8-teilige (mit jeweils 45 Minuten Laufzeit) Dokumentation über allerei Dinge, welche die Physiker heutzutage so beschäftigen. Von altbekannten und eher langweiligen Schwarzen Löchern, über die hochwissenschaftliche Stringtheorie, bis hin zu philosophisch angehauchten Fragen wie
"Gibt es einen Gott?", werden in den acht Episoden überraschend viele und überaus interessante Themengebiete abgedeckt. Jedes wird von kompetenten Wissenschaftlern, sowie mehr oder weniger bekannten Persönlichkeiten (u.a. auch Videospiellegende Will Wright, der davon ausgeht, dass wir in einer Matrix leben und Gott unser Programmierer ist) kommentiert und, sowohl inhaltlich, als auch optisch verständlich und spannend veranschaulicht. Der mystisch-epochale Soundtrack stammt dabei von keinem Geringeren als Hollywood-Großmeister Hans Zimmer und untermalt die gelungenen Computeranimationen und vereinfachenden, comic-haften Zeichnungen perfekt.
Morgan Freeman fungiert dabei lediglich als Erzähler und darf den Inhalt schlussendlich nocheinmal kurz zusammenfassen bzw. kommende Themen anteasern.
Insgesamt ist
Mysterien des Weltalls eine wirklich gelungene Dokumentation, die sich ausnahmsweise nicht nur auf knuffige Tiere oder plakative Schwarze-Loch-Dramatik verlässt, sondern interessante, hochwissenschaftliche Themen sehr spannend und inszenatorisch ansprechend erläutert. Nicht alle Aspekte sind neu, jedoch basieren die Beiträge tatsächlich auf dem neusten Stand der Forschung und verdeutlichen auch Dinge, die in anderen Dokus nur sehr stiefmütterlich behandelt werden. Klare Empfehlung für Freunde der Physik!

Zunächst einmal muss ich anmerken, dass ich das Original nur vom Hörensagen kenne und dementsprechend unvoreingenommen an das Remake herangegangen bin.
Anders als der alte
Fright Night ist die 2011er-Version diesmal keine Horror-Komödie (so viel weiß ich gerade noch über das Original

), sondern ein waschechter, fast schon klassischer Vampirfilm in einem modernen Gewand. Vielleicht sogar der beste, den Hollywood in den letzten Jahren abgeliefert hat.
Mal abgesehen von der eher schlichten Handlung - in der Charley (Anton Yelchin) von seinem nerdigen Kumpel (Christopher Mintz-Plasse) darauf aufmerksam gemacht wird, dass der neue Nachbar Jerry (Colin Farrell) ein Vampir ist und es daraufhin mit selbigen zu tun bekommt - bietet die Neuverfilmung alles, was das Herz des Genrefans begehrt.
Das fängt schon bei den grandiosen Schauspielern an. Neben dem sympathischen Remake-Veteranen Anton Yelchin (Chekov im neuen
Star Trek), dem gewohnt nerdig-liebenswerten Christopher Mintz-Plasse (
Superbad's McLovin), und der natürlich-schönen Newcomerin Imogen Poots, sind es vor allem Colin Farrell und David Tennant, die hier allen die Show stehlen. Farrell hatte sichtlich Spaß an der Rolle des hämisch-lächelnden Vampirs, der nicht nur einen auf sexy Twilight-Blutsauger machen, sondern auch bitterböse sein kann und sogar mit Motorrädern werfen darf. Aber auch David Tennant begeistert als herrlich überzeichneter, leicht Jack Sparrow'scher Vampir "Jäger" Peter Vincent und trägt einem Großteil zum insgesamt eher rar gesäten Humor bei. Was jedoch nicht heißt, dass
Fright Night sich bierernst nimmt. Ganz im Gegenteil. Häufig spielt der Film mit bekannten Vampir-Klischees und sorgt auch durch seinen insgesamt leicht selbtironischen Grundton für kurweilige Unterhaltung.
Zusätzlich versorgt der Film den Zuschauer immer wieder mit eingestreuten Actionszenen, wo dann sogar vampirfilm-typische Waffen und eine ansehnliche Menge Kunstblut zum Einsatz kommen. Begeistern kann auch der Spannungbogen, der regelmäßig mit gelungenen Spannungsspitzen aufwartet. Diese Momente bedienen sich zwar meist bei altbekannten Genrekonventionen, wie etwa das Versteckspiel in der Vampirbehausung, funktionieren aber dennoch überaus gut, da sie gekonnt mit den eigenen Erwartungen spielen. Bei Charley's Aufenthalt in Jerry's Haus oder auch der Sixpack-Szene, war ich jedefalls sehr angespannt.
Ankreiden kann man
Fright Night lediglich die mäßigen CGIs, die zwar nicht schlecht aussehen, dann aber doch eher in Richtung Stephen Sommers'sche Computereffekte (sprich:
Die Mumie, Van Helsing, etc.) gehen.
Ansonsten habe ich nichts zu meckern.
Fright Night Anno 2011 ist eine moderne, kurzweilige und überaus unterhaltsame, wenn auch vorhersehbare, Vampirgeschichte, die ganz ohne Kitsch und Herzschmerz auskommt und mit tollen Schauspielern und einem rasanten Erzähltempo begeistern kann.