Es gibt gleich mehrere Kritikpunkte die ich hier anführen möchte.
Der für mich Wichtigste ist wohl, dass dem Remake jedwede puristische Spiritualität, für die ich Conan so liebe, entzogen wurde. Die kläglichen Versuche einige der Botschaften aus Robert E. Howards Geschichten einzubringen, wirken deplatziert, erzwungen und vollkommen überflüssig, angesichts der Tatsache, dass der Conan dieser Geschichte, diese Werte weder glaubhaft verkörpert, noch selber über sie spricht. Das funktionierte in der Verfilmung von 1982 meiner Meinung nach deutlich besser. Dialoge und Handlung waren damals einfach und scheinbar oberflächlich, entpuppen sich aber als durchaus tief gehend. Bei dem Remake ist es genau anders herum. Dialoge und Handlung versuchen durch Tiefe zu glänzen, sind aber in Wahrheit hohl und ohne Essenz.