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KT Durchgespielt! - Der Thread!

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Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Shovel Knight

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Ein Loveletter an die Sidescroller der 8-Bit Ära wie Castlevania, Megaman & co., der sich nicht nur gekonnt an den besten Spielelementen der großen Vorbilder bedient, sondern auch genügend eigenen Senf dazugibt, um problemlos auf eigenen Beinen zu stehen. Die Pixel-Artworks sowie die Animationen der Sprites sind sehr detailliert, der Soundtrack eingängig und erinnerungswürdig, die Steuerung schnörkellos und präzise und das Leveldesign abwechslungsreich und voller unverbrauchter Ideen. Jedem, der etwas mit oldschool Platformern anfangen kann, ist das Ding bedingungslos zu empfehlen.


Drakengard 3

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Wie schon bei Nier, dem vorherigen Spiel desselben Directors, hat das Ding bei mir trotz vernichtenden Reviews im Netz wieder voll ins Schwarze getroffen. Das Hack & Slash-Gameplay ist zwar bei weitem nicht mit der Tiefe eines Devil May Cry oder Bayonetta zu vergleichen, funktioniert dennoch tadellos, ist flott und dynamisch. Die Story wird im Stil von den alten Drakengard Spielen und Nier wieder möglichst unkonventionell über 4 Handlungsstränge bzw. Endings erzählt, die voneinander losgelöst sind, sich aber dennoch in einigen wichtigen Details ergänzen und letztendlich einen total abgefahrenen Clusterfuck ergeben. Die Charaktere haben, im unterhaltsamen Sinne, allesamt massivst einen am Sender und geben am laufendem Band total anstößigen Bullshit von sich, den herkömmliche Spiele wohl eher nicht thematisieren würden :D

Die technischen Mängel sind leider kaum von der Hand zu weisen: Das Spiel hat recht nervige Kameraprobleme und dafür, dass es nicht besonders toll aussieht bzw. nicht mit neuartigen Effekten um sich wirft oder sonderlich detaillierte Schauplätze bietet, ruckelt das Ding schon ziemlich heftig.
Das sind so ziemlich die beiden Gründe, warum das Spiel in den Reviews im Netz so schlecht abgeschnitten hat, ich hab das Ganze allerdings als nicht allzu krass empfunden bzw. hat es mich nur selten wirklich gestört und kann darüber hinweg sehen. Inhaltlich kommt das Spiel an seinen "Vorgänger" Nier zwar definitiv nicht ran, schlägt aber schon in dieselbe Kerbe ein und macht Spielerisch weitaus mehr Spaß. Oh, und der Soundtrack (vom selben Komponisten) ist ebenfalls wieder klasse :dhoch:
 
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Contrast (One) 1000G
So, das Spiel will ich schon lange spielen und hab die ganze Zeit auf eine One Version gewartet. Artdesign super schön, Licht super schön, Story in Ordnung, Spielzeit nicht so lang (ca. 2-3 Stunden). Hab an einem Tag die 1000G gemacht (vll 5-6 Stunden) und es hat mich sehr gut unterhalten.
 
Contrast hat mir auch sehr gut gefallen, aber das es auf der One 1000GS hat ist schon übertrieben finde ich. Da hätten sie im Gegenzug der PS4-Version auch ne Platintrophäe spendieren können.
 
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Joa, 6,6h und durch. Davon darf man aber ca. eine Stunde abziehen, weil ich mal vergessen habe auszumachen.

War ein durchwachsenes Erlebnis, hab mir von dem Spiel schon mehr erwartet. Story fand ich zwar gut und wurde auch schön erzählt, aber die Puzzle-Elemente haben mir weniger Spaß gemacht. Sehr simpel und nach einiger Zeit immer und immer wieder das selbe.

Auf jeden Fall ist der 1.WK als Szenario positiv zu werten, denn da gibts bisher noch nicht allzu viel und die historischen Fakten, die in jedem Level präsentiert werden, fand ich schon sehr interessant :D
 
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Mit Sniper Elite 3 liefert mir Rebellion ein Spiel, das ich gut und gerne als Geheimtipp einstufen kann. Mit der Serie habe ich mich zuvor nie beschäftigt, weil mir ein eher linear veranlagtes Sniper-Spiel mit WW2-Setting nicht wirklich reizvoll erscheint. Bis ich vor einigen Monaten mehr oder weniger zufällig über eine Headline zum dritten Ableger gestolpert bin und mir dann Gameplay-Szenen angeschaut habe. Und da mich mein erstes Bauchgefühl nie verarscht, schlug ich nun bei der günstigeren PS3-Version direkt zu Release zu.

