Ersteindruck: Sehr gut
Ich wurde schon ein bisschen nervös, als Lead Designer Dan Greenawalt Forza Motorsport 3 auf der Microsoft-Pressekonferenz als ein "Rennspiel für jedermann" ankündigte und dabei vor allem die einfache Zugänglichkeit sowie die Community-Features in den Mittelpunkt rückte. Würde das neue Forza jetzt etwa mehr in die PGR-Kerbe schlagen, um die Zielgruppe zu erweitern? Zum Glück wurden sämtliche Zweifel zerstreut, als ich zum ersten Mal selbst hinter dem großartigen Porsche-Lenkrad saß, das Gaspedal durchdrückte und dabei spürte, dass sich am realistischen Anspruch der Serie zum Glück nichts verändert hat. Auch Forza 3 fährt sich fantastisch, klingt wahnsinnig gut und sorgt mit der neuen Cockpitansicht für ein noch intensiveres Mittendrin-Gefühl - auch wenn PC-Simulationen immer noch einen Tick anspruchsvoller sind. Außerdem finde ich es prima, dass man mit neuen Stadt- und Landpisten das bekannte Streckenprogramm bestehend aus Laguna Seca & Co sinnvoll erweitert, denn neben den detaillierten Autos zeigt sich der grafische Fortschritt gerade bei diesen landschaftlich attraktiven Kursen besonders deutlich. Zusammen mit den ausgebauten Community-Features und dem überarbeiteten Karrieremodus hat Forza 3 eindeutig die nötigen PS, um an seinem Vorgänger vorbeizuziehen und dabei auch die Mannen von Polyphony Digital gewaltig unter Druck zu setzen. Turn 10 gibt gewaltig Gas und Gran Turismo 5 muss sich gewaltig anstrengen, um nicht den Anschluss zu verlieren, wenn es endlich erscheint.