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NEWS Epic: Next Gen-Spiele doppelt so teuer in der Produktion?

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Das Problem ist, ohne Marketing kein Gewinn. Weil der der Marketing betreibt, dessen spiele sich die masse kauft. Wahrscheinlich ein teufelskreislauf. Wie Marketing ein Produkt verteuert kann man ja bestens an red bull sehen. :grins:
 
Zimtzicke schrieb:
Die Krux ist doch einfach, wie wenig den Publishern pro verkauftem Exemplar wirklich übrig bleibt. Bei 60€/$ Vollpreis wohlgemerkt. Selbst wenn das Spiel die Millionenmarke knackt, reicht das noch nicht für aktuelle Spiele zu finanzieren. Und die Millionenmarke ist oftmals nicht in Reichweite.
[...]

Ich denke das ist einer der Gründe warum immer mehr Publisher versuchen werden, ihre Spiele direkt und digital über eine eigene Plattform zu verkaufen. Das sieht man beim PC jetzt schon immer häufiger.
Nur machen dort die Publisher noch den eklatanten Fehler, die Spiele gleichteuer oder gar teurer zu verkaufen als der UVP Retail-Preis. Setzt man den digitalen Preis um 5€ niedriger an als der Handelspreis, so verdient der Publisher immer noch mehr daran und der Kunde hat einen Anreiz sich die digitale Version zu kaufen.

Als das Gerücht vor Monaten/Jahren rumging, CoD MW2 solle in der Produktion 200 Millionen Dollar gekostet haben, war ich sofort einer derjenigen die das vehement angezweifelt haben. Fazit: Ich hatte recht :grins: Nur so nebenbei...
Dieses extreme Marketinggekäse, diese aufgeblasene Werbung und sonstige dauernde Nervereien sind einfach nur noch nervtötend. Die Spiele könnten für sich selbst sprechen wenn man diese Unsummen in das Spiel steckt. 2-3 Trailer, 1-2 Vorschauberichte plus anschließenden Tests und das reicht einem normalen Spieler um sich ein Bild von einem Titel machen zu können.
Aber man lädt lieber Redakteure ein um mit ihnen in echten Luxuskarossen durch die Gegend zu heizen und somit Geld zu verbraten (und um die Wertungen für den Publisher allgemein zu erhöhen/beeiflussen). Nur um ein halbwegs aktuelles Beispiel zu nennen (Forza Horizon)... Der spieler soll das dann finanziell ausbaden indem vor Release des Hauptspiels DLCs angekündigt werden die nochmals so teuer sind wie das Spiel selbst. Schließlich müssen die immer steigenden "Produktionskosten" wieder eingefahren werden. Kranke Welt :fp:
 
Die Blase sollte einfach mal platzen. Gamer sollten nicht jeden Müll kaufen, Publisher nicht jeden Müll produzieren. Lieber 4 gute Spiele im Jahr anstatt 12 Mittelmäßige.

Ich für meinen Teil habe mich da schon zurückgenommen und will diesen Weg weiter gehen.
 
Ich denke die Blase wird nie völlig platzen. Es verlieren höchstens da und dort ein paar Anleger ihr Geld, aber schon ein paar Monate später machen die selben Leute mit dem Geld anderer Leute wieder weiter.

Ist jetzt sehr vereinfacht ausgedrückt, aber ich denke so funktionierts.
 
Eher als Geschäftsmodell einer Branche, in der Glücksrittertum ein fester Bestandteil ist. Bei den Zahlen wird unsereiner natürlich leicht schwindelig, aber so läuft das.
 
Zimtzicke schrieb:
Potente Hardware ermöglicht zumindest theoretisch nie dagewesene Grafikprachten und Physikspielereien. Doch auch hier stellt sich immer die Frage, wie weit Entwickler und Publisher noch gehen können, damit ihr Geschäft nicht zum Millionengrab wird.

Wenn man den aktuellen Hardwaregerüchten glaubt, dann wird die Leistung etwa vergleichbar wie ein aktueller High-End PC sein.
 
Urgs schrieb:
Die durchschnittliche Spielzeit ist schon gesunken, was in gewisserweise auch einer Verteuerung gleichkommt. Und dein Lieblinggenre, das japanische Rollenspiel ging in dieser Gen nicht ohne Grund durch ein tiefes Tal. Die verloren oft ihren Charakter bei der zwangsläufigen Anbiederung an eine grössere Zielgruppe. Resident Evil hat ähnliches durchgemacht. Man sieht schon, dass wir Gamer nicht nur über Verkaufspreis draufzahlen.
Nicht zu vergessen die unerträgliche Casualschwemme, die für die Branche unverzichtbar geworden ist!

