@pil
Wobei du beim Stitchen zwar den großen Bildausschnitt hast, dir aber die charakteristische Bildwirkung eines Weitwinkels fehlt. Lässt sich natürlich im Photoshop auch irgendwie aufwendig im Nachhinein hinzu fügen, aber das trifft auf fast alles in der Fotografie zu. Ziel eines jeden Fotografen sollte es aber eigentlich sein Bilder Out-Of-Cam zu schießen, an denen möglichst wenig getan werden muss.
Klar sind Festbrennweiten toll, da sie sehr oft qualitative Vorteile gegenüber den Zooms bieten (besonders die teuren Festbrennweiten), aber nur dann, wenn man wirklich bewusst und mit einer relativ fixen Idee im Kopf fotografiert. Fürs Knipsen oder flexible Fotografieren bzw. wenn es denn mal schnell gehen muss eher ungeeignet.
Bei den Festbrennweiten ist es umso wichtiger zu erkennen, in welchen Brennweiten man denn eigentlich favorisiert unterwegs ist. Bin ich nun mehr der Portrait Junky? Dann wirds irgendwas um die 85mm werden. Eher der Normalbereich, der dem menschlichen Sichtfeld am nächsten kommt? Dann wohl eher etwas um die 50mm und so weiter.
Lichtstärke ist zwar eine tolle Sache, aber gerade im Bereich der Landschaftsfotografie eher nebensächlich. Du arbeitest hier oft mit niedrigen Brennweiten, was eine Tiefenunschärfe sowieso nicht gerade begünstigt und meist willst du eher die Tiefenschärfe erreichen. Für Tiefenunschärfe würde ich viel eher zu Tele-Objektiven (Zooms oder Festbrennweiten) raten, welche die Tiefenunschärfe rein von ihrer Beschaffenheit bereits begünstigen und mit kleiner Blendenzahl nochmal einen ordentlichen Boost erhalten.
Vielleicht bist du hier auch zu sehr aufs Filmen fixiert, aber gerade in der Fotografie fotografiere ich wirklich sehr selten auf extrem niedriger Blendenzahl.
Ganz einfach deshalb, weil ich einen klar definierten Bereich knackscharf haben möchte. Bei zu geringer Blendenanzahl ist mir der Schärfebereich oft bereits viel zu gering und das Bild erhält für mich einen Schnappschusscharakter. Natürlich wird es immer wieder mal gerne als Stilmittel verwendet, aber ich fotografiere selbst selten mit weniger als Blende 4. Das tat ich am Anfang gerne, weil es einfach spaßig war mit der Unschärfe zu spielen, aber seitdem in meinem Kopf oder am Handy ständig der Depth of Field Calculator abläuft, hat sich das entschieden geändert.
Ich würde soetwas eher unter Special Interest stecken.
Für einen Anfänger finde ich es halt einfach wichtig, dass er am Anfang ein Zoom zum Testen hat, um daran seine eigenen Neigungen zu erkennen und sich dann ganz nach seinem eigenen Bedarf zu spezialisieren.
Wobei du beim Stitchen zwar den großen Bildausschnitt hast, dir aber die charakteristische Bildwirkung eines Weitwinkels fehlt. Lässt sich natürlich im Photoshop auch irgendwie aufwendig im Nachhinein hinzu fügen, aber das trifft auf fast alles in der Fotografie zu. Ziel eines jeden Fotografen sollte es aber eigentlich sein Bilder Out-Of-Cam zu schießen, an denen möglichst wenig getan werden muss.
Klar sind Festbrennweiten toll, da sie sehr oft qualitative Vorteile gegenüber den Zooms bieten (besonders die teuren Festbrennweiten), aber nur dann, wenn man wirklich bewusst und mit einer relativ fixen Idee im Kopf fotografiert. Fürs Knipsen oder flexible Fotografieren bzw. wenn es denn mal schnell gehen muss eher ungeeignet.
Bei den Festbrennweiten ist es umso wichtiger zu erkennen, in welchen Brennweiten man denn eigentlich favorisiert unterwegs ist. Bin ich nun mehr der Portrait Junky? Dann wirds irgendwas um die 85mm werden. Eher der Normalbereich, der dem menschlichen Sichtfeld am nächsten kommt? Dann wohl eher etwas um die 50mm und so weiter.
Lichtstärke ist zwar eine tolle Sache, aber gerade im Bereich der Landschaftsfotografie eher nebensächlich. Du arbeitest hier oft mit niedrigen Brennweiten, was eine Tiefenunschärfe sowieso nicht gerade begünstigt und meist willst du eher die Tiefenschärfe erreichen. Für Tiefenunschärfe würde ich viel eher zu Tele-Objektiven (Zooms oder Festbrennweiten) raten, welche die Tiefenunschärfe rein von ihrer Beschaffenheit bereits begünstigen und mit kleiner Blendenzahl nochmal einen ordentlichen Boost erhalten.
Vielleicht bist du hier auch zu sehr aufs Filmen fixiert, aber gerade in der Fotografie fotografiere ich wirklich sehr selten auf extrem niedriger Blendenzahl.
Ganz einfach deshalb, weil ich einen klar definierten Bereich knackscharf haben möchte. Bei zu geringer Blendenanzahl ist mir der Schärfebereich oft bereits viel zu gering und das Bild erhält für mich einen Schnappschusscharakter. Natürlich wird es immer wieder mal gerne als Stilmittel verwendet, aber ich fotografiere selbst selten mit weniger als Blende 4. Das tat ich am Anfang gerne, weil es einfach spaßig war mit der Unschärfe zu spielen, aber seitdem in meinem Kopf oder am Handy ständig der Depth of Field Calculator abläuft, hat sich das entschieden geändert.
Ich würde soetwas eher unter Special Interest stecken.
Für einen Anfänger finde ich es halt einfach wichtig, dass er am Anfang ein Zoom zum Testen hat, um daran seine eigenen Neigungen zu erkennen und sich dann ganz nach seinem eigenen Bedarf zu spezialisieren.

Kenne mich mit der Materie echt noch nicht aus, aber ohne Hardware lerne ich so ungern 


Habe jetzt irgendwo so viel gelesen, aber fühle mich keinen Schritt weiter ... habe echt zu wenig Ahnung von der Materie. Im DSLR Forum kann ich 3/4 der Beiträge vergessen, da mir da so viel Latein drin steckt das ich eh nichts verstehe
Und wie gesagt, ich hätte halt erst gerne etwas in der Hand um mit rum zu spielen, bevor ich mir über irgendwelche Brennweiten Gedanken mach 
