straikar schrieb:
Das funktioniert im Forum von Macuser.de wesentlich entspanner als immer auf Argumente wie: "Mich betrifft es nicht, also gibt es das Problem nicht!" zu treffen.
Guter Witz. Es gibt eigentlich kein schlimmeres Beispiel als das Macuser.de Forum. Kann gerne jeder selber die Seite ansurfen und sich ein paar Beispiele raussuchen.
Da geht es hier ruhiger vonstatten und insbesondere sind die meisten Beiträge mit weit mehr inhaltlicher Substanz gesegnet.
Wenn man nun aber einen Beitrag verfasst, der im Prinzip weder Hand noch Fuß hat (zumindest aus der Sicht der Leser…), dann muss man natürlich auch mit den entsprechenden Reaktionen rechnen. Da bringt es auch nichts, mit Argumenten wie "Mich betrifft es nicht, also gibt es das Problem nicht!" um sich zu werfen, anstatt sich rein auf die inhaltlichen Aussagen zu besinnen und die eigenen Aussagen versuchen genauer zu erläutern.
straikar schrieb:
Mit dem neuen iMac bist du schon extrem stark eingeschränkt. Kein Laufwerk mehr, nach 3 Jahren darfst du das neuste Betriebssystem nicht mehr installieren (für mich ein absolutes no go! bei einem Computer)
Das Laufwerk fehlt in der Tat. Angefangen hat alles beim ersten MacBook Air im Jahre 2008 und wurde damit übrigens zwei Jahre vor dem Mac App Store für OS X eingeführt. Den du ja offensichtlich als Hauptargument für das fehlen der Laufwerke tituliert hast. Kann man so sehen, muss man aber nicht.
Tatsächlich erkennt man an vielen weiteren Beispielen, dass die physischen Medien langsam aber sicher von digitalen Plattformen abgelöst werden. Es lässt sich natürlich darüber streiten, ob das Fehlen eines Laufwerkes heute noch ein zu großes Manko darstellt bzw. zu früh ist oder nicht. Nach den Reaktionen hier in Forum scheinen wohl die meisten keine CDs bzw. DVDs mehr zu benutzen. Ich habe übrigens auch schon lange kein Laufwerk mehr benutzt. Für das MacBook Air habe ich mir das externe Laufwerk zu Beginn gekauft und seither liegt es in immer noch in der Packung. Tatsächlich habe ich es nur dafür gebraucht, um Windows als natives Betriebsystem zu installieren. Wir haben ja bereits vor einiger Zeit eine Diskussion diesbezüglich geführt und sind zu einem ähnlichen Ergebnis gekommen. Um meine Gedankenzüge mal etwas ausführlicher darzustellen: Weder für Diablo 3, noch für Mountain Lion oder die Creative Suite von Adobe habe ich ein Laufwerk gebraucht. Auch nicht für Microsoft Office für den Mac. Ich könnte jetzt eine Vielzahl mehr an Beispielen bringen. Das Ergebnis bleibt das selbe. Filme oder Musik beziehe ich auch fast ausschließlich nur noch über digitale Plattformen.
Kommen wir zur zitierten Zeitspanne bzw. Versorgung von aktuellen Betriebsystemen für ältere Systeme. Nehmen wir mal deine Liste aus Wikipedia, um diese von dir angesprochenen 3 Jahre genauer zu betrachten. Was man vllt noch anmerken soll: Diese Liste bezieht sich nur auf ein einzigen Betriebsystem von Apple. Alle anderen bleiben da erst mal aussen vor, ich gehe mal davon aus, die Zyklen sind in etwa bei allen gleich – ansonsten könnte und dürfte man natürlich keine solch allgemeine Aussage treffen.
iMac (ab Mitte 2007) –>
c. 5 1/2 Jahre
MacBook (Alu-Modell von Ende 2008 oder ab Anfang 2009) –>
ca. 4 Jahre
MacBook Pro (ab Mitte/Ende 2007) –>
ca. 5 Jahre
MacBook Air (ab Ende 2008) –>
ca. 4 Jahre
Mac mini (ab Anfang 2009) –>
ca. 4 Jahre
Mac Pro (ab Anfang 2008) –>
ca. 4 Jahre
Xserve (ab Anfang 2009) –>
ca. 4 Jahre
Ich erkenne die von dir prognostizierten 3 Jahre leider nicht. Im Schnitt sind es wohl eher 4 bis 5 Jahre und in Anbetracht der Entwicklung der Komponenten, halte ich diese Zeitspanne für durchaus realistisch und nachvollziehbar. Je nach Sichtweise kann das aber natürlich auch ein Problem darstellen. Ich möchte hier aber erneut anmerken, dass diese Zeitspanne sich wohl kaum auch auf das nächste Betriebsystem und den neusten iMac abwälzen lässt. Außerdem sind die Updates bei OS X etwas anders als z.B. bei Windows zu betrachten. Aus preislicher und technischer Sicht.
straikar schrieb:
und zocken klappt auch nur stark eingeschränkt. Wenn man nicht unbedingt einen All-in-one PC benötigt, würde ich für das Geld auf jeden Fall zu einem normalen Rechner mit Windows 7 greifen. Da bekommst du Leistung ohne Ende und bist bei der Benutzung wesentlich flexibler
Zocken klappt auf dem iMac genauso gut/schlecht wie auf einem gleichen Rechner mit ähnlicher Ausstattung. Ein iMac kann also auch als ein "normaler" Rechner bezeichnet werden. Wer einen High-End-Gaming-Rechner kauft, beschliesst mit Sicherheit nicht, einen iMac zu kaufen. Sein Einsatzgebiet liegt wo anders und ich denke, das sollte auch einleuchtend sein. Es lässt sich darauf übrigens auch Windows als natives Betriebsystem installieren und völlig uneingeschränkt verwenden. Tatsächlich ist der iMac in der Benutzung also überaus flexibel.