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F1-Thread - Großer Preis von Spanien in Barcelona 2013

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das war wirklich kurios. Es heißt doch eigentlich, dass der Mercedes bei vollem Tank nix mehr taugt. Nur warum gings ne ganze Weile gut und dann plötzlich (Runde 15 vielleicht?) gehen Alonso/Vettel/Massa plötzlich vorbei als ob bei Rosberg die Hälfte der Zylinder ausgefallen wäre :?
 
ich hatte ja gehofft das mercedes direkt wieder auf die weichen geht, aber eben direkt auf hart war wohl der fehler.
das die harten bei mercedes nich funken ist bekannt, aber warum haben die nicht wenigstens bei hamilton den versuch gewagt, eben mal die strategie zu wechseln, um zu sehen "was wäre gewesen wenn" ?
aber da sind die jungs wohl immer noch zu konservativ :kaffee:

schlimm nur das es schon wieder wie letztes jahr klingt, wenn ich nico vor dem rennen höre...
"ja, wir haben aus dem letzten rennen gelernt, wegen des setups"
da frag ich mich nur, wie lange kann es dauern bis hamilton kein bock mehr hat, oder wann die endlich mal zu potte kommen.
keiner will hier eine absolute mercedes dominanz, aber wenigstens "siegfähig" zu sein, oder es erstmal zu werden, hmpf
 
Steffko schrieb:
Das war wirklich kurios. Es heißt doch eigentlich, dass der Mercedes bei vollem Tank nix mehr taugt. Nur warum gings ne ganze Weile gut und dann plötzlich (Runde 15 vielleicht?) gehen Alonso/Vettel/Massa plötzlich vorbei als ob bei Rosberg die Hälfte der Zylinder ausgefallen wäre :?

Es sind natürlich die Reifen. Man muss Pirelli aber hier auch erstmal in Schutz nehmen. Die Reifen werden nach Vorgabe hergestellt und es war von Anfang an klar, dass sie weicher und kurzlebiger werden als die von Bridgestone schon waren. Man wollte ja diese taktische Note.

Zwischen Supersoft und Hart liegen jetzt etwa fast 3 Sekunden. Da sie aber jetzt sehr viel temperaturanfälliger hergestellt werden, ist es umso wichtiger sie richtig anzufahren und auch schon im Qualifying richtig einzusetzen. Mercedes GP macht da einen eher schlechten Job und bekommt im Rennen die Quittung dafür. Da wirst du durchgereicht als würdest du stehen. Wenn ich mir das beim Mercedes GP so anschaue, dann muss ich auch ehrlich sagen, dass sie froh sein können, dass man das Vorheizen mit den Decken (noch) nicht verboten hat.

Und dann kommen noch die ganzen weiteren Faktoren hinzu wie, dass die neuen Reifen auf der Ideallinie kein oder kaum Gummi hinlegen. Die Strecke wird also nicht zunehmends schneller, wie man das noch von früher kannte, was auch den Vorteil brachte, dass die Ideallinie sich schonend auf die Reifen ausgewirkt hat. Das muss man verstehen und irgendwie umsetzen. Vettel ist ein Typ der dann gleich "Reifen sind ein Griff ins Klo." schreit. Kimi zeigt dagegen immer wieder wie's geht.

Übrigens bestätigt Pirelli offiziel keine Fehlkonstruktion, sondern räumt Modifikationen ein.
 
Es fällt mir immernoch schwer, den Reifen die Schuld an diesem anhaltenden Mercedes-Debakel zu geben.

Die F1 fährt mit diesen Reifen, alle (!) Teams fahren mit diesen Reifen. Und wenn ich mir Ferrari, Lotus und Red Bull (McLaren? :ugly: ) anschaue, dann stellt sich auch schnell raus, dass die anderen Teams es irgendwie gebacken bekommen. Zumindest kämpfen sie nicht so extrem mit den Reifen. Also liegt es am Auto und der Abstimmung.

Ich persönlich würde eher am Reglement der FIA ansetzen, was alle Reifengeschichten angeht. Die Reifen selbst machen doch nur deswegen Probleme.
 
klar muss man pirelli in schutz nehmen, denn die teams und die fia wollten genau eben dieses, was sie jetzt haben!
aber nun im 4. jahr, scheinen es die jungs von mercedes amg immer noch nicht gebacken zu bekommen, das fenster anständig zu nutzen bzw. wenn man mal drin ist, es auch konsequent zu nutzen.
wegen dem vorheizen, glaube nicht das es den anderen dann viel leichter fallen würde, immerhin gehst du ja erst auf die in-lap, bevor es auf die schnelle runde geht.
müsstest dann ebn n bissen mehr für die erhitzung tun.

