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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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yoshis crafted world.jpg


Yoshis Crafted World (Switch)

Ich liebe Yohsi... nicht umsonst steht meine ganze Bude voll mit den kleinen Viechern... ich liebe auch Yoshis Wooly World auf der Wii U. Aber Crafted World? Hmm... das war nicht so einfach. Ich hab begeistert losgelegt, aber diese Begeisterung ist schnell abgeflacht. Wie immer wollte ich gleich alles erledigen. Aber genau da liegt das Problem... diese ganzen Suchaufgaben... die Levels immer mehrfach spielen und nach dümmlichen Dingen suchen. Oft dann mehrfach von vorne nach hinten weil man genau das letzte Teil nicht finde... buh... da hats dann schon oft an Motivation gefehlt und ich hab das Spiel wieder lange zur Seite gelegt.
Irgendwann hab ich mir dann scheiß drauf gedacht... ich hab die normalen Levels gespielt, dort alle Blumen gesucht, alle Münzen gesammel, kein Leben verloren und auf zum nächsten Level. Das Zwischenzeuchs hab ich total ignoriert. Und plötzlich wars wieder ein tolles Yoshi-Spiel... es machte Spass, alle Sachen in den Levels zu finden hat Laune gemacht und die Motivation hochgehalten. Und dann wars auch schon vorbei.
Aus der Perspektive hat Crafted World dann doch sehr viel Spass gemacht... aber eben nur wenn ich einen Teil des Spiels ignoriert habe. Das hinterlässt dann schon einen faden Beigeschmack.
Im direkten Vergleich zu Wooly World schneidet Crafted World auch schlechter ab... der Grafikstil ist bei WW in meinen Augen besser, das Leveldesign ist besser und der Schwierigkeitsgrad liegt mit den Herausforderungen später höher. Crafted World versucht einfach zuviel ins Spiel zu packen das nicht wirklich Spass macht... niemand will die Levels nach hirnlosen Sachen im Hintergrund absuchen... niemand will Münzen in einen Spielautomaten werfen um da irgendwelche überflüssigen Kostüme rauszuholen. Während man in Wooly World quasi Mutatoren die das Gameplay verändert haben freischalten konnte... oder andere Yoshifarben... bekommt man hier ein doofes Pappauto umgeschnallt... nääähh... das ist doch Käse.
Unterm Strich bleibt, wenn man diverse Sachen ignoriert, ein anständiges Yoshi-Spiel mit dem man viel Spass haben kann und den üblichen, putzigen Yoshi-Flair verbreitet... aber auch nicht mehr. Etwas schade...
 
marioallstars.jpg


Super Mario Bros. (Super Mario Allstars - SNES via Switch)

Hab das Erscheinen von Super Mario Allstars vom SNES auf der Switch mal wieder als Anlass genommen Teil 1 durchzuspielen. Da ich damals ein Sega-Kind war und neben dem Gameboy nur Master System und Mega Drive hatte kenne ich tatsächlich die NES-Mario-Titel nicht von früher. Von daher verbinde ich nostalgisch gesehen mit den 16-Bit-SNES-Versionen deutlich mehr als mit den NES-Orginalen. Und hier ist mein Favorit klar Teil 1. Teil 2 war ja nie als Mario-Titel konzipiert und das merkt man durch die eigenartige Spielmechanik mit den Rüben sehr stark... für mich war das nie ein wirklicher Mario-Titel. Teil 3 bietet zwar deutlich bessere Mario-Kost und führt erstmals die Oberkarte ein und hat auch sonst eigentlich mehr zu bieten, aber trotzdem bleibt Teil 1 mein liebster Teil.
Bei diesem Durchgang hab ich mal auf Level-Warp verzichtet weil ich einfach mal wieder alle Levels sehen wollte... war mal wieder ein großer Spass, auch wenn die letzten Levels mit den doofen Hammerwerfer und den erratisch schwimmenden Tintenfischen mich immer wieder annerven.
Die ikonische Musik und der Grafikstil (wenn auch aus Mario World geklaut) sind für mich einfach 100% Mario... so muss das sein und so werd ich das wohl immer und immer wieder mal spielen...
 
