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360/PS3 Enslaved

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Hier mal die ersten 60 Minuten Gameplay von uns:

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=57tjymWh-Cw[/vid]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=VwaXd9eZF6E[/vid]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=anH-2QnDZEo[/vid]

[vid]http://www.youtube.com/watch?v=xGcVoe8Y5G0[/vid]
 
manuelstrong schrieb:
wieso was kommt denn noch diesen monat?

Also auf meiner Liste stehen vor Enslaved...

Vanquish
Naruto Ultimate Ninja Storm 2 LE
Castlevania LoS CE

und dann kommt noch die Zurück in die Zukunft Trilogie auf BD mit dem DeLorean :headbang:

Einfach zu viel neben meinen anderen Erwerbungen :grins:

Aber bol.de weiß nciht ob es meine Bestellung stornieren kann, da es bereits für den versand vorbereitet wurde... Ich soll einfach abwarten, ob sie mir was bestätigen können oder das Spiel versendet wurde. Dann könne ich einfach die Annahme verweigern. Was das für ein unorganisierter Laden :staun:

Also wenn es wirklich kommt, dann werd ichs doch behalten :D
 
So, mein erster Abend mit Enslaved liegt hinter mir. Der erste Abend mit Monkey und Trip...

Mein Eindruck? Sehr subjektiv: genial und wunderschön.

Fangen wir mit denen Dingen an, die in den Reviews oftmals angekreidet werden. Ja, das Klettern und Springen ist "halbautomatisch". Die Griffstellen sind fast immer eindeutig zu erkennen, runterfallen ist so gut wie unmöglich, wenn man sich nicht deppert anstellt. Laut Ladescreens soll es aber auch Stellen geben, die wegbrechen können.

Die Steuerung ist nicht so geschmeidig wie bei Uncharted, aber trotzdem sehr gut. Monkey läuft und klettert etwas abgehakter als Nathan, wobei ich mir da nicht sicher bin, ob das nicht so sein muss. Monkey ist ein Muskelpaket, eher in Richtung "wir machen den Weg frei" als "diese Uhr habe ich in 5 Minuten zusammengebaut".

Ansonsten lässt sich zum Gameplay sagen, dass man halt läuft, klettert, springt, Rätsel löst, seinen Stab gegen Mechs schwingt und mit Plasmageschossen schiessen kann. Gestern konnte ich auch ein feindliches Geschütz übernehmen. Klingt unspektakulär, passt aber einfach gut. Trip hat einige Gadgets parat, die das Leben im Laufe des Spiels einfacher gestalten werden. Durch einsammelbare Orbs kann man jederzeit Upgrades erhalten. Für die guten Upgrades, das kann ich jetzt schon sagen, muss man viiiiiiiele Orbs sammeln... Aber wenigstens bekommt man diesmal auch was dafür im Spiel, nicht nur eine Trophy, wenn man 1.000 Stück gefunden hat. Die Kämpfe gegen die kleinen und grossen Mechs erfinden das Rad spielerisch nicht neu, machen aber Laune.

Nun zum Rest.

Die Odyssee von Monkey und Trip beginnt nach dem Demo-Level. Man kommt in New York an und... New York ist tot. Keine Überlebenden (was überhaupt geschehen ist, wird man wohl erst später erfahren), nur Monkey und Trip. Das Verstörende ist, dass New York in einem Spiel noch nie schöner war. Das Spiel wird von Farben dominiert. Farben, die man aus Spielen nur selten kennt, denn normalerweise haben wir es mit grau, braun und schwarz zu tun. Hier nicht. Ein strahlendes Blau des Himmels, saftige, grüne Wiesen und Ranken, leuchtendes Rot von Mohnpflanzen... Der Bildschirm ist ein Farbenmeer. Häuser, die am verrotten sind, Menschenleere... nur die Natur, die sich ihren Weg gebahnt hat.

Die zu gehenden Wege sind bisher linear. Abzweigungen oder Möglichkeiten zum Erkunden gab es bisher keine. Das macht aber nichts. Ich mag dies sogar mehr, da es den Entwicklern die Möglichkeit gibt (wenn sie es können), uns die Welt so zu zeigen, wie sie es wollten. Ausserdem mag ich es auch, wenn die Pace in einem Spiel recht hoch gehalten wird. Vielleicht ein Grund, warum ich mit 90% aller Open World-Spiele nichts anfangen kann... So einfach das Klettern und Springen vom Skill her ist, so viel Mühe haben sich die Entwickler bei den Wegen gemacht. Im zweiten Level muss man auf ein Haus hoch, um eine Werbetafel zum Einstürzen zu bringen. Das Haus wird aber durch ein feindliches Geschütz bewacht. Die folgende Kletterpassage erstreckt sich über mehrere umliegende Häuser. Ich habe es schonmal geschrieben, und mein Eindruck hat sich seit gestern gefestigt: die Kletterpassagen leben nicht von der Herausforderung. Sie leben von den Bildern, die man dabei erlebt. Wenn Monkey in schwindelerregender Höhe nur Luft unter sich hat, wenn er Trip in letzter Sekunde vom sicheren Tod bewahren muss...

