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MOVIE Der-zuletzt-gesehen-Thread!

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Crank

DVD


habe mir mal wieder den klassiker reingezogen...

er ist unlogisch und übertrieben...aber auch einfach nur cool :bier:

kein glanzstück der filmgeschichte und weit weg zum,absoluten kultstatus ala´pulp fiction, from dusk till dawn oder leon.

dennoch kann man sich den film nach jahren mal wieder geben.

7/10

da fällt mir auf , dass ich noch NIE crank 2 gesehen habe...
 
The Guard

Der neueste Comedy-Streich aus GB bzw. in diesem Fall Irland. Ein Provinzbulle wird plötzlich in große Drogengeschäfte reingezogen. Brilliante Komik, exzellente Dialoge und ein Hauptdarsteller in Bestform.


...behauptet zumindest das Cover, auf dem bestimmt 5 oder 6 Lob-Zitate irgendwelcher Reviews aufgelistet sind. Ich hab nach 'ner halben Stunde ausgemacht, weil ich nicht einmal gelacht habe (noch nicht mal geschmunzelt) und so ziemlich alle Witze vollkommen bemüht wirkten. Oder ist es irgendwie lustig, wenn ein Bulle einer Leiche am Sack rumfummelt?
Ein vollkommener Fail. Die ersten 30 Minuten sind vollkommen witzlos, über den Rest kann ich kein Urteil fällen. Kann aber so schon sagen, dass es kein Vergleich zum genialen Hot Fuzz ist.

Fazit: :sleep: :fp:
 
Landy Vengeance fand ich so langweilig dass ich eingepennt bin und bei Oldboy hingegen war ich die gesamte Zeit gefesselt vor dem Bildschirm. Oldboy ist einfach mehr für die Masse während Landy Vengeance eher was für Genreliebhaber ist.
 
Machete 6/10

Nach starkem Beginn lässt der Streifen gegen Ende leider nach, der Showdown mit Trejo und Seagal wirkte dann auch unfreiwillig komisch auf mich. Story ist nur Nebensache, daher steht sie gar nicht zur Bewertung. Dennoch eine witzige Hommage, die Lust auf die beiden angekündigten Sequels macht.


Don't look now (Wenn die Gondeln Trauer tragen) 6,5/10

Einfach unfassbar, wie sehr Kiefer Sutherland seinem Vater ähnelt. Mystery-Thriller von Nicolas Roeg in der Tradition von Hitchcock, der schwer in Fahrt kommt und gen Ende umso mehr schockt.
Verfilmung basiert auf einer Geschichte von Daphne du Maurier, deren Werke auch schon der Meister des Suspense gekonnt auf die Leinwand zauberte (Rebecca, The Birds).
 
Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn 3D
adventures-of-tintin1jjiz.jpg


Zunächst muss ich anmerken, dass ich Tim & Struppi bis heute nicht kannte. Ich habe nie ein Comicbuch gelesen, weder die Zeichtrickserie, noch einen Realfilm gesehen. Schon die Comic Cover haben mich früher derart angewidert (Dieser neunmalkluge Rotschopf mit seiner billigen Idefix-Kopie, bah!), dass ich nie mit der Reihe in Kontakt gekommen bin.
Hätte ich in der Grundschule nicht einen Tim & Struppi-Fan als Freund gehabt, wäre mir die Vorlage zu Das Geheimnis der Einhorn wahrscheinlich nichtmal ein Begriff. Wer liest auch französische Comics? Pff, bei mir standen nur Marvel Comics und Animes auf dem Speiseplan. :D Von daher konnte ich nun unvorbelastet, wenn auch nicht ganz unvoreingenommen, an Spielberg's Animationsfilm herangehen.

