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@Cycron

Bestrafen und entmachten der Mächtigen?

Nenne mir doch mal ein Land oder ein System, in dem DU gerne leben würdest, wo nicht die "Mächtigen", die "Eliten", "das "Establishment" oben stehen?

Dieses System sorgt dafür, dass du in einer der angesagtesten Metropolen der Welt leben kannst. Und wahrscheinlich jeden Tag eine warme, gesunde Mahlzeit hast. Und sogar noch ein bisschen Luxus. Oder Fikka, der laut eigener Aussage jeden Tag malocht, aber es bleibt trotzdem noch Geld für sein Hobby übrig. Und da nehme ich mich nicht aus, MIR GEHT ES GUT!

Klar, es gibt Länder, da geht es für's Volk gerechter zu. Da hat niemand was, alle gleich arm. Ausser natürlich "die da oben", die sind nämlich überall auf der Welt reich...

Ich bin voll bei euch, dass unser System noch gerechter gemacht werden kann, nein muss. Aber bevor man solche Sprüche klopft sollte man sich erstmal bewusst sein, in welcher Position man sich selbst gerade befindet.
 
Ich bin voll bei euch, dass unser System noch gerechter gemacht werden kann, nein muss. Aber bevor man solche Sprüche klopft sollte man sich erstmal bewusst sein, in welcher Position man sich selbst gerade befindet.

Wie kommst du darauf dass ich mir mein Privileg nicht bewusst bin?

Ich bin der Meinung um die Welt etwas gerechter zu machen, die immer weiter auseinandergehende Schere zwischen Arm und Reich zu schließen, könnte eine Reichensteuer und/oder das Anheben des Spitzensteuersatz helfen um das Vermögen von Oben nach Unten umzuverteilen. Ist das echt so kontrovers?


Edit: Darf ich dazu keine Meinung haben, weil ich nicht reich genug oder arm genug bin?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Cycron
Klar, es gibt Länder, da geht es für's Volk gerechter zu. Da hat niemand was, alle gleich arm. Ausser natürlich "die da oben", die sind nämlich überall auf der Welt reich...
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@Cycron Das ist nicht kontrovers, nein. Dafür bin ich auch.

Entmachten und bestrafen der Mächtigen klingt für mich aber eher nach (d)einer allgemeinen Kritik an unserem System. Es klingt nach Hass auf Menschen, die mehr als genug Geld haben.

Unser System beruht darauf, dass es möglichst vielen Menschen gut geht. Die anderen Systeme beruhen darauf, dass es möglichst vielen Menschen weiterhin schlecht geht.

Gerne reden wir über eine gerechtere Umverteilung von Vermögen, über mehr soziale Gerechtigkeit (die bei uns auf einem viel höheren Level ist als fast überall auf der Welt!), aber bei so Sprüchen wie von Fikka geht mir so'n bisschen die Hutschnur hoch.
 
Boar @Zimtzicke Genau darauf hatte ich nämlich keinen Bock: (selbe Seite nur etwas weiter höher) Versteif dich mal nicht so auf meine Aussage, dass das Köpfen mit einer Guilotine sinnbildlich heute fürs bestrafen oder entmachten von Mächtigen steht.

Der Vollständigkeit halber:
Ich habe jetzt nach kurzer Reflexion mein Like von Fikkas Kommentar zurückgenommen um der Gefahr zu entgegen Missverstanden zu werden.
Natürlich lehne ich Hinrichtungen und die Todesstrafe ab. Der Like kam nämlich aus einer ganz anderen Ecke. Eine reine Zustimmung von Fikkas morbiden Versinnbildlichung, dass da etwas in unserem System arg in der Schieflage ist.
 
@Cycron

Ich finde trotzdem deinen Querverweis zwischen dem privaten Vermögen der Milliardäre und dem Kampf gegen den Welthunger nicht passend.

