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KT Durchgespielt! - Der Thread! (1 Betrachter)

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Ghosts of Tsushima PC

Jetzt weiß ich, wie man sich als ehrenloser HuSo fühlt. Der Typ reitet

wortwörtlich sein Pferd zu Tode!

Die Inszenierung der Cutscenes sucht seinesgleichen, auch zaubert das Spiel immer wieder wunderschöne Bilder auf den OLED. Die Farben der Wälder, die Lichtstimmungen usw. sehen dann umwerfend aus.
Allerdings ist es ein schönes PS4 Spiel und das merkt man auch am PC, technisch überzeugt es mich nicht mehr. Hier hat Sony viel zu lange mit dem PC Port gewartet. Würde Spil0r noch unter uns weilen, würde er spätestens beim Anblick der hässlichsten Videospielfelsen der letzten 20 Jahren, den Löffel abgeben.
 
Dave the Diver auf der Switch

Ich hab vor ein paar Monaten nach Geheimtipps gesucht und bin auf diesen Titel gestoßen. Das klang so absurd, dass ich es testen wollte. Meine Freundin meinte, als sie beim Spielen zugesehen hat, dass so eine Art von Spiel zu mir gar nicht passt.

Dave the Diver ist extrem kreativ. Ich würde sogar so weit gehen, dass es ein exzellentes Beispiel ist was Videospiele sein können. Dieser Mix aus Simulation/RPG/Adventure und weiß ich noch was alles, sind viele Komponente, die ein Spiel ruinieren können oder sich von der Menge positiv abheben. Dave ist definitiv letzteres.

Der liebevolle Pixellook mit seinen kreativen Darstellungen überzeugt hier auf ganzer Linie und fühlt sich alles andere als "Minderwertig" an, wie es bei Indietiteln manchmal sein kann. Die Geschichte ist so absurd aber zugleich einfach gute Unterhaltung wie man es sich nur wünschen kann. Es kommen bis zum Ende auch immer wieder neue Gameplay Elemente hinzu, die einen überraschen. Ich will nur nicht verraten, was da alles vorkommt - selbst erleben ist immer schöner.

Ich hab nur einen Kritikpunkt, den ich aber generell an viele Videospiele habe. Es kann aber auch daran liegen, dass ich versucht habe alle Nebenquests zu machen und das Maximun an Profit aus der Sushi-Bar zu kitzeln - die Spielzeit.

Mir war Dave am Ende gute 5-7 Stunden zu lang. Da ich aber Wasserspiele normalerweise meide wie der Teufel das Weihwasser und es am Ende dennoch durchgespielt habe, kann ich es letzten Endes dennoch nur loben.

Müsste ich eine Punktezahl vergeben, wären es 85 von 100. Würden mir Wassersettings gefallen und wäre es etwas straffer, dann würde ich über 90 Punkte vergeben. Switch Besitzer sollten es sich zumindest Mal anschauen.
 
Hab am Wochenende Prince of Persia Lost Crown in 20h durchgeballert, gutes Metroidvania welches mich aber immer wieder ein wenig genervt hat. Gefühlt ist die halbe Welt mit Stacheln überzogen und dazu hat man zu oft Parkour Abschnitte, die mit Fallen übersät sind und wo man sich öfters fragt was die Devs geraucht haben. Deswegen hatte ich am Ende auch keine Lust mehr verdeckte Areale und Schätze zu suchen was etwas schade ist weil ich dieses Element an Metroidvanias liebe. Da merkt man, daß Rayman Entwickler beteiligt waren, die haben es damals schon nicht verstanden eine vernünftige Balance zwischen Herausforderung und Frust zu finden.
An Grafik und Präsentation gibt es hingegen nichts auszusetzen, auch das Gameplay weiß zu überzeugen, die Kämpfe sind schnell und fetzen und die Fortbewegung macht Spaß. An Dlcs oder einer Fortsetzung hab ich aber kein Interesse solange die Entwickler sich mit ihren Geschicklichkeits und Puzzle Aufgaben nicht etwas zurückhalten.
 
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Der erste Trailer hat mich schon direkt abgeholt und ich hab mich schon auf den Gamepass Release gefreut. Aus dem Urlaub zurück, gleich installiert und losgespielt.

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Ein Urlaustag von Luisa in Hinterberg ist schnell erklärt. Nach dem Aufstehen am Morgen wird sich erstmal mit einer Person unterhalten. Nach dem Gespräch geht es dann auch schon zum gewünschten Ziel, welches man dann am Mittag frei erkunden kann. Hier trifft man auf die Dungeons. Insgesamt 25 soll es hiervon geben. In den Dungeons löst man allerlei gut machbare Rätsel, findet Wege und kämpft gegen Monster. Am Ende des Dungeons wartet eine Stempelmaschine, die Luisas Stempelbuch bescheinigt, dass sie diesen Dungeon geschafft hat. Am Abend kehrt Luisa wieder nach Hinterberg zurück und kann dort ihre sozialen Kontakte knüpfen und festigen in dem sie mit ihnen Zeit verbringt. Diese bringen Boni mit sich. Wie zum Beispiel einen weiteren Gesundheitsslot, besondere Amulette oder das Aufwerten von Waffen und Rüstung. Danach kommt Luisa in ihr Zimmer und kann noch etwas lesen oder Fernsehen. Dies verbessert ihre Unterhaltung oder Vertrautheit, dadurch ist sie aber am nächsten Tag müde und büßt so etwas Lebensenergie ein.

