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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Du hast gar nichts verstanden, du liest nur raus was du lesen willst.
Daher lohnt eine Dikussion .
mit dir nicht.
Aber ich bin sicher du wirst sehr viel Zuspruch bekommen!
Gute Besserung!

Woher der Ärger?
Du stellst in den Raum, dass deine Freunde es lachhaft finden wie Deutsche sich bemühen auf korrekte Sprache zu achten.
Erkennst aber an dass es irre und beklopft wäre Schwarze mit Mohrenkopp anzusprechen, da es durchaus als rassistisch und beleidigend aufgefasst werden kann. Ergo - es auch nicht verkehrt sein kann - auch Produkte, aufgrund dieser beleidigenden und rassistischen Konnotation, nicht so zu umschreiben.

Sprich, das finden einer korrekten Sprache eben nicht "völlig egal" ist und eben doch ein Problem in der Ansprache bestehen kann.
Die Bemühungen eben nicht völlig lächerlich und dämlich sind.
 
Bevor hier jetzt irgendwer kommt und meint: "Es ging ihm doch gar nicht um den Begriff Mohrenkopp, sondern um die Begriffe farbiger, schwarzer oder dunkelhäutiger".

Ihm ging es darum zu behaupten und für alle festzustellen, indem er seine PoC Freunde als Beispiel einbringt, dass das finden einer korrekten Sprache lächerlich sei und Begriffe wie farbiger, schwarzer oder dunkelhäutiger überhaupt keine Problem sein können. Stellvertretend vorgetragen auch für alle anderen Schwarze Personen. Und sich dieses Problem nur Deutsche unter sich ausdenken. Ergo dass der ganze versuch eine korrektere Sprache zu finden Schwachsinn ist.

Ich versuch den Begriff farbiger in meinen Sprachgebrauch gar nicht mehr zu verwenden und den Begriff dunkelhäutiger so weit es geht zu umgehen. Und Schwarze Person mehr und mehr mit PoC auszutauschen, es sei denn mir geht es speziell um Schwarze als Schwarze Personen.

Weil ich aus eigener Erfahrung gelernt hab, dass farbiger oder dunkelhäutiger für einige tatsächlich ein Problem darstellt.
 
Aber bedeutet people of color auf deutsch nicht farbiger? versteh den Sinn nicht. Bin Deutscher, also heißt das bei mir auch so. Oder soll ich die jetzt "bunti" nennen? Möchte mal wissen wer da auf die barikaden gehen soll wenn ich schwarzer oder farbiger sage?! Wird ja immer blöder, echt mal. :vogel:

Außerdem versteh ich nicht wieso die uns weiße nennen können, wenn wir nicht schwarze sagen dürfen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Aber bedeutet people of color auf deutsch nicht farbiger? versteh den Sinn nicht. Bin Deutscher, also heißt das bei mir auch so. Oder soll ich die jetzt "bunti" nennen? Möchte mal wissen wer da auf die barikaden gehen soll wenn ich schwarzer oder farbiger sage?! Wird ja immer blöder, echt mal. :vogel:

Außerdem versteh ich nicht wieso die uns weiße nennen können, wenn wir nicht schwarze sagen dürfen?


Der Mingo war doch so hilfreich einen Link zu diesem Thema zu posten, der auf ein paar deiner Fragen genauer eingeht:

https://www.amnesty.de/2017/3/1/glossar-fuer-diskriminierungssensible-sprache

Farbige/farbig ist ein kolonialistischer Begriff und negativ konnotiert. Eine Alternative ist die Selbstbezeichnung People of Color (PoC, Singular: Person of Color). Begriffe wie "Farbige“ oder "Dunkelhäutige“ lehnen viele People of Color ab. Die Initiative "der braune mob e. V.“ schreibt: "Es geht nicht um ‚biologische‘ Eigenschaften, sondern gesellschaftspolitische Zugehörigkeiten.“ Um das deutlich zu machen, plädieren sie und andere dafür, die Zuschreibungen Schwarz und Weiß groß zu schreiben.* Eine alternative Schreibweise ist, weiß klein und kursiv zu schreiben.

Wenn du nicht-Weiße Personen/Gruppen beschreiben willst, wäre halt People of Color (PoC) die beste, da die Mehrheitlich gewünschte beziehungsweise am wenigsten negativ konnotiert wahrgenommene Form der Zuschreibung. Wenn es dir Speziell um Schwarze geht dann halt Schwarze. Nett wäre es, wenn man in Schreibform auf den Hinweis oben Achtet, um auf die gesellschaftliche und nicht biologische Eigenschaft hinzudeuten.

Annehmen, lernen und respektieren ... damit dann halt auch höflich und nett sein.


