Die DotCom Blase 2001 hat auch nicht nur ein paar aufgeblasene StartUps getroffen, sondern noch ganz andere Unternehmen. Das haben Blasen und Börsen so an sich, rational ist dort nichts. Und wenn es tatsächlich zu einer weiteren Internetblase kommen sollte (was abzuwarten bleibt; der Börsengang von LinkedIn, die außerbörslich gehandelten Anteile von Facebook und Twitter und der derzeit grassierende Venture-Capital-Einsatz sind aber zumindest erste Zeichen), bestehen gute Chancen, dass es da zu einer Korrektur von einigen "verwandten" Unternehmen kommen könnte - Apple als Technologieunternehmen mit starkem Hang zu Cloud und Internet sitzt da durchaus in Reichweite.
Und nein, eine Internetblase hätte natürlich keine so weitreichenden Auswirkungen wie die Immobilienblase vor 2 Jahren - nichtsdestotrotz war der Börsensturz damals eine völlige Panikreaktion, die absolut nichts mit tatsächlichen Werten zu tun hatte ... und das kann immer wieder passieren.