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Der Politikthread

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Putin will halt auch angelogen werden, wer so diktatorisch ein Land unterjocht, dem sagt doch niemand die Wahrheit, das gilt auch seinen ganzen Offizieren, als ob da auch nur ein einziger Putin die Wahrheit sagt, der lässt dich doch bei jeder Wahrheit sofort ins Arbeitslager stecken, also wird Putin von jedem angelogen. Die Wahrheit kommt aber trotzdem immer ans Licht, irgendwann, so wie jetzt.

Sehr guter Punkt! Es ist ja auch durch gesichert, dass der Geheimdienst nicht richtig informiert war. Ich glaube, die Wahrheit liegt in der Mitte. Ich denke nicht, dass Putin durchgeknallt ist. Ich denke aber, dass Putin immer paranoider wurde und deshalb nur von Speichellecker hauptsächlich umgeben ist. Und die reden natürlich immer nach dem Mund und widersprechen nicht.
Putin hat einfach damit gerechnet, was Barto schon schrieb, dass das ein Blitzkrieg wird. Das werden ihm seine TREUEN Mitarbeiter auch so bestätigt haben. Zum einen, weil sie es vermutlich auch erhofft haben, zum anderen, weil sie ihn nicht erzürnen wollten.
 
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Na, geht doch :)
Hoffentlich bleibt es dabei, dass Vernunft und das Vermeiden von Blutvergießen gegenüber Trotz und Recht priorisiert werden

Aus dem SpOn-Ticker
Selenskjy zu Gesprächen über Donbass und Krim bereit – keine Kapitulation
11:57 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zu Gesprächen über den Status der Separatistengebiete im Osten des Landes und der von Russland annektierten Schwarzmeer-Halbinsel Krim bereit gezeigt. Im US-Sender ABC machte Selenskyj am Montagabend (Ortszeit) zugleich deutlich, dass er nicht auf Forderungen aus Moskau eingehen werde, die Unabhängigkeit der selbst ernannten »Volksrepubliken« sowie die russische Herrschaft über die Krim anzuerkennen. »Ich bin bereit für einen Dialog. Aber wir sind nicht bereit für eine Kapitulation.«

Weiter sagte Selenskyj : »Wir können diskutieren und einen Kompromiss finden, wie diese Gebiete weitermachen können.« Wichtig sei, darauf zu achten, wie es den Menschen dort ergehe, die Teil der Ukraine sein wollten. Es handle sich um eine viel kompliziertere Frage als nur um eine Anerkennung. »Dies ist ein weiteres Ultimatum, und wir erkennen keine Ultimaten an.« Erneut forderte er den russischen Präsidenten Putin zu direkten Verhandlungen auf. »Was Präsident Putin tun muss, ist, ein Gespräch zu beginnen, einen Dialog, anstatt weiter in einer Informationsblase ohne Sauerstoff zu leben.«


ich hoffe, dass das auf der russischen und ukrainischen Seite weicher gewordene Wording Vorbereitungen für das Treffen der beiden Außenminister morgen in Ankara sind und da dann endgültig Weichen gestellt werden.

Kann mir btw. auch vorstellen, dass auf diversen Kanälen (Verhandlungen zw. Ukraine und Russland sowie die diversen Unterhaltungen diverser Staatschefs) schon deutlich größere Fortschritte gemacht wurden als öffentlich bekannt ist und momentan bekannt werden darf.
Falls es euch auffällt, ist auch die Rhetorik des Westens so seit zwei Tagen deutlich abgeflacht. Keine scharfen Töne mehr, keine Ankündigungen neuer Waffenlieferungen, Polen hat eine endgültige Absage an die im Raum stehenden (und von den USA befürworteten und mit einem Tausch gegen F-16 Jets unterstützte) Lieferung von Mig-29 Jets an die Ukraine. Ich frag mich, ob das mit Fortschritten im Top Secret Level zwischen diversen Nationen zusammenhängt...
 
Das ist wirklich zu hoffen - hab heute auch noch gedacht, dass die Schärfe etwas raus ist - ich hoffe, dass das ein gutes Zeichen ist.
Da wird im Hintergrund sicher viel laufen, aber wird noch ein sehr sehr fragiles Teil sein, das auch schnell wieder kippen kann :-(
Ich bin noch skeptisch...
 
