Frontières 2/10
Dies ist er also, der moderne Terrorfilm aus Frankreich. Was für ein Scheiß! Bejubelt mit Phrasen wie "derbste, spannendste und härteste Horrorproduktion der letzten Jahre" soll es das also gewesen sein? Sicherlich sind wir alle abgestumpft, und wirklich schocken kann mich nichts mehr, aber was soll denn hier so furchtbar gewesen sein? Die Szene mit der Kreissäge, wie es in einem Review so schön heißt "Und die Einlage mit der Kreissäge ist einer jener raren Momente, die auch abgebrühten Vielsehern die Kinnlade auf Kniehöhe klappen lassen". Sicherlich war die Szene hart, aber die Kinnlade ist mir eher weggeklappt wegen diesem beschissenen Machwerk. Selbst der ganze Terror hat mich nicht gepackt, ich war einfach nur gelangweilt. Dann lieber 10x nacheinander TDR von Zombie!
Mit den Protagonisten aus Frontier(s) können sicherlich auch nur die Franzosen (mit)leiden, denn für mich waren das allesamt Weichkekse die überall hingehören, nur nicht vor eine laufende Kamera. Höchstens Karina Testa als Yasmine wusste zu überzeugen, aber auch nur für die Niveauklasse solcher Werke.
Und diese kranke Nazifamilie war ja wohl mit Abstand das niveauloseste was ich jemals gesehen habe. Als Deutscher kommt einem natürlich sowieso das große Kotzen, wenn der Deutsche hier mal wieder als Paradebeispiel für das personifizierte Böse steht, aber das ganze war so mies gemacht dass ich dem Verantwortlichen am liebsten selbst in den Arsch treten würde.
Übrigens führte Regie Xavier Gens, auch bekannt als Hitman Regisseur. Wenn die Franzosen auf diesen Müll wirklich stolz sind (und ich nehme mal an die anderen Werke sind auf demselben Niveau, Inside, Martyrs ect.), dann ist ihnen wirklich nicht mehr zu helfen.
Und dafür habe ich jetzt auch noch soviel Geld ausgegeben, weil ich unbedingt mal das moderne, und bei Genrefans so gefeierte französische Terrerkino erleben wollte.
AVE MARIA