Thumper [PC]

Schlicht und einfach das beste Rhythmus-Spiel, das ich je gespielt hab. Es bricht das Gameplay von Spielen wie Guitar Hero auf das Minimalste herunter: puren, durch den Spieler erzeugten Rhythmus.
Den Ansatz, den das Spiel dabei verfolgt, kann man mit "gnadenlos" gut umschreiben. Das Spiel attackiert den Spieler mit rasend schnellen Visuals, komplexen, sehr industrial klingenden Rhythmen, die auch vor krummen Taktarten wie 3/8 oder 5/8 nicht halt machen.
Zwischen den kurzen Levels gibt es manchmal kurze Verschnaufpausen, die von atmosphärischen, dröhnenden Klängen unterlegt sind, die aber nach Sekunden wieder erbarmungslos dem nächsten Level weichen.
In den 9 "Welten" steigt dabei der Schwierigkeitsgrad teilweise auf "richtig brutal" an. Wenn man aber im Flow ist undd durch ein Level fliegt, kommt man sich vor, als könne man die Matrix lesen. Unbeschreiblich.

Die Eingaben beschränken sich dabei auf einen Button und das Digipad. Die Kreativität, wie das aber genutzt wird, wie Taktfiguren gebildet, ausgebaut und immer wieder in verschiedenen Kontexten verwendet werden ist bemerkenswert.

Es ist ja eigentlich ein VR-Game, das aber auch am TV unfassbar viel Spaß macht. Wenn ich aber mal ein VR-Headset besitze, wird dieses Meisterwerk sicher nochmal eingelegt.

Wer einen PC hat und GamePass-Abonnent ist, MUSS hier reinschauen. Das SPiel hat einen Sog, den man nur schwer beschreiben kann.

9/10

Kann man kaum besser beschreiben. Und auf der Playsi mit VR-Headset kommt das Ganze nochmal ne Ecke "bedrohlicher" daher. Unbedingt ausprobieren!
 
So nach fast 50 Stunden eben Judgment beendet.

Das Spiel schaut einfach Bombe aus. Die Cut Scenes und die Charakter Modelle liessen
mir bis zum Ende hin jedesmal die Kinnlade runterfallen.Segas Dragon Engine ist der Hammer!

Die Vertonung steht dem in nichts nach. Die englische Sprachausgabe ist Klasse.
Einzig das die dt. Untertitel nicht dazu passen ist ein Wermutstropfen.
Diese richten sich nämlich nach der jap. Sprachausgabe welche ebenfalls auswählbar ist.

Beim Gameplay hat sich seit dem von mir damals auf der PS2 gespielten ersten Yakuza allerdings wenig geändert.
Zwei wählbare Kampfstile, die Möglichkeit per R1 Gegner anzuvisieren oder Ausweichschritte zu tätigen sind die Dinge die mir da jetzt einfallen.
Yakuza Experten hier mögen mich da gerne berichtigen falls ich da falsch liege.
Trotzdem macht das ganze ,in den Story Fights besonders, einfach Laune.

Die Story bietet ein sehr aktuelles Thema welches sich aber erst ein wenig später offenbart.
Einige Wendungen die man zu Beginn so nicht erahnen konnte halten die Spannung hoch.
Leider aber erst nur bis Kapitel 5 und dann hinten raus wieder so ab Kapitel 8-9.
Dazwischen fühlt es sich doch teils arg gestreckt an.

Wer mehr möchte dem stehen zahlreiche Nebenaufgaben zur Verfügung.
Sega Automaten z.B. wie Virtua Fighter oder Kamurocho of The Dead.
Drohnen Rennen welche fast schon ein Spiel im Spiel sind.
Datings , Baseball Batting , ein 3D Cube Center oder Darts.
Hier kann man unzählige Stunden versemmeln!

Noch einen Kritikpunkt habe ich zum Schluss.
Die Zufallskämpfe in den Strassen nerven später.
Noch schlimmer wird es wenn alle 15 Minuten ein gewisser Yakuza Clan auftaucht
und dadurch die Bedrohungsstufe aktiviert wird. Diese läuft dann von 100 auf 0%.
Dazu kommen dann je weiter man voran kommt immer mehr Mini Bosse.
Ich habe nachher nur noch versucht diese Begegnungen zu Umlaufen.

Viel Licht und doch einige Schatten also.
Aufgrund der spannenden Story,dem fetzigen Gekloppe und der irren Technik gebe ich noch eine 8 von 10 Sake.
Bin allerdings für,s erste wieder geheilt von der Yakuza Formel.
 
Batman: Der Feind im Inneren (XBOX ONE X)

Ich mag ja die Telltale Spiele sehr. Angefangen von the walking dead bis zu meinem Favoriten the wolf among us. Natürlich ist nicht jeder ein Fan von dem Prinzip aber es gibt für mich nichts besseres, als nach einem langen und anstrengenden Tag, ein paar Stunden einfach nur der Story zu folgen, ein paar leichte Rätsel zu lösen und einfach ein gutes Gefühl zu haben.