9 vollwertige Missionen bietet das Spiel, 3 davon sind eher als Appetizer zu verstehen, da sie entweder als Tutorial fungieren, nur als DLC beiliegen oder im Gegensatz zum Rest auf beengtem Indoor-Areal stattfinden. Doch der Kern des Spiels hat mich darin bestätigt, dass es richtig war, SE3 zu spielen. Gigantische, offene Karten, die frei erkundbar sind. Gespickt mit Nebenaufgaben (bei deren Absolvierung das weitere Vorgehen häufig erheblich einfacher wird) und Sammelsachen wie Scharfschützennester oder Kriegstagebücher. Ich bin grundsätzlich erst Mal einige Zeit herumgeschlichen, um mir das Layout und die Patrouillenwege einzuprägen, nur um dann oft durch Zufall einen Aha-Moment zu bekommen, weil ich einen versteckten Eingang oder eine Leiter gefunden habe, auf der man viel bequemer zu seinem Zielort kommen konnte. Die Atmosphäre dabei ist durch die Bank gelungen, ich liebe das sonnig-sandige Flair des Afrika-Szenarios, häufig gab es sogar Oasen mit Gewässern und Palmen, oder zur Abwechslung auch Missionen bei Nacht, die mindestens genau so schön waren. Liebe Entwickler, macht mehr Spiele auf dem schwarzen Kontinent!

Herzstück des Gameplays sind die Sniper- und Schleich-Mechaniken. Ersteres beherrscht das Spiel ziemlich gut, während der Stealth sehr steif wirken kann. Die Möglichkeiten des Körperschleppens und Ablenkens mit Steinen verdienen Lob, die KI weiß aber oft nicht, wie ihr geschieht. Zum Glück kann man zu jederzeit überall speichern, was der Experimentierlust zugutekommt. Uneingeschränkt genial ist aber das Snipern. Auf dem Bauch liegend die Umgebung zu überblicken, um dann mit ruhigem Pulsschlag und ratterndem Motor im Hintergrund einen Headshot zu inszenieren, ist obercool.

Der größte Haken am Spiel ist jedoch die Technik: Animationen sind hölzern, besagte Toastbrot-KI in vielen Situationen, viele grafische Macken (Matschtexturen, Tearing, miese Weitsicht), Gegner und Fahrzeuge sind so gut wie jeder Art von Bewegungs- und Clipping-Fehler unterworfen, einige Abstürze im Spielverlauf, und auch die Trophies zu einigen Missionen wollten nicht freigeschaltet werden. Die Steuerung funktioniert einwandfrei, fühlt sich aber oft unbeholfen an. Superbe und polierte Spielinhalte sind bei weitem keine Selbstverständlichkeit, besonders, wenn man zuvor Watch Dogs gespielt hat. Sniper Elite 3 verdeutlicht mir wieder, dass man Polishing viel zu oft als Standard ansieht.

Unterm Strich ein tolles Spiel. Offene Areale, Afrika-Flair sowie Stealth- und Sniper-Ambitionen tragen das Erlebnis über meine gesamten ~ 12 Spielstunden. Es gibt im Spielebereich kaum was besseres, als solche Sandbox-Miniwelten nach dem ersten Durchlauf noch einmal zu besuchen, um diverse Taktiken auszuprobieren. Genau das habe ich gestern auf einem höherem Schwieriegkeitsgrad bereits begonnen. Bei der Wertung schwanke ich noch zwischen 3.0 und 3.5. Einem Alpha Protocol oder Pate 2 gab ich jeweils 3.0, und das sind gute Beispiele für "Handwerk bremst Konzept aus", wie es hier auch der Fall ist. Die nächsten Spielstunden werden entscheiden.

Post #15.000 btw.
 