Besonders hervorheben möchte ich auch die Mimiken von Monkey und Trip. Man sieht Trip ihre anfängliche Angst vor Monkey an, man sieht es in ihren Augen. Und Monkey sieht man an, dass er Trip für das Sklavenstirnband am liebsten den Kopf abreissen würde. Wirklich sehr gelungen, selten zuvor so gut umgesetzt. Genau wie die deutsche Synchro, die ich als sehr gelungen empfinde. Vor allem die rauhe Stimme von Monkey, die aber trotzdem auch Gefühle zeigt, ist sehr gut. Die Dialoge sind bisher sehr schön. Monkey und Trip sind Menschen. Sie haben Gefühle, lernen sich kennen, sprechen über die Welt, in der sie (noch) leben. Nach drei Leveln kann ich über den Rest der Story noch nicht viel sagen. Was ich sagen könnte, behalte ich aber dann für mich. Soll jeder selbst erleben. :)

Was kann ich abschliessend als Ersteindruck sagen? Vom Gameplay her kann ich die 80% bis 85%-Wertungen einiger Magazine verstehen. Macht Spass, macht nichts falsch, erfindet sich und das Genre nicht neu.

Wer sich mehr auf die dahinterstehende Odyssee nach Westen, die wunderschönen Bilder, die Story und Dialoge einlassen kann und will, der bekommt hier glaub ich ein ganz grossartiges Spiel geboten.
 
@Zicke

Danke für den tollen Ersteindruck. Das hört sich super an und macht direkt Lust auf mehr. Wollte ja schon nach der Demo direkt weiterzocken um zu sehen wie es mit den beiden weitergeht.
 
eine frage an die leute, welche enslaved gut finden:

hattet ihr spaß an heavenly sword? war ja meiner meinung nach eine ziemliche gameplay-gurke, nur das drumherum hat es rausgerissen.

ist es bei enslaved ähnlich?
 
maXX schrieb:
eine frage an die leute, welche enslaved gut finden:

hattet ihr spaß an heavenly sword? war ja meiner meinung nach eine ziemliche gameplay-gurke, nur das drumherum hat es rausgerissen.

ist es bei enslaved ähnlich?

HS hat gameplaytechnsich VIEL mehr geboten als Enslaved... so viel ist ma sicher. Zikkes Bericht bringt es eigentlich auf den Punkt. :deal:
 
Zimtzicke schrieb:
So, mein erster Abend mit Enslaved liegt hinter mir. Der erste Abend mit Monkey und Trip...
Mein Eindruck? Sehr subjektiv: genial und wunderschön.

Fangen wir mit denen Dingen an, die in den Reviews oftmals angekreidet werden. Ja, das Klettern und Springen ist "halbautomatisch". Die Griffstellen sind fast immer eindeutig zu erkennen, runterfallen ist so gut wie unmöglich, wenn man sich nicht deppert anstellt. Laut Ladescreens soll es aber auch Stellen geben, die wegbrechen können.

Die Steuerung ist nicht so geschmeidig wie bei Uncharted, aber trotzdem sehr gut. Monkey läuft und klettert etwas abgehakter als Nathan, wobei ich mir da nicht sicher bin, ob das nicht so sein muss. Monkey ist ein Muskelpaket, eher in Richtung "wir machen den Weg frei" als "diese Uhr habe ich in 5 Minuten zusammengebaut".

Ansonsten lässt sich zum Gameplay sagen, dass man halt läuft, klettert, springt, Rätsel löst, seinen Stab gegen Mechs schwingt und mit Plasmageschossen schiessen kann. Gestern konnte ich auch ein feindliches Geschütz übernehmen. Klingt unspektakulär, passt aber einfach gut. Trip hat einige Gadgets parat, die das Leben im Laufe des Spiels einfacher gestalten werden. Durch einsammelbare Orbs kann man jederzeit Upgrades erhalten. Für die guten Upgrades, das kann ich jetzt schon sagen, muss man viiiiiiiele Orbs sammeln... Aber wenigstens bekommt man diesmal auch was dafür im Spiel, nicht nur eine Trophy, wenn man 1.000 Stück gefunden hat. Die Kämpfe gegen die kleinen und grossen Mechs erfinden das Rad spielerisch nicht neu, machen aber Laune.