Und genauso ging es mir auch bei Batman. Hierbei handelt es sich um den zweiten Teil und ich wurde nicht enttäuscht. Viel gibt es eigentlich nicht zu sagen: die Grafik ist typisch Telltale Games, einfach nur zweckmäßig, was aber nicht weiter stört. Auch das Gameplay an sich ist sehr einfach gehalten. Kurze leichte Rätsel, viele "drücke a,b oder y" Momente. Aber das weiß man schon, wenn man sich auf solche Spiele einlässt.

Wo Batman wirklich gut punkten kann ist die Story, die ist sehr gut. Im Endeffekt geht es im Spiel darum zu erfahren, warum Joker so geworden ist, wie er jetzt ist. Und das ist top umgesetzt. Dazu werden auch viele andere Charaktere näher beleuchtet und auch der eingefleischte Batman Fan kann noch einiges neues erfahren.

Insgesamt wurde ich wieder gut unterhalten und ich finde es einfach nur schade, dass es dieses Entwicklerstudio nicht mehr gibt. Gibt 8 von 10 Punkte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Doom Eternal

Mein Gott, was für ein Ritt. Das Spiel ist in seiner Charakteristik total einzigartig und meiner Meinung nach nochmal deutlich besser als der Vorgänger. Das Gameplay unterscheidet sich erheblich, man muss wirklich stetig in Bewegung bleiben, immer auf die aktuellen Aktionen reagieren und das Spiel verlangt eine Spielerintelligenz wie kaum ein zweites - so seltsam es bei einem oberflächlich stumpfen Shooter auch klingt. Die Möglichkeiten, die verschiedenen Feinde und Waffen, jeweils immee aufeinander zugeschnitten mit Stärken und Schwächen und die Steuerung sind enorm komplex, dazu kommt das ungeheure Tempo. Man spielt sich regelrecht in einen Rausch und in einen Rhythmus, wird von Minute zu Minute besser, die Musik und Effekte peitschen einen nach vorne.

Anfangs fand ich die Jump-Passagen nervig, mit der Zeit haben sie das Gameplay aber gut aufgelockert. Die Upgrade-Möglichkeiten und die Steuerung gefielen mir sehr gut, verstehe aber, dass es so manchen vielleicht überfordert.

Der Schwierigkeitsgrad.. Ja, vieles wurde dazu schon gesagt. Ich fand es auf normal echt hart, hab dann auf leicht gestellt und das war zwar auch noch herausfordernd, aber ging gut von der Hand. Die gefürchteten Marauder fand ich im Verhältnis echt nicht schlimm, wenn man den Dreh raus hat. Ich glaube, an denen bin ich nur 1-2 mal gescheitert. Ein Boss gegen Ende hatte es dafür umso mehr in sich. Der wahre Endboss war dann zu easy. Irgendwie nicht ganz ausbalanciert.

So oder so, geiles Teil und mal wirklich eine ganz andere Art von Spiel in der Gaming-Landschaft.

9/10
 
resistance burning skies.jpg


Resistance - Burning Skies (PS Vita)

Richtig guter, kleiner Ableger der Serie auf der Vita. Grafisch echt top und nicht viel unter dem großen Bruder Teil 2 auf der PS3. Inhaltlich gibt es mehr vom gleichen, viele coole Waffen mit zwei Feuermodis und einen etwas größeren Fokus auf Nahkampf. Das einzige wirkliche Problem des Spieles ist, wie bei vielen Spielen dieser Art auf der Vita, die beschränke Hardware selbst. Man merkt massiv dass die Vita zu wenige Tasten bietet. Das Fehlen der weiteren 2 Schultertasten und das Drücken der Sticks sind bei einem Shooter einfach scheiße. Man muss regelmäßig auf dem Touchscreen rumdrücken oder sonstige Fingerverrenkungen machen um Standard-Aktionen durchzuführen. Das ist nicht nur unbequem sondern kann in stressigen Situationen auch zum Tod führen. In einem harten Kampf kann ich einfach nicht den Finger von den Sticks nehmen um auf dem Touchscreen eine gezielte Granate zu werfen. Das, und natürlich die teuren Speicherkarten, haben dazu geführt dass ich die Vita eigentlich nie genutzt habe obwohl die eigentliche Technik damals überragend war und sogar heute noch echt gut dasteht. Sehr, sehr Schade. Tolle Spiele wie z.B. Resistance hatte die Vita ja genug... trotzdem landet die Vita jetzt wieder im Schrank, wo sie 95% der letzten Jahre verbracht hat.
 
resistance 3.jpg


Resistance 3 (PS3)

