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Thor: Ragnarok

Holy moly. :waah: Ey, was für eine Zeit für Comicfans. Dass ich derart comic-esque Sci-Fi Action in einem so hochwertig produzierten Realfilm erleben darf, ist einfach nur traumhaft. Danke, Waititi. Und danke, Marvel, dass ihr ihn mit dem Ton der vorherigen Thor's habt brechen lassen. Ist schon ein gewaltiger Unterschied zwischen dem eher dramatischen The Dark World und diesem abgefahrenen Sammelsurium aus nordischer Fantasy, kunterbuntem Sci-Fi Kitsch und feuchten Marvel-Comic-Fan-Träumen.

Ich musste nicht nur ein mal laut loslachen, habe mich köstlich über die coolen Cameos amüsiert und spätestens dann im Finale eine dicke Gänsehaut gekriegt. Thor at it's best. Wow.

Schauspieler sind natürlich erste Sahne. Zum Stammcast brauche ich gar nichts mehr sagen, der rockt, aber auch die Neuzugänge, Zucker. Der beste Jeff Goldblum seit den 90ern. Cate Blanchett als Hela mit schulterfreier Rüstung - wahrlich wenig nützlich, aber sexy af. Tessa Thompson hatte auch sichtlich Spaß und durfte ordentlich auftrumpfen. Oder Waititi als (die Stimme von) Korg. Herrlich. :lol:

Ja, war lustig. Sehr. Teilweise sogar an der Grenze zur Albernheit. Aber es hat in meinen Augen einwandfrei gezündet. Auch der schrille Stil. War halt mehr ein Space-Abenteuer, in dem der Außerirdische Thor, nichts anderes ist er schließlich, andere, schräge Aliens trifft. Da fehlt natürlich die bodenständige, irdische Bindung. Aber es hat sich gelohnt.

Audiovisuell war er auch berauschend. Schicke CGIs, coole Kulissen und Kostüme und (neben GotG) vielleicht sogar die bisher comic-hafteste Action im MCU. Dazu ein feiner Synthie-Soundtrack. Da meinste im ersten Moment wie bescheuert unpassend das doch sein muss und dann ist es so fantastisch.

Ich ziehe meinen imaginären Hut vor Blockbuster-Neuling Waititi. Hat hier einen großangelegten und bombastischen Comicfilm gedreht und ist sich dabei trotzdem treu geblieben. Hätte durchaus in die Hose gehen können, ist jetzt aber mein neuer Lieblings-Marvel neben den Guardians.
 
Zuletzt bearbeitet:
The Foreigner
Ein wirklich guter Rachethriller mit Jackie Chan und Pierce Brosnan. Chan verliert im Film durch einen Bombenanschlag seine Tochter. Brosnan, ein hohes Tier in der Politik, soll der Sache auf den Grund gehen. Als Chan nach dem Anschlag immer wieder bei Brosnan anruft und ihn nach den Namen der Täter fragt entwickelt sich der Film richtig. Die Story ist alles recht simpel, der Plott am Ende ist nett aber nichts großes. Sonst gibt es einige kleine ganz nette Twists, sonst ist das aber alles Standardkost. Trotzdem macht der Film Spaß. Gibt keine all zu großen Fehler im Film, Schauspieler und Bilder sind gut. Vorallem Chan, der in dem Alter noch seine Stunts selbst macht, gilt hier echt Respekt. Auch beweißt er, dass er ernste Rollen genauso spielen kann. Wie gesagt, alles nichts überragendes aber im ganzen ein überdurchschnittlich guter Action- / Rachefilm. Kann man sich gerne mal geben.
7/10

Bright
Hier wurde schon genug zum Film gesagt. Heute Abend hab ich ihn mir mit der Freundin mal gegeben. Mich hat er doch irgendwie enttäuscht. Hätte mir alleine durch Smith mehr erwartet. Irgendwie wirkte das alles unrund und nicht fertig durchdacht. Ich weiß nicht genau wieso, aber mich hat er einfach nicht gepackt. Ein bis zwei Szenen waren spannend, der Rest war irgendwie da, mehr nicht. Denke da hätten sie mehr daraus machen können. Für einmal schauen ok, mehrmals braucht man den Film wirklich nicht. Schade.
6/10
 