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Die Dungeons sind das Kernstück, worum sich die wirklich gut erzählte Story dreht. Im späteren Verlauf wird es wirklich spannend. Was mir wirklich sehr gut gefällt ist, dass die Dungeons so herrlich abwechslungsreich sind. Einerseits lernt Luisa in jeder Region 2 unterschiedliche Fähigkeiten um die sich dann auch die Rätsel drehen und andererseits sind die Gegenden und Gegebenheiten unterschiedlich. Erst im späteren Spielverlauf stellte sich dann irgendwann die Ermüdung ein. Hier war dann aber schon die Zielgerade greifbar.

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Audiovisuell hat mir das Spiel sehr gut gefallen. Auch wenn ich den Look in den meisten Spielen eher nervig finde, passt es hier mMn sehr gut rein. Die Musik wird schön orchestral, aber oft auch poppig vermischt gespielt. Besonders während den Kämpfen macht es Spaß zuzuhören, wenn es dann etwas an Fahrt aufnimmt. Die fehlende Sprachausgabe ist okay bei einem Indiespiel.

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Die Kämpfe machen ebenfalls Laune. Hier gibt es einen leichten und einen schweren Angriff, wobei der schwere Angriff das Mana auflädt. Hier kann man auch auf Magie zurückgreifen. Einerseits gibt es die beiden ortsspezifischen Angriffe, aber auch Zauber, die man ortsübergreifend in Slots legen kann.

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Ohne Gamepass hätte ich es nie gespielt. Hier bin ich echt froh, dass man durch den GP solche Perlen findet. Aktuell ist es meine positive Überraschung des Jahres. Hatte sehr viel Spaß mit dem Game und kann es jedem nur empfehlen.

8,5/10
 
Anhang anzeigen 170848

Der erste Trailer hat mich schon direkt abgeholt und ich hab mich schon auf den Gamepass Release gefreut. Aus dem Urlaub zurück, gleich installiert und losgespielt.

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Ein Urlaustag von Luisa in Hinterberg ist schnell erklärt. Nach dem Aufstehen am Morgen wird sich erstmal mit einer Person unterhalten. Nach dem Gespräch geht es dann auch schon zum gewünschten Ziel, welches man dann am Mittag frei erkunden kann. Hier trifft man auf die Dungeons. Insgesamt 25 soll es hiervon geben. In den Dungeons löst man allerlei gut machbare Rätsel, findet Wege und kämpft gegen Monster. Am Ende des Dungeons wartet eine Stempelmaschine, die Luisas Stempelbuch bescheinigt, dass sie diesen Dungeon geschafft hat. Am Abend kehrt Luisa wieder nach Hinterberg zurück und kann dort ihre sozialen Kontakte knüpfen und festigen in dem sie mit ihnen Zeit verbringt. Diese bringen Boni mit sich. Wie zum Beispiel einen weiteren Gesundheitsslot, besondere Amulette oder das Aufwerten von Waffen und Rüstung. Danach kommt Luisa in ihr Zimmer und kann noch etwas lesen oder Fernsehen. Dies verbessert ihre Unterhaltung oder Vertrautheit, dadurch ist sie aber am nächsten Tag müde und büßt so etwas Lebensenergie ein.

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Die Dungeons sind das Kernstück, worum sich die wirklich gut erzählte Story dreht. Im späteren Verlauf wird es wirklich spannend. Was mir wirklich sehr gut gefällt ist, dass die Dungeons so herrlich abwechslungsreich sind. Einerseits lernt Luisa in jeder Region 2 unterschiedliche Fähigkeiten um die sich dann auch die Rätsel drehen und andererseits sind die Gegenden und Gegebenheiten unterschiedlich. Erst im späteren Spielverlauf stellte sich dann irgendwann die Ermüdung ein. Hier war dann aber schon die Zielgerade greifbar.

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Audiovisuell hat mir das Spiel sehr gut gefallen. Auch wenn ich den Look in den meisten Spielen eher nervig finde, passt es hier mMn sehr gut rein. Die Musik wird schön orchestral, aber oft auch poppig vermischt gespielt. Besonders während den Kämpfen macht es Spaß zuzuhören, wenn es dann etwas an Fahrt aufnimmt. Die fehlende Sprachausgabe ist okay bei einem Indiespiel.

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Die Kämpfe machen ebenfalls Laune. Hier gibt es einen leichten und einen schweren Angriff, wobei der schwere Angriff das Mana auflädt. Hier kann man auch auf Magie zurückgreifen. Einerseits gibt es die beiden ortsspezifischen Angriffe, aber auch Zauber, die man ortsübergreifend in Slots legen kann.

