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NEWS Epic: Next Gen-Spiele doppelt so teuer in der Produktion?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Pil schrieb:
Und es bleibt eine heulnummer
Ja sehe ich auch so...genauso die Mär von der abnehmenden Grenzrate der grafischen Entwicklung. Wurde auch schon für diese Gen prophezeit um die Erwartungen niedrig zu halten und trotzdem vernichten aktuelle Spiele technisch nahezu alles was es aus der PS2/Xbox Ära gab.
Im Übrigen wird es dann sicherlich auch Leute bei Epic geben die genau das Gegenteil behaupten, da sie ihre hocheffiziente Engine doch genau deshalb anpreisen. Es ist halt wie immer bei den Videospielnews: irgendwelche Leute labern irgendeinen Scheiß der praktisch gehaltlos ist. Und wenn ich mich recht erinnere dann hat Tim Sweeney vor einigen Monaten bei der Präsentation der UE 4 noch gesagt die Engine sei komplett auf die neuen Konsolen ausgerichtet. Da hat es sich eher so angehört als würden die im Fokus der Firma stehen.
Was die Entwicklung von "AAA zu aaa " Spielen angeht....das können sie dann ja gerne mal Rockstar erzählen...
Die meisten Spiele die derzeit als AAA angepriesen werden sind es für mich ohnehin nicht. GTA 5 ist ein AAA Titel....der Rest muss sich wohl oder übel darunter einordnen. CoD mag zwar als AAA Titel gehandelt werden aber wenn auch nur durch seine Verkaufszahlen oder durch die Gesamtkosten die Activision entstehen) die Qualität des Spiels und der erkennbare Production Value sprechen dagegen nicht für die Güte dieser Produktion - zumindest nicht wenn man sich den Aufwand ansieht den Rockstar betreibt.
 
Die Produktionskosten sind bei AAA+ Titeln sicherlich höher als noch in der Last Gen.

Man muss sich nur vor Augen führen was für einen Aufwand z.B. Treyarch für BO2 betrieben hat (Motion Capturing von Pferden..).
Dennoch gibt es noch, in der Entwicklung, günstige Titel wie z.B. Metro 2033 oder ein Majin, welches sicherlich ein überschaubares Budget hatte.

Und dies wird wohl in der Next Gen ähnlich aussehen.


Eine Heulnummer ist dies für mich nicht.
Man muss sich nur ansehen wie viele Studios und teils auch Publisher schließen mussten (ja, ist kein alleiniges "Current Gen Problem").
Dank DLC, Onlinepass, kleinere Einsparungen etc. bekommt man zwar zusätzliche Einnahmen, nur wird sich ein GTA V trotzdem XX Millionen mal verkaufen müssen, um rentabel zu sein.
Dies wird in der Next Gen wohl kaum anders sein, eher noch schlimmer ausarten.
Denn unsere Ansprüche steigen und wenn die Städte noch detaillierter sind, die KI noch ausgefeilter sein müssen etc. geht dies nun mal ins Geld.
 
Spielor schrieb:
[..] CoD mag zwar als AAA Titel gehandelt werden aber wenn auch nur durch seine Verkaufszahlen oder durch die Gesamtkosten die Activision entstehen) die Qualität des Spiels und der erkennbare Production Value sprechen dagegen nicht für die Güte dieser Produktion - zumindest nicht wenn man sich den Aufwand ansieht den Rockstar betreibt.
Ein großer Kostenfaktor ist u.a. auch die PR für die Titel.

Man sehe sich nur an was MS wegen Forza Horizon aufgefahren hat, plus noch geschaltete Werbung in Heften etc. und dies nur in Deutschland.
Dies muss ja wieder amortisiert werden.
 
klar nur bin ich der Meinung, dass man sowas dann nicht als AAA Titel bezeichnen kann, welcher imo den Status durch seine außergewöhnliche Qualität und den Production Value erlangt und nicht weil man 200 Mio für Werbezeit zum Superbowl investiert...
 
also ich würde epics games schon auch als AAA games bezeichnen, jedenfalls die für die konsolen.

aber ansonsten macht es für nen pubisher auch keinen sinn seine spiele nicht als AAA spiel anzupreisen, weil sie im laden normal daselbe wie nen AAA spiel kosten.

wenn man nicht mit der technik und dem aufwand bei einem spiel punkten kann, dann muss halt das fameplay und die idee überzeugen. wenn man kein geld für teure spiele hat, muss man sie halt in anderen punkten besser als die konkurrenz machen.
 
Also heisst es nächste Gen:

Weniger content, schlechtere stories, bissl bessere Grafik, AAAAAAA Titel?

Geht mir jetzt schon auf den Sack.
 
Mein Gott, Leute, es ist doch so simpel. Wie immer gilt: Qui bono?
Ein Epic Typ stellt sich hin und faselt was davon, dass 30 Mann 4 Monate an einer kleinen Demo gearbeitet hätten. Dann extrapoliert er das geschickt auf die Kosten eines richtigen Spiels (was völliger Mumpitz ist) und erwähnt dabei, dass Epic die neue Engine deswegen auf Effizienz getrimmt hätte.
Es ist nix weiter als PR für die UE4. Es ist reiner Bullshit...
 