Edit: Und wenn du, weil du ein echter "Deutscher" bist ein Problem mit Englischen Begriffen im "deutschen" Alltag hast. Obwohl du deinen Jeans vermutlich auch Jeans nennst, deinen Personal Computer als PC abkürzt oder deinen Smart Phone/Smart TV eben halt Smart Phone oder Smart TV nennst. Dann nutz doch statt Farbiger lieber Person der Farbe/Person von Farbe oder ähnliches.

Edit2: Letztendlich kannst du aber natürlich auch einfach bei deinen gelernten Begriffen bleiben. Musst aber damit rechnen, dass nicht jeder PoC oder speziell Schwarze Person freudig auf Begriffe wie "Farbiger" oder "Dunkelhäutiger" reagiert.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich kanns zwar irgendwie verstehen, aber man wird mich trotzdem niemals PoC sagen hören.

Ich hab mich anders herum entschieden, man wird mich nicht mehr Farbiger oder Dunkelhäutiger sagen hören, es sei denn ich muss den Begriff in einem bestimmten Kontext verwenden um etwas deutlich zu machen. Jeder kann sich entschieden von welcher Richtung er das angehen will.
 
Das Problem ist dass solche Diskussionen im Internet noch nie irgendwas positives gebracht haben.

Sie dienen lediglich dazu den eigenen Standpunkt zu zementieren. Die Allerwenigsten sind doch dazu bereit sich den Ideen der Gegenseite auch nur ein Stück weit zu öffnen. Und so diskutiert man munter im Kreis bis.

Ob man jetzt (im deutschsprachigen Raum) "Farbiger" bzw. "farbige Person" oder "PoC" sagt sagt ist doch in Wahrheit nur Larifari weil man das grundlegende Problem nicht lösen kann/will. Wie schon bei der Genderdebatte wäre es wohl den Betroffenen wesentlich lieber wenn die Hauptprobleme behoben wären.

Die Nomenklatur ist doch eigentlich nur ein Nebenschauplatz den man betreibt um sich nicht gänzlich hilflos zu fühlen. Und da sehe ich wiederum schon eine Daseinsberechtigung dafür. Aber im Internet bringt's nix, das gehört ins echte Leben verlagert.
 
@Evin

Da bin ich mir nichtmals sicher. Bestimmt nicht bei allen Menschen. Ich kann da nur für mich sprechen (bin da dann sicher aber nicht alleine), aber es gibt und gab aber schon Dinge, wo ich meinen Standpunkt zwar vertreten habe, nach solchen Diskussionen aber stark sensibilisiert das Thema im "echten Leben" betrachtet habe. Und da kam es auch schon vor, dass sich Denke und Handeln dann doch verändert haben.

Oft sind das auch Lernprozesse, die eben genau durch solche Diskussionen angestossen werden.

Und ich finde es auch wichtig und gut, dass diese Diskussionen im Internet stattfinden. Ich musste (wie wohl viele hier) PoC erstmal googlen, da ich im "echten Leben" noch nie mit dem Begriff in Berührung gekommen bin. Jetzt aber schon.

Insofern ist der eigene Standpunkt für die Zukunft wohl unwichtiger als die Tatsache, mit wem du diskutierst. Manche Menschen ändern ihre Denke und Standpunkt nie, andere sind zumindest offen.
 
Es fühlen sich ja immer nur die beleidigt, die damit eigentlich absolut gar nichts zu tun haben.

Was sagen denn solche Leute dazu, dass z.B. hier bei uns zu einem Dickmann immer noch Mohrenkopf gesagt wird?

Oder Schwarzer bzw Farbiger ist hier auch noch sehr geläufig.

Oder das Zigeunerschnitzel.

Edit: Da fällt mir noch was von einer Band ein

Knorkator.jpg
 
Zuletzt bearbeitet:
Es fühlen sich ja immer nur die beleidigt, die damit eigentlich absolut gar nichts zu tun haben.

Was sagen denn solche Leute dazu, dass z.B. hier bei uns zu einem Dickmann immer noch Mohrenkopf gesagt wird?

Oder Schwarzer bzw Farbiger ist hier auch noch sehr geläufig.

Oder das Zigeunerschnitzel.

Edit: Da fällt mir noch was von einer Band ein

Knorkator.jpg
Aber Ihr esst schon mit Messer und Gabel ??

;)
 
Der Mingo war doch so hilfreich einen Link zu diesem Thema zu posten, der auf ein paar deiner Fragen genauer eingeht:

https://www.amnesty.de/2017/3/1/glossar-fuer-diskriminierungssensible-sprache



Wenn du nicht-Weiße Personen/Gruppen beschreiben willst, wäre halt People of Color (PoC) die beste, da die Mehrheitlich gewünschte beziehungsweise am wenigsten negativ konnotiert wahrgenommene Form der Zuschreibung. Wenn es dir Speziell um Schwarze geht dann halt Schwarze. Nett wäre es, wenn man in Schreibform auf den Hinweis oben Achtet, um auf die gesellschaftliche und nicht biologische Eigenschaft hinzudeuten.

