The Shape of Water
Uff. Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an den Film herangegangen. Ich habe keinen Trailer gesehen und mir einen fantasievollen Mysteryfilm versprochen. Aber das war eher so eine Mischung aus E.T. und George, der aus dem Dschungel kam (allerdings ohne Charme oder Humor). Die ganze Machart erinnert an Hollywood der 90er-Jahre. Extrem vorhersehbar, ein Schema, das die meisten Regisseure so konservativ wohl nur in der Ausbildung ausüben. Dann sieht das Vieh aus wie ein Mensch im Kostüm. Wenn ich mir da überlege, wie genial Pan's Labyrinth in der Hinsicht war und hier habe ich Plastikfroschmann, der sich auch noch bewegt wie ein Mensch. Mit dem einzigen Unterschied, dass er null Charakter hat. Man hat nie das Gefühl, dass er in irgendeiner Form "lebt". Er ist ein Statist, dem man die Hauptrolle verpasst hat. Das einzig interessante Motiv im Film verläuft sich in Fremdschämmomenten. Als Extras gibt es noch einen klischeebösen, eindimensionalen Bösewicht und praktisch keine Unterwasserszenen. Der Film spielt sich gefühlt nur in Dr. Evils Geheimbasis ab. Das Poster ist deutlich besser als der ganze Film.
1/10 (Mir fällt einfach echt nichts Positives ein. Aber wo ich gerade danach suche: Die Musik ist auch schlecht.)