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Schon ein cooler Sack. :D
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Ich würd btw. sagen, der Tweet gehört zur Propaganda der Ukraine - oder soll als Köder für Attentäter dienen.
Zelinsky wird wohl ständig zwischen vielen Standorten hin- und hergebracht.
Niemals twittert er seinen aktuellen Standort, so dass Russland da bequem ne Kalibr-Rakete reinjagen kann...
 
Wie man jetzt - wo zum vierten Mal auf Flüchtlingskanäle die gemäß Vereinbarung eingerichtet wurden um Zivilisten zu retten Bomben geworfen wurden - überhaupt noch miteinander reden kann fällt mir auch schwer gedanklich geregelt zu bekommen. Was soll man denen noch glauben? Wie soll ein weiterer Krieg in ein paar Jahren verhindert werden?
Wo hast du die Info her? Das letzte, was ich von heute Vormittag gelesen hab ist dass laut der Ukraine und dem Roten Kreuz die ersten Korridore offen sind und Evakuierungen wirklich laufen.
Nach den letzten Fehlschlägen - wobei es da natürlich auch immer sein kann, dass irgendein übermotivierter ukrainischer Milizenmensch nen Schuss abfeuert und daraufhin alles los bricht. An nicht funktionierenden Feuerpausen sind oft beide Seiten schuld, da ein einziger abgegebener Schuss reicht, um alles wieder eskalieren zu lassen.
 
Das glaube ich auch. Wenn man liest, dass die russischen Truppen auch sehr jung und unerfahren sind, sind die Chancen hoch, dass irgendeine Blitzbirne da mal auf nen Knopf drückt.

Es scheint ja auch so zu sein, dass der Angriff auf das AKW auch durch solche Blitzbirnen ausgelöst wurde und kein direkter Befehl sein sollte - was ich auch glaube, da das AKW DEUTLICH näher an Moskau, als an Europa ist.
 
Mal ne Frage an die Eltern. Ist der Krieg Thema bei euren Kindern? Also meine Kinder (5 und 8) löchern mich mit Fragen, auf die mir manchmal die Antwort schwerfällt. Bei meiner Großen haben die Lehrer in der Schule auch schon mit den Kindern darüber gesprochen.

Heute fällt mir meine Tochter in den Arm und fängt an zu weinen, weil sie Angst hat, dass ich auch in den Krieg ziehen muss :traurig:
 
Mal ne Frage an die Eltern. Ist der Krieg Thema bei euren Kindern? Also meine Kinder (5 und 8) löchern mich mit Fragen, auf die mir manchmal die Antwort schwerfällt. Bei meiner Großen haben die Lehrer in der Schule auch schon mit den Kindern darüber gesprochen.

Heute fällt mir meine Tochter in den Arm und fängt an zu weinen, weil sie Angst hat, dass ich auch in den Krieg ziehen muss :traurig:

Bei unserer sechsjährigen ist es als Thema vorhanden, aber es hält sich in Grenzen. Sie weiß, dass es einen Krieg gibt, aber keine genauen Details und wir haben ihr gesagt, dass der Krieg erstmal noch nicht bei uns im Land ist und hoffentlich auch weg bleibt.
Kürzlich liefen im Radio Nachrichten über den Krieg und da fing sie auch an zu weinen und hat gefragt, ob wir auch flüchten müssen.
Seitdem machen wir die Nachrichten immer aus, so bald die kommen. Wir wollen sie da nicht anlügen, aber auch nicht mehr konfrontieren als nötig.
 
Mal ne Frage an die Eltern. Ist der Krieg Thema bei euren Kindern? Also meine Kinder (5 und 8) löchern mich mit Fragen, auf die mir manchmal die Antwort schwerfällt. Bei meiner Großen haben die Lehrer in der Schule auch schon mit den Kindern darüber gesprochen.

Heute fällt mir meine Tochter in den Arm und fängt an zu weinen, weil sie Angst hat, dass ich auch in den Krieg ziehen muss :traurig:

Teilweise. Mein Großer (7) hat öfters nachgefragt, wie weit das weg ist, ob sie auf dem selben Kontinent sind, ob sie hier her kommen können, was nun passieren wird. Er hat schon sehr große sorgen.
Ich konnte ihm nicht mal erklären, warum Russland angreift.
 
