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Mission Impossible: Phantom Protokoll
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Phantom Protokoll ist rasantes, actiongeladenes und überraschend selbstironisches Action-Kino. Nicht wirklich intelligent oder innovativ, aber durch und durch unterhaltsam.

Die Handlung ist, wie eigentlich immer bei Mission Impossible, eher Mittel zum Zweck. Hier wird die übliche Verschwörungs-Verwechslungs-Böse Russen-Atomkriegs-Hollywood-Reißbrett-Story aufgefahren. Immerhin wird sie angenehm flott erzählt und ist, sieht man über die genre-üblichen Logiklöcher hinweg, in sich stimmig. Das Ganze dient jedoch nur als Grundgerüst für hinreißende Aufnahmen von fernen Orten (Moskau, Dubai, irgendwo in Indien) und adrenalingeladene Action, welche über jeden Zweifel erhaben ist. Ich will jetzt nicht sagen, dass die Actionsequenzen wirklich neuartig sind, eine gewisse Frische lassen sie aber dennoch verspüren. Die wahnsinns Außenszene am Burj Khalifa oder aber die Parkhaus-Auseinandersetzung hat man in dieser Form jedenfalls noch nicht gesehen. Da haben sich die Actionchoreographen einiges einfallen lassen. Positiv ist hier noch anzumerken, dass auf Wackelkamera und schnelle Schnitte weitesgehend verzichtet wurde. Man sieht zu jeder Zeit was passiert und, dass hier tatsächlich echte Menschen an echten Hochhäusern rumklettern. Nichts CGI oder Stuntman-Schule, sondern handgemachte, von der Schauspielern glaubwürdig umgesetzte, Over-the-Top-Action. Vielleicht sogar die beste Action (damit meine ich natürlich nicht Transformers-Maßstäbe, sondern typische Thriller-Genre-Action), die man dieses Jahr im Kino sehen konnte.
Überzeichnete technische Agenten-Spielereien, wie Spider-Man-Handschuhe oder Kontaktlinsen-Digicams dürfen da natürlich auch nicht fehlen und sorgen für die nötige Portion Spion-Flair.

Neben der packenden Action hat mich aber ganz besonders ein Punkt unheimlich positiv überrascht: Der Humor. Ja, Phantom Protokoll ist lustig. Und zwar nicht schlecht lustig, sondern angemessen lustig. Abgesehen von den spritzigen Dialogen zwischen Ethan Hunt und seinen Kollegen, welche übrigens sehr gut ins Deutsche übersetzt wurden, ist es vor allem die Selbstironie, die mich hier begeistern konnte. Anscheinend hat PIXAR-Regisseur Brad Bird nicht nur auf dem Regiestuhl platzgenommen, sondern auch sein komödiantisches Talent einfließen lassen. So erinnern einige Szenen fast schon an eine Agentenfilm-Parodie (Stichwort: "Diese Nachricht zerstört sich in 5 Sekunden von selbst." oder auch die Magnesiumfackel). Das macht die eh schon unheimlich unterhaltsame Action-Hatz sogar noch lockerer und sympathischer. Wobei ich mir durchaus vorstellen kann, dass das einigen zu viel des Guten ist, da der Film zwischenzeitlich eher an eine Komödie, als an einen Thriller erinnert.

Zu guter Letzt noch ein paar Worte zum Cast: Man mag von Tom Cruise denken, was man will, aber der Mann ist einfach ein top Schauspieler. Er überzeugt sowohl in waghalsigen Actionszenen, als auch in ruhigen Dialogen oder aber selbstironischen Momenten. Solche Allrounder gibt es im Action-Stars-Bereich nicht viele.
Ansonsten hat die Mission Impossible Force, neben dem "alten Eisen" und wieder sehr sympathsich aufspielenden Simon Pegg, neuen Zuwachs bekommen. Zum einen die unheimlich verführerische und schlagfertige Paula Patton, der man auch die Schlägereien abnimmt, und "Neuentdeckung" Jeremy Renner, der Tom Cruise in Sachen Action in Nichts nachsteht. Sogar J.J. Abrams-Zögling Josh Holloway (Sawyer aus LOST) hat einen kurzen Auzftritt abgestaubt. Weniger überzeugen kann hingengen Michael Nyqvist (Verblendung), der als Bösewicht viel zu profillos und austauschbar bleibt. Da war Philip Seymour Hoffman in MI:III sehr viel bedrohlicher und charismatischer. Nett sind auch die Cameos einiger alter Bekannter.


