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Der Politikthread

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Zu nicht wachsenden Löhnen gehören immer drei Seiten. Arbeitnehmer, Arbeitgeber und der Staat, der Arbeit durch entsprechende Abgaben im internationalen Vergleich immer teurer macht (und noch teurer machen will).

Und auf einen demokratischen Zusammenhalt durch immer mehr staatliche Umverteilung kann ich verzichten. Das bewirkt per se auch das Gegenteil.
 
Na ja. Ich war ja über 25 Jahre selbständig und hatte eine Firma mit in der Spitze 30 Vollzeit-Mitarbeitern.
Und in all den Jahren hat das finanziell praktisch KEINEN nennenswerten Unterschied gemacht welche Parteienkonstellation gerade am "Werk" war. Da weiß man nicht ob man lachen oder heulen soll...

Also warum soll das bei GRÜN überhaupt anders sein? Warum sollen die automatisch einen schlechteren Job machen ?
Vielleicht machen die überhaupt mal was bzw. ist es besser mal etwas ANDERS zu machen - was ja aber auch erst einmal überhaupt passieren muss!

Die CDU hatte 16 Jahre Kohl und 16 Jahre Merkel - da hätte
man(n) ja einiges auf den Weg bringen können...!

Und soviele Vollidioten (Klöckner,Dobrindt, Scheuer, Laschet,Merz,Spahn etc. um nur mal die bekanntesten zu nennen) wie die CDU/CSU haben die GRÜNEN auch nicht am Start!

CDU/CSU und das was die Groko veranstaltet hat sind für mich auch kein Maßstab. Viel schlechter geht's ja auch kaum. Gerade weil es jetzt mal ne Chance gäbe, den Stillstand abzuschütteln nerven mich Programme wie von den Grünen, die ideologisch so aufgeladen sind, dass sie von einer Welt ausgehen, die es so weder gibt noch geben wird. Von den Spinnern der Linken gar nicht zu reden. Und wenn man mit falschen Vorstellungen von der Welt anfängt daran zu arbeiten, kann das auch nur grandios schiefgehen. Aber good luck, sie werden es brauchen.
 
Liegt wohl am eingeschränkten Blickwinkel. Die „da Oben“ sehen in denen „da Unten“ auch nur faule Schmarotzer. Zumindest wenn man nur Schwarzweiß sehen kann. Ich bemühe mich immer, das gesamte Bild zu sehen, soweit es mir möglich ist. Aber jeder hat natürlich nur einen beschränkten Überblick, je nachdem, wo man gerade steht. Bemühen sollte man sich trotzdem.


Wo wir ja wieder dabei sind.
Wieso die Gesellschaft sich z.Bsp. politikverdrossen den Altparteien den Rücken kehren und sich manche sogar dem rechtspopulistischen Rand anbiedern und wieder andere Laut nach Enteignung auf dem Wohnungsmarkt rufen oder immer radikaler eine Soziale Gerechtigkeit einfordern (Tax the Rich). Hat auch viel damit zu tun, weil man "da Oben" nicht wirklich erkennt und sieht was "da Unten" vorgeht. Das sind dann halt auch die direkten folgen der zunehmenden Ungleichheit. Das zu kitten braucht eine politisch ernstgemeinte Angleichung (und damit meine ich eine angeglichene und gerechte Mitnahme beim Wirtschaftsaufschwung und Erfolg).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
CDU/CSU und das was die Groko veranstaltet hat sind für mich auch kein Maßstab. Viel schlechter geht's ja auch kaum. Gerade weil es jetzt mal ne Chance gäbe, den Stillstand abzuschütteln nerven mich Programme wie von den Grünen, die ideologisch so aufgeladen sind, dass sie von einer Welt ausgehen, die es so weder gibt noch geben wird. Von den Spinnern der Linken gar nicht zu reden. Und wenn man mit falschen Vorstellungen von der Welt anfängt daran zu arbeiten, kann das auch nur grandios schiefgehen. Aber good luck, sie werden es brauchen.

KANN sein. Programm und Realität sind aber bei allen Parteien 2 Paar Schuhe.

Und was ist die Alternative? Es passiert (wieder) weiter nichts bzw. nicht genug!?!
 
