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Emotionale/Schockierende Momente in Spielen

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ich fand Bioshock krass. Einmal natürlich ob, man die Little Sisters killt. Aber dann auch, als die Auflösung kam.

Wie hieß das nochmal genau:" Wärst du so freundlich.."? Da ging mir die Kinnlade vor Staunen ganz schön nach unten.

Mir fällt auch noch Halo1 ein, letzter Level, die Flucht mit dem Warthog. Haben da zu zweit es x-mal probiert, 5 Min. durchheizen, dazu die Mukke, alter war das geeeeeeeeeeeiiiiiiiiilllllllllllllll!
 
Dita666 schrieb:
LegionPestWolf schrieb:
mich wunderts das hier keiner condemned erwähnt hat!
beim 1. teil gabs nen paar schockierende momente....:shock:

Die Puppen... :deal:
Oh ja, bei der Stelle hab ich echt Panik gekriegt. Ich hab mich ständig gedreht, weil ich Schiss hatte, dass die anfangen sich zu bewegen und ich das nicht sehe :shock: . Oder der Typ in den Spind... "Hey, mach ein Foto von dem Gesicht... Nein NOCH NÄHER!" :grins:

Was ich auch interessant finde ist, dass Final Fantasy X hier so oft erwähnt wurde, das Spiele ich nämlich rein Zufällig gerade und bin, glaube ich, so ziemlich am Ende des Spiel angelangt
Ich muss gerade den Drachen besiegen, der von 6 Platformen eingekreist ist, zwischen denen man wechseln kann...
Wie die Geschichte erzählt wird, ist ja schon ziemlich atemberaubend, bin extrem gespannt auf das Ende, nur leider hindern mich die ziemlich häufigen und schweren Bosskämpfe gerade am fortschreiten :I
 
Laruzo schrieb:
Wo die Freundin getötet wird :traurig:
die stelle wirft imo aber viel zu konkrete schatten vorraus. huch szenen aus der kindheit mit jenny. dazwischen die sprüche der darkness über liebe und tod. maaan was wohl als nächstes passieren wird. :roll:

mit jenny auf der couch fernzusehn fand ich weitaus interessanter. das war für heutige spiele/shooter so ungewohnt beruhigend/entspannend. :traurig:
 
Iro schrieb:
Bei Spielen wie GTA4, RE4, DMC4 oder MGS da rennt man bloss zur nächsten Videosequenz. Eigentlich kann man bei solchen extremen Beispielen schon von interaktiven Filmen reden, statt von Spielen.

Du hast dich nicht wirklich mit DMC4 befasst, oder?
King of the Palace, A Throne of Glory, Never Say Die und Legendary Devil Hunter.
Ich nehme an, du hast nicht einmal ansatzweise auf diese Erfolge hingearbeitet.


Schockierende und emotionale Momente in Spielen...
Kommt wirklich selten vor, da ich erstens ziemlich Schock resistent bin und zweites mir emotionale Elemente oft viel zu kitschig erscheinen. War auch ein Grund, wieso mir FFX nicht so gefallen hat. Zum einen lag es an den Charakteren und zum anderen war mir die Story einen Tick zu schmalzig und vor allem vollkommen auf diesen Umstand herum aufgebaut.

Ganz nett fand ich A Thousand Years of Dreams in Lost Odyssey. Ist zwar nur in Textform und mit schönen Melodien hinterlegt, aber Cut Szenes (ganz egal ob In Game oder gerendert) sind ebenso nicht beeinflussbare Elemente im Spiel, deshalb stelle ich das jetzt einmal auf gleicher Stufe.

Der bereits erwähnte Moment in The Darkness war bei mir ebenso ein Moment, der sich irgendwie eingeprägt hat. Selbiges gilt für die gesamte Metal Gear Solid Ära, allen voran Teil 4 - besonders aus den von Evin bereits erwähnten Gründen heraus.

Xenogears hat es in seiner Gesamtheit auch geschafft, gewisse Emotionen zu wecken und zum Denken anzuregen. Da möchte ich jetzt keine bestimmten Stellen nennen, sondern eher die Gesamtheit dieses unglaublich meisterhaften Plots. Ich warte immer noch auf ein Spiel, welches die Story eines Xenogears in den Boden stampft.

Shadow of the Colossus
Auf seine Weise auch sehr nahe gehend. Dieses Gefühl der völligen Einsamkeit, das Erledigen der Giganten, aus reinem Eigennutz heraus und jenes daraus resultierende Ende. Unscheinbar, aber hatte doch seinen Impact auf mich.


Was lässt ein Spiel überhaupt emotional werden?

Denke es gibt da grob genommen zwei Varianten.
Zum einen die Cheesy-Methode und Gears of War 2 als Beispiel mit Doms Frau. Eine Szene, bei der sich die Entwickler sicher sein können, dass es den ein oder anderen Spieler sicher berühren wird, ohne zuvor für großen Hintergrund sorgen zu müssen. Halt rein von der Inszenierung getragen.
Ein ähnliches Phänomen lässt sich auch gut in den Tageszeiten beobachten. Man liest vielleicht ab und an einen Artikel, zu dem man eigentlich wenig oder überhaupt keinen Bezug hat und dennoch emotional berührt wird.