Mission Impossible: Phantom Protokoll ist rasant, imposant, selbstironisch und unterhaltsam. So hat ein Agenten-Action-Thriller im YouTube-Zeitalter auszusehen. Mit dem Spannungs-Thriller Mission Impossible von damals hat das genau so wenig zu tun wie mit dem überdrehten Action-Spektakel Mission Impossible II. Wir bekommen hier eher einen überzeichneten Bourne vorgesetzt, was jedoch hervorragend funktioniert und großen Spaß macht, auch wenn Liebhaber des Ur-Mission Impossibles von 1996 wahrscheinlich die Hände über dem Kopf zusammenschlagen werden.

Ach ja, ich frage mich was BMW und Apple für ein derartiges Product-Placement haben springen lassen. :grins: Normalerweise stehe ich Produkplatzierungen eher neutrag gegenüber. Wieso sollte es in Filmen kein iPhone, keine Xbox oder keinen Dyson Staubsauger geben? Sowas stört mich nicht. Ein wenig lächerlich wird es dann aber doch, wenn Ethan Hunt anstatt seiner Spionage-Kabelkamera ein iPad inkl. angesteckter Kamera auspackt, um damit um die Ecke zu schauen oder per iPhone Agenten-App Code-Schlösser im Kreml knackt. :ugly:

9/10 Atomraketen
 
Trayal schrieb:
Trailer und kurze Ausschnitte daraus, die im Vorfeld veröffentlicht wurden, fand ich eigentlich ziemlich genial und sprachen mich auch deutlich mehr als ein overhyptes Kick Ass an.

schau ihn dir auf jeden fall noch an!
war selber von super nicht enttäuscht.
 
MiXeR schrieb:
Planet der Affen: Prevolution
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:shock:

Planet der Affen: Prevolution ist cleveres Unterhaltungs-Kino in Perfektion.

Hier wird der Aufstand der Affen unheimlich mitreißend, spannend und clever in Szene gesetzt. Das fängt schon bei der Handlung an, welche im Kern leicht verständlich ist, jedoch sehr intelligent und spannend umegsetzt wurde. So haben es die Drehbuchautoren geschafft die Ereignisse immerzu glaubwürdig erscheinen zu lassen, sodass man mit beiden Parteien, Affen sowie Menschen, mitfühlen kann und von der faszinierenden und teilweise berührenden Geschichte mitgerissen wird.

Dass man sich in die Lage von atemberaubend aussehende CGI-Affen versetzten kann, ist dabei einzig und allein Andy Serkis zu verdanken. Er verleiht dem Schimpansen, durch sein perfektes Schauspiel und seine unglaubliche Körpersprache, unheimlich viel Authentizität und Seele, wodurch jede einzelne Szene mit Caesar zu einem Highlight wird. Hätte nicht erwartet, dass ich bei einem Planet der Affen derart viele Gänsehau-Momente erleben darf. Ja, teilweise hatte ich tatsächlich Angst vor Mr. Chimp. Scheiße, würde mich ein Affe im wahren Leben mit einem so durchdringenden Blick anschauen, würde ich laufen gehen. :ugly:
Oder als er das erste mal gesprochen hat. Halleluja, das kam schon ziemlich unerwartet. :schreck: :lol:


Natürlich tragen dazu auch die unbeschreiblich detaillierten Animationen der WETA-Studios, genau so wie der orchestrale Soundtrack und die überaus stimmige und glaubwürdige Atmosphäre bei.

Prevolution ist packendes Sci-Fi-Kino auf höchstem Niveau. Eine glaubwürdige, intensive, dramaturgisch fulminant erzählte Geschichte, gepaart mit tollen Schauspielern, einem CGI-Affen, der menschlicher kaum sein kann, und einer ausgezeichneten Inszenierung. Zudem besticht der Film durch ein angenehm hohes Erzähltempo, das nie Langeweile aufkommen lässt, sich aber trotzdem Zeit für die Figuren und Entwicklungen lässt. Er ist atsächlich keine Minute zu lang bzw. zu kurz. Ich bin begeistert und vergebe gerne die Höchstpunktzahl. Zu kritisieren gibt es, in meinen Augen, jedenfalls nichts, außer vielleicht, dass die Geschehnisse realtiv "harmlos" dargestellt werden. Das Sequel kann kommen. :popcorn:

10/10 Cookies

Da muss ich mich aber derart und absolut anschließen, dass es mir ja fast die Erinnerung versagt. Erinnerung daran, wann ich dies das letzte mal tun durfte. Der Film ist 10x mal cleverer als man es erwartet. Die Affen sind unglaublich gut getroffen und lassen einen die Effekte kurz mal vergessen. Diesen Film kann man getrost vorzeigen und immer mal wieder angucken.
 