Annehmen, lernen und respektieren ... damit dann halt auch höflich und nett sein.


Edit: Und wenn du, weil du ein echter "Deutscher" bist ein Problem mit Englischen Begriffen im "deutschen" Alltag hast. Obwohl du deinen Jeans vermutlich auch Jeans nennst, deinen Personal Computer als PC abkürzt oder deinen Smart Phone/Smart TV eben halt Smart Phone oder Smart TV nennst. Dann nutz doch statt Farbiger lieber Person der Farbe/Person von Farbe oder ähnliches.

Edit2: Letztendlich kannst du aber natürlich auch einfach bei deinen gelernten Begriffen bleiben. Musst aber damit rechnen, dass nicht jeder PoC oder speziell Schwarze Person freudig auf Begriffe wie "Farbiger" oder "Dunkelhäutiger" reagiert.
sorry, aber sie sind doch dunkelhäutig, so wie ich weiß bin. Wer soll sich da negativ davon angegriffen fühlen? Wenn ein Mensch klein ist, oder dick, ist das doch auch so und man redet auch so über ihn, wenn man ihn beschreiben will.
wenn einer damit ein Problem hat kann er mir das gerne sagen und wir diskutieren darüber.
das man nicht mehr Neger oder Mohr sagt, ist ja nicht erst seit heute so und das ist wirklich diskreminierend, aber farbiger oder schwarzer ist doch egal. es darf doch nicht gleich wieder so sein das sich darüber wieder übelst empört wird und mit der rassismuskeule geschwungen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird immer nur ein Problem wenn es andere daraus eins machen.
Ich muss gestehen das ich PoC noch nie gehört hab und kann damit nichts anfangen damit im alltag.
Ich werde auch weiterhin denn Schaumkuss(musste jetzt echt kurz überlegen wie man das ding anders nennt) Mohrenkopf verwenden wie eh und je.Und sollte sich davon jemand diskriminiert fühlen, hier ein Taschentuch du wirst es überleben .Es ist ja nicht so, dass ich denn täglich in der öffentlich laut benenne :vogel:
Wir haben in der heuteigen Zeit echt andere Sorgen auf der Welt wie Kriege,Vertreibung,Altersarmut,MRSA,Hass auf fremde Menschen,Insektensterben.

Das sind doch nur Randkämpfe wo für die meisten in der Gesellschaft am A*****vorbei gehen, wodurch man aber trozdem abgelenkt wird und die wichtigeren Dingen aus denn Augen verliert.Wie gehts dem Waldbrand am Amazonas?

Es ist immer wieder belustigend worüber hier über Seiten lang diskutiert wird man dann eh nur auf denn kleinsten nenner zusammenkommt. Kommt mir hier schon vor wie bei der CDU/SPD
 
Steht dir ja nach wie vor frei. In der Empörung der Man-darf-ja-nix-mehr-sagen-Fraktion steckt ja oft ein Tonfall, bei dem man glauben könnte, man würde mit einem Bein im Knast stehen, wenn man Negerkuss sagt. Solange die radikale Negerkussfraktion unter sich ist, soll sie machen was sie will. Spannend wird es, wenn man Kinder hat und was man ihnen weitergibt. Wer in der Situation immer noch auf seinen Mohrenkopf besteht und sich dabei wie ein Rebell fühlt, den würde ich dann als ein rassistisches Arschloch bezeichnen.
 
Steht dir ja nach wie vor frei. In der Empörung der Man-darf-ja-nix-mehr-sagen-Fraktion steckt ja oft ein Tonfall, bei dem man glauben könnte, man würde mit einem Bein im Knast stehen, wenn man Negerkuss sagt. Solange die radikale Negerkussfraktion unter sich ist, soll sie machen was sie will. Spannend wird es, wenn man Kinder hat und was man ihnen weitergibt. Wer in der Situation immer noch auf seinen Mohrenkopf besteht und sich dabei wie ein Rebell fühlt, den würde ich dann als ein rassistisches Arschloch bezeichnen.

Was hat das mit Rebell zu tun:lachweg::lachweg::lachweg::lachweg:
Und wenn jemand einen so bezeichnen würde ,klingt es für mich ersei ein intolerantes schwein der Denkt er sei was besseres.
 
Also, egal welche politische Richtung ich habe, meine Kinder erziehe ich so das sie selbst entscheiden sollen was für sie richtig oder falsch ist.
bei uns heißen die schokoküsse und momentan sind beide Kinder offen gegenüber jedweder Rasse oder Geschlecht.
ich bin der Meinung das man Kindern selbst die Erfahrung machen lassen sollte, damit sie für sich selber später die Richtung einschlagen die sie als die richtige erachten.
unabhängig von Medien oder Hass in der Gesellschaft. Das kommt glaub ich ganz von selber.
die Jugend heutzutage ist von vornherein offener gegenüber neuen Dingen. bekommen die ja auch schon in der Schule mit.
 
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