Steffko schrieb:
Nicht, dass ich jetzt das übermächtige OSX kritisieren möchte, aber manuell vor Belastung an den Lüftereinstellungen rumstellen...? Klingt unnötig kompliziert.
Also imo sollte man entweder drauf scheißen und halt hoffen, dass Apple mit der Standardeinstellung weiß, was sie tun oder aber man sollte eher versuchen, die automatische Lüftersteuerung anzupassen.
Das manuelle Rumstellen ist natürlich nicht optimal - nachdem man aber Apple-typisch keinen direkten Zugriff auf die Lüftersteuerung hat, ist das leider der einzige Weg um das zu beeinflussen.
Über die Sinnhaftigkeit dieser Maßnahme lässt sich streiten, das Macbook wird es höchstwahrscheinlich auch so überleben, aber ich hab da gern ein wenig Kontrolle drüber, wie heiß mein Gerät wird.
Die Standard-Apple Lüftersteuerung ist so eingestellt, dass der lautlose Betrieb um alle Mittel aufrecht erhalten wird. Man hat ja einen Ruf zu verlieren. Das sieht dann eben so aus, dass bis 75°C der Lüfter weiterhin mit unhörbaren 2000RPM arbeitet, sich bis 80°C langsam auf 2200-2500RPM erhöht (was natürlich genau nichts bringt) und ab 80°C dann beginnt ernsthafte Maßnahmen zu ergreifen. Sobald die Temperatur aber wieder auf <80°C fällt, schaltet er wieder zurück. Ernsthafte Kühlung bringen solche Kurz-Gebläse-Phasen natürlich nicht und wenn sich das Macbook wieder nach kürzester Zeit um 4 Grad erhitzt, schaltet er wieder ein. Dieses Auf und Ab nervt zumindest mich noch mehr als ein konstantes Röhren. Und genau deswegen handhabe ich das manuell.
Find das btw. bemerkt schon krass, dass man für sowas relativ banales wie nen Passwortmanager 20 Dollar unter OSX zahlt. Ich nutze jetzt sowas nich, aber wenn ich mutmaßen müsste, würde ich sagen, dass es dafür tonnenweise Freeware für Windows gibt. Die Oberfläche ist dann vielleicht nicht so schön
Ich konnte das früher auch nicht nachvollziehen ... für Software Geld zu bezahlen. Was kommt als Nächstes? Für Filme oder Musik zu zahlen? Lachhaft! In der Anfangszeit bei OSX war ich dann auch massiv verstört, weil diese Bezahlmentalität viel stärker verbreitet ist, einem aber auch irgendwie der Wert der Sache besser vermittelt wird. Das iPhone und der AppStore spielen da sicher auch keine unwesentliche Rolle (haben sie zumindest für mich nicht).
Und abgesehen davon: Wie Dow schon geschrieben hat, es gibt auch am Mac genug Freeware. Wenn ich schlechte Alternativen zu 1Password suche, finde ich die zuhauf. Ich behaupte aber mal, dass es weder auf Mac noch auf Windows einen Passwortmanager gibt, der mit solch einem Funktionsumfang, mit solch durchdachten Features, mit solch einer guten Integration und einem so guten Support aufwarten kann. Vom Interface fange ich jetzt gar nicht an. You get what you pay for - ich habe bemerkt, dass das auch für Software zutrifft. Wer mit hässlicheren und deutlich schlechteren Alternativen zufrieden ist und sich dabei freut, dass er dafür kein Geld bezahlt hat, braucht 1Password ja auch nicht kaufen. Ich bin/wäre es halt nicht und kann nur jeden ermutigen, dass sich gerade dieses Programm in meinen Augen wirklich auszahlt.
Gibt seit neuestem auch eine Beta für Windows - kannst du ja mal probieren!