Die zweite Methode kennt man ja auch von guten Büchern oder gehobener Filmkunst.
Alles fängt klein und unscheinbar an, es wird eine gewisse Bindung zu den Charakteren geschaffen, egal ob man sie jetzt dem Konsumenten besonders symphatisch erscheinen lassen möchte oder ob man noch besser versucht, uns in einer Welle an Hinter-/Beweggründen und Emotionen zu ertränken. Am besten funktioniert dies meiner Meinung nach immer noch, wenn die tatsächlichen Emotionen eher subtil eingeworfen werden, um zu viel Schmalz zu vermeiden und eher die Gedanken des Konsumenten anzuregen.

Die erste Variante ist zwar ganz nett anzusehen, aber mir doch zu wenig. Variante 2 wäre für mich das optimum, aber ich gebe mich auch gerne mit guten Mischformen zufrieden, wie wir sie ja zumeist präsentiert bekommen.
 
Iro schrieb:
1. CoD4, es ist furchtbar, wie dieses Spiel ein Feindbild aufbaut, welches es so gar nicht gibt, wie die Waffen/Überlegenheit präsentiert wird und wie richtig alles ist, was Amerika macht. Das Spiel ist Propaganda ohne Ende. Es bringt zwar Spaß aber 90% der Spieler bekommen nicht mal mit, was ihnen da vorgesetzt wird und das ist meiner Meinung nach sogar gefährlich.

Äh, was? Durch das ungestüme Vorgehen der Marines geht doch erst die Bombe hoch, bei der ziemlich viele Menschen getötet werden. Das würd ich schon als krassen Fehler sehen.
Und wo baut das Spiel denn bitte Feindbilder auf? Es ist eine erfundene Story um Terrorismus (den es tatsächlich gibt), allerdings wird NIE in den Mund genommen, dass der aus Gründen der Religion erfolgt... Es wird nicht mal der Name des Landes erwähnt, in dem dieser Teil der Story stattfindet.

Und dass im großen und ganzen die Partei des Spielers gewinnt, muss aus dramarturgischen Gründen so sein, man würd ganz schön blöd gucken, wenn "sein" Land verliert und das Spiel vorbei ist.
Noch dazu bringen nicht mal die USA alles in Ordnung, im Gegenteil. Die britische SAS badet die Scheiße aus, die vom unüberlegten Vorgehen der Marines provoziert wurde.
Und die SAS sind auch die, die die Sprengköpfe am Schluss kontrolliert hochgehen lassen.

Also wenn ich bei einem fiktiven Kriegsspiel keine Propaganda gesehen hab, und stattdessen eine einigermaßen realistische Story, dann ist das bei CoD4
 
Jepp, so siehts aus.

Edit: Was emotionale Momente in Spielen angeht könnte ich noch Fable 2 nennen. Geniales Ende und eines der ganz wenigen Spiele, wo ich mir am Ende ein paar Tränen verdrücken musste. Werde ich in meinem Zockerleben wohl nicht mehr vergessen.
 
MGS 3...The Boss...wie sehr ich diesen Charakter liebe. Hier wurde mir eine Träne am Ende des Spiel entlockt.
MGS 4...hier musste ich am Ende ebenfalls wegen einen Charakter ganz stark bleiben.
Star Wars Kotor...die Auflösung war für mich damals sowas von unfassbar geil und schockierend zu gleich.
God of War...den Albtraum eines Mannes mitzuerleben, der selbst zum Albtraum wurde. Auch wenn er ein Arsch ist, so habe ich teilweise doch mit ihm mitgelitten.
Lost Odyssey...die Träume, einfach endlos genial geschrieben, besorgen mir immer wieder eine Gänsehaut sowie Zeit zum Nachdenken. Auch einige Sequenzen berührten mich sehr.
Shadow of the Colossus...ein emotionales Meisterwerk was mit seiner Verschwiegenheit aber dafür starken Bildern oft berührt hat. Und das Ende...

Ich kann sicher noch einige aufzählen aber das wird mit der Zeit zu viel. MKS hat Fable 2 erwähnt, und wenn ich da kurz vor Schluß an eine bestimmte Szene denke, dann hatte ich auch eine Gänsehaut. Aber genau wegen solchen Spielen, solchen Momenten spiele ich Videospiele.
 
Was mir noch einfällt, und ich noch extra erwähnen möchte wäre Halo 3.
Das letzte Level sowie das Ende empfand ich als Geschenk von Bungie.

Oder jetzt kommt mir auch gerade Legacy of Kain: Defiance in den Kopf. Am Ende habe ich vor mitleid so geflucht...ach, ich liebe dieses Hobby :dhoch:
 
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