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Ohne Gamepass hätte ich es nie gespielt. Hier bin ich echt froh, dass man durch den GP solche Perlen findet. Aktuell ist es meine positive Überraschung des Jahres. Hatte sehr viel Spaß mit dem Game und kann es jedem nur empfehlen.

8,5/10
Und wieder meine Frage: Spielzeit?
 
Resistance: Fall of Man (Ps3)

Richtig, richtig gut. Ich hatte ja wieder Lust das Spiel nach über 14 Jahren zu spielen, weil ich es sehr positiv in Erinnerung hatte, aber ich habe nicht gewusst wie gut es noch ist.

Die Kämpfe sind sehr knackig, ohne je wirklich unfair zu werden. Dennoch ist öfters zu sterben quasi vorprogrammiert. Wie in Halo 1 hat man auch noch richtige Lebensleisten und weil die Gegner viel Einstecken können und selbst Wände keinen 100% Schutz liefern, fordert das Spiel einen immer wieder. Die Waffenauswahl ist ein Traum! Man merkt einfach die Wurzeln des Entwicklers und das tut dem Spiel einfach nur gut! So eine großartige Auswahl an verschiedenen Waffentypen bei einem Egoshooter habe ich selten gespielt und es bockt so sehr nicht nur auf 1-2 limitiert zu sein. Grafisch ist es für ein Ps3-Launchspiel noch immer schön anzusehen. Man merkt dass die Sprünge von Ps3 zu Ps5 immer kleiner wurden.

Resistance 1 hat glaub ich nur zwei Farben -> grau in grau. Es wirkt so typisch für diese Generation aber bei Resistance durch das wirklich coole Settings mit diesem coolen Gegnerdesign finde ich es dennoch sehr harmonisch! Da ich gerade den zweiten Teil spiele, der grafisch um Eck besser ist, kann ich sagen, dass ich diese "Farbpalette" mehr mag als vom Nachfolger.

Das Gameplay ist super, das Design sehr cool und die Waffen superb... dafür ist die KI nur brauchbar, Inszenierung könnte an einigen Stellen besser sein und wie die Geschichte erzählt wird ist ein schlechter Witz. Das Spiel bietet zwar so viel Potential aber ich habe lange nicht mehr einen Hauptcharakter gesehen, der eine Persönlichkeit besitzt, die du auf einem halben Bierdeckel schreiben kannst. Der Master Chief wirkt im Vergleich dazu wie ein Philosoph!

Ich habe es alleine durchgespielt und konnte es am Wochenende auch noch für vier Stunden im Coop spielen. Grafisch ein downgrade, im Coop aber war der Spielspaß enorm! Wir hatten so eine gute Zeit! Ich bin echt froh, dass ich meine Fatlady aufgebaut habe.
Bei Resistance 2 dürfte ich auch bald durch sein, und auch wenn Resistance 2 besonders atmosphärisch und grafisch die Nase vorn hat, Resistance 1 ist bei weitem das spaßigere Spiel.

Spielspaß 9 von 10.
 
Ich muss zugeben dass ich Resistance 1 ziemlich mittelmäßig fand und Resistance 2 nur "gut". Wirklich komplett überzeugt hat mich nur Teil 3. Leider war die Serie da schon am Ende, aber ist wenigstens mit nem Big Bang und inoffiziellen Half Life 2 Vibe von der Bühne gegangen.
 
Ich hatte den zweiten Teil auch bedeutend besser in Erinnerung, aber wenn man es jetzt spielt, dann merkt man wie der erste Teil spielerisch mit dem zweiten Teil den Boden aufwischt! Der Zweite ist zwar das hübschere Baby, aber der Erste hat den besseren Charakter.
 
Resistance: Fall of Man (Ps3)

Richtig, richtig gut. Ich hatte ja wieder Lust das Spiel nach über 14 Jahren zu spielen, weil ich es sehr positiv in Erinnerung hatte, aber ich habe nicht gewusst wie gut es noch ist.

Die Kämpfe sind sehr knackig, ohne je wirklich unfair zu werden. Dennoch ist öfters zu sterben quasi vorprogrammiert. Wie in Halo 1 hat man auch noch richtige Lebensleisten und weil die Gegner viel Einstecken können und selbst Wände keinen 100% Schutz liefern, fordert das Spiel einen immer wieder. Die Waffenauswahl ist ein Traum! Man merkt einfach die Wurzeln des Entwicklers und das tut dem Spiel einfach nur gut! So eine großartige Auswahl an verschiedenen Waffentypen bei einem Egoshooter habe ich selten gespielt und es bockt so sehr nicht nur auf 1-2 limitiert zu sein. Grafisch ist es für ein Ps3-Launchspiel noch immer schön anzusehen. Man merkt dass die Sprünge von Ps3 zu Ps5 immer kleiner wurden.