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Assassins Creed Black Flag
Eeeeeeendlich durch nach 6-7 Monaten:O_o: und ~40 Std Spielzeit.
Naja gut nur die Hauptstory:ugly:
Bin jetzt insgesamt bei ~65% angelangt und ich glaube mehr wird es nicht mehr.
Tja was soll ich noch sagen?..: die Story war toll, Die Karibik ist toll, Piraten sind toll, Sammelaufgaben sind nicht so toll:O_o:..zumindest in der Fülle.., die Grafik iiiist super toll!...Und Uplay ist gar nicht toll, nein, eher hausgemachte Scheiße:kaffee:
War jedenfalls insgesamt halt toll:gerri: und die Karibik werde ich definitiv vermissen aber jetzt hab ich erstmal genug von Assassinen und Piraten und Rum und Segel ahoi! und dieser ganze Schwachsinn, ich will endlich mit Fucking Samurais duellieren, Sake trinken, Buddhistische Tempel erklimmen und fettwanstige Daimyo's meucheln:motz:
 
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Halo CEA

Tja, was soll ich sagen. Ich schätze die XBOX Classic wirklich sehr als Konsole und wäre damals wohl dafür gestorben eine zu besitzen, aber DEM Titel schlechthin konnte ich schon damals nie etwas abgewinnen. Das Leveldesign wirkt mit dem Artstyle auch damals schon anödend auf mich und es spielt sich doch einfach zu schwammig. Es gab/gibt auch Heute einfach nichts was mich an dem Spiel überzeugen kann. Die Story und Charaktere reißen mich überhaupt nicht mit. Durch die letzten Level musste ich mich richtig quälen, ich hab ab der Bibliothek ein ganzes Jahr gebraucht um es häppchenweise bis zum Ende zu spielen. Ich weiß nicht, was ich an dem Spiel übersehe oder was ich falsch mache, aber Damals wie Heute geht mir zu dem Spiel nur die Wertung ,,Einfach nur ein schlechtes Spiel" durch den Kopf. Loben will ich aber die Umsetzung. Hier haben die Entwickler geziegt wie man ein gutes Remake erstellt und das sollte als gutes Beispiel gelten. Ich werde aufjedenfall noch Halo 3(ODST),Reach und Halo 4 spielen da ich vorallem Halo Reach irgendwie ganz stimmig finde. Den 2.Teil lasse ich aber wohl aus. Eine Wertung vergebe ich nicht, weil es mir einfach nicht möglich ist.
spiel es mal zu zweit
 
Final Fantasy X HD Remaster (Vita)

Ajajajajaj, so beerdigt man also gute Erinnerungen.

Wo fange ich da nur an. Vielleicht bei der Story und Inszenierung, den Markenzeichen der Serie. Furchtbar. Auf unterstem Niveau. Die Story kommt bis zum Schluss gar nicht in Fahrt, über weite Teile hat sich mich nur gelangweilt. Das wäre gar nicht so schlimm, wenn man wenigstens den Schrott anständig inszenieren würde. Jedes Final Fantasy hat diese geilen Szenen. Drama, Mystery, Humor, Action. Jetzt direkt nach dem Durchzocken von X bleibt mir nur diese gruselige Lachszene in Erinnerung. Aber gut, viele JRPGs haben eine schwache große Story und leben von den kleinen Momenten in der Gruppe. Nicht FF X. Überhaupt gibt es sehr wenig Gruppeninteraktion. Ich habe mich richtig gewundert als nach der Hälfte des Spiels plötzlich Rikku so eine starke Bindung zur Gruppe hatte, obwohl es bis dahin keine Charakterentwicklung gab. Immer wieder überraschte mich das Verhalten einzelner Charaktere. Als hätte man zig Skits vergessen. Ist aber vielleicht auch besser so, denn die englische Synchro ist richtig schlecht, die Dialoge schlecht geschrieben und die Zwischensequenzen sehr steif animiert. Später habe ich die Vita bei Zwischensequenzen abgelegt. (Ich liebe eigentlich Zwischensequenzen.)
Am meisten hat mich daran noch geärgert, dass Braskas Pilgerreise, die man in kurzen Sequenzen optional präsentiert bekommt, viel cooler wirkte. Da wäre ich lieber dabei gewesen.

Aber gut, ich mag eigentlich auch das Gameplay der meisten FF-Spiele sehr. Das Herzstück ist natürlich das Kampfsystem. Das ist auch bei X okay. Gerade die Bosskämpfe verlangen im späteren Verlauf viel Taktik, wenn man sich nicht auf Overdrives und andere billige Mittel verlassen will. Die Standardkämpfe sind dafür recht langweilig. Es gibt wenig Gegnertypen und die werden immer wieder nach dem selben Stein-Schere-Papier-Prinzip bezwungen. Dünne Gegner one-hittet Tidus, dicke Gegner Auroch und fliegende Gegner Wakka, für die Puddings (Puddinge?) benutzt man Lulus Magie bis man die Viecher auch mit Auroch one-hittet. Easy und öde, aber immerhin kein Totalausfall. (Übergang zum Rest des Gameplays.)