Hat auch viel damit zu tun, weil man "da Oben" nicht wirklich erkennt und sieht was "da Unten" vorgeht.
Und umgekehrt! Man muß genauso den Aufwand und die Arbeit „da oben“ anerkennen, denn von nichts kommt auch da nichts. 40h-Woche, lol.
Auch wenn der kleine Arbeiter unten in der Halle immer denkt, er könnte mehr als sein Chef. Spoiler: kann er nicht, sonst wäre er kein kleiner Arbeiter mehr. Ist natürlich komplizierter, als in zwei Sätzen zusammen gefaßt, aber eine Medaille hat immer zwei Seiten und Jeder (!) tut gut daran, sich auch mal die andere Seite anzuschauen.
 
Und umgekehrt! Man muß genauso den Aufwand und die Arbeit „da oben“ anerkennen, denn von nichts kommt auch da nichts. 40h-Woche, lol.
Auch wenn der kleine Arbeiter unten in der Halle immer denkt, er könnte mehr als sein Chef. Spoiler: kann er nicht, sonst wäre er kein kleiner Arbeiter mehr. Ist natürlich komplizierter, als in zwei Sätzen zusammen gefaßt, aber eine Medaille hat immer zwei Seiten und Jeder (!) tut gut daran, sich auch mal die andere Seite anzuschauen.

Es gibt kaum etwas was ich mehr hasse wie die Bezeichnung "wir/die kleinen Leute /Arbeiter".

Ich glaube Dieter Hildebrandt hat mal gesagt: Soviele kleine Leute wie es angeblich in Deutschland gibt , müssten die alle unter dem Teppich Fallschirm springen können!

Ansonsten hat aber Cale recht. Erstmal besser MACHEN und nicht nur reden!
 
Und umgekehrt! Man muß genauso den Aufwand und die Arbeit „da oben“ anerkennen, denn von nichts kommt auch da nichts. 40h-Woche, lol.
Auch wenn der kleine Arbeiter unten in der Halle immer denkt, er könnte mehr als sein Chef. Spoiler: kann er nicht, sonst wäre er kein kleiner Arbeiter mehr. Ist natürlich komplizierter, als in zwei Sätzen zusammen gefaßt, aber eine Medaille hat immer zwei Seiten und Jeder (!) tut gut daran, sich auch mal die andere Seite anzuschauen.

Der kann meintetwegen 100 Stu die Woche abreißen ... seine Leistung ist dadurch trotzdem nicht 10x soviel Wert wie die der Krankenschwester die am WE ebenso ihre Überstunden runterreißt. Ohne seine Angestellten wäre auch der Chef nix, weil Spoiler: Er allein kann es nicht.

Man muss sich doch zumindest soweit eingestehen, dass das hohe Einkommen im Vergleich oft wenig mit der Leistung korreliert.
Ja, da steckt sicher viel Fleiß, Aufopferung und Verantwortung hinter ... aber das hohe Einkommen hat da viel mehr mit Glück und Privilegien zutun. Und nicht selten wird dieses Einkommen auf dem Rücken und Kosten der Belegschaft erwirtschaftet (10 Millionen Arbeitnehmer verdienen immer noch unter 12 Euro die Stunde und buckeln oft nicht viel weniger).

Edit: Nicht falsch verstehen. Mit die "da Oben" meine ich bei weiten nicht alle, weil die Verallgemeinerungen selten der Wahrheit entspricht und Verallgemeinerungen bei allen Schichten an der Wahrheit vorbei schrammt. Ich hab auch nicht generell etwas gegen Reiche und Vermögende, solange sie sich ihrer Privilegien Bewusst sind und ihr Reichtum nicht als Gottgegeben aufgrund ihrer "harten Arbeit" einbilden. Nur defacto ist das Glück und Reichtum sehr unfair verteilt. Hat oft wenig mit der tatsächlichen Leistung zutun sondern wird aus einer Vielzahl anderer Faktoren getragen und generiert. Hinzu kommt, dass sich mit Geld (und mit sehr viel Geld noch viel leichter) sehr viel leichter weiteres Vermögen anhäufen lässt. Während auf der anderen Seite die Reallöhne seit Jahrzehnten schrumpfen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja, da steckt sicher viel Fleiß, Aufopferung und Verantwortung hinter
Und viel mehr Arbeit, als der normale AN sieht. Oder sehen will. Und das unternehmerisches Risiko, nicht zu vergessen. Wenn so einfach wäre, warum macht es nicht jeder?