Resistance 1 hat glaub ich nur zwei Farben -> grau in grau. Es wirkt so typisch für diese Generation aber bei Resistance durch das wirklich coole Settings mit diesem coolen Gegnerdesign finde ich es dennoch sehr harmonisch! Da ich gerade den zweiten Teil spiele, der grafisch um Eck besser ist, kann ich sagen, dass ich diese "Farbpalette" mehr mag als vom Nachfolger.

Das Gameplay ist super, das Design sehr cool und die Waffen superb... dafür ist die KI nur brauchbar, Inszenierung könnte an einigen Stellen besser sein und wie die Geschichte erzählt wird ist ein schlechter Witz. Das Spiel bietet zwar so viel Potential aber ich habe lange nicht mehr einen Hauptcharakter gesehen, der eine Persönlichkeit besitzt, die du auf einem halben Bierdeckel schreiben kannst. Der Master Chief wirkt im Vergleich dazu wie ein Philosoph!

Ich habe es alleine durchgespielt und konnte es am Wochenende auch noch für vier Stunden im Coop spielen. Grafisch ein downgrade, im Coop aber war der Spielspaß enorm! Wir hatten so eine gute Zeit! Ich bin echt froh, dass ich meine Fatlady aufgebaut habe.
Bei Resistance 2 dürfte ich auch bald durch sein, und auch wenn Resistance 2 besonders atmosphärisch und grafisch die Nase vorn hat, Resistance 1 ist bei weitem das spaßigere Spiel.

Spielspaß 9 von 10.

Resistance 2 (PS3)

Es ist so interessant, einen Nachfolger direkt spielen zu können, und noch interessanter, wenn man die Spiele vor über 10 Jahren schon einmal durchgespielt hat.

Ich habe kurz in diesem Thread gesucht, ob ich einen Beitrag von mir dazu finde, und siehe da, von 2013...

"Tja, bin durch. Ich habe mir gerade die Wertungen bei Gamerankings angesehen und bin extrem überrascht. RE2 ist der bestbewertete RE-Teil. Ich fand Teil 1 deutlich runder und besser, und von Teil 3 wird eigentlich immer als der beste Teil der Serie gesprochen. Wertungen halt... man kann ihnen nicht vertrauen.

Egoshooter leben meist von einer guten Grafik. Da einige Jahre vergangen sind, sieht RE2 für mich natürlich sehr unspektakulär aus. Aber es ist jetzt nicht nur die Technik, die nicht wirklich mehr aufregend ist, es ist auch das Design. Bis auf gewisse Innenbereiche von Alienschiffen sieht der Rest ziemlich 08/15 aus. Wer Halo aufgrund des Leveldesigns kritisiert, muss bei RE2 dasselbe tun - wenn nicht sogar noch lauter aufschreien.

Aber sei's drum. Die Stellungskämpfe machen trotz dummer KI Spaß, und das ist ein Punkt, den viele andere Shooter (wie schon geschrieben) nicht haben.

Ein netter Egoshooter, den man spielen kann, wenn man die Serie, so wie ich, recht mag, aber es gibt auf jeden Fall viele andere Spiele, die es eher wert sind, gespielt zu werden. Ach ja, wirkliche Höhepunkte gab es für mich keine."

Interessant, dass meine Meinung damals sich relativ gut mit der heutigen deckt. Doch diesmal haben mich die Innenbereiche der Alienschiffe weder gestört, noch sind sie mir irgendwie negativ aufgefallen, sondern die im Vergleich zum Vorgänger deutlich schlechteren Kämpfe.

Keine Frage, Resistance 2 sieht nochmals ein Stück besser aus als der erste Teil. Diesmal haben die Entwickler eine größere Farbpalette entdeckt, anstatt das "Grau in Grau". Die Locations bieten mehr Abwechslung, und man merkt, dass RE2 sich viel mehr an den damaligen neuen Shootern orientiert hat - zum Leidwesen der eigenen Qualität!

Man kann nur noch zwei Waffen tragen (eine absolute Schande!), es gibt keine Lebensbalken mehr; stattdessen gibt es Stellen, die einfach unfair designt wurden. Die Immersion, Teil eines Krieges zu sein, geht dahin, wenn dich die gegnerische KI oftmals bis zum Anfang eines Levels verfolgt und deine Kameraden komplett ignoriert! Man merkt richtig, wie man bei allen Kämpfen im Mittelpunkt steht! Das sind alles Punkte, die beim Vorgänger nicht der Fall waren! Besonders die Limitierung auf zwei Waffen ist eine absolute Schande. RE1 hat dadurch brilliert, dass der Spieler verschiedene Situationen komplett unterschiedlich angehen konnte! Das macht auch einen Mehrwert beim Wiederspielen aus. Die Gegner haben im ersten Teil etwas mehr eingesteckt, gleichzeitig musste man auf seine Lebensbalken achten, konnte aber zig verschiedene Waffen benutzen, um seine Probleme zu lösen. Und ich hatte beim Durchgang keine Situation im Kopf, die sich irgendwie unfair angefühlt hat. Beim Nachfolger hatte ich das leider öfter.

