Alias - Season 4
Nummer 4 ist eindeutig die schwächste Season von "Alias". Wobei "schwach" hier nicht "schlecht" bedeutet. Sie kann, vor allem in Bezug auf die Handlung, aber einfach nicht mit den vorigen, grandiosen Staffeln mithalten.
Staffel 4 darf man durchaus als "Füllstaffel" bezeichnen. Man kann sogar sagen, dass sich die Erzählstruktur in gewisser Weise zurückentwickelt. So gibt es fast ausschließlich zusammenhangslose Einzelfälle zu bestaunen, welche an sich zwar sehenswert und unterhaltsam sind, jedoch nie das Niveau der "CIA-Fall of the Week" Episoden der ersten Season erreichen und kaum oder teilweise sogar garnichts zur staffelübergreifenden Handlung beitragen. Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass die meisten Folgen belanglos sind, was ich ihnen nicht mal verübeln kann. Es kommt einem einfach so vor, als ob man das Ganze schon mal gesehen hat, was nicht zuletzt an der neuen, alten Personenkonstellation liegt, die in den ersten Folgen eingeführt wird.
Trotzdem kann, wie oben schon erwähnt, jede Folge für sich genommen gut unterhalten, sodass keine Langeweile aufkommt. Auch wenn die Handlung nur sehr, sehr langsam voranschreitet. Die Auflösung des Staffel 3-Cliffhangers fand ich zudem enttäuschend. Dafür weiß die postapokalyptische Atmosphäre der letzten Episoden durchaus zu gefallen, auch wenn es dadurch schon mal an Glaubwürdigkeit mangelt - was gerade bei einer ansonsten sehr glaubwürdige Serie wie "Alias" verhältnismäßig negativ auffällt. Die verblüffenden letzten 30 Sekunden der Staffel lassen mich diese Kritikpunkte jedoch fast wieder vergessen und machen Lust auf Season 5.
"Alias - Season 4" ist bei weitem nicht perfekt. Durch ihre "Zurück zu den Wurzeln"-Mentalität kommt es zu einigen Gemeinsamkeiten mit der ersten Staffel, was nicht unbedingt schlecht ist, die Folgen aber alle "angestaubt" wirken lässt. Zudem dauert es viel zu lang, bis die Handlung der vorigen Staffeln wieder aufgegriffen wird. Wenn dies dann aber endlich passiert, gibt es eine gesunde Portion Überraschungen und ein gewohnt gelungenes, wenn auch verhältnismäßig "unrealistisches", Finale. Eine Hand voll grandioser Einzelfälle (Stichwort: Marshall's Einsatz oder Jack's Krankheit) und der gelungene Schluss machen auch diese Season sehenswert, wobei das hohe Niveau der vorigen Staffeln leider nicht ganz erreicht wird.
7/10 Punkte
Nummer 4 ist eindeutig die schwächste Season von "Alias". Wobei "schwach" hier nicht "schlecht" bedeutet. Sie kann, vor allem in Bezug auf die Handlung, aber einfach nicht mit den vorigen, grandiosen Staffeln mithalten.
Staffel 4 darf man durchaus als "Füllstaffel" bezeichnen. Man kann sogar sagen, dass sich die Erzählstruktur in gewisser Weise zurückentwickelt. So gibt es fast ausschließlich zusammenhangslose Einzelfälle zu bestaunen, welche an sich zwar sehenswert und unterhaltsam sind, jedoch nie das Niveau der "CIA-Fall of the Week" Episoden der ersten Season erreichen und kaum oder teilweise sogar garnichts zur staffelübergreifenden Handlung beitragen. Böse Zungen könnten sogar behaupten, dass die meisten Folgen belanglos sind, was ich ihnen nicht mal verübeln kann. Es kommt einem einfach so vor, als ob man das Ganze schon mal gesehen hat, was nicht zuletzt an der neuen, alten Personenkonstellation liegt, die in den ersten Folgen eingeführt wird.
Trotzdem kann, wie oben schon erwähnt, jede Folge für sich genommen gut unterhalten, sodass keine Langeweile aufkommt. Auch wenn die Handlung nur sehr, sehr langsam voranschreitet. Die Auflösung des Staffel 3-Cliffhangers fand ich zudem enttäuschend. Dafür weiß die postapokalyptische Atmosphäre der letzten Episoden durchaus zu gefallen, auch wenn es dadurch schon mal an Glaubwürdigkeit mangelt - was gerade bei einer ansonsten sehr glaubwürdige Serie wie "Alias" verhältnismäßig negativ auffällt. Die verblüffenden letzten 30 Sekunden der Staffel lassen mich diese Kritikpunkte jedoch fast wieder vergessen und machen Lust auf Season 5.
"Alias - Season 4" ist bei weitem nicht perfekt. Durch ihre "Zurück zu den Wurzeln"-Mentalität kommt es zu einigen Gemeinsamkeiten mit der ersten Staffel, was nicht unbedingt schlecht ist, die Folgen aber alle "angestaubt" wirken lässt. Zudem dauert es viel zu lang, bis die Handlung der vorigen Staffeln wieder aufgegriffen wird. Wenn dies dann aber endlich passiert, gibt es eine gesunde Portion Überraschungen und ein gewohnt gelungenes, wenn auch verhältnismäßig "unrealistisches", Finale. Eine Hand voll grandioser Einzelfälle (Stichwort: Marshall's Einsatz oder Jack's Krankheit) und der gelungene Schluss machen auch diese Season sehenswert, wobei das hohe Niveau der vorigen Staffeln leider nicht ganz erreicht wird.
7/10 Punkte




Was um Himmels Willen soll an Alias glaubhaft sein?
Die Serie ist geil gemacht, an der Realität aber wohl genauso nah dran wie ein James Bond Film.