Da widerspreche ich.
Der ach so tolle Hardcore-Gamer ist es, auf den auch der Mainstream der Gamesbranche als Käufer gewohnheitsmäßig abzielt.
Im Grunde ist diese Entwicklung den Schafen zu verdanken. An der Filmindustrie kann man ähnliches beobachten.
 
hardcore gamer zocken öfter und casuals sind gelegenheitsspieler würd ich mal sagen. casual spiele sind demnach sehr einsteigerfreundlich und man kann sie jederzeit einlegen und zocken ohne groß an skill zu verlieren. hardcore games erfordern auf dauer skill um in höheren levels erfolg zu haben. hmmm das reine hardcore oder casual game wird man aber heutzutage seltener finden.
 
Lord EKKA schrieb:
hardcore gamer zocken öfter und casuals sind gelegenheitsspieler würd ich mal sagen.

Defeniere "öfter" und "Gelegenheitsspieler" [ich spiele bspw. auch bei Gelegenheit]. Was ist wenn jemand nur zwei Stunden pro Woche für das Thema Videospiele nutzt weil er nur zwei Stunden dafür aufbringen kann [ein Familienvater bspw.] wärend jemand der zehn Stunden pro Woche aufbringen könnte nur drei dafür nutzt [ein Schüler bspw.]? Wer ist "core", wer ist "casual"? Ist überhaupt einer davon "core"? Ist es überhaupt erst einmal fair das daran zu beurteilen wie viel jemand spielt wo doch jeder Mensch einen anderen Tagesablauf/Wochenablauf hat? Sollte es nicht eher daran gemessen werden wie viel Interesse jemand an Videospielen hegt? Und selbst dann, was ist viel und was wenig Interesse? ;)

hardcore games erfordern auf dauer skill um in höheren levels erfolg zu haben.

Welche Spiele erfordern das denn nicht das man in den höheren Schwierigkeitsgraden [bzw. späteren Abschnitten] besser sein muss?
 
Naja...um ehrlich zu sein, gibts doch heute kaum mehr schwere Spiele. Dark Souls und co. sind doch eher die Ausnahme. Die meisten haben 3 Grade, wo der "Schwere" ungefähr das ist, was früher Normal war.

Nehmt euch mal nen C-64 oder nen Amiga zur Hand und guckt mal wie weit ihr kommt. Da konnte man meist gar keinen Grad auswählen und hat trotzdem eher selten das Ende der Spiele gesehen! :ugly:

Siehe auch Reaktionen zu DayZ oder Xcom. Wie, man kann komplett Game Over sein? Wie, alles weg, ohne Möglichkeit zu speichern? :haha:
 
@Casual vs. Hardcore
Die pauschale Unterschiedung zwischen Vielspielern und Wenigspielern funktioniert ohnehin nicht. Ich arbeite im Casualgames-Bereich und es gibt nicht wenige der Casualspiele, die mehr Zeit in ihr Hobby stecken als ich es jemals getan habe. Bei uns wird da eher der Strich beim Komplexitätsgrad des Spiels gezogen und manche Genres kann man fast schon pauschal als Casual definieren. Aber der Weisheit letzter Schluss ist das definitiv nicht und die Übergänge sind mehr als fließend.
 
Cthulhu schrieb:
@Casual vs. Hardcore
Die pauschale Unterschiedung zwischen Vielspielern und Wenigspielern funktioniert ohnehin nicht. Ich arbeite im Casualgames-Bereich und es gibt nicht wenige der Casualspiele, die mehr Zeit in ihr Hobby stecken als ich es jemals getan habe. Bei uns wird da eher der Strich beim Komplexitätsgrad des Spiels gezogen und manche Genres kann man fast schon pauschal als Casual definieren. Aber der Weisheit letzter Schluss ist das definitiv nicht und die Übergänge sind mehr als fließend.

Könnte man aber nicht sagen: Es gibt einen Unterschied, ob jemand regelmäßig (Hobby) spielt oder ob er ein Gelegenheitsspieler ist? Sprich entweder sehr unregelmäßig etwas zockt, oder ab und an mal ein (bestimmtes) Spiel etc?

Über Genre, Schwierigkeitsgrad oder Gewaltgrad kommt man da sicher nicht hin.
 
Prinzipiell schon. Aber ich würde mich selber nicht als Casualgamer bezeichnen, spiele aber deutlich weniger als der Kundenstamm, den ich bediene. Dafür dann halt ein ganz anderen Typ Spiel. Am Ende ist es dann eine Mischung aus allem und man muss letztendlich doch von Fall zu Fall unterschieden. Plants vs. Zombies ist ja auch so ein Spiel, in Casualgames-Bereich tierisch beliebt, aber ist das jetzt wirklich Casual?
 
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