88. Aktuell probiere ich im Game Pass viel rum und habe auch meine Freude an Indies wie Rime und Firewatch. In den nächsten Wochen kommen schon Far Cry 5 und God of War. Gerüchte um Gen9 beginnen dieses Jahr vielleicht auch schon...

Ich bin (fast) wunschlos zufrieden mit meinem Hobby. :D
 
Stimme deinem Beitrag soweit zu aber abgesehen vom Xenoblade Spin-off X sind die beiden nicht einmal Open World Titel im herkömmlichen Sinne? Demnach könntest du sogar noch ein zB Dark Souls und Bloodborne mit in diese Kategorie aufnehmen, wenn größere Areale, in denen man sich bewegen kann, scheinbar ein Kriterium dafür darstellen.

Ja, gibt sicherlich immer Fälle über die man sich streiten kann. Ich hatte Mario aufgenommen, weil das Sammeln der 999 Sterne imo sehr gut zur Ubisoft Open World passt. Ich hatte da meinen Spaß dran, aber viele Spieler haben sich schon gefragt, warum diese Beschäftigungsmaßnahmen in diesem Spiel sind.

Und Xenoblade ist zwar pro Forma in Areale unterteilt, aber das ist nur eine optische Täuschung. Bis auf ein Kapitel ist es dir jederzeit per Schnellreise möglich in andere Areale zu reisen, um dort Aufgaben zu übernehmen, egal ob das von der Story her gerade sinnvoll und möglich ist. Ein Beispiel: Ich erinnere mich daran, dass sie im ersten Abschnitt des Spiels ein Schiff suchen, um zu einem anderen Titanen reisen zu können, aber das ist eigentlich lächerlich, weil du, ob du dann ein Schiff hast oder nicht, sowieso hin und her reisen kannst, wenn du denn ein bestimmtes Areal entdeckt hast. Das Schiff ist ja auch 2 Minuten später wieder zerstört worden, keinen interessiert es. Das ist imo eine ganz klassische Open World-Mechanik, auch wenn du nicht alles in einem Rutsch zu Fuß durchlaufen kannst.

Tomb Raider und Rise of the Tomb Raider sind imo auch Open World Konzepte, auch wenn man da durch Hubs reist. Man sammelt ja trotzdem 10 Fahnen ein und zündet 3 Lampen an.
 
Bisher hatte ich tatsächlich mit jeder Konsolengeneration meinen Spaß. Kann solche Probleme wie im Eingangspost irgendwie kaum nachvollziehen. Ob es auch wirklich an den Spielen liegt oder doch an einem selbst? Man verändert sich ja auch mit den Jahren und vielleicht dann auch seine Spielgewohnheiten. Manche werden auch kritischer und Dinge die einem damals nicht gestört haben, nerven einen heute.

Natürlich hat man aktuell das Gefühl, dass irgendwie alles nur noch Open World-Einheitsbrei ist und alle Entwickler einem das Geld mit Microtransactions abknöpfen möchten. Gut, ich spiele jetzt weniger Multiplayer und mehr SP und vielleicht ist es wirklich schlimmer als früher, aber bisher ist mir noch kein Spiel negativ aufgefallen, wo ich genötigt wurde irgendwas zu kaufen sonst komm ich nicht weiter. Bestes Beispiel NfS Payback, hat hier und in manchen Kritiken den totalen Verriss bekommen und das meiste davon war einfach Bullshit. Wenn das ganze Theater um BF2 und dann eben auch Payback nicht gewesen wäre, so hätte ich gar nichts negatives vom Spiel selbst mitbekommen. Da gibt es nichts nerviges oder einen Zwang irgendwas zu kaufen, sonst hat man weniger Erfolg oder was auch immer. Natürlich hat auch dieses NfS seine Mängel, aber die sind wo ganz anders zu suchen.

Zur aktuellen Gen möchte ich noch sagen, dass ich ziemlich sicher nicht weniger zocke als in den anderen Generation und wenn doch, so hat dies ausnahmslos private Gründe wo mir der Kopf oder die Zeit fehlt. An den Spielen liegt es nicht. Gibt noch immer eine riesengroße Vielfalt wo eigentlich jeder etwas für sich finden müsste. Gerade wenn man eine PS4/Xbox + Switch besitzt, auf dem PC sieht es sicher auch sehr gut aus.