Glod schrieb:
Mein Gott, Leute, es ist doch so simpel. Wie immer gilt: Qui bono?
Ein Epic Typ stellt sich hin und faselt was davon, dass 30 Mann 4 Monate an einer kleinen Demo gearbeitet hätten. Dann extrapoliert er das geschickt auf die Kosten eines richtigen Spiels (was völliger Mumpitz ist) und erwähnt dabei, dass Epic die neue Engine deswegen auf Effizienz getrimmt hätte.
Es ist nix weiter als PR für die UE4. Es ist reiner Bullshit...

genau, dass die nächste stunde mit dem material vll nur die hälfte kostet weil das grundgerüst steht lässt er ja schön weg....denke auch das is gefasel, was nicht heissen soll dass die spiele nicht teurer werden...das werden sie ganz bestimmt

ich hoffe in der next gen vor allem auf spielewagnisse wie xcom usw....
wenn nicht geh ich halt mehr in die arcade ecke
 
BAZONG schrieb:
Das hieß es bereits zu Beginn der aktuellen Generation. Und wirklich teurer ist nix geworden.
Die Schmerzgrenze ist um die 60-70 Euro und das wird sich auch nicht großartig ändern.
Ich mach mir da keinen Kopf :kaffee:

Die durchschnittliche Spielzeit ist schon gesunken, was in gewisserweise auch einer Verteuerung gleichkommt. Und dein Lieblinggenre, das japanische Rollenspiel ging in dieser Gen nicht ohne Grund durch ein tiefes Tal. Die verloren oft ihren Charakter bei der zwangsläufigen Anbiederung an eine grössere Zielgruppe. Resident Evil hat ähnliches durchgemacht. Man sieht schon, dass wir Gamer nicht nur über Verkaufspreis draufzahlen.
Nicht zu vergessen die unerträgliche Casualschwemme, die für die Branche unverzichtbar geworden ist!
 
Ich habe vor einem halben Jahr oder so einen Podcast gehört, in dem genau dieses Problem besprochen wurde. Das Fazit von japanischen Herstellern war, dass gar nichts (wesentlich) teurer wird, weil der (teure) Umstieg auf HD schon mit dem Wechsel von der PS2 auf PS3 stattfand. Die Anpassung der Tools auf die kommende Nextgen wird eine vergleichsweise harmloses Sache.

Und am PC, also der Entwicklerplattform Nr. 1 ist im Vergleich zu den aktuellen Konsolen die Nextgen ohnehin schon da.

Dem ganzen Casualdreck weine ich übrigens keine Träne nach, sollte er verschwinden oder mit irgendwelchen Free2play Modellen auf den Markt kommen.

Nichts als Panikmache. :kaffee:
 
Ich glaube schon, dass speziell die aufwendigen Produktionen in der nächsten Gen nochmals einen guten Kostensprung machen werden. Alle Spiele werden teurer werden, mal mehr, mal weniger.

Den Anfang des Niedergangs einiger Publisher haben wir diese Gen schon erlebt. Das wird sich nächste Gen verschärfen, wenn sich das Konstrukt nicht massiv ändert.
 
Deja vu:ulgy:



@Urgs, wobei man gerade bei Resident Evil sagen muss dass der Umschwung schon in der Last Gen erfolgte und bei der Reihe der Umfang stimmt.
Egal ob nun Teil 4, 5 oder 6 (um mal die "Anbiederungs-Resident Evils" zu nennen).

Die Spielzeit wollte ich gestern auch kurz anbringen, habe es dann aber doch nicht getan, da ich mir hier nicht so sicher bin.
Kurze Spiele gab es nämlich bereits in den ersten Generationen zu sehen und da waren sie erheblich kürzer.

Äh, no offense:ulgy:
 
Die Krux ist doch einfach, wie wenig den Publishern pro verkauftem Exemplar wirklich übrig bleibt. Bei 60€/$ Vollpreis wohlgemerkt. Selbst wenn das Spiel die Millionenmarke knackt, reicht das noch nicht für aktuelle Spiele zu finanzieren. Und die Millionenmarke ist oftmals nicht in Reichweite.

Ich denke nicht, dass die "grossen" Titel darunter leiden werden. Eher im Gegenteil, auf denen wird alles aufbauen. Ich denke aber, dass die Zeiten vorbei sind, wo die Publisher mit zwei, drei sich gut verkaufenden Titeln ihren ganzen Rest querfinanzieren und letztlich doch Miese machen. Und ich denke auch nicht, dass das heutige Marketing für die hohen Kosten verantwortlich ist. Jedenfalls nicht in Masse für alle Spiele.
 
es wird halt bei den großen AAA titeln weiter wenig risiko eingegangen und nen nachfolger, der dann nicht mehr so viel kostet aber um so mehr geld in die kassen bringt (auch wenn er keine super tollen verkaufszahlen hat) ist schon fest eingeplant.

bei videospielen ist ein direkter nachfolger ja weit günstiger, jedenfalls sollte er es sein wenn alles richtig läft. bei filmen wird da dann schon eher noch mals tiefer in die tasche gegriffen.

alle AAA titel sind doch cashcows, bei denen man nicht nur auf den ersten ableger schaut was er abwirft. aber das lassen die auch ganz gerne unter den tisch fallen. sowas wurde noch nie von ihnen angesprochen.
 
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