Die Welt könnte ohne Probleme den Welthunger beenden, auch ohne einen einzigen Dollar von Milliardären. Denn Geld ist dabei nicht das Problem. Das Problem, die Ungerechtigkeit, ist an anderen Stellen zu finden.

Dieses Wissen sollte uns mehr Sorgen bereiten als die Tatsache, dass ein Jeff Bezos 110 Milliarden Dollar hat.
 
@Cycron

Ich finde trotzdem deinen Querverweis zwischen dem privaten Vermögen der Milliardäre und dem Kampf gegen den Welthunger nicht passend.

Die Welt könnte ohne Probleme den Welthunger beenden, auch ohne einen einzigen Dollar von Milliardären. Denn Geld ist dabei nicht das Problem. Das Problem, die Ungerechtigkeit, ist an anderen Stellen zu finden.

Dieses Wissen sollte uns mehr Sorgen bereiten als die Tatsache, dass ein Jeff Bezos 110 Milliarden Dollar hat.


Schon richtig, Geld alleine würde leider nicht helfen: https://www.welthungerhilfe.de/hunger/
Anhang anzeigen 112592

Es wäre allerdings eines von vielen Bausteinen, mit denen man ganz direkt helfen könnte.
Vorausgesetzt natürlich, dass die Weltgemeinschaft tatsächlich den Welthunger bekämpfen möchte.



Und ich weiß auch gerade auch nicht worauf du genau hinaus möchtest.
Mir ging es darum, dass ich das zunehmende auseinander klaffen zwischen Arm und Reich bedenklich finde, dazu Beispiele nenne wie pervers Reich einige Menschen heutzutage sind und mit welcher Leichtigkeit man mit einem Teil davon fundamentale Probleme lösen könnte. Nicht nur auf der Welt, sondern auch hier bei uns.

Mich daher auch für eine Reichensteuer und/oder einer Anhebung des Spitzensteuersatzes ausspreche.
 
Finds erstaunlich wie man diesen Hardcore Kapitalismus schön reden kann. Natürlich geht's grad den meisten hier im Forum finanziell nicht schlecht und natürlich geht's wohl auch den armen in Deutschland nicht schlechter als den ärmsten in Afrika (denen geht es ja per se sogar eigentlich eher besser als uns weil wir ja wissen das Zeit wichtiger als Geld ist) aber ich finde der eigene Status quo ist keine Rechtfertigung dieses kaputten Systems. Das ist eher ein Zeichen mangelnder Vorstellungskraft. (no offense)
 
Appell von US-Milliardären an die Politik
"Besteuert uns stärker!" - Spiegel Online


Für den Kampf gegen den Klimawandel oder zur Stärkung der Wirtschaft: In den USA haben ausgerechnet Milliardäre höhere Steuern für Superreiche gefordert. Welche Motive hat ihr Vorstoß?

"Im Interesse unserer Republik"

Zu den Unterzeichnern zählen demnach unter anderem der US-Milliardär George Soros, Facebook-Mitbegründer Chris Hughes, Erben von Walt Disney oder die Besitzer der Hotelkette Hyatt. Sie loben ausdrücklich auch die Steuerpläne von Senatorin Warren. Danach sollen Steuern für diejenigen angehoben werden, die mehr als 50 Millionen Dollar an Abgaben zahlen. Diese würde die 75.000 reichsten Familien des Landes treffen.

Die Einnahmen der Vermögensteuer könnten für den Kampf gegen den Klimawandel oder zur Stärkung der Wirtschaft genutzt werden, heißt es in dem Aufruf. Zudem könnten dadurch Chancengleichheit gefördert und die demokratischen Freiheiten gestärkt werden. Die Einführung einer solchen Steuer sei "im Interesse unserer Republik".

Zugegeben, Amerika ist auch das Ungleichland neben China schlechthin.


Aber umso mehr Länder mitziehen um so besser. #Steuerflucht
 
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