fehlkonstruktion war n bissel hoch gegriffen, ja, aber es ist ein eingeständniss, und das war auch nicht unbedingt der beweis wie es gehen kann :ugly:

als es noch beim nachtanken probleme gab und diuese immer heufiger autraten, wurden auch diese französichen tankanlagen verboten und somit das nachtankens während der rennen untersagt.
das sicherlich in erster linie der sicherheit zur liebe :deal:

das kimi und die anderen, die im verhältnis zu den anderen damit eben besser umgehen können, sich nicht so derbe aufregen, ist auch verständlich.
du willst dir ja deinen "vorteil" nicht nehmen lassen, sonst würde red bull da schon viel lauter schreien, denn sie wissen das auch ein teil den reifen gehört, von ihrem trpple :grins:

mercedes brauch eben noch mehr fähiges personal.
 
Zimtzicke schrieb:
Es fällt mir immernoch schwer, den Reifen die Schuld an diesem anhaltenden Mercedes-Debakel zu geben.

Die F1 fährt mit diesen Reifen, alle (!) Teams fahren mit diesen Reifen. Und wenn ich mir Ferrari, Lotus und Red Bull (McLaren? :ugly: ) anschaue, dann stellt sich auch schnell raus, dass die anderen Teams es irgendwie gebacken bekommen. Zumindest kämpfen sie nicht so extrem mit den Reifen. Also liegt es am Auto und der Abstimmung.

Ich persönlich würde eher am Reglement der FIA ansetzen, was alle Reifengeschichten angeht. Die Reifen selbst machen doch nur deswegen Probleme.

Nunja, man hört bei allen Teams dauernd und sofort nach Boxenausgang "look after your tyres". Das kanns doch wohl nicht sein, dass kein einziger Fahrer auch nur eine einzige Runde Vollgas fahren kann :drunter:

Da muss eindeutig, wie du schon sagst, die FIA ein anderes Reglement vorschreiben und zusätzlich Pirelli nochmals nachlegen. So will ich die F1 nicht weiter anschauen, das ist für mich als eigentlicher F1-Fan so armselig, dass ich die Lust verliere weiterschauen zu wollen. Das Rennen hatte ich nur zu Ende geschaut in der Hoffnung bei einem Reifen der Spitzenfahrer löst das Laufgummi nochmals ab :ugly:
 
jupp.
schumi wusste schon warum er aufhört.
sich diesen sh1ce zu geben, das hat ihm 3 jahre lang gereicht, mehr musste es nicht werden. :deal:
 
MouseMan schrieb:
Zimtzicke schrieb:
Es fällt mir immernoch schwer, den Reifen die Schuld an diesem anhaltenden Mercedes-Debakel zu geben.

Die F1 fährt mit diesen Reifen, alle (!) Teams fahren mit diesen Reifen. Und wenn ich mir Ferrari, Lotus und Red Bull (McLaren? :ugly: ) anschaue, dann stellt sich auch schnell raus, dass die anderen Teams es irgendwie gebacken bekommen. Zumindest kämpfen sie nicht so extrem mit den Reifen. Also liegt es am Auto und der Abstimmung.

Ich persönlich würde eher am Reglement der FIA ansetzen, was alle Reifengeschichten angeht. Die Reifen selbst machen doch nur deswegen Probleme.

Nunja, man hört bei allen Teams dauernd und sofort nach Boxenausgang "look after your tyres". Das kanns doch wohl nicht sein, dass kein einziger Fahrer auch nur eine einzige Runde Vollgas fahren kann :drunter:

Da muss eindeutig, wie du schon sagst, die FIA ein anderes Reglement vorschreiben und zusätzlich Pirelli nochmals nachlegen. So will ich die F1 nicht weiter anschauen, das ist für mich als eigentlicher F1-Fan so armselig, dass ich die Lust verliere weiterschauen zu wollen. Das Rennen hatte ich nur zu Ende geschaut in der Hoffnung bei einem Reifen der Spitzenfahrer löst das Laufgummi nochmals ab :ugly:

Wir müssen nicht darüber reden, dass die heutige F1 nur noch ein Schatten alter Zeiten ist.

Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde man viel ändern. Schlankes Reglement, radikal abgespeckte Aerodynamik, einen einheitlichen Reifen und keine 2-Varianten-Zwangslösung, KERS und DRS weg, usw.

Es ist natürlich nicht im Sinne der Zuschauer und Fahrer, dass ein Reifen so schnell abbaut. Aber wie gesagt, darunter leiden alle Fahrer und Teams gleichermassen. Der aktuelle Mercedes ist "genetisch" bereits ein altes Auto, kein Wunder, dass sie ihm das Reifenfressen nicht abgewöhnen können.
 