Wundert mich, dass FF XIII so stark wegen seines Leveldesigns kritisiert wurde, obwohl X deutlich linearer ist. Die Schläuche sind sehr eng und es gibt keinen Platz zur Erkundung. Ähnlich wie bei XIII löst sich die Linearität am Ende etwas in einem größeren Areal und es kommen einige Nebenaktivitäten dazu. Die wirken allesamt aber regelrecht hingeschludert. Blitzball leidet unter einer sehr schlechten KI, die Chocobo-Rennen unter einer sehr schlechten Steuerung, die Monsterjagd ist zum großen Teil anspruchsloses Grinding, über das Blitz-Minigame und die Cactuar-Challenge will ich gar nicht erst sprechen.

Das Party-Management finde ich gar nicht so schlecht. Leider ist auch die Expert Sphere Grid zu linear und zu ausgeglichen was die Stats angeht. So wirklich bewusst einzelne Attribute zu pushen oder Abilities einzusammeln geht erst sehr spät. Gut finde ich, dass man seine Ausrüstung mit verschiedenen Fähigkeiten ausstatten kann, ähnlich wie bei VII, auch wenn es hier leider etwas mühselig ist, weil man erst im Endgame die Mittel dafür hat.


Ich liebe Final Fantasy und noch mehr liebe ich RPGs, aber das ist in beiden Punkten ein sehr schwacher Vertreter und für mich persönlich der schwächste Teil der Reihe (VI - XIII). Es fehlen einfach die Pros neben den ganzen Cons. 5/10 (inkl. RPG-Bonus).
 
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spiel es mal zu zweit


Ich hab es auch zuerst mit jemanden angefangen und muss sagen das es für mich nicht wirklich was geändert hat. Mir wiederspricht dieses Spiel schon im Kern, es gibt absolut nichts was dieses Spiel für mich ausmacht. Ich weiß, dass es einen enorm hohen Metascore hat aber mich überzeugt es einfach nicht. Es gibt aber auch viele Spiele die ich mag, die absolut verteufelt werden. Jericho ist da so ein Beispiel.
 
Final Fantasy X HD Remaster (Vita)

Ajajajajaj, so beerdigt man also gute Erinnerungen.

Wo fange ich da nur an. Vielleicht bei der Story und Inszenierung, den Markenzeichen der Serie. Furchtbar. Auf unterstem Niveau. Die Story kommt bis zum Schluss gar nicht in Fahrt, über weite Teile hat sich mich nur gelangweilt. Das wäre gar nicht so schlimm, wenn man wenigstens den Schrott anständig inszenieren würde. Jedes Final Fantasy hat diese geilen Szenen. Drama, Mystery, Humor, Action. Jetzt direkt nach dem Durchzocken von X bleibt mir nur diese gruselige Lachszene in Erinnerung. Aber gut, viele JRPGs haben eine schwache große Story und leben von den kleinen Momenten in der Gruppe. Nicht FF X. Überhaupt gibt es sehr wenig Gruppeninteraktion. Ich habe mich richtig gewundert als nach der Hälfte des Spiels plötzlich Rikku so eine starke Bindung zur Gruppe hatte, obwohl es bis dahin keine Charakterentwicklung gab. Immer wieder überraschte mich das Verhalten einzelner Charaktere. Als hätte man zig Skits vergessen. Ist aber vielleicht auch besser so, denn die englische Synchro ist richtig schlecht, die Dialoge schlecht geschrieben und die Zwischensequenzen sehr steif animiert. Später habe ich die Vita bei Zwischensequenzen abgelegt. (Ich liebe eigentlich Zwischensequenzen.)
Am meisten hat mich daran noch geärgert, dass Braskas Pilgerreise, die man in kurzen Sequenzen optional präsentiert bekommt, viel cooler wirkte. Da wäre ich lieber dabei gewesen.

