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Neue Studie des DIW
Zehn Prozent besitzen Hälfte des gesamten Vermögens - Tagesspiegel


Die Menschen in Deutschland werden im Schnitt immer reicher. Doch nicht jeder profitiert in gleichem Maße davon.

Boom der Immobilienpreise macht Hausbesitzer noch reicher, verglichen mit dem Rest der Bevölkerung.

Ein wichtiger Faktor bei der Vermögensverteilung ist laut Studie der Immobilienbesitz, insbesondere im Zuge der gestiegenen Immobilienpreise. Co-Studienautor Christoph Halbmeier dazu: „Personen, die zwischen 1940 und 1950 geboren wurden, in Westdeutschland leben und eine Immobilie besitzen, verfügen im Schnitt über besonders viel Vermögen.“


Milliardärsreport 2018
Alt, männlich, superreich - Spiegel Online


Dem Report zufolge hat sich die Zahl der Dollar-Milliardäre im vergangenen Jahr deutlich erhöht. 2158 Milliardäre zählten die Autoren Ende 2017 weltweit - 179 mehr als noch ein Jahr zuvor. Zusammen kam diese Gruppe von Superreichen auf ein Vermögen von rund 8,9 Billionen Dollar. Mit 1,4 Billionen Dollar war der Zuwachs zum Vorjahr so hoch wie noch nie zuvor.

Hab mal irgendwo gelesen, dass es "nur" 20 Mrd $ im Jahr benötigten würde - um die über 800 Millionen Menschen auf der Welt die vom Hunger bedroht sind und von denen knapp 20.000 Menschen aufgrund von Hunger oder der Mangelernährung täglich sterben zu helfen.

Das wäre entweder nur knapp 0,22% des Vermögens (8,9 Billionen $) aller Milliardäre (2158 - Stand 2018) pro Jahr!
Oder nur die hälfte der Ausgaben, die Deutschland Jährlich fürs Aufrüsten und Militär ausgibt.

Es bräuchte für die super Reichen (Milliardäre) echt nicht mal absurd hohen Abgaben um die wirklich großen und globalen Probleme der Welt, wie den des Welthungers zu lösen. Man könnte so viele Probleme, Unruhen und Konflikte lösen, wenn man Vermögen zugunsten der Allgemeinheit nur etwas fairer Besteuern würde.




Aber bleiben wir mal nur hier in Deutschland zum Beispiel beim Thema der Altersarmut.
Wir wissen seit Jahrzehnten über die immer weiter ansteigende Zahl der von Armut betroffenen Rentnern bescheid, gleichzeitig gibt es aber eine Vielzahl an Rentnern die für ihr Leben ausgesorgt haben und denen es unheimlich gut geht. Trotzdem gehen wir bei jeder Rentenerhöhung wie mit der Gießkanne um und verteilen bei Mehreinnahmen die Renten prozentual zur vorhandenen Rente für alle Rentner. Der der eh schon viel halt bekommt prozentual Anteilig mehr und die die nur wenig haben bekommen prozentual einen Tropfen auf den heißen Stein. Ich verstehe es nicht.


Edit: Ich bin der Meinung, dass wir deutlich öfter über diese Ungerechtigkeit reden müssten.
 
aber mal was anderes: das fortschrittliche deutschland zeigt dem rest der welt wo es lang geht.:

Eine gute Stunde lang lieferten sich Volksvertreter im Bundestag am Freitag einen Schlagabtausch über ein breites Spektrum an Digitalisierungsthemen. Die Opposition nutzte die Gelegenheit, um der Bundesregierung erneut Versagen vorzuwerfen. "Über Deutschlands Digitalpolitik lacht die ganze Welt", stichelte Tabea Rößner von den Grünen. Dies liege auch an der "fehlenden Koordination". Schon allein der Breitbandausbau sei ein "Fehler epischen Ausmaßes". Wichtige Treiber für eine gemeinwohlorientierte Digitalisierung vernachlässige Schwarz-Rot sträflich.