The Shape of Water
Uff. Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an den Film herangegangen. Ich habe keinen Trailer gesehen und mir einen fantasievollen Mysteryfilm versprochen. Aber das war eher so eine Mischung aus E.T. und George, der aus dem Dschungel kam (allerdings ohne Charme oder Humor). Die ganze Machart erinnert an Hollywood der 90er-Jahre. Extrem vorhersehbar, ein Schema, das die meisten Regisseure so konservativ wohl nur in der Ausbildung ausüben. Dann sieht das Vieh aus wie ein Mensch im Kostüm. Wenn ich mir da überlege, wie genial Pan's Labyrinth in der Hinsicht war und hier habe ich Plastikfroschmann, der sich auch noch bewegt wie ein Mensch. Mit dem einzigen Unterschied, dass er null Charakter hat. Man hat nie das Gefühl, dass er in irgendeiner Form "lebt". Er ist ein Statist, dem man die Hauptrolle verpasst hat. Das einzig interessante Motiv im Film verläuft sich in Fremdschämmomenten. Als Extras gibt es noch einen klischeebösen, eindimensionalen Bösewicht und praktisch keine Unterwasserszenen. Der Film spielt sich gefühlt nur in Dr. Evils Geheimbasis ab. Das Poster ist deutlich besser als der ganze Film.
1/10 (Mir fällt einfach echt nichts Positives ein. Aber wo ich gerade danach suche: Die Musik ist auch schlecht.)
 
Also nicht unbedingt die einzelnen Stücke an sich, aber für mich war diese Itsybitsy-Disneymusik immer relativ unpassend und nahm jede Spannung aus den Szenen. Immer als ich überlegte, warum diese Szene jetzt so langweilig ist, fiel mir die Musik auf.
 
Ah, alles klar. Das Gesamtpaket kann ich ja noch beurteilen. Fand den Score an sich aber super. Mal sehen, wie das für mich im Film wirkt.

Desplat ist für mich aber eh einer der Top-Komponisten Hollywoods und die Oscar-Nominierungen nehmen berechtigterweise weiter zu.
 
Von den 13 Oscars werdens wahrscheinlich 3 bis 5 denk ich. Hab ihn auch nicht gesehen, er gefällt wenigen richtig, ich hab ihn nicht gesehen, mich reizen andere Filme (wobei ich ihn ja trotzdem gerne sehen will, die Kritik anderer aber schreckt etwas ab (nicht die von eape), ich freu mich auf I,Tonja z.B. und Eastwoods neuen Film, da spielen ja die Helden von damals sich selbst, ganz geil.
 
The Shape of Water
Uff. Vielleicht bin ich mit falschen Erwartungen an den Film herangegangen. Ich habe keinen Trailer gesehen und mir einen fantasievollen Mysteryfilm versprochen. Aber das war eher so eine Mischung aus E.T. und George, der aus dem Dschungel kam (allerdings ohne Charme oder Humor). Die ganze Machart erinnert an Hollywood der 90er-Jahre. Extrem vorhersehbar, ein Schema, das die meisten Regisseure so konservativ wohl nur in der Ausbildung ausüben. Dann sieht das Vieh aus wie ein Mensch im Kostüm. Wenn ich mir da überlege, wie genial Pan's Labyrinth in der Hinsicht war und hier habe ich Plastikfroschmann, der sich auch noch bewegt wie ein Mensch. Mit dem einzigen Unterschied, dass er null Charakter hat. Man hat nie das Gefühl, dass er in irgendeiner Form "lebt". Er ist ein Statist, dem man die Hauptrolle verpasst hat. Das einzig interessante Motiv im Film verläuft sich in Fremdschämmomenten. Als Extras gibt es noch einen klischeebösen, eindimensionalen Bösewicht und praktisch keine Unterwasserszenen. Der Film spielt sich gefühlt nur in Dr. Evils Geheimbasis ab. Das Poster ist deutlich besser als der ganze Film.
1/10 (Mir fällt einfach echt nichts Positives ein. Aber wo ich gerade danach suche: Die Musik ist auch schlecht.)
Ich kann alle deine Kritikpunkte unterstreichen. Der Film hat mir nicht weh getan, fand ihn aber unterm Strich auch enttäuschend bei all dem Hype darum.

Am meisten hat mich sogar gestört, dass die Frau natürlich stumm sein musste. Da hat er total das Klischee bedient und es sich sehr einfach gemacht, da sie ja einfach per Gebärdensprache mit der Kreatur sprechen kann.
 
Danke @eape für den Verriss, dann kann ich jetzt meine BR'49-Kritik posten und es fällt nicht so auf :D (Shape of Water schau ich mir trotzdem noch an)


Blade Runner 2049

Ich war jetzt nie der größte Fan des Vorgängers. Aber auch mir ist bewusst, was für ein visuelles und atmosphärisches Ausnahmewerk es damals schon war und auch heute noch ist.

Da ich generell so ein Setting sehr gerne mag und auch auf Filme von Villeneuve stehe, habe ich mich echt auf den Film gefreut. Ich ging auch sehr neutral an die Fortsetzung, ohne irgendwelche zu große Erwartungen, gerade weil ich nicht so eine große Bindung zum ersten Teil habe.