Aber gut, ich mag eigentlich auch das Gameplay der meisten FF-Spiele sehr. Das Herzstück ist natürlich das Kampfsystem. Das ist auch bei X okay. Gerade die Bosskämpfe verlangen im späteren Verlauf viel Taktik, wenn man sich nicht auf Overdrives und andere billige Mittel verlassen will. Die Standardkämpfe sind dafür recht langweilig. Es gibt wenig Gegnertypen und die werden immer wieder nach dem selben Stein-Schere-Papier-Prinzip bezwungen. Dünne Gegner one-hittet Tidus, dicke Gegner Auroch und fliegende Gegner Wakka, für die Puddings (Puddinge?) benutzt man Lulus Magie bis man die Viecher auch mit Auroch one-hittet. Easy und öde, aber immerhin kein Totalausfall. (Übergang zum Rest des Gameplays.)

Wundert mich, dass FF XIII so stark wegen seines Leveldesigns kritisiert wurde, obwohl X deutlich linearer ist. Die Schläuche sind sehr eng und es gibt keinen Platz zur Erkundung. Ähnlich wie bei XIII löst sich die Linearität am Ende etwas in einem größeren Areal und es kommen einige Nebenaktivitäten dazu. Die wirken allesamt aber regelrecht hingeschludert. Blitzball leidet unter einer sehr schlechten KI, die Chocobo-Rennen unter einer sehr schlechten Steuerung, die Monsterjagd ist zum großen Teil anspruchsloses Grinding, über das Blitz-Minigame und die Cactuar-Challenge will ich gar nicht erst sprechen.

Das Party-Management finde ich gar nicht so schlecht. Leider ist auch die Expert Sphere Grid zu linear und zu ausgeglichen was die Stats angeht. So wirklich bewusst einzelne Attribute zu pushen oder Abilities einzusammeln geht erst sehr spät. Gut finde ich, dass man seine Ausrüstung mit verschiedenen Fähigkeiten ausstatten kann, ähnlich wie bei VII, auch wenn es hier leider etwas mühselig ist, weil man erst im Endgame die Mittel dafür hat.


Ich liebe Final Fantasy und noch mehr liebe ich RPGs, aber das ist in beiden Punkten ein sehr schwacher Vertreter und für mich persönlich der schwächste Teil der Reihe (VI - XIII). Es fehlen einfach die Pros neben den ganzen Cons. 5/10 (inkl. RPG-Bonus).
Muss dir da aber teilweise leider zustimmen. Habe das Spiel um einiges besser in Erinnerung. War schon teilweise echt dünn wo ich es letztens gespielt habe. Habe mich wirklich drauf gefreut, aber jetzt bin ich auf der stillen Ebene und habe kein Elan weiterzuspielen.
 
Und was macht X besser?
Beide Spiele sind extrem linear. X hat mehr miserable Nebentätigkeiten, XIII dafür mehr Offenheit in Pulse.
Kampfsystem ist bei X langweilig und wird nur bei wenigen Bossen gefordert, bei XIII sind Standardgegner auch lange Zeit sogar noch öder, aber dafür gibt es mehr taktisch anspruchsvolle Bosse.
Charakterentwicklung/Party Management ist von mir aus bei X minimal besser, aber insgesamt sehr ähnlich.
Story ist gleichwertig, aber XIII hat die deutlich bessere Inszenierung und auch deutlich bessere herausgearbeitete Charaktere und gut geschriebene Dialoge. X ist in dem Punkt eine Katastrophe, XIII ist okay.

@Roestnuss
Dann ist es zumindest fast vorbei und am Ende kommen immerhin typische FF-Sequenzen. Ich könnte eh über viele Kritikpunkte hinwegsehen, wenn irgendwas Gutes an dem Spiel wäre, ein top Kampfsystem, ein schönes Minispiel, ein cooler Charakter, eine denkwürdige Szene, aber in dem Spiel gibt es nur schlecht bis mittelmäßig.
 
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Ging kurz nach dem Release etwas unter bei mir, doch gestern hab ich es wieder hervorgekramt, ein neues Spiel gestartet und eben lief auch schon der Abspann. Bis auf die Tatsache, dass es insgesamt zu einfach ist, gibt es nichts zu bemängeln. Cleveres Spieldesign auf allerhöchstem Niveau, Spielfluss in Perfektion und eine Untermalung, die das Herz eines jeden Liebhabers aufgehen lässt.

Die perfekte ALttP-Hommage und wohl das beste Handheld-Spiel aller Zeiten - danke Shikata, danke Nintendo!
 
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