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Gast
Wie ich schonmal erwähnte, kenne ich mich biologisch da viel zu wenig aus, aber deine These greift einfach viel zu kurz.Außer man betrachtet die Sache aus naturwissenschaftlicher Perspektive. Und da gibt es eben einen Geschlechterdimorphismus, der durch die Gonosomen (xx und xy, sonst nichts (außer Gendefekte wie Turnersyndom, Klinefeltersyndrom etc.)) bestimmt wird.
Alles andere sind soziale Aufsätze darauf.
Und nein, das heißt natürlich überhaupt nicht, dass es keine Toleranz gegenüber trans-Menschen geben soll. Ganz im Gegenteil. Aber es gibt eben Bereiche im Leben, die sich nach dem biologischen Geschlecht bestimmen, da es der einfachste und für die Mehrheit der Menschen passende Weg ist. Und innerhalb dieses Weges muss man es eben Menschen, die sich nicht ihrem biologischen Geschlecht zugehörig fühlen,, so einfach wie möglich machen. Aber das heißt NICHT, dass man deswegen die gesamte Gesellschaft ohne Kompromisse umkrempeln muss und auf bürokratischer Ebene mehr Geschlechter konstruieren muss.
Und dass jegliches Geschlecht außer XX und XY konstruiert ist, sieht man u.a. auch an deiner verlinkten Liste und der Vielfalt, mit der verschiedene Kulturen agieren.
Ja, es gibt nur xx und xy, aber was ist mit den Hormonen? Auch das mit den Chromosomenpaaren greift einfach viel zu kurz.
Bekanntestes Beispiel (von Tausenden) dürfte wohl die Sportlerin Caster Semenya sein.
http://www.zeit.de/online/2009/35/intersexualitaet
Und ja, in der Wissenschaft ist der Bestand von 2 Geschlechtern einfach überholt.
http://www.spektrum.de/news/die-neudefinition-des-geschlechts/1335086