Resistance 2 bietet mit seiner Optik, seiner Inszenierung und seinen verschiedenen Levels optisch mehr Vielfalt, ist aber durch seine Limitierung und Verschlechterung im Gameplay ein Spiel, das nicht dazu einlädt, mehr als einmal gespielt zu werden! Außer, wenn man es wie ich vor 11 Jahren zuletzt gespielt hat und einen neuen Durchlauf startet - und ich hatte komplett vergessen, wie ich es damals tatsächlich fand.

Der Charakter spricht im zweiten Teil in der Tat mehr als im Vorgänger - noch weniger Reden und er wäre taubstumm - aber sein Profil geht über eine Bierdeckelbeschreibung nicht hinaus. Das Ende fand ich wieder ganz cool und gewagt (auch das hatte ich vergessen), aber ich habe selten ein Spiel gespielt, bei dem mir der Hauptcharakter dermaßen egal war. Leider kann man die Hauptstory im Coop diesmal nicht spielen. Stattdessen gibt es irgendeinen eigenen Storymodus für den Multiplayer, der mich aber nicht interessiert.

Wie ich schon mal schrieb, auch wenn Resistance 2 das hübschere Kind ist, den schöneren Charakter hat Resistance 1. Resistance 1 würde ich mir immer wieder einlegen, um eine kleine Runde zu spielen. Resistance 2 sieht zwar schön aus, aber nach wenigen Minuten legt man es zur Seite.

Spielspaß 6 von 10
 
Resident Evil Village (PSVR2)

Einfach nur unglaublich toll, wie Capcom dieses Spiel supportet hat. Da bringen sie eine Originalversion in First Person raus und die Fans rufen nach 3rd Person und PSVR2 Support und Capcom hört darauf. Ich habe das Spiel nun in allen drei Versionen durchgespielt und mit der PSVR2 ist das einfach nur ein wundervolles Erlebnis.

Ich wünsche mir sehr, dass sie diesen Support für Resi 9 oder weitere Remakes beibehalten.

:huldig: Capcom :liebe:

Oh, bevor Fragen kommen: Knapp unter 10 Stunden für diesen Run :D
 
Resistance würde ich auch gerne nochmal
spielen. Muss mich nur überwinden, die PS3 anzuschließen und mich dann irgendwie mit dem PS3 Controller wieder anzufreunden. :|

Du kannst den Ps4 Controller verwenden. Beim ersten Teil hab ich sogar den Ps5 Controller verwendet. Beim zweiten Teil ging das nicht mehr - keine Ahnung warum, aber da hab ich dann meinen neu gekauften God of War Ps3 Controller verwendet. Die Steuerung ist nicht schlecht!
 
Du kannst den Ps4 Controller verwenden. Beim ersten Teil hab ich sogar den Ps5 Controller verwendet. Beim zweiten Teil ging das nicht mehr - keine Ahnung warum, aber da hab ich dann meinen neu gekauften God of War Ps3 Controller verwendet. Die Steuerung ist nicht schlecht!

Auf der ps5 ist das nicht spielbar? Kenne die gesamte Reihe nicht da ich nie eine ps3 hatte aber würde die Reihe gerne irgendwann mal nachholen.
 
Resistance 2 (PS3)

Es ist so interessant, einen Nachfolger direkt spielen zu können, und noch interessanter, wenn man die Spiele vor über 10 Jahren schon einmal durchgespielt hat.

Ich habe kurz in diesem Thread gesucht, ob ich einen Beitrag von mir dazu finde, und siehe da, von 2013...

"Tja, bin durch. Ich habe mir gerade die Wertungen bei Gamerankings angesehen und bin extrem überrascht. RE2 ist der bestbewertete RE-Teil. Ich fand Teil 1 deutlich runder und besser, und von Teil 3 wird eigentlich immer als der beste Teil der Serie gesprochen. Wertungen halt... man kann ihnen nicht vertrauen.

Egoshooter leben meist von einer guten Grafik. Da einige Jahre vergangen sind, sieht RE2 für mich natürlich sehr unspektakulär aus. Aber es ist jetzt nicht nur die Technik, die nicht wirklich mehr aufregend ist, es ist auch das Design. Bis auf gewisse Innenbereiche von Alienschiffen sieht der Rest ziemlich 08/15 aus. Wer Halo aufgrund des Leveldesigns kritisiert, muss bei RE2 dasselbe tun - wenn nicht sogar noch lauter aufschreien.

Aber sei's drum. Die Stellungskämpfe machen trotz dummer KI Spaß, und das ist ein Punkt, den viele andere Shooter (wie schon geschrieben) nicht haben.

Ein netter Egoshooter, den man spielen kann, wenn man die Serie, so wie ich, recht mag, aber es gibt auf jeden Fall viele andere Spiele, die es eher wert sind, gespielt zu werden. Ach ja, wirkliche Höhepunkte gab es für mich keine."