Nun zum Rest.

Die Odyssee von Monkey und Trip beginnt nach dem Demo-Level. Man kommt in New York an und... New York ist tot. Keine Überlebenden (was überhaupt geschehen ist, wird man wohl erst später erfahren), nur Monkey und Trip. Das Verstörende ist, dass New York in einem Spiel noch nie schöner war. Das Spiel wird von Farben dominiert. Farben, die man aus Spielen nur selten kennt, denn normalerweise haben wir es mit grau, braun und schwarz zu tun. Hier nicht. Ein strahlendes Blau des Himmels, saftige, grüne Wiesen und Ranken, leuchtendes Rot von Mohnpflanzen... Der Bildschirm ist ein Farbenmeer. Häuser, die am verrotten sind, Menschenleere... nur die Natur, die sich ihren Weg gebahnt hat.

Die zu gehenden Wege sind bisher linear. Abzweigungen oder Möglichkeiten zum Erkunden gab es bisher keine. Das macht aber nichts. Ich mag dies sogar mehr, da es den Entwicklern die Möglichkeit gibt (wenn sie es können), uns die Welt so zu zeigen, wie sie es wollten. Ausserdem mag ich es auch, wenn die Pace in einem Spiel recht hoch gehalten wird. Vielleicht ein Grund, warum ich mit 90% aller Open World-Spiele nichts anfangen kann... So einfach das Klettern und Springen vom Skill her ist, so viel Mühe haben sich die Entwickler bei den Wegen gemacht. Im zweiten Level muss man auf ein Haus hoch, um eine Werbetafel zum Einstürzen zu bringen. Das Haus wird aber durch ein feindliches Geschütz bewacht. Die folgende Kletterpassage erstreckt sich über mehrere umliegende Häuser. Ich habe es schonmal geschrieben, und mein Eindruck hat sich seit gestern gefestigt: die Kletterpassagen leben nicht von der Herausforderung. Sie leben von den Bildern, die man dabei erlebt. Wenn Monkey in schwindelerregender Höhe nur Luft unter sich hat, wenn er Trip in letzter Sekunde vom sicheren Tod bewahren muss...

Besonders hervorheben möchte ich auch die Mimiken von Monkey und Trip. Man sieht Trip ihre anfängliche Angst vor Monkey an, man sieht es in ihren Augen. Und Monkey sieht man an, dass er Trip für das Sklavenstirnband am liebsten den Kopf abreissen würde. Wirklich sehr gelungen, selten zuvor so gut umgesetzt. Genau wie die deutsche Synchro, die ich als sehr gelungen empfinde. Vor allem die rauhe Stimme von Monkey, die aber trotzdem auch Gefühle zeigt, ist sehr gut. Die Dialoge sind bisher sehr schön. Monkey und Trip sind Menschen. Sie haben Gefühle, lernen sich kennen, sprechen über die Welt, in der sie (noch) leben. Nach drei Leveln kann ich über den Rest der Story noch nicht viel sagen. Was ich sagen könnte, behalte ich aber dann für mich. Soll jeder selbst erleben. :)

Was kann ich abschliessend als Ersteindruck sagen? Vom Gameplay her kann ich die 80% bis 85%-Wertungen einiger Magazine verstehen. Macht Spass, macht nichts falsch, erfindet sich und das Genre nicht neu.

Wer sich mehr auf die dahinterstehende Odyssee nach Westen, die wunderschönen Bilder, die Story und Dialoge einlassen kann und will, der bekommt hier glaub ich ein ganz grossartiges Spiel geboten.

Hey Zimti Du hast es noch drauf! :dhoch:
 
Master-Dan schrieb:
Zimtzicke schrieb:
So, mein erster Abend mit Enslaved liegt hinter mir. Der erste Abend mit Monkey und Trip...
Mein Eindruck? Sehr subjektiv: genial und wunderschön.

Fangen wir mit denen Dingen an, die in den Reviews oftmals angekreidet werden. Ja, das Klettern und Springen ist "halbautomatisch". Die Griffstellen sind fast immer eindeutig zu erkennen, runterfallen ist so gut wie unmöglich, wenn man sich nicht deppert anstellt. Laut Ladescreens soll es aber auch Stellen geben, die wegbrechen können.

Die Steuerung ist nicht so geschmeidig wie bei Uncharted, aber trotzdem sehr gut. Monkey läuft und klettert etwas abgehakter als Nathan, wobei ich mir da nicht sicher bin, ob das nicht so sein muss. Monkey ist ein Muskelpaket, eher in Richtung "wir machen den Weg frei" als "diese Uhr habe ich in 5 Minuten zusammengebaut".