xbox360besitzer schrieb:
auch wenn Urgs sie gut findet, Breaking Bad ist wirklich Top

sollte jeder mal geschaut haben:deal:

Dazu ist sie zu anspruchsvoll und in ihrer Erzählweise zu ruhig und zu weit ausholend, als das sie jeden ansprechen würde. Daran zappt die Masse vorbei. Läuft halt auch auf Arte und nicht auf Pro7 oder Rtl2, was für den serienkonsumierenden Pöbel wiederum ein Qualitätsmerkmal wäre. Es gibt halt Serien für den 1.Fc Arte und es gibt sowas wie Two and a half men, womit man die niederen Instinkte der Massen anspricht. :D
 
Gestern mal den neuesten X-Men mit einem Kumpel gesehen und unser fazit: schrecklich. Das tat wirklich weh beim zugucken.
 
Urgs schrieb:
xbox360besitzer schrieb:
auch wenn Urgs sie gut findet, Breaking Bad ist wirklich Top

sollte jeder mal geschaut haben:deal:

Dazu ist sie zu anspruchsvoll und in ihrer Erzählweise zu ruhig und zu weit ausholend, als das sie jeden ansprechen würde. Daran zappt die Masse vorbei. Läuft halt auch auf Arte und nicht auf Pro7 oder Rtl2, was für den serienkonsumierenden Pöbel wiederum ein Qualitätsmerkmal wäre. Es gibt halt Serien für den 1.Fc Arte und es gibt sowas wie Two and a half men, womit man die niederen Instinkte der Massen anspricht. :D

und es gibt auch leute die beides gut finden :D
würde mich ja darüber freuen, wenn sachen wie big bang theory mal auf anständigen sendern laufen würden.
 
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Noch nie ein Green Lantern Comic gelesen, aber der Film hat mir sehr gut gefallen, ist doch irgendwie toll einfach einen Ring anzuziehen und schon ist man ein Superheld. Achja der Sound war Referenz Verdächtig! :headbang: 8/10
 
Hot Fuzz
Als Fan von Shaun of the Dead erwartete ich viel, war aber unterm Strich etwas zu lahm, aber für das Wohl aller gebe ich ihm mal 7 von 10. :D

Kurzer Prozess
Ich liebe De Niro und Al Pacino, auch hier waren sie wieder unglaublich lässig und fast schon unantastbar. Gutes Ende. 8,5 von 10.

Public Enemies
War mit der beste Gangster-Streifen, den ich bisher geguckt habe! Bale als FBI-Agent und Depp als Obergangster waren die perfekte Besetzung, das Katz & Maus-Spiel gefiel mir über die gesamte Länge. Bekomme ich gleich wieder Lust auf LA Noire, den Kleidungs-Stil und die raue Art damals finde ich sowas von genial. 9,5 von 10.
 
Urgs schrieb:
xbox360besitzer schrieb:
auch wenn Urgs sie gut findet, Breaking Bad ist wirklich Top

sollte jeder mal geschaut haben:deal:

Dazu ist sie zu anspruchsvoll und in ihrer Erzählweise zu ruhig und zu weit ausholend, als das sie jeden ansprechen würde. Daran zappt die Masse vorbei. Läuft halt auch auf Arte und nicht auf Pro7 oder Rtl2, was für den serienkonsumierenden Pöbel wiederum ein Qualitätsmerkmal wäre. Es gibt halt Serien für den 1.Fc Arte und es gibt sowas wie Two and a half men, womit man die niederen Instinkte der Massen anspricht. :D

:lachweg:

Wo istn BB so anspruchsvoll?
 
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Green Lantern (Extended Cut) 7/10

Und die nächste Comic Adaption auf der großen Leinwand, diesmal ein Held den ich von Anfang an ziemlich peinlich fand. Gehört habe ich von der grünen Laterne zuvor noch nie etwas, und was das Jahr 2011 betrifft bin ich auch recht wenig angetan von den bisherigen Superheldenverfilmungen. Und auch bei Green Lantern gibt es Licht aber auch Schatten. Die moralische Ansprache, der Sinneswandel, vor allem aber der menschliche "Wirt" dieses bösen Wesens, all das erzeugte eher eine unfreiwillige Komik. Auf der Habenseite ist ein sympathischer Held, und sehr phantasievolle Action, die natürlich von den Möglichkeiten des Ringes profitiert. Die Effekte können sich auch wirklich sehen lassen, und sind besser gelungen als bei XM: First Class und Thor.