Interessant, dass meine Meinung damals sich relativ gut mit der heutigen deckt. Doch diesmal haben mich die Innenbereiche der Alienschiffe weder gestört, noch sind sie mir irgendwie negativ aufgefallen, sondern die im Vergleich zum Vorgänger deutlich schlechteren Kämpfe.

Keine Frage, Resistance 2 sieht nochmals ein Stück besser aus als der erste Teil. Diesmal haben die Entwickler eine größere Farbpalette entdeckt, anstatt das "Grau in Grau". Die Locations bieten mehr Abwechslung, und man merkt, dass RE2 sich viel mehr an den damaligen neuen Shootern orientiert hat - zum Leidwesen der eigenen Qualität!

Man kann nur noch zwei Waffen tragen (eine absolute Schande!), es gibt keine Lebensbalken mehr; stattdessen gibt es Stellen, die einfach unfair designt wurden. Die Immersion, Teil eines Krieges zu sein, geht dahin, wenn dich die gegnerische KI oftmals bis zum Anfang eines Levels verfolgt und deine Kameraden komplett ignoriert! Man merkt richtig, wie man bei allen Kämpfen im Mittelpunkt steht! Das sind alles Punkte, die beim Vorgänger nicht der Fall waren! Besonders die Limitierung auf zwei Waffen ist eine absolute Schande. RE1 hat dadurch brilliert, dass der Spieler verschiedene Situationen komplett unterschiedlich angehen konnte! Das macht auch einen Mehrwert beim Wiederspielen aus. Die Gegner haben im ersten Teil etwas mehr eingesteckt, gleichzeitig musste man auf seine Lebensbalken achten, konnte aber zig verschiedene Waffen benutzen, um seine Probleme zu lösen. Und ich hatte beim Durchgang keine Situation im Kopf, die sich irgendwie unfair angefühlt hat. Beim Nachfolger hatte ich das leider öfter.

Resistance 2 bietet mit seiner Optik, seiner Inszenierung und seinen verschiedenen Levels optisch mehr Vielfalt, ist aber durch seine Limitierung und Verschlechterung im Gameplay ein Spiel, das nicht dazu einlädt, mehr als einmal gespielt zu werden! Außer, wenn man es wie ich vor 11 Jahren zuletzt gespielt hat und einen neuen Durchlauf startet - und ich hatte komplett vergessen, wie ich es damals tatsächlich fand.

Der Charakter spricht im zweiten Teil in der Tat mehr als im Vorgänger - noch weniger Reden und er wäre taubstumm - aber sein Profil geht über eine Bierdeckelbeschreibung nicht hinaus. Das Ende fand ich wieder ganz cool und gewagt (auch das hatte ich vergessen), aber ich habe selten ein Spiel gespielt, bei dem mir der Hauptcharakter dermaßen egal war. Leider kann man die Hauptstory im Coop diesmal nicht spielen. Stattdessen gibt es irgendeinen eigenen Storymodus für den Multiplayer, der mich aber nicht interessiert.

Wie ich schon mal schrieb, auch wenn Resistance 2 das hübschere Kind ist, den schöneren Charakter hat Resistance 1. Resistance 1 würde ich mir immer wieder einlegen, um eine kleine Runde zu spielen. Resistance 2 sieht zwar schön aus, aber nach wenigen Minuten legt man es zur Seite.

Spielspaß 6 von 10


Resistance 3 (PS3)

Resistance 3 macht alles besser als seine Vorgänger. So oder so ähnlich hätte ich es formuliert, wenn ich Resistance 3 nach einigen Stunden beendet hätte.

Das erste Kapitel bzw. die ersten paar Levels sind großartig! Eigentlich gehört es zum Besten auf der PS3, der damaligen Generation und eigentlich sogar im Egoshooter-Genre! Bei Resistance 3 ist es dasselbe, was ich bei Killzone 2 und 3 schreiben werde – die Grafik ist ein Traum und bräuchte meiner Meinung nach nur eine höhere Auflösung, HDR und vielleicht den einen oder anderen Effekt, um als hochwertiges PS5-Spiel zu gelten. Ich war wirklich überrascht von der ganzen Optik. Überall bewegt sich etwas. Der Wind hat einen spürbaren optischen Einfluss auf die Umwelt, Staub fliegt durch die Luft und trübt leicht das Sichtfeld, die Gegner und viele Gegenstände haben eine sichtbare Physik usw. Dazu sieht alles so extrem detailliert aus. RE2 war schon ein großer Sprung in seiner grafischen Darstellung gegenüber RE1, aber der dritte Teil toppt das um Längen! Diese Vielfalt, auch anhand von unterschiedlichen Locations, zieht sich bis zum Spielende und man merkt richtig, dass die Entwickler den Fans ein großes Abschiedsspiel spendieren wollten. Die Inszenierung und Präsentation hat, wie ich glaube, unser MK-Schlumpf angemerkt hat, etwas Half-Life-Mäßiges – auch wenn es nie diesen puren Mythos erreicht. Aber die Charaktere, besonders der Hauptcharakter, fühlen sich zum ersten Mal in der Serie mehr wie "richtige" Charaktere an! Man versteht, warum der Hauptcharakter das tut, was er tun muss. Er wirkt auch immer wieder menschlich, etwas greifbarer, ohne aber jetzt wirklich ein vollkommen ausentwickelter Charakter zu sein. Dennoch ist das um Meilen besser als in den vorherigen Teilen! Die Atmosphäre, welche durch die liebevolle Optik und das Setting des Einsamen Reisenden an Half-Life erinnert, hat auch in puncto Gameplay deutlich zu seinen Wurzeln und darüber hinaus ins sehr positive Licht zurückgefunden!