Ansonsten lässt sich zum Gameplay sagen, dass man halt läuft, klettert, springt, Rätsel löst, seinen Stab gegen Mechs schwingt und mit Plasmageschossen schiessen kann. Gestern konnte ich auch ein feindliches Geschütz übernehmen. Klingt unspektakulär, passt aber einfach gut. Trip hat einige Gadgets parat, die das Leben im Laufe des Spiels einfacher gestalten werden. Durch einsammelbare Orbs kann man jederzeit Upgrades erhalten. Für die guten Upgrades, das kann ich jetzt schon sagen, muss man viiiiiiiele Orbs sammeln... Aber wenigstens bekommt man diesmal auch was dafür im Spiel, nicht nur eine Trophy, wenn man 1.000 Stück gefunden hat. Die Kämpfe gegen die kleinen und grossen Mechs erfinden das Rad spielerisch nicht neu, machen aber Laune.

Nun zum Rest.

Die Odyssee von Monkey und Trip beginnt nach dem Demo-Level. Man kommt in New York an und... New York ist tot. Keine Überlebenden (was überhaupt geschehen ist, wird man wohl erst später erfahren), nur Monkey und Trip. Das Verstörende ist, dass New York in einem Spiel noch nie schöner war. Das Spiel wird von Farben dominiert. Farben, die man aus Spielen nur selten kennt, denn normalerweise haben wir es mit grau, braun und schwarz zu tun. Hier nicht. Ein strahlendes Blau des Himmels, saftige, grüne Wiesen und Ranken, leuchtendes Rot von Mohnpflanzen... Der Bildschirm ist ein Farbenmeer. Häuser, die am verrotten sind, Menschenleere... nur die Natur, die sich ihren Weg gebahnt hat.

Die zu gehenden Wege sind bisher linear. Abzweigungen oder Möglichkeiten zum Erkunden gab es bisher keine. Das macht aber nichts. Ich mag dies sogar mehr, da es den Entwicklern die Möglichkeit gibt (wenn sie es können), uns die Welt so zu zeigen, wie sie es wollten. Ausserdem mag ich es auch, wenn die Pace in einem Spiel recht hoch gehalten wird. Vielleicht ein Grund, warum ich mit 90% aller Open World-Spiele nichts anfangen kann... So einfach das Klettern und Springen vom Skill her ist, so viel Mühe haben sich die Entwickler bei den Wegen gemacht. Im zweiten Level muss man auf ein Haus hoch, um eine Werbetafel zum Einstürzen zu bringen. Das Haus wird aber durch ein feindliches Geschütz bewacht. Die folgende Kletterpassage erstreckt sich über mehrere umliegende Häuser. Ich habe es schonmal geschrieben, und mein Eindruck hat sich seit gestern gefestigt: die Kletterpassagen leben nicht von der Herausforderung. Sie leben von den Bildern, die man dabei erlebt. Wenn Monkey in schwindelerregender Höhe nur Luft unter sich hat, wenn er Trip in letzter Sekunde vom sicheren Tod bewahren muss...

Besonders hervorheben möchte ich auch die Mimiken von Monkey und Trip. Man sieht Trip ihre anfängliche Angst vor Monkey an, man sieht es in ihren Augen. Und Monkey sieht man an, dass er Trip für das Sklavenstirnband am liebsten den Kopf abreissen würde. Wirklich sehr gelungen, selten zuvor so gut umgesetzt. Genau wie die deutsche Synchro, die ich als sehr gelungen empfinde. Vor allem die rauhe Stimme von Monkey, die aber trotzdem auch Gefühle zeigt, ist sehr gut. Die Dialoge sind bisher sehr schön. Monkey und Trip sind Menschen. Sie haben Gefühle, lernen sich kennen, sprechen über die Welt, in der sie (noch) leben. Nach drei Leveln kann ich über den Rest der Story noch nicht viel sagen. Was ich sagen könnte, behalte ich aber dann für mich. Soll jeder selbst erleben. :)

Was kann ich abschliessend als Ersteindruck sagen? Vom Gameplay her kann ich die 80% bis 85%-Wertungen einiger Magazine verstehen. Macht Spass, macht nichts falsch, erfindet sich und das Genre nicht neu.

Wer sich mehr auf die dahinterstehende Odyssee nach Westen, die wunderschönen Bilder, die Story und Dialoge einlassen kann und will, der bekommt hier glaub ich ein ganz grossartiges Spiel geboten.

Hey Zimti Du hast es noch drauf! :dhoch:

Danke! :oops:

Bei Spielen, die mich so packen, fällt es mir aber auch leicht, meine Eindrücke so zu formulieren. :)
 
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