Was soll ich sagen? Obwohl ich im Laufe meiner Jugend eine große Abneigung gegenüber Tim & Struppi entwickelt habe, muss ich gestehen, dass Das Geheimnis der Einhorn der wohl beste Abenteuerfilm seit Jahren ist. Von der Technik, mit welcher der Film realisiert wurde, sollte man sich dabei nicht abschrecken lassen. So hat Spielberg's Interpretation rein gar nichts mit den typischen Hollywood-Schema F-Animationsfilmen gemeinsam. Tim & Struppi ist ein waschechter Abenteuerfilm, in bester Tradition von Indiana Jones, Die Mumie & Co. So schlägt der Film schon zu Beginn einen überraschend ernsten Grundton an. Ein wenig Slapstick ist natürlich vorhanden, ansonsten ist die Welt jedoch eher realistisch und teilweise fast schon bedrohlich. Spielberg lässt sich zudem relativ viel Zeit für die Einleitung und spinnt, zunächst langsam, aber dennoch spannend umgesetzt, ein Netz aus zwielichtigen Gestalten, Mord und geheimnisvollen Schiffen. Dieses Storykonstrukt verdichtet sich nach einer guten halben Stunde dann schlagartig und entwickelt sich zu einer rasanten, mitreißenden und grandios erzählten Schatzsuche, die an die guten alten Abenteuer von Indy oder auch Nathan Drake (Uncharted) erinnert.

Dabei geht es dann auch ordentlich zur Sache. Hier jagd eine wilde Actionszene die andere und Tim und Struppi finden sich regelmäßig in Schießereien, Faustkämpfen und Verfolgungsjagden wieder. Highlight ist hier eindeutig eine atemberaubende Szene im Finale, welche geschätze 5 oder 6 Minuten ohne einen einzigen Schnitt auskommt. Das ist spektakuläres Abenteuer-Kino in Perfektion und zeigt, dass Spielberg es immer noch drauf hat.

Überhaupt ist die Umsetzung der Geschichte unbeschreiblich gelungen. Die Kamera, der Sound(track), die mit Rückblenden gespickte Erzählweise. Hier stimmt alles. Am meisten beeindruckt jedoch die Optik. Heilige Mutter Gottes! ... Was Peter Jackson's Weta Digital Studio hier abliefert, ist schliechtweg überwältigend. Wären die comichaften Züge der Charaktere nicht, könnte man die meisten Animationen nicht von realen Aufnahmen unterscheiden. Tim & Struppi legt hier still und heimlich ein Animations-Niveau vor, an das die Konkurrenz erstmal herankommen muss. Derart fotorealistische, glaubhafte und stimmige CGIs habe ich zuletzt bei Avatar gesehen. Ein absoluter Traum für Technik-Fetischisten. In diesem Zusammenhang auch noch ein paar Worte zum 3D-Effekt. Dieser wird hier sehr unaufdringlich und sparsam eingesetzt. Was aber nicht "schlecht" bedeutet. Ganz im Gegenteil. Die 3D-Bilder sind knackig scharf, farbenfroh und bestechen durch eine tolle Tiefenwirkung. Im Vergleich zu anderen Animationsfilmen gibt es jedoch kaum Pop-Outs oder andere ef­fekt­ha­sche­rische
Aufnahmen, sondern einfach nur ein sauberes, natürliches und räumliches Bild. Hier ist mir aber auch wieder aufgefallen, dass sich das Geschehen immer nur hinter dem Bildschirm abspielt. Genau so wie bei Pixar. Als wäre die Leinwand lediglich ein Fenster in die Spielfilm-Welt. Anders macht es Dreamworks. Bei deren Produktionen habe ich das Gefühl, dass sie auch die Leinwand als zusätzliche Ebene miteinbeziehen, wodurch ein sehr viel stärkerer 3D-Eindruck entsteht. Im Gegensatz zu Puss in Boots oder Drachenzähmen, wirken Filme wie Cars 2 oder jetzt auch Tim & Struppi nämlich merklich "flacher". An der einwandfreien Räumlichkeit ändert das natürlich nichts, nur könnten Pop-Out-Freunde hier enttäuscht werden.


Tim & Struppi - Das Geheimnis der Einhorn ist großartige Unterhaltung. Ein klassischer Abenteuerfilm, verpackt in hochmoderne Animationen. Mit diesem Werk macht Altmeister Spielberg nahezu alles richtig. Die Geschichte ist spannend und stimmig, die Charaktere sind toll, die Erzählweise angenehm flott, die Action spektakulär und die audiovisuelle Präsentation erstklassik. Diesen Film sollte jeder gesehen haben, der auf altbewährte Abenteuer-Kost, hübsche Animationsfilme oder einfach nur gutes Kino steht. Wer hätte gedacht, dass es nach den eher mäßigen Reanimationsversuchen der letzten Jahre (Indiana Jones 4, Die Mumie 3) nochmal einen echten Abenteuerfilm geben wird, der es dann sogar noch schafft alte Genre-Tugenden gekonnt ins moderne Kino zu transferieren. Ich bin begeistert. Die Fortsetzung kann kommen. Der Grundstein für ein schillerndes, neues Abenteuer-Franchise am mittlerweile fast vollständig verdunkelten Genre-Himmel ist mit Das Geheimnis der Einhorn jedenfalls gelegt.​

