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Die große Sexismus-Debatte

Benutzer, welche sich diesen Thread anschauen:

Darum geht's doch gar nicht. Nur soll eben jeder sich gleichberechtigt angesprochen fühlen.

Man wird sich halt daran gewöhnen müssen, dass sowas immer mehr kommen wird.
Ich kann mich noch an den Beginn meiner Studienzeit erinnern, da wurde z.B. von "Studenten" auf "Studierende" umgestellt und noch ein paar andere Sachen.
War für einen Großteil auch erst ein großes Gejammer, nach ein paar Jahren und an einer anderen Uni mittlerweile ist das komplett in den Sprach- und Schreibgebrauch übergegangen.

Ganz ehrlich - ich will mich nicht dran gewöhnen. Wenn ich an nem Pissoir stehe finde ich es unangenehm, wenn Frauen um mich herumlaufen und das wird sich auch nicht ändern. Das würde dazu führen, dass ich vermutlich grundsätzlich ne Kabine nehme. Und ist ja nicht so, dass Frauenklos nicht eh schon Probleme mit besetzten Kabinen hätten.
 
Hab ich doch gegeben, oder was sollte z.B. das Mx im englischen Pass sonst sein? Weder Mann, noch Frau. Ein weiteres, drittes Geschlecht.
Nur, weil man sich nicht direkt als Mann oder Frau fühlt, gibt es also nichts weiter?
Dann steht ihr aber eben auch gegen die aktuelle Wissenschaft, hab ich ja auch schon verlinkt, dass dort weitere Geschlechter, neben cis-Mann und cis-Frau existieren.

Nur weil im Pass Mx steht hat die betreffende Person trotzdem eins der beiden Geschlechter.

Ist doch eigentlich ganz einfach. Leute mit Pimmel gehen aufs Männer Klo, Leute ohne aufs Frauenklo. Männer die wie Frauen aussehen und immer so rumlaufen gehen halt aufs Frauenklo und Frauen die immer wie Männer aussehen von mir aus aufs Männerklo.
 
Also haben diese ganzen Geschlechter über die ich hier lese nicht mal Namen?
Sie können weder benannt noch irgendwie beschrieben werden. Das einzige, was sie auszeichnetvist, dass man sich weder als cis-mann noch als cis-frau fühlt?
Da verweise ich einfach mal an Mingo oder Alex, bevor ich da etwas Falsches erzähle.

Aber hängt's jetzt an einem oder mehreren Namen für ein weiteres Geschlecht?
Ich möchte nochmal betonen, für die Wissenschaft ist es mittlerweile absolute Norm, dass neben Mann und Frau eben weitere Geschlechter bestehen, die faktisch eben weder direkt Mann, noch Frau sind.

Dazu empfehle ich nochmal folgenden von mir verlinkten Artikel, der das sehr veranschaulicht: http://www.spektrum.de/news/die-neudefinition-des-geschlechts/1335086
Ganz ehrlich - ich will mich nicht dran gewöhnen. Wenn ich an nem Pissoir stehe finde ich es unangenehm, wenn Frauen um mich herumlaufen und das wird sich auch nicht ändern. Das würde dazu führen, dass ich vermutlich grundsätzlich ne Kabine nehme. Und ist ja nicht so, dass Frauenklos nicht eh schon Probleme mit besetzten Kabinen hätten.
Und wo liest du jetzt heraus, dass ich für Unisex-Toiletten bin?
Das war nur ein Beispiel, dass sowas bereits in Frankreich existiert.
Ich persönlich kann mich damit auch nicht wirklich anfreunden, wenn nötig (keine Forderung!), würde ich eine dritte Toilette einführen, als Unisex-Toiletten einzuführen.
Nur weil im Pass Mx steht hat die betreffende Person trotzdem eins der beiden Geschlechter.

