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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Endlich für einen guten Preis ergattert:
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:headbang::headbang::headbang:
 
Zwei sehr lustige und schöne Filme. Die Franzosen haben schon einen ziemlich tollen Humor, weitaus besser konstruiert und dosiert als der platte und debile Humor der meisten deutschen Komödien.

Deutscher Humor ist eigentlich nur am besten wenn er entweder richtig asozial ist oder eher aus der Richtung des Kabaretts kommt. Slapstick und den ganzen Kram sollten wir lieben sein lassen, da kommt nur Scheiße bei raus...
 
KaKun schrieb:
Zwei sehr lustige und schöne Filme. Die Franzosen haben schon einen ziemlich tollen Humor, weitaus besser konstruiert und dosiert als der platte und debile Humor der meisten deutschen Komödien.

Deutscher Humor ist eigentlich nur am besten wenn er entweder richtig asozial ist oder eher aus der Richtung des Kabaretts kommt. Slapstick und den ganzen Kram sollten wir lieben sein lassen, da kommt nur Scheiße bei raus...

Naja, der typisch französische Humor ist auch nicht jedermanns Sache. OSS ist ja eher eine internationale 007 Parodie aus Frankreich. Typischer Humor aus Frankreich kommt für mich in Filmen wie Adele und das Geheimnis des Pharaos vor, und der ist wirklich grausam.

Allerdings ist es korrekt dass der deutsche Comedyfilm seit Jahren nur noch aus Verfilmungen unseren Standups besteht, und das ist noch viel grausamer. Nicht dass wir früher viel bessere Filme hatten, aber Otto der Film ist zumindest noch kreativer Humor. Diverse Didifilme sind eh eine ganz andere Art des Humors, teilweise sogar Gesellschaftskritiken.
 
Freezi schrieb:
KaKun schrieb:
Zwei sehr lustige und schöne Filme. Die Franzosen haben schon einen ziemlich tollen Humor, weitaus besser konstruiert und dosiert als der platte und debile Humor der meisten deutschen Komödien.

Deutscher Humor ist eigentlich nur am besten wenn er entweder richtig asozial ist oder eher aus der Richtung des Kabaretts kommt. Slapstick und den ganzen Kram sollten wir lieben sein lassen, da kommt nur Scheiße bei raus...

Naja, der typisch französische Humor ist auch nicht jedermanns Sache. OSS ist ja eher eine internationale 007 Parodie aus Frankreich. Typischer Humor aus Frankreich kommt für mich in Filmen wie Adele und das Geheimnis des Pharaos vor, und der ist wirklich grausam.

Allerdings ist es korrekt dass der deutsche Comedyfilm seit Jahren nur noch aus Verfilmungen unseren Standups besteht, und das ist noch viel grausamer. Nicht dass wir früher viel bessere Filme hatten, aber Otto der Film ist zumindest noch kreativer Humor. Diverse Didifilme sind eh eine ganz andere Art des Humors, teilweise sogar Gesellschaftskritiken.

Französischer Humor zeichnet sich eigentlich immer dadurch aus, das er nicht so gezwungen daherkommt, sondern eher wirkt, als sei er ein Nebenprodukt der jeweiligen Szene, viel Dialog-Humor, welcher aber nicht wie mit der Faust auf den Tisch daherkommt sondern...z.B. die Einsatzbesprechung in OSS, die Unterhaltung ist sehr schnell und dieser Schlagabtausch zwischen Agent und Boss, oder später zwischen dem Agenten und seiner Partnerin....ich meine er spielt zwar einen trotteligen Agenten, aber er hat trotzdem was drauf, also er ist keine komplette Karikatur eines Agenten. Man hätte ihn auch völlig anders anlegen können und das sie es gerade nicht gemacht haben und wie der Film mit dieser Figur umgeht und dem Chaos das sie anrichtet ist für mich eigentlich typisch französisch.

Wäre es eine englische oder amerikanische Produktion gewesen, wäre der Grundton der Film völlig anders. Hierzulande haben wir ja so was ähnliches mit "Der Wixxer", der allerdings mehr dem Klamauk verfällt.