Auch wenn sich Netzpolitiker in vielen Fragen einig waren, reichte dies nicht zu einem Konsens in den Abstimmungen. Im "pseudo-digitalen Berlin" gebe es kein Projektmanagement, warb Manuel Höferlin von der FDP für einen Antrag seiner Fraktion, doch noch ein Digitalministerium einzuführen. Neben den Regierungsfraktionen lehnte aber auch die Linke das Ansinnen der Liberalen ab, die AfD und die Grünen enthielten sich.
https://www.heise.de/newsticker/mel...-verpflichtende-offene-Standards-4560074.html

wir hinken eh schon 20 jahre hinteher, wozu noch ein ministerium einrichten, welches sich um DAS zukunftsthema (naja, eigentlich ja gegenwart) der wirtschaft kümmert? da könnte ja jeder kommen. :fp:
 
Es bräuchte für die super Reichen (Milliardäre) echt nicht mal absurd hohen Abgaben um die wirklich großen und globalen Probleme der Welt, wie den des Welthungers zu lösen. Man könnte so viele Probleme, Unruhen und Konflikte lösen, wenn man Vermögen zugunsten der Allgemeinheit nur etwas fairer Besteuern würde.

Du hast das System der Steuereinnahmen gut erkannt... :ugly:

Ich bin ja absolut dafür, dass Vermögen anders und höher besteuert wird. Aber glaub doch nicht, dass sich damit der Welthunger bekämpfen lassen würde. Es gibt kein Bestreben, den Welthunger zu beenden. Ey, du sagst doch selbst, dass dafür schon 20 Milliarden reichen würden. Wenn Europa, USA, China und Japan jeweils 5 Milliarden geben würden (was ein Furz wäre), könnte man das also durchziehen. Und warum macht man es dann nicht? Es braucht doch keiner glauben, dass man nur einen Menschen auf der Welt retten würde, wenn man einem Milliardär eine Milliarde nimmt...

Und warum soll ein Milliardär dafür "sorgen", dass die Menschen später eine gescheite Rente haben? Gebt den Menschen einen gerechten Lohn, macht eine gescheite Politik, dann kommt diese Rente von ganz alleine. Dass heute "die Reichen" zur Kasse gebeten werden sollen ist doch nur deswegen, weil "die da unten" kein Geld haben.
 
Der Vollständigkeit halber:
Ich habe jetzt nach kurzer Reflexion mein Like von Fikkas Kommentar zurückgenommen um der Gefahr zu entgegen Missverstanden zu werden.
Natürlich lehne ich Hinrichtungen und die Todesstrafe ab. Der Like kam nämlich aus einer ganz anderen Ecke. Eine reine Zustimmung von Fikkas morbiden Versinnbildlichung, dass da etwas in unserem System arg in der Schieflage ist.
 
Neue Studie des DIW
Zehn Prozent besitzen Hälfte des gesamten Vermögens - Tagesspiegel





Milliardärsreport 2018
Alt, männlich, superreich - Spiegel Online




Hab mal irgendwo gelesen, dass es "nur" 20 Mrd $ im Jahr benötigten würde - um die über 800 Millionen Menschen auf der Welt die vom Hunger bedroht sind und von denen knapp 20.000 Menschen aufgrund von Hunger oder der Mangelernährung täglich sterben zu helfen.

Das wäre entweder nur knapp 0,22% des Vermögens (8,9 Billionen $) aller Milliardäre (2158 - Stand 2018) pro Jahr!
Oder nur die hälfte der Ausgaben, die Deutschland Jährlich fürs Aufrüsten und Militär ausgibt.

Es bräuchte für die super Reichen (Milliardäre) echt nicht mal absurd hohen Abgaben um die wirklich großen und globalen Probleme der Welt, wie den des Welthungers zu lösen. Man könnte so viele Probleme, Unruhen und Konflikte lösen, wenn man Vermögen zugunsten der Allgemeinheit nur etwas fairer Besteuern würde.