Ist doch eigentlich ganz einfach. Leute mit Pimmel gehen aufs Männer Klo, Leute ohne aufs Frauenklo. Männer die wie Frauen aussehen und immer so rumlaufen gehen halt aufs Frauenklo und Frauen die immer wie Männer aussehen von mir aus aufs Männerklo.
Eben nicht. Das magst du so sehen, die betroffenen Personen und die Wissenschaft aber halt nicht.
http://www.spektrum.de/news/die-neudefinition-des-geschlechts/1335086
 
Ganz ehrlich - ich will mich nicht dran gewöhnen. Wenn ich an nem Pissoir stehe finde ich es unangenehm, wenn Frauen um mich herumlaufen und das wird sich auch nicht ändern. Das würde dazu führen, dass ich vermutlich grundsätzlich ne Kabine nehme. Und ist ja nicht so, dass Frauenklos nicht eh schon Probleme mit besetzten Kabinen hätten.
Ich finde es ja schon unangenehm, wenn ein anderer Kerl da ist :lol:
 
Nur weil im Pass Mx steht hat die betreffende Person trotzdem eins der beiden Geschlechtsteile.
Hab da mal was gefixed. Und leider ist das trotzdem nicht ganz so wahr, gibt ja auch noch Intersex. Menschen, die man biologisch eben nicht zuordnen kann.


Ist doch eigentlich ganz einfach. Leute mit Pimmel gehen aufs Männer Klo, Leute ohne aufs Frauenklo. Männer die wie Frauen aussehen und immer so rumlaufen gehen halt aufs Frauenklo und Frauen die immer wie Männer aussehen von mir aus aufs Männerklo.

Ja? Was denn nun? Aussehen oder das, was da zwischen den Beinen ist? Und was, wenn eine Frau mit sehr kurzen Haaren, Muskeln, kantigen Zügen, Hemd und Jeans und null Makeup aufs Frauenklo geht? Weil sie gar kein Mann sein möchte und sich als Frau prima so fühlt?
Das scheint natürlich lächerlich zu sein und du sagst jetzt sicher: "Alex, Mädchen, stell dich nicht dümmer, als du bist, du weißt genau, dass diese Frau dann aufs Frauenklo muss, ist doch klar!"

Was mir aber eben nicht klar ist, ist dieses "Frauen, die wie Männer aussehen"

Genau das ist ja ein Problem. Dass es Klischeebilder sind, denen bitteschön jede_r optisch brav entsprechen muss.
 
Ich glaube, er meinte schlicht Transsexuelle, wahrscheinlich vor OP.

Nur mal so als Tipp: Es wird dir keiner ernsthaft ans Bein pinkeln bei dem Begriff "Transsexuelle", aber "transgender Personen" oder "Transmenschen" ist eleganter, weil es keine "Sexualität", keine sexuelle Orientierung ist. Transmenschen können genauso hetero-, homo-, oder asexuell sein wie alle anderen auch. :)
 
Erstmal sollen Trennwände zwischen die Pissteile. Ich mag Glieder nicht und finde sie höchst abstoßend. Mein Eigenes nicht aber das ist ja auch schön aber keine Details.
Auf jeden Fall möchte ich nicht mitbekommen, wie sich Herr Metzger aus der Buchhaltung seinen Fallus abschüttelt.

Bei uns in der Firma ist es aber auch schlimm.
Herren und Frauentoilette sind direkt nebeneinander und oben ist die Wand offen. Das heißt du hörst alles. Die schlurfenden Geräusche, wenn sich einer der buckligen, weiblichen Zombies der Toilette nähert. Das Röcheln, Türklinke, Türschloss, Reißverschluss und fuck wo war nochmal die Nummer von meinem Therapeuten.

Wenn jetzt jemand kommt mit " Hör doch weg " hau ich ihn verbal um, denn das geht nicht. Man kann versuchen die letzte Nacht mit der weiblichen Beachvolleyball-Nationalmannschaft Revue passieren lassen aber die Geräusche dringen trotzdem durch den Gehörgang. Unaufhaltsam bahnen sie sich ihren weg bis zu deinem Gehirn.
Nicht schön Freunde.
 
insgesamt liest man hier im thread hochtrabend von anscheinend soziokulturellen geschlechtern und dass es ja so viele davon gibt und am ende des tages ist das dann ein/e homosexuelle/r? oder jemand der von indianischen gesitern berührt wird und feminine wie maskuline gesiter in sich vereint? wie wäre es denn mal mit nem ernstzunehmenden beispiel? irgendwer der meint, er gehöre zum geschlecht der tische (jaja, jetzt bin ich wieder sarkastisch)... ich will hier keinem homosexuellen und auch keinem indianischen geistlichen zu nahe treten, aber wie sagt man so schön: come on!

