Hmm ... vielleicht werde ich heute endlich mal Aktien über mein Internetbanking kaufen!

Steve selbst kann man wie üblich nur alles Gute wünschen, die Tatsache, dass es aber wirklich so viele gibt, die denken, dass Apple nur mit ihm überleben kann, ist relativ amüsant/befremdlich.
straikar schrieb:
flexx schrieb:
Bei heutigen Ram-Standarts auch nicht mehr so tragisch – imo.
Ja, ich verstehe diese ganze Aufregung auch überhaupt nicht. Da doch fast jeder Rechner mindestens 2GB Ram hat, fallen auch 250MB überhaupt nicht großartig ins Gewicht?

Wenn die Internetseiten beim draufklicken so gut wie sofort geladen sind, nehme ich die paar MB Ram weniger gerne in kauf.
Ich sagte, dass es eben nicht um 250MB RAM geht (das ist der Durchschnitt, den FF3.6 bei mir so in etwas hält und der auch bei der gebotenen Leistung völlig in Ordnung geht), sondern ich alles, was darüber liegt, sehr kritisch betrachte.
Mein Rekord mit Safari war nach einer ganz normalen Surf-Session (etwas Facebook, etwas Twitter, Konsolentreff, ein paar Nachrichtenseiten, Google Books), die gerade einmal 2h gedauert hat ~750MB RAM Verbrauch; also locker das Dreifache von Firefox.
Chrome wäre sicher ebenfalls auf ähnliche Zahlen gekommen (hätte ich es denn mal so lange werken lassen), allein aber die Tatsache, dass schon beim Start ~5 Prozesse gestartet werden, die jeweils zwischen 30 und 100MB RAM verbrauchen, lässt auf Großes schließen. Und da ist noch keine einzige Seite geöffnet worden.
In meinen Augen müssen sich Safari und Chrome einfach am RAM-Verbrauch von FF messen lassen, da weder ihre Features noch ihre Geschwindigkeit einen bis zu 3mal höheren Verbrauch rechtfertigen - FF ist in Sachen Features definitiv Königsdisziplin und in Sachen Geschwindigkeit weit besser, als immer dargestellt. Was rechtfertigt also höheren RAM-Verbrauch? Imho nichts! Die Wahl des Browsers wird doch heute sowieso hauptsächlich über externe Einflussfaktoren (wie z.B. bei flexx MobileMe Sync) oder persönliche Vorlieben getroffen, eindeutige Sieger gibt es also nicht.
Grund 1 für mich ist also, dass ich es schlicht inakzeptabel finde, wenn ein Browser, der nicht einmal eindeutig besser als FF ist, das 3fache an RAM braucht.
Grund 2 hat dann etwas mit dem, meinen Erfahrungen nach, schlechten RAM-Management von OSX zu tun. Ich habe es schon oft geschafft, meine 4GB nur mit normalen Tätigkeiten an den Rand des Absturzes zu bringen (2,5GB werden als inaktiv angezeigt, OSX greift aber nicht drauf zu und kämpft mit den letzten 30MB freien Speicher). Und lustigerweise war ein Browser, der gerade über seine Gebühr RAM gefressen hat, immer einer der Auslöser. Klar, das waren Ausnahmefälle, aber ich habe immerhin auch 4GB. Macbooks werden aber gerne mit 2GB ausgeliefert und da sieht sie Sache sicherlich schon anders aus. Könnt ja mal Szudrinos zu dem Thema befragen.
Wenn ich 8GB hätte, wäre dieser zweite Grund vielleicht obsolet - würde aber wohl nichts an Grund 1, der jetzt nicht besonders rational ist, zugegeben, ändern.