Wie gesagt finde ich Villeneuve überragend, ich mag Ryan Gosling und Jared Leto, welcher hier aber leider total verschenkt wurde, da hatte er gefühlt mehr Screentime bei Suicide Squad und Ana de Armas hat eh seit Knock Knock sämtlichen Kredit bei mir :grins:. Alles in allem waren die Voraussetzungen also gar nicht mal so schlecht. Nunja, bin nach Ende des Filmes ziemlich hin- und hergerissen. Er schaut unverschämt gut aus, keine Frage. Von den Bildern und dem Ton sicherlich ein faszinierendes Werk, welches man heutzutage leider kaum noch zu sehen bekommt. Finde aber, dass sein Vorgänger da noch mehr geglänzt hat, gerade auch von der Atmo her, packt er mich nicht so wie das Werk von '82.

Inhaltlich war es auch nichts besonderes, was mich aber nicht groß gestört hat. Der Film plätschert so vor sich hin, was ich echt nicht schlimm finde. Fand ihn auch nicht zu lang und würde sehr gerne mal den 4 Stunden Rohschnitt sehen. Aber irgendwas fehlt mir. Er war mir nicht interessant genug.

Da wo der Vorgänger so viel für dieses Genre getan hat und Filme oder Spiele, noch Jahre später beeinflusste, bietet mir Blade Runner 2049 leider gar nichts. Der Film ist für mich total belanglos. Wo der Vorgänger Dialoge und Szenen/Shots für die Ewigkeit geschaffen hat, bleibt hier nichts einzigartiges über, nichts eigenständiges. Gut, Fortsetzungen haben es bekanntlich immer schwerer. Aber noch nie hatte ich dieses Gefühl, dass hier eine Sequel total unnötig war. Ich zitiere mal Rutger Hauer:"Der Film sieht natürlich toll aus, aber war er wirklich notwendig? Wenn man etwas derart Wundervolles hat, sollte man es einfach unangetastet lassen und einen anderen Film drehen," findet Hauer. "Hier versucht man auf dem Erfolg von etwas aufzubauen, das vor mehr als dreißig Jahren praktisch aus dem Nichts erschaffen wurde."

Auch wenn es etwas verbittert klingen mag, aber es spiegelt ähnliche Gedanken wieder, die ich nach dem anschauen hatte.

Warum macht man ein Sequel? Ich gehe davon aus man will nochmal absahnen, da der Vorgänger ziemlich erfolgreich war, oder aber man hat noch etwas ganz wichtiges zu erzählen, was dieses Universum nachhaltig bereichert. Ersteres fällt denke ich weg. Aber letzteres kann es auch nicht gewesen sein, den für mich ist da nichts was es unbedingt zu erzählen gab. Wären sie jetzt hingegangen und hätten was komplett anderes gemacht, als mehr vom selben. Am Ende hat man dann

Ford wie er seine Tochter wieder findet.

Wow, also den Plot hätte man noch weitere 30 Jahre in der Schublade lassen können. Ich möchte jetzt nicht sagen der Film wäre ein Blender, aber er fühlt sich für mich so an.

Ja es werden wieder philosophischen Fragen gestellt, die wurden aber schon zig mal davor gestellt.

7/10
 
Ich kann alle deine Kritikpunkte unterstreichen. Der Film hat mir nicht weh getan, fand ihn aber unterm Strich auch enttäuschend bei all dem Hype darum.

Am meisten hat mich sogar gestört, dass die Frau natürlich stumm sein musste. Da hat er total das Klischee bedient und es sich sehr einfach gemacht, da sie ja einfach per Gebärdensprache mit der Kreatur sprechen kann.

Das fand ich gar nicht so schlimm.
Das war noch irgendwie der Part der Potenzial hatte. Die Frau ist stumm, leidet unter anstrengender Kommunikation mit ihren Mitmenschen und findet dann ein Wesen, das auch ohne Stimme kommunizieren muss. Aber daraus folgte dann gar keine Entwicklung oder irgendein Konflikt oder irgendwas. Das war einfach so eine Idee, die auch direkt angesprochen und dann nicht weiter (oder eben nur extrem oberflächlich) behandelt wird.

Keine großen Spoiler, aber sicher ist sicher:
Ähnlich wie die Sexsache. Sie ist sexuell unbefriedigt. Deswegen will sie den Froschmann, weil yolo. Und dann werden darüber nur kurz Witze gemacht, dass sie Sex hatten. (lol)
Oder der Bösewicht, der genervt ist, dass seine Frau so viel labert und deswegen die Stumme vergewaltigen will. Gott, der Film ist einfach so strunzdumm.
 