Mit Green Lantern ist sicherlich kein neuer Klassiker unter den Science-Fiction Actionfilmen entstanden, dafür aber ein kurzweiliger Vertreter seiner Art mit viel Phantasie und einem passenden Hauptdarsteller. Nach vielen Pleiten und der teils vernichtenden Kritik bin ich daher eher positiv überrascht.
 
gestern zum ersten mal Kampf der Titanen gesehen...

nachdem der hier ziemlich schlecht wegkam, hab ich den irgendwie völlig vom schirm verbannt... kenne das original aus den 80ern und das war eins der damaligen highlights... ich mag den aber nicht mehr sehen, weil das dann vielleicht meine gute erinnerung an den film trüben könnte :D

hab bei amazon das remake als steelbook für nen 10er ergattert...

lange vorrede, kurzes fazit:

ich wurde hervorragend unterhalten. popcornkino @ its best ... keine ahnung warum so viele den blöd fanden, aber mir hat er gefallen

8/10 schwerthieben
 
megachri schrieb:
gestern zum ersten mal Kampf der Titanen gesehen...

nachdem der hier ziemlich schlecht wegkam, hab ich den irgendwie völlig vom schirm verbannt... kenne das original aus den 80ern und das war eins der damaligen highlights... ich mag den aber nicht mehr sehen, weil das dann vielleicht meine gute erinnerung an den film trüben könnte :D

hab bei amazon das remake als steelbook für nen 10er ergattert...

lange vorrede, kurzes fazit:

ich wurde hervorragend unterhalten. popcornkino @ its best ... keine ahnung warum so viele den blöd fanden, aber mir hat er gefallen

8/10 schwerthieben

Ich habe den auch als absolut Unterhaltsam in Erinnerung, aber die Nörgelfraktion hier im KT nimmt wirklich merklich zu, wenn man an einem Film oder Spiel nichts schlechtes findet, geht das ja mal gar nicht.

Empfehlung: Öfter mal einen weg stecken, dann sieht die Welt gleich wieder ganz anders aus! ;)
 
Der Film ist meiner Meinung nach ein konfuses Stückwerk, grob aneinandergeklebter Kampfsequenzen. Da fehlt der komplette Kitt zwischen den Fugen, welcher in anderen (guten) Filmen so etwas wie Kontinuität, Charaktere und überhaupt mal ein Gesamtbild erzeugt.

Erst sind sie hier, dann da und plötzlich schon dort. Was zwischen den ganzen Actioneinlagen passiert scheint mittlerweile niemanden mehr zu interessieren, sonst würden viele aktuelle Filme nicht unter dieser seltsamen Krankheit leiden.

Man hat zu keinem Zeitpunkt im Film das Gefühl, das die Truppe dort auf einer Reise ist, sondern nur von einem Endboss zum anderen teleportiert wird. Das selbe Problem hatte der Prince of Persia Film ja auch, viel zu wenig Zwischenspiel...
 
den hier hab ich irgendwann letztes jahr im fernsehen gehesen zufällig..
ein ganz grosser film.. meine fresse was hatte ich ne wut im bauch..
wer ihn sieht weiss warum

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ahjoo 9,5/10 ;)
 
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Green Lantern (Extended Cut) 7/10

Und die nächste Comic Adaption auf der großen Leinwand, diesmal ein Held den ich von Anfang an ziemlich peinlich fand. Gehört habe ich von der grünen Laterne zuvor noch nie etwas, und was das Jahr 2011 betrifft bin ich auch recht wenig angetan von den bisherigen Superheldenverfilmungen. Und auch bei Green Lantern gibt es Licht aber auch Schatten. Die moralische Ansprache, der Sinneswandel, vor allem aber der menschliche "Wirt" dieses bösen Wesens, all das erzeugte eher eine unfreiwillige Komik. Auf der Habenseite ist ein sympathischer Held, und sehr phantasievolle Action, die natürlich von den Möglichkeiten des Ringes profitiert. Die Effekte können sich auch wirklich sehen lassen, und sind besser gelungen als bei XM: First Class und Thor.

Mit Green Lantern ist sicherlich kein neuer Klassiker unter den Science-Fiction Actionfilmen entstanden, dafür aber ein kurzweiliger Vertreter seiner Art mit viel Phantasie und einem passenden Hauptdarsteller. Nach vielen Pleiten und der teils vernichtenden Kritik bin ich daher eher positiv überrascht.
 
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