Das Spiel hat mich am Anfang gefragt, ob ich den Fortschritt meines damaligen Durchgangs ins neue Spiel mitnehmen möchte. Man hat nicht nur alle seine Waffen wie im ersten Teil zur Verfügung (also ein Rad, wo man von etwa zehn Waffen oder so auswählen kann), sondern die Waffen werden wie in Ratchet stärker, wenn man sie oft nutzt! Und da ich es damals durchgespielt habe, hatte ich natürlich am Anfang einen erheblichen Vorteil und wiederum einen großen Motivationsschub für einen erneuten Durchgang! Richtig geiles Feature! Selbst im zweiten Durchgang habe ich es nicht geschafft, alle Waffen zu maximieren. Das ist aber eine so tolle Idee, um einem Spiel mehr Wiederspielwert zu geben.

Eigentlich ist es das beste Resistance-Spiel in der Reihe und sogar einer der besten Egoshooter der damaligen Generation... wenn sich die Reise bis zum Ende nicht so zäh und unoriginell anfühlen würde! Am Anfang ist das Ziel New York. Ich habe kein Problem damit, zu wissen, dass das sehr wahrscheinlich auch das letzte Level sein wird, aber die Reise dorthin sollte sich gut anfühlen. Ich weiß nicht, wie ich das besser beschreiben soll. Natürlich passiert das, was man als Zocker dutzende Male schon erlebt hat – ein Ereignis nach dem anderen beeinflusst das Vorankommen, und man muss immer wieder Umwege nehmen! Total ermüdend! Und so sehr ich die Levels zu Beginn liebe, so sehr hasse ich die schmalen Korridore und generell eher Minen-/Kanal-Welten, die nichts bieten außer Einöde! Es macht einfach keinen Spaß, in engen oder unterirdischen Gegenden zu verbringen und dann oftmals gegen diese spinnenähnlichen Viecher, mutierte explodierende Wesen oder die dummen Läufer aus dem zweiten Teil zu kämpfen! Letzteres gehört zum schlimmsten Gegnertyp (mit den Unsichtbaren aus Teil 2), den die Serie hinzugefügt hat! Es macht keinen Spaß...

Das sind leider Dinge, die mir am Ende den Spielspaß doch erheblich heruntergedrückt haben. Rein von den Daten her bietet das Spiel unglaublich viel Positives und sollte eigentlich daher mit Abstand als der beste Teil der Serie betrachtet werden. Aber durch den Verlauf der Geschichte, durch die langweiligen Levels, durch gewisse spaßraubende Gegnertypen ist es für mich ein Spiel, das zwar wert ist, gespielt zu werden (alleine der Anfang!!!), aber der Spielspaß dennoch öfters behindert wird.

Spielspaß: 8 von 10
 
Zuletzt bearbeitet:
Killzone 2 (PS3)

Ein Brett. Ich erinnere mich noch genau, als ich es damals zum ersten Mal gespielt habe, wie sehr ich die Steuerung gehasst habe. Von Spielen wie Halo bis Call of Duty war ich eine extrem präzise Steuerung gewohnt, die Killzone in dieser Form nicht geboten hat – oder vielleicht auch gar nicht bieten wollte. Es musste über ein Jahrzehnt vergehen und quasi das Aussterben solcher pompösen Ego-Shooter eintreten, damit ich die Brillanz von KZ2 anerkennen konnte. Schon damals hieß es: "Der Spieler soll sich schwerfälliger steuern, da er in einer fetten Montur steckt", aber ich empfand das immer als Ausrede für eine miserable Steuerung. Diesmal jedoch nicht...

Es fühlt sich wirklich großartig an, mit einem, überspitzt formuliert, Panzer durch die Häuserschluchten zu laufen und mit dem gewaltigen Feedback und Sound seiner Waffen Häuserkampf zu betreiben. Es wummst und knallt überall, und man hat ein richtiges Mittendrin-Gefühl. Die Optik ist nach wie vor sensationell. Klar, die Gesichter haben nicht das hohe Niveau von heutigen Standards, aber es passiert auf dem ganzen Bildschirm ständig etwas. Sei es in der Luft, wenn Flugzeuge sich bekämpfen, Gebäude in Schutt und Asche gelegt werden (teilweise sind Abschnitte sogar zerstörbar!) oder verschiedene Effekte das Bild bereichern – wie z.B. Unwetter, Staub etc. Ein unglaublich lebendiges Bild! Wer das Spiel mit einer Anlage oder Kopfhörern spielt, wird ein richtig schönes Erlebnis haben! Wenn neben dir ein Gebäude einstürzt, dein Controller durch das Abfeuern deiner Waffe erzittert und der brachiale Sound von Kugelhagel dir um die Ohren fliegt, dann weißt du, dass du die volle Stärke von Killzone erlebst.