Ich würde ja gerne mal 'nen deutschen Film sehen der so auf der "Nackte Kanone"-Schiene fährt, also mit vielen Gags im Hintergrund. Oder 'ne Serie...wir drehen doch hier gefühlt die meisten Krimis auf der ganzen Welt, da könnte man doch mal für Abwechslung sorgen... :I
 
Ich denke jeder Humor hat seine Schattenseiten, denn wie gesagt, es gibt auch diesen typischen französischen Deppenhumor, den ich jetzt nicht genau detaillieren kann, aber es gibt Filme wo er mir negativ aufgefallen ist. Man muss sich nur den neuen Tim & Struppi Film anschauen, der stammt zwar aus Hollywood, besitzt aber durchaus ein wenig von diesem französischen Humor. Manchmal kann man lachen, manchmal nicht.

Kennst du Adele? Das ist nämlich ein sehr gutes Beispiel für den Humor aus Frankreich den ich gar nicht leiden kann. Den britischen Benny Hill Humor kann ich auch auf den Tod nicht ausstehen, unser deutsches Äquivalent mit Nonstop Nonsens und der Didi Show kann ich ebenfalls nicht leiden.

Humor ist generell ein schwieriges Thema. Die deutschen haben fast nur niveaulosen Gossenhumor, Hollywood greift aber auch oft tief in den Eimer. Die Asiaten haben den naivsten und infantilsten Humor aller... was bleibt da also noch? Man muss sich das rauspflücken was einem gefällt, und da hat dann womöglich sogar jedes Land ein paar Perlen zu bieten. ;)

Und zum Thema:

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chuck hab ich auch liegen. allerdings staffel 1. habs bisher nicht angesehen da es ein geschenk war und weiß auch nicht ganz was mich da so erwartet.

womit kann man das am besten vergleichen??
 
Hmm, was wirklich Vergleichbares gibt es da eigentlich nicht. Lässt sich am ehesten als leicht nerdige Agenten-Action-Comedy-Romanze beschreiben. :D

Hier mal mein Eindruck, den ich damals nach der ersten Staffel verfasst habe. Vielleicht hilft er dir ja. :D
Chuck (Zachary Levi) ist der wohl durchschnittlichste Durchschnittstyp, den es gibt. Der Computergeek arbeitet beim Reparaturservice "Nerd Herd" eines großen Elektronikmarktes, lebt zusammen mit seiner Schwester Ellie (Sarah Lancaster) und ihrem perfekten Freund „Captain Awesome“ (Ryan McPartlin) in einem Apartment und verbringt seine Freizeit am liebsten mit Kumpel Morgan (Joshua Gomez) vor der Xbox.
Sein angenehm ruhiges Leben ändert sich jedoch schlagartig, als sein alter Collegemitbewohner Bryce Larkin (Matthew Bomer), der mittlerweile als Agent bei der CIA arbeitet, einen Supercomputer zerstört, der alle geheimen Daten von CIA und NSA gespeichert hat. Als er bei seiner Flucht erschossen wird, schafft er es gerade noch die zuvor gespeicherte Daten der Geheimdienste per Mail an Chuck zu senden.
Während dieser am Abend seine Nachrichten checkt, werden die verschlüsselten Informationen in sein Hirn "gebrannt". Von nun an verfügt Chuck in seinem Kopf über die einzige Kopie des gesamten CIA- und NSA-Wissens, weshalb ihm jede der Organisationen einen Agenten schickt, der von nun an darauf aufpassen soll, dass Chuck beziehungsweise die Daten in seinem Gehirn nicht in die falschen Hände geraten.