Noch kurz zu meinen persönlichen Vorlieben und was mir gerade in dieser Gen sehr fehlt. Ein richtiges Horrorspiel, welches mich psychisch richtig mitnimmt und fordert. Ein Resident Evil 7, Evil Within 2 oder Outlast 2 sind für mich kein Ersatz für ein Silent Hill. Jeder der genannten Titel macht paar Dinge gut, aber dieses einzigartige beklemmende Gefühl, der subtile und symbolische Horror mit den psychologischen Einflüssen, da gibt es in dieser Gen leider nichts und dies finde ich sehr schade...

Silent Hills...

giphy.gif
 
Zuletzt bearbeitet:
... es der/die unglaubwürdige teeniehafte Hauptperson, der jede Ernstahftigkeit und Glaubhaftigkeit mit seinem blöden kommentaren zunichte macht. Der Rest der Crew, die aus ihren anfang 20igern nicht herausgewachsen sind und ständig "steilen harten bro shit" von sich geben. Es ist die komplete Story die fürn Arsch ist. Es ist die langweilige Erzählweise. Die unheimlich dummen Begegnungen mit neuen Alien Rassen (erstkontakt) "yolo wir kommen dann mal runter, ach cool ihr sprecht unsere Sprache... lasst uns freunde sein".

....

Zu einem Großartigem Spiel gehört soviel mehr als reibungsloser und funktionierendes Gameplay. Für mich gehört dazu eine Geschichte, Charaktere (die glaubhaftig, interessant und einprägsam ist). Interessante Lokations die nicht nach nem Baukasten aussehen (Thema Immersion). Eine fesselnde spannende Atmosphäre. Und das war für das alte Mass Effect.
....
Das neue wirkt wie ein dummer Transformers Film, voller unrealistischer flacher Teenie-Helden-Idiotie. Welten die kaum Seele besitzen und keine Geschichte zu erzählen haben, man ballert sich nur von einem Uninspirierten Baukasten Ort zum nächsten Idioten Dialog.

Das ist eine Entwicklung, die mir generell auf den Sack geht.
Nicht nur im Videospielbereich, sondern auch im Filmsektor.
80% aller Hollywoodproduktionen kann ich mir z.B. nicht mehr angucken, da alles nur noch auf cool und effektvoll getrimmt ist. Die heutige Generation verlangt aber offensichtlich genau das, weshalb ich mir wenig Hoffnung mache, dass sich daran etwas ändern wird....

Ein weiterer Aspekt, den wir "alten" Zocker aber auch nicht vergessen dürfen.
Wir werden älter, haben schon alles gesehen und sind nicht mehr so leicht zu begeistern wie die aktuelle Zockergeneration. Das war bei uns btw auch mal anders.

Da mit zunehmendem Alter und zunehmenden privaten Verpflichtungen auch Prioritäten verlagert werden und die Zeit zum Zocken geringer wird (zumindest meine), empfinde ich das allerdings nicht als ganz so tragisch. Der Markt bietet mir in Summe immer noch ausreichend guten Stoff (Spiele und Filme), mit dem ich meine Freizeit rumbekomme :)
 
Diese Generation ist einfach nur großartig. Objektiv gesehen, gab es noch nie so qualitativ hochwertigen Content wie heute.

Das bestimmte Entwicklungen in Sachen Game-Design und Open-World-Mechaniken stagnieren, bestreite ich nicht. Wenn man Videospiele aber als Kunstform definiert, ist das überhaupt nicht schlimm und ein ganz normaler Prozess.

Jeder selektiert dieses Medium nach seinen persönlichen Vorstellungen, Vorlieben und Erfahrungen. Die Gründe hierfür sind so vielfältig wie subjektiv.
Sieht man sich aber das gesamte Portfolio der Spiele, von erstklassigen Triple-A bis zu Indie-Titeln an, so stelle ich zumindest für mich persönlich fest, dass alle Grundsätze warum ich dieses Hobby so liebe, erfüllt werden.
 
Zurück
Oben