Wenn ich KZ2 aber mit den Ego-Shootern der damaligen Generation vergleiche (auch Xbox 360), so würde es bei mir aufgrund der extrem starken Konkurrenz niemals in die Top 10 schaffen. Leider kann man permanent nur zwei Waffen tragen! Und teilweise sind die Waffen so langweilig, dass es besonders nach Resistance 3 fast ein Verbrechen ist, sowas zu erleben. Die Waffen haben zwar Wumms, aber keinen Charakter. Weiterhin ist das Spiel technisch nicht ganz sauber. Zwar spielt es sich die meiste Zeit flüssig, aber es kommt immer wieder zu kleinen Ladezeiten, die mich schnell an Morrowind oder Oblivion erinnert haben. Man rennt durch die Gegend, und plötzlich bleibt das Spiel für einige Sekunden stehen. Das ist einfach nicht gut gemacht und reißt einen immer wieder aus dem Spiel. Und manche Charaktere gehen einem mit ihrem Verhalten unglaublich auf die Nerven... Ich mag das Grau-in-Grau-Setting zwar, aber ein bisschen, ein ganz kleines bisschen mehr Vielfalt in der Umgebung hätte schon sein können – auch wenn ich damit gut leben konnte. Und was ich komplett vergessen hatte, ist, dass der Endboss ein echter Arsch ist. Meine Güte, ist der Kampf schlecht designt. Die hatten scheinbar keine Ahnung, wie man einen spaßigen Endkampf erstellt.

Ein sehr guter Ego-Shooter, der unbedingt ein Remaster benötigt, um das schreckliche Killzone von der PS4 wieder vergessen zu machen.

Spielspaß: 8 von 10

Killzone 3 (PS3)

Das Ende meiner Ego-Shooter-Reise auf der PS3 (und meines Urlaubs). Das Schöne für mich war, dass das Spiel komplett neu für mich war. Ich kann es nicht mehr genau sagen, warum, aber ich habe erst vor einigen Jahren erfahren, dass es tatsächlich noch einen dritten Teil gab. Wobei es mir wahrscheinlich egal gewesen wäre, da ich nie ein großer KZ-Fan war, noch war ich ein großer PS3-Fan. Ich bin halt der Xbox-Typ – besonders bei Ego-Shootern.

Killzone 3 macht alles besser als der Vorgänger! Mir fällt kein Aspekt ein, der mir nicht besser gefallen hat. Die Story ist zwar nicht so wichtig, aber sie setzt genau am Ende von KZ2 an und bringt es auch "gut" zu Ende. Was da alles auf dem Bildschirm passiert, ist nochmals heftiger als im Vorgänger, und diesmal erlebt man auch ständig verschiedene Dinge. Nicht nur die Locations brillieren mit Vielfalt (Eis, Wald etc.) und sehen unglaublich gut aus, sondern auch die Nutzung von verschiedenen Waffen und Fahrzeugen – diesmal gibt es sogar Jetpacks! Es fühlt sich permanent so abwechslungsreich an, ohne die Wucht des Krieges vom Vorgänger zu verlieren! Aus dem Bauch heraus würde ich sagen, dass KZ3 zu den drei schönsten Spielen der damaligen Generation gehört. Man muss den Entwicklern die Füße küssen für das, was sie da auf die Beine gestellt haben – diesmal sogar ohne komische Ladesequenzen während des Spielens. Und man kann immerhin sogar drei Waffen statt nur zwei mitnehmen.

Das Einzige, was mich etwas gestört hat, ist, dass der Schwierigkeitsgrad an manchen Stellen stark anzieht. Wer wie Rambo um die Ecke rennt, wird schneller sterben, als ihm lieb ist. Das fühlt sich in manchen Situationen etwas unfair an, aber durch überlegtes Vorgehen kann man es eigentlich immer schaffen. Den Charakteren wurde auch mehr Gewicht verliehen, aber KZ ist keine Serie, die durch tiefgreifende oder sympathische Charaktere brilliert. Im Gegenteil, ich habe die ganze Zeit gehofft, dass ein Kamerad endlich draufgeht... Wenn ich aber darüber nachdenke, kann man den einen oder anderen Bösewicht im dritten Teil positiv erwähnen. Das hat zumindest mehr Tiefe als im zweiten Teil.

Ich verstehe nicht, warum Killzone 3 schlechter bewertet wurde als der zweite Teil. Für mich ist es einer der besten Ego-Shooter der damaligen Generation, und ich hatte überraschend unglaublich viel Spaß damit!

Spielspaß: 9 von 10
 
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