Damit ist die Reihe dann abgeschlossen... mit einem sehr würdigen dritten Teil der der Serie die Krone aufsetzt. Im Grunde ist es, wie bei den Vorgängern, das gleiche Prinzip, nur alles etwas verfeinert und verbessert. Vor allem Grafisch wurde hier auf Abwechslung gesetzt. Während man in den Vorgängern oft ewig durch die gleichen Tunnel gelaufen ist gibts hier deutlich mehr Abwechslung. Und das ganze noch in deutlich hübscher. Toll auch die Licht- und Schatteneffekte. Hier würde ich gerne ein Remaster sehen... das würde auch heute noch hervorragend aussehen.
Wie schon bei Killzone haben wir hier eine grandiose Serie die sich von Teil zu Teil gesteigert hat... während man Killzone in dne Sand gesetzt hat wurde Resistance schlicht fallengelassen... ich hoffe echt dass die Serie auf der PS5 irgendwann wiederbelebt wird!
 
tellmewhy.JPG

Die Life is strange Spiele waren super. Fand es also schade, dass Tell me why nicht auf der Playstation veröffentlicht wird. Um zu checken ob es denn auf meiner alten Krücke von PC noch läuft, habe ich das erste mal ein Game Pass Abo abgeschlossen und bin begeistert von dem Angebot. Stellte sich raus, dass es auf meinem PC noch gut läuft und das Microsoft mit dem Game Pass ne richtig coole Sache am Start hat. Das ist schonmal eine positive Erfahrung auf Grund des Spiels :D

Wer die Life is Strange Spiele kennt weiss was zu erwarten ist. Das Gameplay ist ziemlich gleich. Man folgt der Geschichte in einem Adventure light indem man Schauplätze besucht, mit einigen Objekten interagieren kann und Gespräche führt. Selten gibt es auch ganz kleine Rätsel zu lösen, die aber wirklich nicht schwer sind. Immer wieder gibt es Entscheidungen die zu treffen sind und die eine Auswirkung auf das Verhältnis zu den anderen Charakteren oder den Spielverlauf haben. Bei den Auswirkungen hatte aber ich nicht das Gefühl, dass diese wirklich bewegend sein können.
Die Grafik ist insgesamt schön stimmig nur die Charaktere haben leider häufig fehlende Mimik, was besonders schade ist bei einem Spiel in dem vor allem die Dialoge so viel ausmachen. Kennt man ja von den anderen Dontnod Spielen. Auch eine größere Superkraft ist nicht vorhanden. Stattdessen gibt es ein unsichtbares Band zwischen den Zwillingen mit dem sie Erinnerungen und Gedanken austauschen können. Wahrscheinlich weil auch die Protagonisten älter sind als bei Life is Strange, fand ich die Dialoge besser ausgearbeitet bzw. nachvollziehbarer.

Insgesamt hat mir das Familiendrama, mit einem teils etwas unglücklichen Spannungsbogen, sehr gut gefallen. 8/10
 
Ich habe erst überlegt, ob ich das wirklich als eigenes Spiel bewerten soll, aber im Grunde ist jedes Playset ein eigenes Spiel, von daher:

Disney Infinity Pirates of the Caribbean (zweiter Durchgang):

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Als Disney-Fan könnte Disney Infinity die Offenbarung sein, leider aber ist das Spiel in allen Belangen ziemlich 0815. Es macht nichts wirklich schlecht, aber eben auch nichts wirklich gut. Die Spielmechaniken sind megasimpel, die Grafik bestenfalls mäßig, hinzu kommt, dass viele originale Synchronsprecher fehlen und auf der deutschen Disk leider auch keine englische Sprachausgabe ist. Soviel zum "Hauptspiel".
Das Playset "Fluch der Karibik", das ich zusammen mit meinen Kids durchgezockt habe, sticht dann doch sehr positiv heraus, da es neben dem wirklich sehr simplen Kämpfen und Herumhüpfen auch Gefechte auf hoher See bietet. Die sind zwar ebenfalls auf die nötigsten Funktionen begrenzt, machen aber aufgrund des starken Wellengangs und der coolen Effekte, wenn man gegnerische Schiffe mit Kanonenkugeln durchsiebt, wirklich Laune. Insgesamt kann man sich das Playset daher gut geben, in den 4-5 Stunden wird man wunderbar unterhalten, wenn auch der Charme der Vorlage nie wirklich erreicht wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Anhang anzeigen 129915
Die Life is strange Spiele waren super. Fand es also schade, dass Tell me why nicht auf der Playstation veröffentlicht wird. Um zu checken ob es denn auf meiner alten Krücke von PC noch läuft, habe ich das erste mal ein Game Pass Abo abgeschlossen und bin begeistert von dem Angebot. Stellte sich raus, dass es auf meinem PC noch gut läuft und das Microsoft mit dem Game Pass ne richtig coole Sache am Start hat. Das ist schonmal eine positive Erfahrung auf Grund des Spiels :D

