Sisaya
Nerdina
Kind war ich in den 90ern und wir fanden es alle doof, dass die Generation ja nur noch viereckige Augen hat (Konsolen, PC, Privatfernsehen...) und generell ja früher alles besser war. Jetzt bin ich älter und mitten im Berufsleben etc. und ich merke in meinem Bekanntenkreis, dass die Sicht wieder von vorne losgeht ala "die heutige Jugend ist ja so doof/dumm etc.".
Ehrlich gesagt finde ich das traurig. Ist bei vielen die eigene Erinnerung selber schon so weit weg? Auch die Aussage, dass die Schule ja so viel einfacher geworden ist als vor 30-40 Jahren (die Schule war also schon zu meiner damaligen Zeit ja schon sooo einfach...)... daran glaube ich ebenfalls nicht. Eigentlich müsste ich als Ingenieurin ja Mathe- oder Physik-Abiarbeiten mit einem Klacks bestehen, ohne vorheriges guttes Büffeln würde ich da aber wohl sang- und klanglos durchfallen. Einfach weil ich in meinem Job mit Formeln und Zahlen nicht jonglieren muss. Ableitungen, Geometrie etc. brauche ich alles derzeit nicht. Ich weiß auch nicht, was aktuell überhaupt alles an Wissen abgefragt wird. Da kommt sicherlich immer wieder mehr dazu.
Also woher kommt einfach diese Sichtweise, dass angeblich die nachfolgende Jugend immer als schlimmer/dümmer angesehen wird als die eigene?
Selbst hier in Spieleforen lese ich ab immer mal wieder, dass dieses oder jenes Spiel doch viel zu komplex oder kompliziert sei für 12 oder 14 Jährige. Aber gerade in diesem Alter stürzt man sich doch eher in die Spielmechanik, wenn es einen gepackt hat. Vor allem, da man noch die Zeit hat (wobei ich auch hier nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Schulzeiten und Hausaufgaben bin).
Ehrlich gesagt finde ich das traurig. Ist bei vielen die eigene Erinnerung selber schon so weit weg? Auch die Aussage, dass die Schule ja so viel einfacher geworden ist als vor 30-40 Jahren (die Schule war also schon zu meiner damaligen Zeit ja schon sooo einfach...)... daran glaube ich ebenfalls nicht. Eigentlich müsste ich als Ingenieurin ja Mathe- oder Physik-Abiarbeiten mit einem Klacks bestehen, ohne vorheriges guttes Büffeln würde ich da aber wohl sang- und klanglos durchfallen. Einfach weil ich in meinem Job mit Formeln und Zahlen nicht jonglieren muss. Ableitungen, Geometrie etc. brauche ich alles derzeit nicht. Ich weiß auch nicht, was aktuell überhaupt alles an Wissen abgefragt wird. Da kommt sicherlich immer wieder mehr dazu.
Also woher kommt einfach diese Sichtweise, dass angeblich die nachfolgende Jugend immer als schlimmer/dümmer angesehen wird als die eigene?
Selbst hier in Spieleforen lese ich ab immer mal wieder, dass dieses oder jenes Spiel doch viel zu komplex oder kompliziert sei für 12 oder 14 Jährige. Aber gerade in diesem Alter stürzt man sich doch eher in die Spielmechanik, wenn es einen gepackt hat. Vor allem, da man noch die Zeit hat (wobei ich auch hier nicht mehr auf dem aktuellen Stand der Schulzeiten und Hausaufgaben bin).