Man muss aber auch bedenken, dass ein nur geringfügig anderer Reifen - und den hat Pirelli drauf - hier wieder zu Äußerungen führt, dass die Boxenstopps wieder Rennen entscheiden, es keine oder wenige Überholmanöver gibt und man eh wieder nur vor dem TV eingeschlafen ist. Und das bei sinkenden Rundenzeiten.
 
Nicht zwangsläufig.

Bis letztes Jahr gab es in der DTM Zwangs-Reifenwechsel, die auch nur in einem bestimmten Zeitfenster durchgeführt werden durften.

Ansonsten halt ein Reifen, der ein ganzes Rennen hält. Oder stinknormal wie früher. Wer am schonensten mit den Reifen umgeht, hat schon damals bessere Chancen gehabt. Sowas zieht sich ja durch ein ganzes Rennen.

Und Überholmanöver... denk an die 80er und 90er, da gab es keine beschissen-komplizierte Aero, es gab kein DRS und kein KERS. Und trotzdem konnte überholt werden. Ich vergesse nie die 40 Runden von Alonso hinter Petrov, obwohl er 3 (!) Sekunden pro Runde schneller war. :wand:

Heute haben wir DRS, wo der vordere Fahrer sich oftmals garnicht wehren kann. Das sind beschissen erkaufte Überholmanöver! :drunter:
 
Zimtzicke schrieb:
Wenn ich etwas zu sagen hätte, würde man viel ändern. Schlankes Reglement, radikal abgespeckte Aerodynamik, einen einheitlichen Reifen und keine 2-Varianten-Zwangslösung, KERS und DRS weg, usw.

Noch schlankeres Reglement? Adrian Newey würde sich freuen. :grins: Radikal abgespeckte Aerodynamik und einheitlicher Reifen? Du machst gerade aus der Königsklasse eine neue Tourenwagen-Meisterschaft. Und mindestens 2 Varianten bei den Reifen sollte man schon zur Auswahl haben, nur vielleicht nicht zwanghaft. Obwohl gerade das auch eine gewisse Note ins Spiel bringt, gerade wenn du dir KERS und DRS wegwünscht.

Zimtzicke schrieb:
Nicht zwangsläufig.

Bis letztes Jahr gab es in der DTM Zwangs-Reifenwechsel, die auch nur in einem bestimmten Zeitfenster durchgeführt werden durften.

Ansonsten halt ein Reifen, der ein ganzes Rennen hält. Oder stinknormal wie früher. Wer am schonensten mit den Reifen umgeht, hat schon damals bessere Chancen gehabt. Sowas zieht sich ja durch ein ganzes Rennen.

Und Überholmanöver... denk an die 80er und 90er, da gab es keine beschissen-komplizierte Aero, es gab kein DRS und kein KERS. Und trotzdem konnte überholt werden. Ich vergesse nie die 40 Runden von Alonso hinter Petrov, obwohl er 3 (!) Sekunden pro Runde schneller war. :wand:

Heute haben wir DRS, wo der vordere Fahrer sich oftmals garnicht wehren kann. Das sind beschissen erkaufte Überholmanöver! :drunter:

Ich weiß was du meinst, aber ich wollte auch schon mit meinem vorherigen Beitrag darauf hinaus, dass die F1 eigentlich schon mit dem Testverbot den Status Königsklasse verloren hat. Es hiess alles wäre zu teuer und man wolle auch Teams mit kleinem Budget die Teilnahme ermöglichen und den Sport für den Zuschauer sehenswerter machen. Rundenlanges hinterherfahren will doch keiner sehen, auch wenn das bei brutal hohen Geschwindigkeiten passiert und sich die Piloten über Runden im Windschatten den Gegner zurechtlegen müssen.
 
Was spricht gegen einen einheitlichen Reifen?

Das hat wunderbar funktioniert, Pirelli würde Geld sparen, die Fahrer und Teams könnten ihre Autos mal vernünftig abstimmen und hätten die Sicherheit, dass beim nächsten GP nicht wieder alles anders ist.
 
Eine radikal reduzierte Aerodynamik. Warum gibt es denn so große Probleme (ohne DRS/Kers) beim Überholen? Weil die Aerodynamik im Windschatten nicht mehr funktioniert und der mechanische Abtrieb zu schwach ist.
Früher war Windschattenfahrten im Qualifying hinter dem Teamfahrer (oder war es allgemein?) verboten, da es eben Zeit brachte. Heute will niemand mehr freiwillig im Windschatten fahren, weil es soviel Zeit kostet.
 
Hamilton ist genervt von Mercedes-Problemen
http://www.motorsport-total.com/f1/news/2013/05/Hamilton_von_Problemen_bei_Mercedes_genervt_13051313.html

:ugly: :grins:
 
Hätte er besser vor dem Wechsel mal den Schumi gefragt, dann wüsste er, dass Probleme schnell lösen nicht unbedingt zu Mercedes Stärke gehört. :gerri:
 
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