Er will ein Beispiel für ein anderes Geschlecht. Ladyboys sind Männer und auch die Medizingeister haben eins von den beiden Geshlechtern, die an Menschen vergeben werden.

Was erwartet ihr denn als zusätzliches Geschlecht? Ein Wesen mit grüner Haut, Fell auf dem Rücken und zwei Hörnern auf der Stirn?
Selbstverständlich sind das Menschen wie du und ich, die entweder Penis oder Vagina haben (oder irgendwas dazwischen) und die wir zweifelsfrei als Männer oder als Frauen identifizieren würden (und wenn wir es nicht könnten, dann wären wir uns zumindest sicher, dass wir es entweder mit einer Frau oder mit einem Mann zu tun hätten). Für uns ist die Geschlechterdichotomie (Mann/Frau) eine der tiefgreifendsten Kategorien unseres sozialen Miteinander.

Um das viel diskutierte Beispiel der letzten Seiten aufzugreifen: diese Kategorie nehmen wir sogar dafür her, um zu unterscheiden, wer auf diese und wer auf jene Toilette gehen soll/muss. Der Grund dafür ist aber gerade nicht, dass durch die verschiedenen Toiletten verschiedene Bedürfnisse befriedigt werden, die sich unmittelbar aus dem "Frausein" oder "Mannsein" (im Sinne von: Penis oder Vagina haben) ableiten ließen. Denn am Ende des Tages wird auf dieser wie auf jener Toilette das gleiche gemacht: gekackt und gepisst. Der Grund für eine Trennung von Toiletten ist alleine der, wie sich "Männer" und "Frauen" in unserer Gesellschaft sozial begegnen und dass wir als Gesellschaft offensichtlich der Meinung sind, kacken und pissen, das sollen Männer unter sich tun und Frauen unter sich.
Das nur nochmal zur Verdeutlichung, wie sehr die Geschlechterkategorie in unser soziales Miteinander eingreift.

Das vorausgeschickt nenne ich euch ein weiteres Geschlecht, dass sogar hierzulande lange Zeit eine ganz entscheidende Kategorie war, in der gesellschaftlich nach diesem und jenem Geschlecht unterschieden wurde.
Das Adelsgeschlecht. Trägt Geschlecht sogar im Namen.
Es gab eine Zeit, da wurde gesellschaftlich nach adelig und nicht-adelig unterschieden. Das war eine Unterscheidung, die gemacht wurde, noch bevor überhaupt nach Frau und Mann unterschieden wurde.
Eine Adelige, die aufs selbe Klo geht, wie eine nicht-adelige Person? No fucking way! Ein Adeliger, der eine Bürgerliche heiratet? Are you kidding me?!

Können wir nun unsere bestehende dichotome Kategorisierung (Mann/Frau) wie eine Schablone hernehmen und auf die damalige Gesellschaft legen und sagen "schön und gut, ob nun Adel oder Bürgertum, im Prinzip waren es ja doch einfach nur Männer und Frauen"?
Ja, natürlich können wir das. Aber wenn du das damals jemandem gesagt hättest, hätte er oder sie dich angeschaut, als ob du vom Mond kämst.

Und so geht ihr auch an andere Geschlechtereinteilungen anderer Kulturen ran. Selbstverständlich können wir unsere Schablone namens Mann/Frau anlegen und uns Bauklötze wundern, dass wir am Ende halt doch wieder nur Männer und Frauen sehen. Der 'Gag' an der Sache ist ja gerade, dass andere Kulturen und Gesellschaften eben andere Schablonen heranziehen bzw. herangezogen haben um andere Geschlechterkategorien anzuwenden, als wir es mit unserer Schablone tun.