Danke @eape für den Verriss, dann kann ich jetzt meine BR'49-Kritik posten und es fällt nicht so auf :D (Shape of Water schau ich mir trotzdem noch an)


Blade Runner 2049

Ich war jetzt nie der größte Fan des Vorgängers. Aber auch mir ist bewusst, was für ein visuelles und atmosphärisches Ausnahmewerk es damals schon war und auch heute noch ist.

Da ich generell so ein Setting sehr gerne mag und auch auf Filme von Villeneuve stehe, habe ich mich echt auf den Film gefreut. Ich ging auch sehr neutral an die Fortsetzung, ohne irgendwelche zu große Erwartungen, gerade weil ich nicht so eine große Bindung zum ersten Teil habe.

Wie gesagt finde ich Villeneuve überragend, ich mag Ryan Gosling und Jared Leto, welcher hier aber leider total verschenkt wurde, da hatte er gefühlt mehr Screentime bei Suicide Squad und Ana de Armas hat eh seit Knock Knock sämtlichen Kredit bei mir :grins:. Alles in allem waren die Voraussetzungen also gar nicht mal so schlecht. Nunja, bin nach Ende des Filmes ziemlich hin- und hergerissen. Er schaut unverschämt gut aus, keine Frage. Von den Bildern und dem Ton sicherlich ein faszinierendes Werk, welches man heutzutage leider kaum noch zu sehen bekommt. Finde aber, dass sein Vorgänger da noch mehr geglänzt hat, gerade auch von der Atmo her, packt er mich nicht so wie das Werk von '82.

Inhaltlich war es auch nichts besonderes, was mich aber nicht groß gestört hat. Der Film plätschert so vor sich hin, was ich echt nicht schlimm finde. Fand ihn auch nicht zu lang und würde sehr gerne mal den 4 Stunden Rohschnitt sehen. Aber irgendwas fehlt mir. Er war mir nicht interessant genug.

Da wo der Vorgänger so viel für dieses Genre getan hat und Filme oder Spiele, noch Jahre später beeinflusste, bietet mir Blade Runner 2049 leider gar nichts. Der Film ist für mich total belanglos. Wo der Vorgänger Dialoge und Szenen/Shots für die Ewigkeit geschaffen hat, bleibt hier nichts einzigartiges über, nichts eigenständiges. Gut, Fortsetzungen haben es bekanntlich immer schwerer. Aber noch nie hatte ich dieses Gefühl, dass hier eine Sequel total unnötig war. Ich zitiere mal Rutger Hauer:"Der Film sieht natürlich toll aus, aber war er wirklich notwendig? Wenn man etwas derart Wundervolles hat, sollte man es einfach unangetastet lassen und einen anderen Film drehen," findet Hauer. "Hier versucht man auf dem Erfolg von etwas aufzubauen, das vor mehr als dreißig Jahren praktisch aus dem Nichts erschaffen wurde."

Auch wenn es etwas verbittert klingen mag, aber es spiegelt ähnliche Gedanken wieder, die ich nach dem anschauen hatte.

Warum macht man ein Sequel? Ich gehe davon aus man will nochmal absahnen, da der Vorgänger ziemlich erfolgreich war, oder aber man hat noch etwas ganz wichtiges zu erzählen, was dieses Universum nachhaltig bereichert. Ersteres fällt denke ich weg. Aber letzteres kann es auch nicht gewesen sein, den für mich ist da nichts was es unbedingt zu erzählen gab. Wären sie jetzt hingegangen und hätten was komplett anderes gemacht, als mehr vom selben. Am Ende hat man dann

Ford wie er seine Tochter wieder findet.

Wow, also den Plot hätte man noch weitere 30 Jahre in der Schublade lassen können. Ich möchte jetzt nicht sagen der Film wäre ein Blender, aber er fühlt sich für mich so an.

Ja es werden wieder philosophischen Fragen gestellt, die wurden aber schon zig mal davor gestellt.

7/10

Das Ende fand ich auch irgendwie komisch. Ab Ford wird die Geschichte unnötig umgeleitet. Aber ansonsten fand ich die Handlung sehr interessant und der Film spinnt einige philosophische Fragen etwas weiter. Hätte man jetzt nicht unbedingt Blade Runner nennen müssen, aber das macht den Film für mich jetzt auch nicht schlechter.
 
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Naja

Irgendwie komischer Film. Die Musik ist teils ganz nett aber 98% alte Schinken die kein Schwein wirklich mehr hören würde.
Das letzte viertel des Films war ganz gut...Im Prinzip ab der Scene wo er den Kiffern den Challenger abluchst.
die übrigen 2% verteilen sich auf diesen geilen Song
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