Film: 9/10 Goldmünzen
3D-Effekt: 8/10 Goldmünzen
 
nbk90210 schrieb:
BLACK SWAN

auf skyanytime HD

so hab also diesen film endlich mal gesehen... am anfang dachte ich "ballett...oh du kacke...aber natalie portman -also dran bleiben...."

naja ich wurde im grunde nicht enttäuscht...ich fand das mal was anderes... nicht so eine 0815 story in meinen augen.

alles in allem sehr gelungen.

die lesbenszenen mit mila kunis waren sehr nett anzusehen:grins:

8/10

Ebenfalls heute gesehen. Kann dir nur zustimmen.
 
Kali schrieb:
Landy Vengeance fand ich so langweilig dass ich eingepennt bin und bei Oldboy hingegen war ich die gesamte Zeit gefesselt vor dem Bildschirm. Oldboy ist einfach mehr für die Masse während Landy Vengeance eher was für Genreliebhaber ist.

Mhhh...Lady Vengeance empfinde ich als den audiovisuell aufregendsten Teil der Trilogie, während ich Sympathy for Mr. Vengeance inhaltlich am stärksten Finde. Oldboy ist meiner Meinung nach ein Hybrid aus beiden Filmen, der in allerdings in keinem der Belange die Klasse der anderen beiden erreicht.
 
@ MiXeR Bis auf den 3D Effekt bin ich da komplett derselben Meinung. Der beste Abenteuerfilm seit "Die Mumie" und die neue technische Speerspitze im Animationssektor. :dhoch: Unbedingt nich die hochinteressanten Making Ofs ansehen. Da hört und sieht man einfach wie viel den Machern die Vorlage bedeutet und Steven Spielberg hatte wohl schon seit Jahren nicht mehr so viel Spass einen Film zu drehen. Und das merkt man dem Endprodukt auch zu jeder Sekunde an.
 
Danke für den Hinweis. Die Making Ofs werde ich mir dann gleich noch ansehen. :dhoch:

Auf die visuelle Pracht komme ich echt nicht klar. :D Die Animationen sind absolute Granate. :huldig: Die Animationsfilm-Optik ist in den letzten Jahren einfach stagniert. Bis auf das Design, hat sich da meiner Meinung nach nur wenig getan. Natürlich wurde das Fell der Tiere flauschiger und die Oberflächen realistischer, aber im Großen und Ganzen hat sich die Genre-Optik kaum entwickelt.

Tim & Struppi zeigt nun auf, wie weit die Technik heutzutage doch schon ist.
Das ist sooo nah dran am Fotorealismus. Wahnsinn. Wird das ein Fest, wenn Videospiele mal irgendwann so aussehen. :sabber:
 
die-tribute-von-panem-the-hunger-games.jpg


Gestern in der Spätvorstellung gesehen. Ich hatte so gut wie kein Vorwisssen über den Film, weil ich alles was Buch und Verfilmung betrifft in keinster Weise verfolgt habe.
Meine Freundin war diejenige die vor kurzem durch das Hörbuch angefixt wurde und mich mit in den Film "schleppte".

Meine größte Sorge war, dass ich ein zweites Twilight Desaster erlebe.

Und was habe ich gesehen?

Ein Film mit einer ziemlich düsteren Stimmung, in dem die Welt mal wieder am Ende ist. Nach einem Krieg gibt es ein reiches Capitol und eine arme Welt, unterteilt in Distrike, die jedes Jahr zur "Ernte" ein Jungen und ein Mädchen in die Arena schicken, um ums Überleben zu kämpfen...

Und was da abgeliefert wird ist in meinen Augen, für ein Jugendbuch, schon ein ordentliches Stück.
Schauspielerisch gibt es hier auch nichts zu meckern, gerade bei den Hauptdarstellern. Es gibt eine Heldin, die bis in die Zehenspitzen auch Heldin ist. Man weiß von Anfang an, dass sie nie bewusst töten wird/muss (damit meine ich nicht Notwehr).