Das ist so, als würden wir uns mit jemandem über Farben unterhalten und wir kennen aber nur die Grundtöne Rot, Grün und Gelb.
Die Person gegenüber erzählt dir dann von Lila, und du sagst "Ach, du meinst dieses Rot mit etwas Blauanteil".
 
Nur mal so als Tipp: Es wird dir keiner ernsthaft ans Bein pinkeln bei dem Begriff "Transsexuelle", aber "transgender Personen" oder "Transmenschen" ist eleganter, weil es keine "Sexualität", keine sexuelle Orientierung ist. Transmenschen können genauso hetero-, homo-, oder asexuell sein wie alle anderen auch. :)

Das "sexuell" kommt von "sexus". Dessen Definition müsstest du eigentlich besser kennen als ich. Und ich liege glaube ich nicht falsch, dass sich die meisten Transsexuellen zu einem Geschlecht bekennen, mit oder ohne Änderung des Geschlechtteils.

Das sind so Sachen, die diese Diskussionen teils echt schwer machen.
 
Das "sexuell" kommt von "sexus". Dessen Definition müsstest du eigentlich besser kennen als ich. Und ich liege glaube ich nicht falsch, dass sich die meisten Transsexuellen zu einem Geschlecht bekennen, mit oder ohne Änderung des Geschlechtteils.

Das sind so Sachen, die diese Diskussionen teils echt schwer machen.
Es war doch ein nettgemeinter Hinweis und Alex hat doch sogar erwähnt, dass dich dafür niemand blöd angucken würde, wenn du Transsexuelle meinst.
Viele Menschen verbinden mit "sexuell" eben doch die sexuelle Orientierung, man sagt ja auch "homosexuell" und "heterosexuell". Mit Verwendung des Wortes wird also bei Unwissenden die Falschannahme suggeriert, es würde sich bei "Transsexuellen" um Menschen handeln, die eine spezielle sexuelle Orientierung hätten.

Ich verstehe nicht, warum du darauf begegnest, dass solche Einwände die Diskussion erschweren?
Eine gemeinsame Sprache zu finden ist sogar fast schon Grundvoraussetzung für gegenseitiges Verständnis in einer Diskussion. Ein Angriff war es beileibe jedenfalls nicht.
 
Das "sexuell" kommt von "sexus". Dessen Definition müsstest du eigentlich besser kennen als ich. Und ich liege glaube ich nicht falsch, dass sich die meisten Transsexuellen zu einem Geschlecht bekennen, mit oder ohne Änderung des Geschlechtteils.

Das sind so Sachen, die diese Diskussionen teils echt schwer machen.

Ja und wenn du mal einen Schritt weiter gehst, merkst du doch selbst, dass sich das "sexuell" in den Begriffen auf den/die Gegenüber bzw. meistens auf die Geschlechtsmerkmale bezieht und nicht auf sich selbst gerichtet.

Homosexuell: Ich stehe auf das gleiche Geschlecht wie mein eigenes (griech. homos = gleich)
Heterosexuell: Ich stehe auf "das andere" Geschlecht, das gegensätzliche von meinem eigenen (griech. heteros = der andere/ungleich)
Pansexuell: Ich stehe auf alle Geschlechter (griech. pan = alles/gesamt)
Asexuell: Ich stehe auf gar kein Geschlecht (im Sinne von Sex, nicht Gender! Ich kenne mehrere lesbische asexuelle Frauen.) (griech: a- = ohne/un-)

Transsexuell mein eben NICHT: "Ich stehe auf Menschen mit Transidentität!" Und genau darum ist es irreführend und unglücklich ausgesucht als Begriff und es gibt mittlerweile etliche, die für die meisten Transmenschen angenehmer sind.
 
Wo ist der Unterschied zwischen Pansexuell und Bisexuell ?
Bei Bisexuell steht man auf beide Geschlechter. Bei Pansexuell auf alle, es gibt nur zwei Geschlechter, also auch auf beide... :?
 
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