Diese angenehm frische Story hat sich "O.C."-Erfinder Josh Schwartz ausgedacht und setzt seine Ideen gekonnt mit Regisseur McG um, welcher bis Dato nur durch die sinnbefreiten Actionblödeleien "Drei Engel für Charlie" bekannt ist, momentan jedoch auch am vierten "Terminator" Film arbeitet.
Die Kombination dieser zwei Herren, welche in "Chuck" ihr Können zusammenfließen lassen, machen diese Serie zu einer Genremischung, die von Anfang bis Ende perfekt funktioniert. Schwartz weiß mit Dramaelementen und Liebesgeschichten umzugehen und McG ist der Mann für die grobe und selbstironische Action. Dazu gesellt sich noch eine gehörige Portion Humor, die von simpler Slapstick, über grandiosem Wortwitz, bis hin zu Hollywoodfilme auf den Arm nehmende Gags alles bietet, was der Lachmuskel braucht. Dieser Genremix macht "Chuck" zu einer der besten Serien der letzten Jahre. Ja, es gibt mindestens genauso witzige Serien und auch genauso actionreiche Serien, sowie welche die noch mehr Liebesgeschichten erzählen, aber noch nie hat es eine Serie geschafft all diese Elemente so geschickt zu vereinen. Diese Tatsache sorgt dafür, dass jede einzelne Folge fast schon ein kleines Meisterwerk ist. Durch den hohen Facettenreichtum fällt es schwer eine Episode zu finden, die verhältnismäßig schlecht ist, da einfach nie Langeweile aufkommt.

Das hohe Niveau der einzelnen Folgen kommt nicht nur durch den hohen Abwechslungsgrad, sondern auch von der insgesamt mitreißenden Story und den tollen Schauspielern. Jede Folge funktioniert für sich super, da immer ein kleiner Episodenbezogener Plot erzählt wird, in dem Chuck und die Agenten versuchen irgendeinen "bösen Buben" fertig zu machen. Jedoch bietet diese Serie auch einen roten Faden, der sich durch die komplette erste Season zieht, gerne mal überraschende Haken schlägt und zum Ende hin immer spannender wird. Dazu tragen aber auch die, oben erwähnten, grandiosen Schauspieler bei. Bis auf wenige Ausnahmen legen die Darsteller hier ihre erste große Rolle hin und könne dabei wirklich überzeugen. Sie bringen ihre Charaktere unglaublich glaubwürdig rüber, ohne dabei auf eine gewisse Selbstironie zu verzichten, was sie noch sympathischer macht.


In den letzten Jahren habe ich viele gute TV-Serien gesehen, welche in ihrem Genre alle zum Besten Gehören. "Heroes", "My Name is Earl", "Scrubs", "Firefly", das sind alles Serien, die ich nicht missen möchte, jedoch vereint "Chuck" allerlei genrespezifischen Elemente zu einem Gesamtwerk, das sich gewaschen hat. "Chuck" ist unglaublich humorvoll, dramatisch, überraschend actionreich, liebenswürdig und spannend. Unterstützt von einer starken Story, grandiosen Schauspielern und einer verhältnismäßig aufwendigen Inszenierung (Musik, Action und Effekte, Kamera - hier passt alles) wird diese gelungene Mischung der verschiedensten "Klischees" zu einem "Must See" für Jedermann - ob sie einem schlussendlich gefällt ist natürlich immernoch Geschmackssache, aber ich behaupte einfach mal, dass Fans von Comedy-Action hier voll auf ihre Kosten kommen. "Chuck" macht von der ersten bis zur letzten Minute Spaß und Durchhänger gibt es so wenige, dass man nichtmal eine Hand braucht, um sie abzuzählen. Am besten einfach mal die erste Folge schauen, die zeigt nämlich deutlich in welche Richtung die Serie geht. Ich kann sie nur jedem empfehlen und darf bei meiner ganzen Euphorie nichts anderes vergeben, als
10/10 Punkte
 
Wolverine schrieb:
cool, danke! dann werd ich das mal vorziehen in meiner prioritätsliste :)

Ich hatte mit Staffel 1 so meine Probleme, und war nicht wirklich angetan von der Serie. Sie startet irgendwie schwerfällig und vor allem die Nebenfiguren störten mich in Staffel 1 noch ziemlich. Mit Staffel 2 war dann aber alles anders, und auch Staffel 3 fand ich köstlich.
 
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