Jedoch muss man bemängeln, dass der Film es an tiefe bei den Figuren größtenteils vermissen läßt, aber da denke ich, wird das ganze Potential im zweiten Teil ausgespielt.

Noch negativ anzumerken ist die Welt des Capitols, die mir ein wenig zu sehr den Eindruck eines B-Movies vermittelt und in meinen Augen einfach too much ist. Demgegenüber steht die triste Welt der Distrikte, die eher an eine Welt des 2- Weltkrieges erinnern. Welche imo sehr gut eingefangen wurde.

Um es kurz zu machen, für mich hat der Film einen ordentlichen Auftakt der Trilogie hingelegt...


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Ein Film basierend auf einer wahren Gegebenheit.
Inwiefern das auch den Tatsachen entspricht, kann ich nicht sagen, da mir dieser Fall bis gerade komplet unbekannt war und ich darüber noch nie etwas gehört habe.

Der Sohn eines Immobilienmaklers in NY, trifft auf seine Traumfrau und versucht mit dieser einen Bioladen zu eröffnen um auf eigenen Beinen zu stehen.
Der Vater, der zu seinem Sohn alles andere als eine gute Beziehung hat, ist davon in keinster Weise begeistert, da er möchte, dass er das Geschäft des Vaters übernimmt.

Der Sohn, selbst damit beschäftigt mit sich und seiner Vergangenheit (Dem Selbstmord der Mutter, den er beobachten musste) zu verarbeiten, knickt schlussendlich doch ein und steigt in das Geschäft ein.

Damit beginnt, dann der Albtraum...

Ich muss versuchen objektiv zu bleiben, aber mal wieder spielt Gosling grandios.
Ich nehme ihm seine Rolle und seine innere Zerrisenheit und seine Aggressionen zu jeder Zeit ab. Kirsten Dunst macht ihre Sache auch sehr gut, wobei sie aber die meiste Zeit des Filmes über nur reagieren muss. Die beiden "Harmonieren" sehr gut in dem Film.

Den Film selber würde ich als schwerfällig bezeichnen. Es vergeht doch einiges an Zeit bis zum ersten Wutausbruch. Dieser ist zwar nur sehr klein, dafür aber dennoch, oder gerade deswegen, besonders überraschend. Ähnlich gute Szenen hat der Film öfters aufzuweisen.
Leider ging dem Film zum Ende hin, dann aber doch noch die Luft raus. Hier hätte dem Film eine Straffung und Kürzung der Laufzeit sichtlich gut getan.

Unbedingt anschauen.
 
BIUTIFUL

biutiful2d.jpg


eines vor weg: trailer vermittelt meines erachtens einen falschen eindruck vom film. der film ist viel ruhiger & besonnener.

Biuitful ist ein film den man nicht nebenbei guckt, ein film auf den man sich einlassen muss- ein film der wirkt.

es ist zum teil sehr beklemmend und traurig. alles in allem ein sehr menschlicher film.
trotzdem muss ich sagen, empfand ich beim anschauen an ein paar stellen längen. evtl. ist das aber auch so gewollt.

jenseits vom hollywood einheitsbrei bietet Biutiful eine kleine Reise- für diejenigen die sich darauf einlassen.

7/10
 
XtreCoolX schrieb:
Es gibt eine Heldin, die bis in die Zehenspitzen Heldin auch Heldin ist. Man weiß von Anfang an, dass sie nie bewusst töten wird/muss (damit meine ich nicht Notwehr).


ok, damit ist der film für mich gestorben. schlimm genug das es ne tusse is, aber dann noch so ne weichgespülte scheisse. :kotz:
naja, geld gespart.
 
Die tribute von panem ist imo ein guter Film geworden:deal:

Wenn man bei einer Buchvorlage allerdings ein testosteron geladenes blutiges Gemetzel erwartet, wird man natürlich enttäuscht werden:grins:
 
gerade zu Ende geschaut
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Geständnisse
Wow hat mir sehr gut gefallen,ein klasse Psycho Thriller um Schuld und Sühne.
Hat von vorne bis hinten gepasst mit einem tollen Ende über das man grübeln kann.
Die Mutter ist wohl nicht getötet worden,da die Lehrerin die ganze zeit eher eine erzieherische Rache geplant hatte.
Von mir volle Punktzahl 10 Punkte
:dhoch:
 
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