Aber bleiben wir mal nur hier in Deutschland zum Beispiel beim Thema der Altersarmut.
Wir wissen seit Jahrzehnten über die immer weiter ansteigende Zahl der von Armut betroffenen Rentnern bescheid, gleichzeitig gibt es aber eine Vielzahl an Rentnern die für ihr Leben ausgesorgt haben und denen es unheimlich gut geht. Trotzdem gehen wir bei jeder Rentenerhöhung wie mit der Gießkanne um und verteilen bei Mehreinnahmen die Renten prozentual zur vorhandenen Rente für alle Rentner. Der der eh schon viel halt bekommt prozentual Anteilig mehr und die die nur wenig haben bekommen prozentual einen Tropfen auf den heißen Stein. Ich verstehe es nicht.


Edit: Ich bin der Meinung, dass wir deutlich öfter über diese Ungerechtigkeit reden müssten.

Man muss aber auch sagen, dass Personen aus dem Milliardärsclub ihr Vermögen durchaus sinnvoll zum Wohle der wirklich armen Menschen einsetzen und ihre Clubmitglieder animieren, das auch zu tun.
Melinda und Bill Gates und auch Warren Buffet sind hier gute Beispiele. Ich empfehle die Doku über Bill Gates auf Prime.
Nur mit Geld werden die Probleme nicht gelöst. In Ländern mit großer Armut sind Korruption und Religionshörigkeit an der Tagesordnung. Da ist es nicht so einfach, den Menschen Hilfe zukommen zu lassen.

Sich das Geld von den Milliardären über Steuern zu holen, stellt eine sinnvolle Verteilung nicht sicher. Das Geld dürfte nicht von den Staaten verwaltet werden, da hier eine Zweckentfremdung nahezu sicher ist. Es müsste über eine oder mehrere auf Themen spezialisierte verantwortliche Organisation/en, die entsprechend auch unabhängig unter Kontrolle steht/stehen, direkt in die Projekte fließen. Die Regierungen der vermögenden Länder können nur versuchen, den Weg auf politischer Ebene dafür ebnen (z.B. Rüstungsexporte verbieten), sind aus meiner Sicht aber durch jeweils eigene Interessen nicht fähig, diese Gelder zielgerecht einzusetzen.
Wäre es so einfach, wären Arm und Reich schon lange nicht mehr geografisch abgegrenzt verteilt. Geldeinsatz ist hier nur ein kleiner Faktor für Gerechtigkeit.
 
mein Like von Fikkas Kommentar zurückgenommen
tenor.gif
 
@Cale fand ich einfach überheblich von dir anderen, weil jemand einen morbiden Joke über das Köpfen mit einer Guilotine macht - dass völlig unabhängig der tatsächlichen historischen Bedeutung, heute häufig einfach nur sinnbildlich fürs bestrafen oder entmachten von Mächtigen steht - ihnen pauschal an den Kopf zu werfen dass sie ja keine Ahnung haben. Empfand ich halt einfach mal als frech / unnötig.



Edit: Aber um wieder auf das Thema zurück zu kommen.

Ja ich bin für die Einführung einer Reichensteuer und für die Erhöhung des Spitzensteuersatz (für Einkommen weit über 265.327 Euro im Jahr).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Klar, weil ich das ja auch so bierernst gemeint und extra keine Smileys verwendet habe... Pure Arroganz.

Na gut, dann Schwamm drüber, kam bei mir halt ganz anders an (aber auch nur, weil ich dich hier öfter mal belehrend/besserwisserisch von Oben herab erlebt habe) und gerade den Smiley habe ich als arrogantes i-Tüpfelchen wahrgenommen.

Das Missverständnis bzw. meine Empörung dazu, kam also nicht gerade von ungefähr.
 
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