Ach ja, deswegen:
... aber das hohe Einkommen hat da viel mehr mit Glück und Privilegien zutun.
Uuuuund da kommt die Relativierung, alles hauptsächlich Glück und unverdiente Privilegien. Wie kann es sonst so sein? :D

Sorry, das ist mir zu einfach gestrickt.
 
Und viel mehr Arbeit, als der normale AN sieht. Oder sehen will. Und das unternehmerisches Risiko, nicht zu vergessen. Wenn so einfach wäre, warum macht es nicht jeder?

Ach ja, deswegen:
Uuuuund da kommt die Relativierung, alles hauptsächlich Glück und unverdiente Privilegien. Wie kann es sonst so sein? :D

Sorry, das ist mir zu einfach gestrickt.


Ließ doch einfach mal fachwissenschaftliche Studien / Arbeiten dazu.



Falls untergegangen weil verspätetes Edit
Edit: Nicht falsch verstehen. Mit die "da Oben" meine ich bei weiten nicht alle, weil die Verallgemeinerungen selten der Wahrheit entspricht und Verallgemeinerungen bei allen Schichten an der Wahrheit vorbei schrammt. Ich hab auch nicht generell etwas gegen Reiche und Vermögende, solange sie sich ihrer Privilegien Bewusst sind und ihr Reichtum nicht als Gottgegeben aufgrund ihrer "harten Arbeit" einbilden. Nur defacto ist das Glück und Reichtum sehr unfair verteilt. Hat oft wenig mit der tatsächlichen Leistung zutun sondern wird aus einer Vielzahl anderer Faktoren getragen und generiert. Hinzu kommt, dass sich mit Geld (und mit sehr viel Geld noch viel leichter) sehr viel leichter weiteres Vermögen anhäufen lässt. Während auf der anderen Seite die Reallöhne seit Jahrzehnten schrumpfen.
 
Ließ doch einfach mal fachwissenschaftliche Studien / Arbeiten dazu.
No offence, aber ich habe ein volks- und ein betriebswirtschaftliches Studium hinter mir und ich beschäftige mich seitdem durchgehend mit dem Thema. Ich habe sicherlich deutlich mehr dazu gelesen, als Du. Nicht böse gemeint :)

Nur defacto ist das Glück […] sehr unfair verteilt.
Wie kann denn Glück sehr unfair verteilt sein? C‘mon, daß ist eine Ausrede :)

Hinzu kommt, dass sich mit Geld (und mit sehr viel Geld noch viel leichter) sehr viel leichter weiteres Vermögen anhäufen lässt
Da gebe ich Dir recht, das ist definitiv so. Deswegen ist Vermögensaufbau in den unteren Schichten auch eine wichtige Aufgabe. Bedauerlicherweise ist das Bewußtsein für Kapitalaufbau und -anlage in D ziemlich unterentwickelt. Was man da so als Investmentberater zu hören bekommt, selbst bei hochintelligenten Personen, ist schon absurd. Die Meisten haben wenig Ahnung und scheuen zudem das Risiko, so wird das natürlich nichts. Da muß man was machen.
 
Ohne seine Angestellten wäre auch der Chef nix, weil Spoiler: Er allein kann es nicht.

Und ohne Chef keine Angestellten.

Es scheint immer aus deinen Postings so durch: warum willst du anderen Leuten vorschreiben, wie Sie sich zu verhalten und zu leben haben ? Wer tut das denn bei dir ?
Es ist eigentlich völlig egal ob du etwas gegen Reiche hast oder nicht.
 
falls sich einer über den Sonneborn Tweet oben wundert und nicht das Kleingedruckte sieht...das ist der Hintergrund:

Edit:

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falls sich einer über den Sonneborn Tweet oben wundert und nicht das Kleingedruckte sieht...das ist der Hintergrund:

Edit:

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Müsste der CDU doch eigentlich gefallen, schließlich ist sie selbst seit Jahren nach links gestolpert.
 
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Nun wird es für die CDU noch ungemütlicher. Denn seit Juli prüft die Berliner Landesdatenschutzbeauftragte, ob die CDU-Wahlkampf-App womöglich gegen die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verstößt. Ziel sei es zu prüfen, ob die App „den Anforderungen des Datenschutzes entsprochen hat“ und „ob die durch den externen Prüfbericht [von Wittmann; die Red.] bekannt gewordenen Probleme tatsächlich vorlagen und mittlerweile beseitigt wurden“, sagte ein Sprecher der Berliner Landesdatenschutzbeauftragten der taz.
 
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