Mal ne Frage an die Eltern. Ist der Krieg Thema bei euren Kindern? Also meine Kinder (5 und 8) löchern mich mit Fragen, auf die mir manchmal die Antwort schwerfällt. Bei meiner Großen haben die Lehrer in der Schule auch schon mit den Kindern darüber gesprochen.

Heute fällt mir meine Tochter in den Arm und fängt an zu weinen, weil sie Angst hat, dass ich auch in den Krieg ziehen muss :traurig:
Nachdem meine Frau und ich uns natürlich auch über das Thema unterhalten, haben wir den beiden die Lage ein wenig erklärt. Dass gerade Krieg ist, aber dass sie sich keine Sorgen machen müssen, weil er Krieg weit weg in einem ganz anderen Land ist.
der Kleine (drei Jahre) interessiert sich überhaupt nicht dafür - ist auch noch zu jung um das Konzept zu verstehen. Der Große (fünf Jahre) hat dann kurz besorgt geschaut, dann haben wir ihm versichert, dass bei uns alles genauso weitergehen wird wie es war und er absolut keine Angst haben muss, dann hat er kurz überlegt, genickt und jetzt ist das Thema kein Thema mehr bei ihm.

Aber klar, je älter die Kinder, desto schwerer ist es, hier eine Atmosphäre der Sicherheit aufzubauen.
Gelang meinen Eltern nach Tschernobyl auch nicht mit mir. Ich hatte so so viel Angst davor.
 
Also bei uns ist auch das Thema Flucht sehr akut zu Hause, weil der Onkel der besten Freundin meiner Tochter Ukrainer ist und dort erst festsaß, jetzt aber nach Berlin fliehen konnte. Gleichzeitig haben wir für Flüchtlinge gesammelt, was wiederum meinen Sohn einmal total traurig gemacht hat, weil er daran denken musste, dass die Kinder in der Ukraine all ihre Spielzeuge zurücklassen müssen.

Ich denke, auf der einen Seite ist es eine wertvolle Erfahrung, etwas an Menschen abzugeben die in Not sind. Auf der anderen Seite tut es mir weh, dass ich diesen Schutzschirm des Sicherheitsgefühls nicht mehr komplett um meine Kinder herum aufrechterhalten kann. Sie merken langsam, dass es schlimme Dinge da draußen gibt ... das lässt mich manchmal echt ratlos zurück.
 
Mal ne Frage an die Eltern. Ist der Krieg Thema bei euren Kindern? Also meine Kinder (5 und 8) löchern mich mit Fragen, auf die mir manchmal die Antwort schwerfällt. Bei meiner Großen haben die Lehrer in der Schule auch schon mit den Kindern darüber gesprochen.

Heute fällt mir meine Tochter in den Arm und fängt an zu weinen, weil sie Angst hat, dass ich auch in den Krieg ziehen muss :traurig:
Absolut. Meine Tochter ist 14 und überraschend gut informiert. Manchmal bin ich fast erstaunt, was sie da überhaupt mitbekommt und wie erwachsen sie sich auch Gedanken darüber macht.

In der Klasse unseres Sohnes (12) wird das auch besprochen und direkt zu Beginn des Unterrichts diskutieren die Lehrer oft aktuelle Entwicklungen mit den Kindern. Er ist da sehr empathisch und hat sehr viel daran zu knabbern.

Daher ist das Thema derzeit beim gemeinsamen Frühstück und Abendessen die Nr. 1 auf der Familienliste.
 
Wo hast du die Info her? Das letzte, was ich von heute Vormittag gelesen hab ist dass laut der Ukraine und dem Roten Kreuz die ersten Korridore offen sind und Evakuierungen wirklich laufen.
Nach den letzten Fehlschlägen - wobei es da natürlich auch immer sein kann, dass irgendein übermotivierter ukrainischer Milizenmensch nen Schuss abfeuert und daraufhin alles los bricht. An nicht funktionierenden Feuerpausen sind oft beide Seiten schuld, da ein einziger abgegebener Schuss reicht, um alles wieder eskalieren zu lassen.

Die Meldungen gab es die Tage doch zu Hauf und auch - wenn man es darauf angelegt hat - mit entsprechenden Bildern und Videos.

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Die Russen können Waffenruhen verhandeln wie sie wollen, bringt halt nur nichts, wenn sie nicht Kontakt zu allen, also wirklich allen, Truppen haben. Und genau das zweifeln Medienberichten zufolge einige Geheimdienste an.
 
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