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Ey, was für eine Zeit für Comicfans. Dass ich derart comic-esque Sci-Fi Action in einem so hochwertig produzierten Realfilm erleben darf, ist einfach nur traumhaft. Danke, Waititi. Und danke, Marvel, dass ihr ihn mit dem Ton der vorherigen Thor's habt brechen lassen. Ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen dem eher dramatischen The Dark World und diesem abgefahrenen Sammelsurium aus nordischer Fantasy, kunterbuntem Sci-Fi Kitsch und feuchten Marvel-Comic-Fan-Träumen.
Ich kann alle deine Kritikpunkte unterstreichen. Der Film hat mir nicht weh getan, fand ihn aber unterm Strich auch enttäuschend bei all dem Hype darum.The Shape of Water
Uff. Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an den Film herangegangen. Ich habe keinen Trailer gesehen und mir einen fantasievollen Mysteryfilm versprochen. Aber das war eher so eine Mischung aus E.T. und George, der aus dem Dschungel kam (allerdings ohne Charme oder Humor). Die ganze Machart erinnert an Hollywood der 90er-Jahre. Extrem vorhersehbar, ein Schema, das die meisten Regisseure so konservativ wohl nur in der Ausbildung ausüben. Dann sieht das Vieh aus wie ein Mensch im Kostüm. Wenn ich mir da überlege, wie genial Pan's Labyrinth in der Hinsicht war und hier habe ich Plastikfroschmann, der sich auch noch bewegt wie ein Mensch. Mit dem einzigen Unterschied, dass er null Charakter hat. Man hat nie das Gefühl, dass er in irgendeiner Form "lebt". Er ist ein Statist, dem man die Hauptrolle verpasst hat. Das einzig interessante Motiv im Film verläuft sich in Fremdschämmomenten. Als Extras gibt es noch einen klischeebösen, eindimensionalen Bösewicht und praktisch keine Unterwasserszenen. Der Film spielt sich gefühlt nur in Dr. Evils Geheimbasis ab. Das Poster ist deutlich besser als der ganze Film.
1/10 (Mir fällt einfach echt nichts Positives ein. Aber wo ich gerade danach suche: Die Musik ist auch schlecht.)
. Alles in allem waren die Voraussetzungen also gar nicht mal so schlecht. Nunja, bin nach Ende des Filmes ziemlich hin- und hergerissen. Er schaut unverschämt gut aus, keine Frage. Von den Bildern und dem Ton sicherlich ein faszinierendes Werk, welches man heutzutage leider kaum noch zu sehen bekommt. Finde aber, dass sein Vorgänger da noch mehr geglänzt hat, gerade auch von der Atmo her, packt er mich nicht so wie das Werk von '82.Ich kann alle deine Kritikpunkte unterstreichen. Der Film hat mir nicht weh getan, fand ihn aber unterm Strich auch enttäuschend bei all dem Hype darum.
Am meisten hat mich sogar gestört, dass die Frau natürlich stumm sein musste. Da hat er total das Klischee bedient und es sich sehr einfach gemacht, da sie ja einfach per Gebärdensprache mit der Kreatur sprechen kann.
Da hab ich aufgehört....[/QUOTE]Danke @eape für den Verriss, dann kann ich jetzt meine BR'49-Kritik posten und es fällt nicht so auf(Shape of Water schau ich mir trotzdem noch an)
Blade Runner 2049
Ich war jetzt nie der größte Fan des Vorgängers.
Danke @eape für den Verriss, dann kann ich jetzt meine BR'49-Kritik posten und es fällt nicht so auf(Shape of Water schau ich mir trotzdem noch an)
Blade Runner 2049
Ich war jetzt nie der größte Fan des Vorgängers. Aber auch mir ist bewusst, was für ein visuelles und atmosphärisches Ausnahmewerk es damals schon war und auch heute noch ist.
Da ich generell so ein Setting sehr gerne mag und auch auf Filme von Villeneuve stehe, habe ich mich echt auf den Film gefreut. Ich ging auch sehr neutral an die Fortsetzung, ohne irgendwelche zu große Erwartungen, gerade weil ich nicht so eine große Bindung zum ersten Teil habe.
Wie gesagt finde ich Villeneuve überragend, ich mag Ryan Gosling und Jared Leto, welcher hier aber leider total verschenkt wurde, da hatte er gefühlt mehr Screentime bei Suicide Squad und Ana de Armas hat eh seit Knock Knock sämtlichen Kredit bei mir. Alles in allem waren die Voraussetzungen also gar nicht mal so schlecht. Nunja, bin nach Ende des Filmes ziemlich hin- und hergerissen. Er schaut unverschämt gut aus, keine Frage. Von den Bildern und dem Ton sicherlich ein faszinierendes Werk, welches man heutzutage leider kaum noch zu sehen bekommt. Finde aber, dass sein Vorgänger da noch mehr geglänzt hat, gerade auch von der Atmo her, packt er mich nicht so wie das Werk von '82.
Inhaltlich war es auch nichts besonderes, was mich aber nicht groß gestört hat. Der Film plätschert so vor sich hin, was ich echt nicht schlimm finde. Fand ihn auch nicht zu lang und würde sehr gerne mal den 4 Stunden Rohschnitt sehen. Aber irgendwas fehlt mir. Er war mir nicht interessant genug.
Da wo der Vorgänger so viel für dieses Genre getan hat und Filme oder Spiele, noch Jahre später beeinflusste, bietet mir Blade Runner 2049 leider gar nichts. Der Film ist für mich total belanglos. Wo der Vorgänger Dialoge und Szenen/Shots für die Ewigkeit geschaffen hat, bleibt hier nichts einzigartiges über, nichts eigenständiges. Gut, Fortsetzungen haben es bekanntlich immer schwerer. Aber noch nie hatte ich dieses Gefühl, dass hier eine Sequel total unnötig war. Ich zitiere mal Rutger Hauer:"Der Film sieht natürlich toll aus, aber war er wirklich notwendig? Wenn man etwas derart Wundervolles hat, sollte man es einfach unangetastet lassen und einen anderen Film drehen," findet Hauer. "Hier versucht man auf dem Erfolg von etwas aufzubauen, das vor mehr als dreißig Jahren praktisch aus dem Nichts erschaffen wurde."
Auch wenn es etwas verbittert klingen mag, aber es spiegelt ähnliche Gedanken wieder, die ich nach dem anschauen hatte.
Warum macht man ein Sequel? Ich gehe davon aus man will nochmal absahnen, da der Vorgänger ziemlich erfolgreich war, oder aber man hat noch etwas ganz wichtiges zu erzählen, was dieses Universum nachhaltig bereichert. Ersteres fällt denke ich weg. Aber letzteres kann es auch nicht gewesen sein, den für mich ist da nichts was es unbedingt zu erzählen gab. Wären sie jetzt hingegangen und hätten was komplett anderes gemacht, als mehr vom selben. Am Ende hat man dann
Ford wie er seine Tochter wieder findet.
Wow, also den Plot hätte man noch weitere 30 Jahre in der Schublade lassen können. Ich möchte jetzt nicht sagen der Film wäre ein Blender, aber er fühlt sich für mich so an.
Ja es werden wieder philosophischen Fragen gestellt, die wurden aber schon zig mal davor gestellt.
7/10
ging mir ganz genauso. von den ideen her hat das ganze ja echt potenzial, aber die umsetzung enttäuscht fast durchgängig.Bright
Ein bis zwei Szenen waren spannend, der Rest war irgendwie da, mehr nicht. Denke da hätten sie mehr daraus machen können.
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