Wer die Life is Strange Spiele kennt weiss was zu erwarten ist. Das Gameplay ist ziemlich gleich. Man folgt der Geschichte in einem Adventure light indem man Schauplätze besucht, mit einigen Objekten interagieren kann und Gespräche führt. Selten gibt es auch ganz kleine Rätsel zu lösen, die aber wirklich nicht schwer sind. Immer wieder gibt es Entscheidungen die zu treffen sind und die eine Auswirkung auf das Verhältnis zu den anderen Charakteren oder den Spielverlauf haben. Bei den Auswirkungen hatte aber ich nicht das Gefühl, dass diese wirklich bewegend sein können.
Die Grafik ist insgesamt schön stimmig nur die Charaktere haben leider häufig fehlende Mimik, was besonders schade ist bei einem Spiel in dem vor allem die Dialoge so viel ausmachen. Kennt man ja von den anderen Dontnod Spielen. Auch eine größere Superkraft ist nicht vorhanden. Stattdessen gibt es ein unsichtbares Band zwischen den Zwillingen mit dem sie Erinnerungen und Gedanken austauschen können. Wahrscheinlich weil auch die Protagonisten älter sind als bei Life is Strange, fand ich die Dialoge besser ausgearbeitet bzw. nachvollziehbarer.

Insgesamt hat mir das Familiendrama, mit einem teils etwas unglücklichen Spannungsbogen, sehr gut gefallen. 8/10

Ich habs nun heute auch durchgespielt und kann dir weitesgehend zustimmen. Insgesamt ein gutes Spiel, allerdings hat mich der kaum vorhandene Spannungsbogen dann doch ziemlich gestört. Teilweise zog es sich leider wie Kaugummi. Mir hat zwar der Konflikt gut gefallen, aber ich musste mich bemühen es komplett dieses Wochenende durchzuziehen, weil es stellenweise leider sehr langweilig war. Es hat jedoch sehr gut getan sich mal von den Teenager-Problemen wegzubewegen. Bzgl. der Animationen stimm ich dir auch absolut zu. Das meiste war einfach nur extrem steif. Leider kann ich nicht mehr beurteilen, ob es in den anderen Spiel auch so extrem war oder ich einfach aufmerksamer werde. Insgesamt gesehen mag ich aber den malerischen Look weiterhin sehr gerne. Da kam kurz der Wunsch auf nach Alaska zu ziehen :lol:
 
Ja, der Spannungsbogen ist wirklich ein Problem. Es gab zu viele Momente die keinen Mehrwert für die Geschichte haben sondern einfach nur langweilig sind. Insgesamt hat es mir aber trotzdem besser als LiS 2 gefallen. Es war strukturierter, weil nicht gefühlt 100 krasse Geschichten in kurzer Zeit erzählt werden müssen. Die Synchro von Michael hat mich auch etwas gestört, im Vergleich zu den anderen Sprechern fällt der klar ab. Und mit Alaska gings mir ähnlich :D
 
singularity.jpg


Singularity (PS3)

Hach... wie gut fand ich damals auf der 360 Singularity... toller Shooter seiner Zeit wie ich sie heute vermisse. Letztens am PC mal in 4K reingeschaut aber irgendwie nicht wirklich weit gespielt... nun auf der PS3 mal wieder beendet.
Kommt zwar an die Platzhirsche Killzone 3 und Resistance 3 nicht ganz ran, punktet aber mit der tollen Zeitmanipulation und einer super Geschichte. Die ist zwar etwas wirr, und evtl. auch nicht ganz logisch... aber welche Zeitreise-Story ist das schon. Ich wurde auf jeden Fall wunderbar unterhalten. Die 3 verschiedenen Enden sind zwar klasse, aber es ist dann doch schade dass man diese nur in der letzten Sequenz beeinflussen kann... hier wäre es im Metro-Style besser gewesen wenn kleine Dinge über den Spielverlauf über das Ende entscheiden. So läd man den letzten Spielstand und wählt das andere Ende aus... Schade.
Insgesamt ein toller Shooter aus fast schon alten Zeiten wie ich sie mag... Half-Life, Metro, Bioshock... hach... sowas hätte ich gerne mal wieder mit aktueller Technik. Singularity 2 wäre toll... war ja gerüchteweise auch irgendwann mal in Entwicklung... aber das war wohl nix... auch Schade.
 
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